an.schläge, Mai 2012: "Hurra, es ist ein Herm!"

an.schläge, Mai 2012: "Hurra, es ist ein Herm!"

Cover von "an.schläge", Mai 2012.

Seiteninhaberinnen, Herausgeberinnen und Verlegerinnen: CheckArt, Verein für feministische Medien und Politik
A-1030 Wien, Untere Weißgerberstr. 41
Tel: 0043-(0)1-920 16 76 und 0043-(0)1-920 16 78
Fax: 715 98 88
Erscheinungsdatum: Mai 2012
Preis: € 4,80 (zzgl. Versandkosten)

Inhalt:
"Intersexuelle Menschen werden bis heute in eine Welt geboren, die nur zwei Geschlechter kennt. Zwischen juristischen, medizinischen und gesellschaftlichen Vorgaben ringen sie darin um ihren Platz und fordern, endlich als Expert_innen der eigenen Sache anerkannt zu werden. Unlängst legte der Deutsche Ethikrat seine Stellungnahme zu Intersex vor, die nun als Grundlage für die politische Diskussion dienen soll.

Was kritisieren Intersex-Organisationen an dieser Stellungnahme, und welche politischen Forderungen stellen sie? Von welchen persönlichen Erfahrungen berichten intersexuelle Menschen? Wie positionieren sich progressive Jurist_innen und Mediziner_ innen? Und weil es letztere sind, deren Handeln immer noch über die Körper von Intersexuellen entscheidet: Welches Geschlechtermodell liegt den medizinischen Normvorstellungen zugrunde?"

Inhaltsverzeichnis:
POLITIK

  • an.riss politik: Kurzmeldungen
  • „Möchten Sie mit jedem Österreicher im Bett liegen?“
    Interview: Ute Bock zu den rechten Protesten gegen ihr neues Flüchtlingsheim.
    Von Svenja Häfner
  • Für und gegen Prekarität
    Judith Butler über die Occupy-Bewegung und verschiedene Formen des Prekär-Seins
  • an.riss international: Kurzmeldungen

THEMA: HURRA, ES IST EIN HERM!

  • 1-0-1 Intersex
    Wie ist die Situation intersexueller Menschen? Und welche Forderungen stellen sie?
    Von Bettina Enzenhofer und Julia Mac Gowan
  • „Eine riesige Befreiung“
    Interview: Daniela Truffer über die Folgen der Diagnose Intersex.
    Von Bettina Enzenhofer und Julia Mac Gowan
  • „Ich weiß, was es alles geben kann“
    Interview: Alex Jürgen will nicht länger Österreichs Herzeige-Intersexuelle_r sein.
    Von Bettina Enzenhofer und Julia Mac Gowan
  • „Kontroversielle Empfehlungen“
    Der Deutsche Ethikrat legte nun eine umstrittene Stellungnahme zu Intersex vor.
    Von Kendra Eckhorst
  • Durchdrungen von der Zweigeschlechternorm
    Wie sieht der medizinische Geschlechter-Diskurs zum Thema Intersexualität aus?
    Von Bettina Enzenhofer

GESELLSCHAFT

  • an.riss arbeit wissenschaft: Kurzmeldungen
  • Tatort Tanzfläche
    K.O.-Tropfen: Gewaltprävention bringt mehr als mediale Panikmache.
    Von Fiona Sara Schmidt
  • Positiv netzwerken
    Interview: Wiltrut Stefanek berichtet, wie wichtig Selbsthilfe für HIV-positive Frauen ist.
    Von Silke Pixner

KULTUR

  • an.riss kultur: Kurzmeldungen
  • „Eine Welt ohne Hausfrau, Ehefrau und Mutter“
    Interview: Beatriz Preciado über das pornografische Universum des „Playboy”.
    Von Kendra Eckhorst
  • Zerstören, wieder aufbauen, wieder zerstören
    Rein rational lässt sich das Werk von Louise Bourgeois nicht erfassen.
    Von Andrea Heinz
  • an.lesen: Dichtung & Wut
    Zwanzig Jahre nach ihrem Tod ist Audre Lordes Autobiografie neu verlegt worden.
    Von Lea Susemichel
  • an.klang: Not only one Queen
    Musik-Neuerscheinungen von hypersynthetisch bis naturbelassen.
    Von Christina Mohr
  • an.sehen: Ein Sommer lang Freiheit
    Tomboy: Ein filmisches Vergnügen mit dem Zeug zum Für-Immer-Lieblingsfilm.
    Von Maria Poell 

KOLUMNEN

  • neuland: Europas Gewissen
    Von Gilda-Nancy Horvath
  • heimspiel: It cools down a little bit
    Von Elsa Hohlwein
  • zeitausgleich: Leistungsbruch
    Von Mieze Medusa
  • lebenslauf: Hätten wir die Liebe nicht …
    Von Birgit Meinhard-Schiebel
  • Lesbennest: Say my name
    Von Denice
  • bonustrack: Vera Kropf
    Detouring with Luise Pop

RUBRIKEN

  • Feminist Superheroines: Adrienne Rich
  • an.frage: Female Clash – Ladies First!
  • medienmix:  Stammtisch, Blognetz, Bitchcast
  • an.künden: Termine & Tipps
  • Katzenpost
  • Pin-Ups: Off the Rokket
  • Das illustrierte Werbe-Wäh

KOMMENTARE

  • an.sage: Annähernd gleich viel ist nicht annähernd genug
    Die Lohnschere ist kein Mythos.
    Von Gabi Horak-Böck
  • an.sprüche: Städtisches Ackern
    Gedeihen im Community Garden auch gesellschaftliche Utopien?
    Von Anna Erwand und Lea Susemichel
  • sprechblase: Sager des Monats
  • plusminus:  Stöhn-Stopp & Haar-Mob

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