Finnland

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Fahne von Finnland
Fahne von Finnland — Bildnachweise

Geschlechterpolitische Situation in Finnland

 

Übersicht

Rechtslage:

Akteur_innen:

Wissenschaftliche Institutionen und Quellen:

Kurzbeschreibung und -bewertung

Gleichstellungspolitik ist in Finnland auf staatlicher wie nicht-staatlicher Ebene organisiert. Auf zivilgesellschaftlicher Ebene finden sich starke und zahlreiche landesweite Frauenorganisationen, auch in den politischen Parteien, jedoch keine sichtbare organisierte Männerpolitik. Außerdem gibt es eine starke und gut vernetzte Gender- bzw. Frauenforschung. Auf staatlicher Ebene existieren verschiedene staatliche Gleichstellungsinstitutionen, auch eine Ombudsperson und ein entsprechendes Schlichtungs- und Klagegremium.

Gemeinsam mit dem Nachbarland Schweden verfügt Finnland über eine große Zahl von politischen Entscheidungsträgerinnen, und zwar ohne den Vorzug rechtsverbindlicher Vorgaben. 40% der Vorsitzenden der wichtigsten politischen Parteien sind Frauen. Der Rückgang des Frauenanteils in den Kommunalregierungen macht jedoch das allseits drohende Risiko eines möglichen Widerstands gegen die wachsende Macht von Frauenstimmen deutlich.

Obgleich weniger als ein Drittel der Unternehmensvorstände in der Privatwirtschaft Frauen sind (27%), hat Finnland im Vergleich zu den anderen EU-Staaten den höchsten Frauenanteil in Vorständen. Lediglich in staatlichen Ämtern ist eine „gerechte Verteilung“ zwischen Frauen (wenigstens 40%) und Männern zwingend erforderlich (durch politische Entscheidungen getragen und nicht gesetzlich vorgeschrieben).

Aus sozioökonomischer Sicht sind Frauen in Finnland schlechter abgesichert. Obgleich nach der neuesten Statistik (2010) fast 62% der Frauen Vollzeit arbeiten und ihre Gehälter schneller gestiegen sind als die der Männer, gibt es nach wie vor einen signifikanten Gender-Pay-Gap von 19,4%, der nur langsam kleiner wird. Das unzureichende Mutterschaftsgeld (79% des Gehalts) sowie der geringe Anteil von Säuglingen, der professionell betreut wird (28% der unter Dreijährigen und 77% der Kinder zwischen drei Jahren und schulpflichtigem Alter) führen zu einer größeren Geschlechterkluft in Bezug auf Beschäftigungsraten für Eltern mit Kindern unter 12 Jahren (24,5%). Außerdem werden lediglich 39% der pflegebedürftigen alten Menschen professionelle Pflegedienstleistungen zuteil.

Der Trend, Frauenhäuser für Gewaltopfer zu schließen, zeigt ein beträchtliches mangelndes Verständnis für die Geschlechterdimension familiärer Gewalt. Ein Rückgang der hohen Zahl von Morden an Frauen durch ihre Ehemänner oder Ex-Ehemänner ist nicht zu beobachten. Der Nationale Aktionsplan zur Bekämpfung von Gewalt gegen Frauen ist zwar ehrgeizig, ihm mangelt es aber an finanzieller und personeller Ausstattung. Im Bereich sexuelle Aufklärung und Reproduktivrechte wartet das Land hingegen mit sehr hohen Standards auf.

Quelle: Kurzprofil Finnland der European Women´s Lobby (auf Englisch)

Bemerkenswert ist die Gender-Statistik-Abteilung im nationalen Statistikamt, die regelmäßige Publikationen herausbringt und auch direkte politische Stellungnahmen/Politikberatung macht (mehr dazu unter Interessantes).

 

Frühe Geschichte der Gleichstellung in Finnland:

Eine Vorreiterrolle im europäischen Kampf um Frauenrechte hatte Finnland, wenngleich die dortigen Fortschritte in der mitteleuropäischen Diskussion zunächst kaum beachtet wurden. Bereits 1885 wurde hier das patriarchale Ehegüterrecht aufgehoben, und der finnische Ständetag führte die Gütertrennung ein. Damit behielt die Frau, auch in der Ehe, das Recht auf ihr Vermögen. Auch bei der Gewährung staatsbürgerlicher Frauenrechte machte Finnland den Anfang: 1906 erhielten dort die Frauen als erste in Europa das volle Stimmrecht (Quelle: Wikipedia, Frauenrechte).

Gendergerechtigkeit ist lange schon ein Grundwert in Finnland. Es ist eingebettet in der Verfassung und speziell im Gesetz der Gleichheit zwischen Frauen und Männern (Equality Act).

