Gender-Training | Konzept

Gender-Training | Konzept

Gender-Training | Konzept

Wie sieht ein Gender-Training konkret aus?


Das Konzept der Gender-Trainings wurde von der Heinrich-Böll-Stiftung entwickelt. In zahlreichen Gender-Trainings und Beratungen im In- und Ausland wird es seit 1997 eingesetzt und kontinuierlich verbessert. Als bewährte Elemente haben sich, besonders bei einführenden Gender-Trainings,
drei zentrale Bausteine herauskristallisiert:

  1. Sensibilisierung
    Ziel der Sensibilisierungsübungen ist es, Geschlechterrollen in ihrer Vielfalt wahrzunehmen und zu reflektieren, dass auch der berufliche Alltag auf verschiedenen Ebenen durch Geschlechterverhältnisse und -hierarchien geprägt ist. Die Übungen dienen vor allem als Einstieg, denn sie schaffen eine vertrauensvolle Atmosphäre und geben daher die Möglichkeit, Ängste und Vorbehalte gegenüber dem Thema Gender abzubauen. Auf dieser Grundlage kann Gender als Analysekategorie vermittelt werden.
     
  2. Fachlicher Input
    Im zweiten Baustein des Gender-Trainings wird, ausgehend von der Arbeit mit Gender als sozialer Kategorie, der Zusammenhang zu Gender als Analysekategorie und Handlungsauftrag hergestellt. Mit diesem fachlichen Input werden Instrumente vermittelt, die für die Arbeit im eigenen Fachgebiet als Anregungen dienen und weiterentwickelt werden können.
     
  3. Handlungsorientierung
    Im handlungsorientierten Teil werden die einzelnen Gender-Analyse-Instrumente anhand der Erfahrungen und auf Grundlage von Praxisbeispielen der Teilnehmenden ausgewählt und die Anwendung geübt. Dieser Teil nimmt in allen Trainings mindestens die Hälfte der verfügbaren Zeit in Anspruch.

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