Anne-Klein-Frauenpreis 2017 an Nomarussia Bonase

ANNE-KLEIN-FRAUENPREIS 2017 AN NOMARUSSIA BONASE

Der Anne-Klein-Frauenpreis 2017 geht an Nomarussia Bonase, Kämpferin für Frauenrechte und Gerechtigkeit in Südafrika. Sie setzt sich für die Opfer und Überlebenden des Apartheidregimes ein - auch und insbesondere für Frauen, die von der Wahrheits- und Versöhnungskommission (1996 – 1998) nicht gehört wurden und welchen Gerechtigkeit und Reparation zustehen.

Der Anne-Klein-Frauenpreis 2017 geht an Nomarussia Bonase, Aktivistin für Frauenrechte und Gerechtigkeit in Südafrika. Der Preis wird  am 3. März 2017 in Berlin überreicht. Die Laudatio wird Ulrike Poppe halten, Beauftragte des Landes Brandenburg zur Aufarbeitung der Folgen der kommunistischen Diktatur.

Die Jury des Anne-Klein-Frauenpreises 2017 würdigt mit Nomarussia Bonase eine südafrikanische Aktivistin für Frauenrechte und Frauenpolitik, die für Aufarbeitung und Versöhnung eintritt und hierin für viele ein Vorbild ist.

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Nomarussia Bonase wurde 1966 im Südafrika der Apartheid geboren. Schon früh beginnt ihr Kampf für gleiche Rechte, später schließt sie sich der von Frauen gegründeten Khulumani Support Group an. Die Anne-Klein-Preisträgerin 2017 im Porträt.

Bisherige Preisträgerinnen

Dr. Gisela Burckhardt. Urheber: Stephan Röhl. Creative Commons License LogoDieses Bild steht unter einer Creative Commons Lizenz.

Der Anne-Klein-Frauenpreis geht 2016 an die Frauenrechtsaktivistin Dr. Gisela Burckhardt aus Bonn. Seit 2007 arbeitet sie daran, Frauen weltweit faire und existenzsichernde Arbeit zu sichern. Der von ihr gegründeten FEMNET e.V. widmet sich der Verbesserung von Arbeitsbedingungen und Löhnen in der internationalen Textilindustrie.

Der Anne-Klein-Frauenpreis 2015 geht an die Kurdin Nebahat Akkoc für ihren aktiven Widerstand gegen staatliche und häusliche Gewalt, für die Verteidigung der Menschenrechte und Rechte der Frauen.

Zu Ehren Anne Kleins vergibt die Heinrich-Böll-Stiftung den Anne-Klein-Frauenpreis. Anne Klein hat als kämpferische Juristin und offen lesbisch lebende Politikerin feministische Pionierarbeit geleistet. Sie war die erste feministische Frauensenatorin in Berlin. Mit dem Preis fördern wir jährlich Frauen, die sich durch herausragendes Engagement für die Verwirklichung von Geschlechterdemokratie auszeichnen. Der Preis ist mit 10.000 € dotiert.