Das Ministerium für Soziales und Gesundheit spielt eine Schlüsselrolle bei der Fortschreibung von Gendergerechtigkeit, indem es:

Gesetze vorbereitet,

  • die Situation der Gendergerechtigkeit landesweit beschreibt und überwacht,

  • die Entwicklung von Aktivitäten im Bereich Gendergerechtigkeit koordiniert,

  • die Implementierung der Maßnahmen der Regierung voran bringt.

Die Hauptthemen der finnischen Förderung von Geschlechtergerechtigkeit sind:

  • Gender Mainstreaming

  • Gleichheit im Arbeitsleben

  • Gleiche Entlohnung

  • Gleichheit in der Ausbildung

  • Frauen und Entscheidungsmacht

  • Ausgleich von Arbeit und Familie

  • Vorbeugung von Gewalt gegen Frauen

  • Männer und Gleichstellung

Die Prinzipien der Gleichstellung in Finnland umfassen ebenfalls die Gleichheit ungeachtet des Alters, der Herkunft, der Sprache, des Glaubens oder der Gesundheit. Das Ministerium für Soziales und Gesundheit ist verantwortlich für die Implementierung von Gleichstellung am Arbeitsplatz durch das Netzwerk von Arbeitsschutz und –gesundheit

Seit 2015 regiert die konservativ-nationale Partei „Finnen“ mit. Doch ihr Einfluss scheint zu schwinden.
Aan der Macht gescheitert!, Spiegel online, 14.02.2016,

http://www.spiegel.de/politik/ausland/rechtspopulisten-in-finnland-warum-die-finnen-in-der-regierung-verlieren-a-1075873.html

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Rechtslage

Gleichstellungsrecht

Act on Equality between Women and Men (1987, Änderungen/Erweiterungen: u.a. 1992, 1995, 1997, 2001, 2005):

Fokus: Arbeitsleben, beinhaltet auch Quotierungsregelungen, Verpflichtung zu Gleichstellungsmaßnahmen bei Unternehmen ab 30 Beschäftigte, positives Einwirken.

Im Januar 1987 wurde das Gesetz auf Gleichheit zwischen Frauen und die Männern eingeführt. Das Gesetz legt grundlegend die Pflicht fest, um Gleichheit zweckmäßig und systematisch auf allen Behörden und Arbeitgebern sowie in der Ausbildung zu fördern, ebenso wie in der Erziehung, der Lehre und der Forschung. Die jeweiligen Änderungen und Erweiterungen lassen sich hier auf Englisch nachlesen.

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Antidiskriminierungsgesetz

Es gibt eine Gleichstellungsstelle der Regierung – Body of Equality – mit der Ombudsperson für unterschiedliche Diskriminierungen, vor allem rassistischer, ethnischer Art bzw. gegen Menschenhandel. Sie haben eine Homepage in unterschiedlichen Sprachen, vor allem denen der Einwanderer/-innen nach Finnland. Die momentane Stelleninhaberin der Ombudsperson ist Eva Biaudet.

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Gesetze zu Quoten v.a. im politischen und wirtschaftlichen Bereich

Eines der Hauptziele des Gesetzes der Gleichheit zwischen Frauen und Männern besteht darin sicherzustellen, dass Frauen und Männer an Planungs-und Entscheidungsprozessen in unterschiedlichen gesellschaftlichen Bereichen gleichberechtigt mitwirken können.

Die 40%-Quote gilt für:

  • Regierungsausschüsse, Beiräte, Arbeitsgruppen u.a.
  • Kommunalkörperschaften sowie Organe zur interkommunalen Zusammenarbeit, ausgenommen Kommunalräte


Quoten in der staatlichen Verwaltung

Geltungsbereich in der staatlichen Verwaltung

Die Quotenregelung gilt für Regierungsausschüsse, Beiräte und ähnliche Organe. Sie gilt gleichermaßen auch für Organe mit Ausschusscharakter, wenn diese Entscheidungsgewalt haben. Die Quotenregelung muss auch von Gremien, die von den Ministerien eingesetzt werden (z.B. Arbeitsgruppen), eingehalten werden.  Delegationen, die von einer öffentlichen Behörde ernannt wurden und diese oder einen Verwaltungssektor in der internationalen Zusammenarbeit vertreten, gehören ebenfalls zu den Organen, auf die die Quotenregelung Anwendung findet.

Nach dieser Regelung muss das Verhältnis von Frauen und Männern in diesen Organen jeweils mindestens 40% betragen. Für eine Untersuchung, die von einer einzelnen Person im Namen eines ausschussähnlichen Organs durchgeführt wird, gilt die Quotenregelung jedoch nicht. The provision does not, however, apply to an investigation of a committee nature carried out by one person. Wenn aber ein Lenkungsausschuss oder eine Expertengruppe eingesetzt wird, um diese Untersuchung zu unterstützen, findet die 40%-Regelung des Gleichstellungsgesetzes Anwendung.

