Flucht

Aktuell

Die Silvesternacht 2015/16 in Köln hatte weitreichende Folgen. Die sexuellen Übergriffe auf Frauen galten in Deutschland mehrheitlich als Beleg, dass die im Sommer begonnene Willkommenskultur beendet, wenn nicht sogar insgesamt ein Fehler gewesen sei. Mit der vorliegenden Studie versetzen wir uns zurück in die Zeit just nach diesen Ereignissen. Also in eine Zeit, in der zunächst notwendigerweise Unklarheit über die Geschehnisse herrschte, folglich den Medien eine besondere Sorgfaltspflicht zukam.

GWI-Veranstaltungen

Jun 08
Strategien im Umgang mit antifeministischen Angriffen auf Soziale Arbeit
Berlin
Jun 19
Einwanderungsgesellschaft. Jetzt. Aber richtig.
Berlin
Jun 20
Feministische Wege des Widerstands
Berlin

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Die GWI-News rund um Feminismus & Geschlechterdemokratie.

Newsticker

Weg mit dem Arbeitsverbot, der Residenzpflicht und der Vorrangprüfung! Wir brauchen interkulturell geschulte und englischsprachige Jobvermittler_innen, die sich bundesweit vernetzen.
Feministische Forderungen im 21. Jahrhundert.

MIGRATIONSPOLITIKEN

Wir dürfen die Debattenführung nicht den Rechten überlassen, sondern müssen unabhängig davon Antworten suchen. Zum Video-Mitschnitt der Podiumsdiskussion am 17. Mai 2016 in der Heinrich-Böll-Stiftung.

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Die sexuellen Übergriffe in der Nacht zum 1. Januar haben zu einer Flut von Artikeln und Kommentaren geführt. Unser Kollege Jacob Rieck bietet Ihnen eine Auswahl von Texten, die wir für lesenswert halten. Zuletzt Aktualisiert: 04.04.2016.

wir machen das

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Mit der Volljährigkeit fallen für vormals unbegleitete minderjährige Geflüchtete sämtliche Maßnahmen und Betreuungsangebote weg – mit drastischen Folgen. Der Berliner Verein SolidariGee e.V. bietet Sprechstunden für diese junge Erwachsene an.

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Zweimal pro Woche besuchen Musiker*innen vom Verein MitmachMusik e.V. verschiedene Unterkünfte für Geflüchtete in Berlin und Potsdam und musizieren mit hier lebenden Kindern und Jugendlichen.

Logo weiterschreiben
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Weiter Schreiben verbindet ein künstlerisches und ein politisches Anliegen. Wir präsentieren Autor*innen, die radikal neu anfangen müssen, mit literarischen Kurzformen.

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Seine einzige Sprache war die Musik. In ihr erzählte er seinen Zuhörern von Leid, Gefangenschaft und Folter.

Urheber: wir machen das. Alle Rechte vorbehalten.

Die Globalisierung hat die nächste Stufe erreicht. Bisher war sie getrieben von technischen Entwicklungen und wirtschaftlichen Möglichkeiten. Und plötzlich sind da Menschen. Sie treten hervor hinter Daten, Fakten, Strategien und Analysen – mitten in unser Leben, mitten hinein in unsere Gesellschaft. Politik, ihre Folgen und ihr Versagen werden körperlich erfahrbar, jetzt und hier.

Dieser unumkehrbaren Entwicklung stellt sich das Aktionsbündnis WIR MACHEN DAS.

Video

Was bleibt von Köln - What remains of Cologne?

"Die Kölner Silvesternacht" ist zum Sinnbild der Konflikte um Geflüchtete, Rassismus und Sexuelle Selbstbestimmung geworden - dabei fußt ihre Darstellung auf widersprüchlichen Aussagen, unbestätigten Informationen und teilweise schlichtweg falschen Zuschreibungen. Auf dem taz.lab2016 in Berlin analysiert die Social Media Aktivistin T. Vicky Germain die "Silvesterdebatte" als Dokument rassistischer Diskurse, um an ihr die Notwendigkeit einer Aufarbeitung der kolonialistischen Geschichte Deutschlands zu betonen. [48:26 min, Englisch]

Flucht und Vertreibung

Reisepass
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Die aus Benin stammende Cléo hat wegen ihrer Transsexualität und ihres Engagements für die Rechte der LGBT die Heimat verlassen. Seit ein paar Jahren lebt sie in Tunesien, wo ihr kürzlich der Flüchtlingsstatus zuerkannt wurde. Sie erzählt uns von ihrem Leben und ihrem Kampf.

fauchender Tiger
von

Die neueste Kunstaktion des Zentrums für politische Schönheit teilt in alle Richtungen aus. Bei aller Kritik: Das ist angemessen.

Barbara Unmüßig am Redepult
von

Folter und sexualisierte Gewalt gehören zum Alltag in syrischen Gefängnissen. Doch bei den Friedensverhandlungen in Genf spielen die Menschenrechtsverletzungen des Assad-Regimes keine Rolle. Barbara Unmüßig fordert daher, dass auch Frauen als Verhandlerinnen an den Friedenstischen sitzen müssen.

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