Flucht

Aktuell

Die TV-Berichterstattung in ARD und ZDF über die Silvesternacht 2015/16 in Köln

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Die Silvesternacht 2015/16 in Köln hatte weitreichende Folgen. Die sexuellen Übergriffe auf Frauen galten in Deutschland mehrheitlich als Beleg, dass die im Sommer begonnene Willkommenskultur beendet, wenn nicht sogar insgesamt ein Fehler gewesen sei. Mit der vorliegenden Studie versetzen wir uns zurück in die Zeit just nach diesen Ereignissen. Also in eine Zeit, in der zunächst notwendigerweise Unklarheit über die Geschehnisse herrschte, folglich den Medien eine besondere Sorgfaltspflicht zukam.

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Newsticker

Weg mit dem Arbeitsverbot, der Residenzpflicht und der Vorrangprüfung! Wir brauchen interkulturell geschulte und englischsprachige Jobvermittler_innen, die sich bundesweit vernetzen.
Feministische Forderungen im 21. Jahrhundert.

MIGRATIONSPOLITIKEN

Der Silvesterdiskurs im Überblick

Die sexuellen Übergriffe in der Nacht zum 1. Januar haben zu einer Flut von Artikeln und Kommentaren geführt. Unser Kollege Jacob Rieck bietet Ihnen eine Auswahl von Texten, die wir für lesenswert halten. Zuletzt Aktualisiert: 04.04.2016.

Von Jacob Rieck

wir machen das

Eine Woche Sprachbabel

Die Übersetzer*innen-Werkstatt „Poesie der Nachbarn – Dichter übersetzen Dichter“ fand dieses Jahr zum dreißigsten Mal statt. Gastland war Syrien.

Von Maritta Iseler

Tatort Sendeanstalt

„Singen, tanzen und trommeln – das dürfen wir!“ – dieser zynische Ausspruch der Schauspielerin Thelma Buabeng dürfte vielen Besucher*innen der Podiumsdiskussion „Tatort Einwanderungsgesellschaft. Die Verantwortung des Fernsehens“ in Erinnerung geblieben sein. Wie kann Fernsehen gesellschaftliche Vielfalt jenseits von Klischees sichtbar machen?

Von Miriam Smidt

Geteilte Blicke

Während des Workshops „Fotografische Tagebücher“ hielten 13 geflüchteten Frauen aus dem Irak und aus Afghanistan Momente ihres Alltags fest. Die Bilder wurden in einer Ausstellung präsentiert, sie zeigen einen Blick von Innen und Außen zugleich.

Von Maritta Iseler

Wir machen das

Die Globalisierung hat die nächste Stufe erreicht. Bisher war sie getrieben von technischen Entwicklungen und wirtschaftlichen Möglichkeiten. Und plötzlich sind da Menschen. Sie treten hervor hinter Daten, Fakten, Strategien und Analysen – mitten in unser Leben, mitten hinein in unsere Gesellschaft. Politik, ihre Folgen und ihr Versagen werden körperlich erfahrbar, jetzt und hier.

Dieser unumkehrbaren Entwicklung stellt sich das Aktionsbündnis WIR MACHEN DAS.

Video

Was bleibt von Köln - What remains of Cologne?

"Die Kölner Silvesternacht" ist zum Sinnbild der Konflikte um Geflüchtete, Rassismus und Sexuelle Selbstbestimmung geworden - dabei fußt ihre Darstellung auf widersprüchlichen Aussagen, unbestätigten Informationen und teilweise schlichtweg falschen Zuschreibungen. Auf dem taz.lab2016 in Berlin analysiert die Social Media Aktivistin T. Vicky Germain die "Silvesterdebatte" als Dokument rassistischer Diskurse, um an ihr die Notwendigkeit einer Aufarbeitung der kolonialistischen Geschichte Deutschlands zu betonen. [48:26 min, Englisch]

Flucht und Vertreibung

Transgender-Aktivistin Cléo ist nach Tunesien geflohen

Die aus Benin stammende Cléo hat wegen ihrer Transsexualität und ihres Engagements für die Rechte der LGBT die Heimat verlassen. Seit ein paar Jahren lebt sie in Tunesien, wo ihr kürzlich der Flüchtlingsstatus zuerkannt wurde. Sie erzählt uns von ihrem Leben und ihrem Kampf.

Von Haïfa Mzalouat

Leider keine Übertreibung

Die neueste Kunstaktion des Zentrums für politische Schönheit teilt in alle Richtungen aus. Bei aller Kritik: Das ist angemessen.

Von Dr. Ines Kappert
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