Die Quotenregelung gilt hingegen nicht, wenn ein Ausschuss, ein Beirat, Vorstand oder ein ähnliches Organ einen Unterausschuss/Abteilung oder z.B. eine Arbeitsgruppe aus den eigenen Reihen oder bestehend aus externen Experten ernennt.

Quoten in der Kommunalverwaltung

Geltungsbereich in der Kommunalverwaltung

Gemäß Paragraph 17 des Finnischen  Kommunalverwaltungsgesetzes bestehen die kommunalen Verwaltungsorgane aus dem Rat, dem Kommunalvorstand und seinen Unterausschüssen, den Direktionen und ihren Abteilungen sowie den Kommissionen. In der Quotenregelung des Gleichgestellungsgesetzes wird nicht spezifiziert, was unter einem Kommunalvorstand zu verstehen ist. Das Oberverwaltungsgericht ist aber zu dem Schluss gekommen, dass in bestimmten Fällen die in der Quotenregelung genannten Kommunalvorstände auch Gremien umfassen können, die in Paragraph 17 des Kommunalverwaltungsgesetzes nicht explizit genannt werden, wie z.B. Arbeitsgruppen. Das Quotenprinzip gilt nicht für gewählte Kommunalräte und auch nicht für vorsitzende Beamte.

Für Körperschaften, die mit dem Ziel der interkommunalen Zusammenarbeit gegründet wurden, wie z.B. die Räte, Versammlungen und Vorstände gemeinsamer Kommunalbehörden sowie andere gemeinsame Kommunalorgane wie Vorstände, Direktorate, Kommissionen und Beiräte zur regionalen Kooperation gilt ebenfalls die Quotenregelung. In vielen Fällen wählen die einzelnen Kommunen die Mitglieder der Organe für die interkommunale Zusammenarbeit, wie die Räte der gemeinsamen Kommunalbehörden und die gemeinsamen Gremien, auf die in Paragraph 77 des Kommunalverwaltungsgesetzes Bezug genommen wird. Die betroffenen Kommunen müssen durch Verhandlungen vorab sicherstellen, dass die endgültige Zusammensetzung jedes einzelnen Organs in Übereinstimmung mit der Quotenregelung des Gleichstellungsgesetzes ist.

Quelle: https://www.tasa-arvo.fi/web/en/quotas-and-the-equality-rule 


Das Gerechtigkeitsprinzip

Das Gerechtigkeitsprinzip gilt für

  • die Exekutiv- und Administrativorgane von Behörden und Institutionen;
  • Unternehmen, in denen der Staat oder eine Kommune Haupteigner ist;
  • Organe der indirekten öffentlichen Verwaltung mit direkter Hoheitsgewalt. Letztere sind z.B. Versorgungsträger, Handelskammern und private Bildungseinrichtungen.

Siehe zu allen Punkten auch: http://julkaisut.valtioneuvosto.fi/handle/10024/74770, (2016)

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Weitere Gesetze/rechtliche Regelungen und Regierungsprogramme

Verfassung Finnlands (1995): allgemeines Ziel die Gleichstellung der Geschlechter zu fördern

Die finnische Regierung hat beschlossen, gezielte Anstrengungen zu unternehmen, Geschlechtergerechtigkeit in allen Beschlussfassungen zu fördern. Die Regierung Finnlands hat ihre wichtigsten Messgrößen für die Gleichstellung in einem Aktionsplan zusammengefasst. Aktuelle Informationen über Aktionspläne und Maßnahmen finden sich unter: https://www.thl.fi/fi/web/gender-equality/promoting-gender-equality/gender-equality-policy (in Englisch)

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Akteur_innen

NGO’s: Parteien, zivilgesellschaftliche Organisationen

NYTKIS – Die Koalition der finnischen Frauenverbände (auf Finnisch und z. T. Englisch verfügbar)

  • 1988 gegründet
  • Kooperationsplattform für Frauenverbände
  • setzt sich für die Förderung von Frauen, tatsächliche Geschlechtergleichstellung und soziale Gerechtigkeit ein
  • Hüterin der Frauenrechte: überwacht Gesetzgebungs-, Entscheidungsfindungsprozesse und Forschungsaktivitäten
  • reagiert auf politische Entscheidungen und soziale Fragen aus Frauenperspektive.

NYTKIS hat sich zum Ziel gesetzt, Gleichberechtigung von Frauen und Männern zu erreichen, die Diskriminierung von Frauen zu beenden und die Achtung von Menschenrechten zu fördern. NYTKIS bringt Frauenverbände aus unterschiedlichen gesellschaftlichen Schlüsselsektoren zusammen, z.B. aus Politik und Forschung.

Mitglieder von NYTKIS sind die Frauenverbände sämtlicher im Parlament vertretener Parteien sowie drei unabhängige politische Frauenverbände.

Die Mitgliedsorganisationen von NYTKIS: Der Verband für Frauenstudien in Finnland, die Christdemokratischen Frauen Finnlands, der Bund der Feministischen Verbände, die finnischen Sozialdemokrat_innen, der Verband der grünen Frauen, die Linken Frauen, der Nationale Frauenrat Finnlands, die Frauen der Wahren Finnen, die Frauenliga der Koalitionspartei, die Frauenorganisation der Zentrumspartei, die Frauenorganisation der schwedischen Volkspartei.

Organisation

Die größte Machtbefugnis haben die zwei Mal jährlich stattfindenden Versammlungen des Verbandes. Der Vorstand, der aus Vertreter_innen aller Mitgliedsorganisationen besteht, agiert als das Planungs- und Exekutivorgan von NYTKIS. Die Generalsekretärin und die Koordinatorin setzen die Entscheidungen des Vorstands um und organisieren die Aktivitäten des Verbandes. NYTKIS bekommt gesetzlich festgelegte Gelder vom Bildungsministerium und zuweilen zusätzliche Geldmittel für bestimmte Projekte. Die regionalen NYTKIS-Ausschüsse bringen Geschlechtergleichstellung auf lokaler Ebene voran.

Aktivitäten in Finnland

  • Beteiligung am Gleichstellungsrat
  • Kooperation mit unterschiedlichen NGOs, die Frauenrechte, Menschenrechte und internationale Entwicklungszusammenarbeit fördern
  • Stellungnahmen
  • Veröffentlichungen
  • Sensibilisierung, Ausbildung und Schulung
  • Seminare und andere Veranstaltungen
  • regionale NYTKIS-Ausschüsse

Internationale Aktivitäten

  • UN Weltkonferenzen
  • Mitwirkung an der European Women’s Lobby (www.womenlobby.org)
  • Mitwirkung an NOKS, der Nordischen Plattform für Frauenkooperation
  • Zusammenarbeit mit baltischen und russischen Frauenverbänden

Kontakt
NYTKIS - Coalition of Finnish Women´s Associations
Bulevardi 11 A 1
FIN-00120 Helsinki

Generalsekretärin: +358 50 469 6242
johanna.pakkanen@nytkis.org

Koordinatorin: +358 40 709 0007
jarjestokoordinaattori@nytkis.org
 

Naisjarjestojen Keskusliitto – (auf Finnisch, Schwedisch und z.T. Englisch verfügbar)

Der Nationale Frauenrat Finnlands wurde 1911 als finnischer Arm des Internationalen Frauenrats (seit 1888) gegründet. Heute besteht der Rat aus 61 Mitgliedsorganisationen, die zusammen rund eine halbe Million Mitglieder haben. Als Dachverband ist der Rat parteilos und agiert als nationale Verbindungsstelle und Diskussionsforum für seine Mitgliedsorganisationen. Die Aktivitäten des Rats werden vom Bildungsministerium, von privaten Trägern und Stiftungen, von den Mitgliedsorganisationen, und vom Handel und der Industrie finanziert.

Ziele des Nationalen Frauenrats Finnlands sind die Förderung der Gleichstellung, der Menschenrechte und des Status der Frau in der finnischen Gesellschaft. Der Rat ist bestrebt, Gender Mainstreaming in einen gesellschaftlichen Rahmen zu bringen und Geschlechtergleichstellung sowohl am Arbeitsplatz als auch in der Familie zu erreichen. Zudem muss die geistige und körperliche Integrität für jeden Menschen gewährleistet werden.

Der nationale Frauenrat Finnlands ist Mitglied in folgenden Organisationen und Netzwerken: International Council of Women (ICW), European Women's Lobby (EWL), WINNERS (Women's Network for Nondiscrimination, Equality, Rights and Solidarity). Zusammenarbeit mit der Finnisch-Russischen Gesellschaft und der Vereinigung für die Zusammenarbeit mit den nordischen Staaten “NORDEN”.

Peking plus 15: NGO Parallelbericht zur Umsetzung der Pekinger Aktionsplattform in Finnland zwischen 2005 und 2010. Der Bericht wurde in Zusammenarbeit mit den Mitgliedsorganisationen des nationalen Frauenrats Finnlands und anderen Partnern erstellt.

Kontakt
Das Büro des Nationalen Frauenrats Finnlands
Fredrikinkatu 39 C 22
FI-00120 Helsinki
FINNLAND
Tel +358 (0)9 494 217
Fax +358 (0)9 494 617
toimisto@naisjarjestot.fi


Green Women's Association
www.vihreatnaiset.fi/vnenglish.html (auf Finnisch und z.T. auf Englisch verfügbar)

Der Verein der Grünen Frauen wurde 1993 in Tampere gegründet. Im Laufe der Jahre hat er sich zu einem wichtigen und aktiven Teil der nationalen Grünen Liga entwickelt. Landesweit unterhält der Verein 16 lokale Zweigstellen.

Der Verein der Grünen Frauen bietet Frauen, die Verantwortung für die Umwelt tragen und die Gleichstellung in der Gesellschaft verbessern wollen, eine Plattform. Grüner Feminismus ist ein Mittel, um gesellschaftliche Strukturen so zu reparieren, dass die Gesellschaft gerechter und frei von Diskriminierung und nutzlosen Verallgemeinerungen ist. Für uns ist Gender der Boden, auf dem wir stehen, und nicht die Decke, gegen die wir stoßen.

Der Verein der Grünen Frauen strebt eine gleichberechtigte Gesellschaft an, in der man sich um die Schwachen und Kranken kümmert. Eine grüne Frau ist kein passives Objekt, sondern ein aktives Subjekt, das bereit ist, auch schwierigste Themen anzugehen.


Kokoomuksen Naisten Liitto ry.
http://www.kokoomusnaiset.fi/etusivu/ (nur auf Finnisch verfügbar)

Die grundlegenden Ziele der Frauenliga der Koalitionspartei sind die der Partei: Finnlands Unabhängigkeit zu stärken und ein demokratisches politisches und Rechtssystem zu sichern und zu entwickeln, das auf der Freiheit und Sicherheit der Menschen basiert. Die spezielle Aufgabe der Frauenliga ist es, Frauenpositionen in der Gesellschaft zu fördern und Frauen zu ermuntern, politische und Entscheidungspositionen einzunehmen. Die Frauenliga nimmt auch an Projekten der Friedens- und Entwicklungszusammenarbeit teil.

Kontakt
Kokoomuksen Naisten Liitto ry.
Kansakoulukuja 3, 3.krs
00100 Helsinki

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Regierung, Ministerien

Ministerium für Soziales und Gesundheit (MSAH)

http://stm.fi/etusivu

Gleichstellungsthemen fallen in Finnland in den Zuständigkeitsbereich des Ministeriums für Soziales und Gesundheit. Für die praktische Umsetzung zeichnen hingegen folgende Gremien verantwortlich:

  • Die Ombudsperson für Gleichstellung
  • Die Gleichstellungsabteilung
  • Der Gleichstellungsrat
  • Der Rat für Geschlechtergleichstellung

Aus diesem Grunde spielt das MSAH eine Schlüsselrolle bei der Förderung von Geschlechtergleichstellung, indem es

  • Gesetze vorbereitet,
  • die Lage im Bereich Geschlechtergleichstellung landesweit beobachtet,
  • Geschlechtergleichstellungsaktivitäten koordiniert
  • und die Umsetzung der Ziele der staatlichen Gleichstellungspolitik fördert.

Das MSAH ist zuständig für die Umsetzung von Gleichstellung am Arbeitsplatz über das Netzwerk für Arbeitssicherheit und die Gesundheitsbehörden. Generell liegen Gleichstellungsangelegenheiten in Finnland im Aufgabenbereich des Innenministeriums.

Alle drei bis vier Jahre veröffentlichen das MSAH und das finnische Statistikamt das sogenannte Equality Barometer, das über den Zustand der Geschlechtergleichstellung im Land und über die geschlechtsspezifische Verteilung von Arbeit und Machtbeziehungen in unterschiedlichen Lebensbereichen berichtet.

Das Barometer wird seit 1998 herausgegeben. Vier Barometer sind bisher erschienen: 1998, 2001, 2004 und 2008.

Der vom Ministerium für Soziales und Gesundheit publizierte „Gender Equality Barometer“ aus dem Jahr 2008 ist hier abrufbar.

Kontakt
MINISTERIUM FÜR SOZIALES UND GESUNDHEIT
P.O. Box 33, FI-00023 Government
Telefon: +358 295 16001
kirjaamo@stm.fi


Die Ombudsperson für Gleichstellung
https://www.tasa-arvo.fi

Das Amt der Ombudsperson für Gleichstellung und das Büro der Ombudsperson wurden am 1.1.1987 durch das Gesetz über die Ombudsperson für Gleichstellung und den Gleichstellungsrat eingerichtet. Das Gesetz der Gleichheit zwischen Frau und Mann trat zur gleichen Zeit in Kraft. Die Ombudsperson für Gleichstellung ist eine unabhängige Einrichtung, wobei sie ihre legislativen Pflichten erfüllt. Verwaltungstechnisch ist die Ombudsperson im Ministerium  für Soziales und Gesundheit angesiedelt.

Die Ombudsperson für Gleichstellung ist eine unabhängige Institution, deren Hauptaufgabe darin besteht, die Einhaltung des Gleichstellungsgesetzes zu überwachen. Sie ist zuständig für Angelegenheiten, die im Bereich Gender und Gender-Minderheiten (Transsexuelle und Intersexuelle) liegen und zeichnet verantwortlich sowohl für den Kampf gegen Diskriminierung als auch für die Förderung von Gleichstellung. Hierbei bietet sie vorwiegend Orientierungshilfen und Beratung an.

Aufgaben: Kontrolle der Gleichstellungsgesetzgebung mit Sanktionsmöglichkeiten, Beschwerdestelle und Klagen vor Gericht, Inspektion von Arbeitsplätzen

Detaillierte Informationen zur Arbeit lassen sich in diesem Dokument finden: http://www.equineteurope.org/IMG//pdf/PROFILE_OE_FIN-2.pdf

Die Ombudsperson für Gleichstellung überwacht die Einhaltung des Gleichstellungsgesetzes.

Die Ombudsperson für Gleichstellung:

  • überwacht die Einhaltung des Gleichstellungsgesetzes und des Diskriminierungsverbots, insbesondere diskriminierende Stellenanzeigen;
  • fördert die Zielsetzung des Gesetzes durch Initiativen, Ratschläge und Beratung;
  • informiert über das Gleichstellungsgesetz und seine Anwendung
  • und überwacht die Umsetzung der Geschlechtergleichstellungvorgabe in unterschiedlichen gesellschaftlichen Bereichen

Außerdem überwacht die Ombudsperson die Einhaltung des Schutzes von Geschlechterminderheiten gegen Diskriminierung.

Der Jahresbericht 2015 findet sich hier: https://www.tasa-arvo.fi/web/en/-/annual-report-2015-of-the-ombudsman-for-equality-released

Kontakt
Büro der Ombudsperson für Gleichstellung
PO Box 33, FI-00023 Government, Finnland
Tel. +358 9 16001 (switchboard)
Fax: +358 9 1607 4582
tasa-arvo@stm.fi

TANE – Der Rat für Gleichstellung
http://www.tane.fi/en/ (wenige Informationen auf Englisch; detaillierte Informationen auf Finnisch verfügbar)

TANE ist ein dauerhaft eingerichteter parlamentarischer Rat mit beratender Funktion für die Landesverwaltung. Seine Aufgabe ist, Geschlechtergleichstellung in der finnischen Gesellschaft zu fördern. Er wurde 1972 vom Ministerium für Soziales und Gesundheit als Beratungsstelle zu Geschlechtergleichstellungsfragen eingerichtet. Er besteht aus zwölf Mitgliedern der größten politischen Parteien sowie aus zwei Sachverständigen aus Frauen-/Gleichstellungsorganisationen.

TANE bietet ein aktives gesellschaftliches Diskussionsforum im Bereich Gleichstellungspolitik und fördert Geschlechtergleichstellung mit Initiativen und Stellungnahmen. Er beteiligt sich aktiv an Gleichstellungsdiskussionen mit Behörden, öffentlichen und kommunalen Institutionen, Arbeitsmarktorganisationen und anderen Partnern.

Der Generalsekretär des Rats für Gleichstellung arbeitet in der Gleichstellungsabteilung des Ministeriums für Soziales und Gesundheit. Der Rat hat eine/n Vorsitzende/n und eine/n stellvertretende/n Vorsitzende/n sowie elf Mitglieder, die alle eigene Stellvertreter haben. Vertreter des Nationalen Frauenrats Finnlands und der Koalition der finnischen Frauenverbände (NYTKIS) beteiligen sich an den Aktivitäten des Rats als permanente Sachverständige.


Der Rat für Gleichstellung

  • überwacht und fördert die Umsetzung von Gleichstellung zwischen Frau und Mann in der Gesellschaft;
  • ergreift Initiativen, macht Vorschläge und gibt Stellungnahmen ab, um Gesetze und andere Maßnahmen, die die Gleichstellung der Geschlechter betreffen, mit zu gestalten;
  • befördert die Zusammenarbeit zwischen den Behörden, Sozialpartnern und anderen Organisationen und Interessengruppen;
  • verfolgt internationale Entwicklungen im Bereich Geschlechtergleichstellung.

Der Rat für Gleichstellung hat die Möglichkeit, Unterausschüsse und Arbeitsgruppen einzusetzen. Beispiele für derartige Unterausschüsse sind: der Unterausschuss für Männerfragen, der Unterausschuss für Frauenstudien und der Unterausschuss für Frauen- und Männerbilder in den Medien.

Der Unterausschuss zu Männerfragen lotet Möglichkeiten aus, wie man das Interesse von Männern am Thema Geschlechtergleichstellung wecken kann, schaut sich die spezifischen Probleme von Männern aus Gleichstellungsperspektive an und fördert Männerstudien. Der Rat für Gleichstellung ermuntert Männer dazu, sich an der Kinderbetreuung zu beteiligen. Themen sind z.B. die neue Vaterrolle, Gewalt, Krisen und die neuen Geschlechterrollen. In der Vergangenheit hatte der Rat auch einen Unterausschuss gegen Gewalt, der das Thema Gewalt gegen Frauen diskutierte und versuchte, Wege zur Beseitigung und Vermeidung von Gewalt zu entwickeln.

Auf Initiative der Unterausschüsse werden Seminare und Veröffentlichungen vorbereitet. Der Rat für Gleichstellung produziert Hintergrundinformationen für Diskussionen und Evaluierungen, die die Gleichstellungsziele landesweit auf breiterer Ebene etablieren, insbesondere in den Bereichen Einkommensübertragung und Beschäftigungspolitik.

Seit den 1980er Jahren unterstützt der Rat für Gleichstellung Frauenstudien, die mittlerweile einen festen Platz an den finnischen Universitäten und Forschungseinrichtungen haben.

Kontakt
Rat für Geschlechtergleichstellung (TANE)
Postal address: PO Box 33, FI-00023 Government 
Visiting address: Kirkkokatu 14, 00170 Helsinki, Finnland  
Tel +358 9 16001
tane@stm.fi  

Finnisches Statistikamt/Abteilung für Geschlechterstatistik
www.stat.fi/tup/tasaarvo/index_en.html (auf Englisch)

Das finnische Statistikamt hat eine Abteilung für Bevölkerungs- und Geschlechterstudien.

Diese thematischen Seiten geben eine Übersicht zur Gleichstellung von Frauen und Männern in verschiedenen Gebieten der Gesellschaft in Finnland. Die Seiten präsentieren aktuelle Themen in Zusammenhang mit Gleichstellung und enthalten Verweise zur Statistik in Bezug auf Gender.

Das auf Englisch publizierte Taschenbuch „Women and Men in Finland 2016“ (Link: http://www.stat.fi/uutinen/women-and-men-in-finland-2016), enthält Statistiken bezüglich der Stellung von Frauen und Männern und bezüglich der Gleichstellung der Geschlechter. Die Statistiken in der Veröffentlichung beruhen hauptsächlich auf den Daten der Statistics Finlands. Die Publikation beabsichtigt, ein ganzheitliches Bild der Stellung von Frauen und Männern auf verschiedenen Gebieten der Gesellschaft in Finnland zu zeichnen. Der Report wird im 2-Jahres-Rhythmus aktualisiert und veröffentlicht.

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Andere Gender-Akteur_innen?

http://www.genderportal.eu/organisations/minnafi-centre-gender-equality-information-finland
eine umfassende Seite mit Medienlinks, Akteur/-innen, aktuellen Dissertationen zum Thema aus Finnland usw. – auf Englisch voll verfügbar.

„Minna“ ist das Zentrum und die Internetseite für Informationen und Forschungen zu Geschlechtergleichstellung in Finnland. Das Ziel von Minna besteht darin, Dienstleistungen für die öffentliche Verwaltung, für Politiker_innen, Akteure/Akteurinnen im Bereich Geschlechtergleichstellung, Wissenschaftler_innen, Student_innen, NGOs und die allgemeine Öffentlichkeit zu erbringen. Minna wird vom Ministerium für Soziales und Gesundheit finanziert und gehört zum Nationalen Instituts für Gesundheit und Wohlfahrt (THL) in Helsinki.

Minna, das Zentrum für Gleichstellungsinformationen,

  • sammelt Informationen über Forschungen und Statistiken im Bereich Geschlechtergleichstellung
  • stellt Informationen bei einheimischen oder ausländischen Anfragen bereit
  • hilft beim Abruf von Informationen zu Gleichstellungsforschung und Geschlechterforschung
  • kooperiert mit finnischen Forscher_innen, NGOs und öffentlichen Verwaltungen
  • kooperiert mit den anderen nordischen Zentren für Gleichstellungsinformationen;
  • kooperiert mit der Europäischen Institut für Gleichstellungsfragen (EIGE)
  • unterhält und pflegt die Internetseite minna.fi
  • bietet Dienstleistungen in Englisch, Finnisch und Schwedisch

https://www.thl.fi/en/web/gender-equality – Die Internetseite für Geschlechtergleichstellung und Geschlechterforschung

  • Neueste Nachrichten über finnische Forschungsaktivitäten und Projekte
  • Informationen über unterschiedliche Themen im Bereich Gleichstellung
  • Statistiken
  • Datenbank für bedeutsame finnische Doktorarbeiten
  • Datenbank für finnische Expert_innen, die sich auf Geschlechterforschung und Geschlechtergleichstellung spezialisiert haben
  • Veranstaltungsliste
  • Internationale und finnische Links

Kontakt
Nationales Institut für Gesundheit und Wohlfahrt
Zentrum für Gleichstellungsinformationen
Mannerheimintie 168
P.O.Box 30
FI-00271 Helsinki, Finnland

UNIONI, The League of Finnish Feminists
www.naisunioni.fi/ (nur auf Finnisch verfügbar)

Die Ziele sind, Diskriminierung von Frauen zu beseitigen, weibliche Kultur sichtbar zu machen, Gleichheit zwischen Männern und Frauen zu fördern und die feministische Wirkung von Frauen zu verstärken und vorzubringen. Das Ziel ist eine menschliche Gesellschaft, die auf der Gleichheit und Zusammenarbeit zwischen Männern und Frauen basiert.

Kontakt
Naisasialiitto Unioni ry
Bulevardi 11 A 1
FIN-00120 Helsinki
Tel.: +358 (0)9 643 158

Svenska Kvinnoforbundet – Die Frauenorganisation der schwedischen Volkspartei in Finnland
http://www.kvinnoforbundet.fi/ (auf Finnisch und Schwedisch verfügbar, z.T. auf Englisch)

Svenska Kvinnoförbundet ist die Frauenorganisation der schwedischen Volkspartei in Finnland. Wir sind eine politische Plattform, die sich aus liberal-feministischer Perspektive für Geschlechtergleichstellung auf politischer, sozialer und wirtschaftlicher Ebene in Finnland einsetzt. Die Förderung von Geschlechtergleichstellung ist unser wichtigstes Ziel. Unsere Vision ist eine Gesellschaft, in der jede und jeder - unabhängig vom Geschlecht - gleiche Rechte, Chancen und Möglichkeiten genießt. Als Frauenorganisation der schwedischen Volkspartei in Finnland verfügen wir über Wissen und Erfahrungen bei der Förderung von Gleichstellungs- und Minderheitenthemen in der finnischen Politik. Um den Status der Frau weltweit zu verbessern, kooperieren wir mit Frauenorganisationen auf lokaler, nationaler und globaler Ebene.

Kontakt
Svenska Kvinnoförbundet
Simonsgatan 8 A
00100 Helsingfors
info@kvinnoforbundet.fi  

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Wissenschaft

Institutionen
Gender Studies, Universität Helsinki
http://www.helsinki.fi/genderstudies/ (auf Englisch)

Gender Studies sind Teil der Abteilung für Philosophie, Geschichte, Kultur und Kunststudien an der geisteswissenschaftlichen Fakultät der Universität Helsinki. Unsere Hauptaufgabe besteht darin, Gender Studies zu fördern und relevante Vorschriften zu koordinieren und umzusetzen. Ferner stellen wir Räumlichkeiten und Ausrüstung für Forscher_innen bereit, pflegen Kontakte mit anderen Instituten für Gender Studies und verbreiten Informationen im Bereich Gender Studies.

Kontakt
Gender Studies
Abteilung für Philosophie, Geschichte, Kultur und Kunststudien
Postanschrift: PoBox 59
00014 University of Helsinki, Finnland
Hausanschrift: Unioninkatu 38 E
+358 (0)9 191 23387
gender-studies@helsinki.fi

 

Abteilung für Gender Studies, Universität Lappland
http://www.ulapland.fi/InEnglish/Units/Faculty-of-Education/Studies/Courses-in-English/Gender-Studies/Research-and-the-research-group (auf Englisch)

Die Forschungsarbeit an der Abteilung für Gender Studies konzentriert sich auf geschlechtsspezifische Kulturthemen in Lappland und die geschlechtsspezifische Bedeutung von Bildung. Die Abteilung arbeitet mit anderen Fakultäten und Forschungsabteilungen zusammen, insbesondere mit dem Zentrum für Bildungsforschung an der Universität Lappland.

Das Forschungsprojekt Enterprising self, das von der Finnischen Akademie finanziert wird, wurde 2007 ins Leben gerufen. Seija Keskitalo-Foley arbeitet als Postdoc an diesem Projekt.

Die Abteilung ist Mitglied von ATGENDER (Europäische Vereinigung für Genderforschung, Bildung und Dokumentation). Seit 1993 beteiligen sich Forscher_innen der Universität Lappland am Femina Borealis Netzwerk, einer Kooperation von feministischen Forscher_innen und Aktivist_innen in der Barentsregion.

Die Forscherinnengruppe besteht aus aktiven Mitgliedern unterschiedlicher wissenschaftlicher Prägung, die gegenwärtig an ihrer Doktorarbeit schreiben. Seit 2007 ist es möglich, einen Doktortitel in Gender Studies von der Universität Lappland zu bekommen.

Kontakt
Universität Lappland
Fakultät mfür Bildung
Unit for Gender Studies
PL 122, 96101 Rovaniemi, Finnland


Beschreibung der Quellenlage

Die Quellenlage, was die staatlichen Aktionen im Bereich der Gleichstellung von Männern und Frauen betrifft ist ziemlich gut und übersichtlich. Sie sind auf Englisch verfügbar, ebenso wie die wissenschaftlichen Internetpräsenzen. NGOs

 

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Ergebnisse einer Recherche von Tanja Berger und Pamela Dorsch 2010 im Auftrag des Gunda-Werner-Instituts der Heinrich-Böll-Stiftung. Zuletzt aktualisiert: Dezember 2016


Alle Bilder, sofern nicht anders gekennzeichnet: Public Domain CC0