Internationale Politik

Blick auf die Altstadt von Marrakech
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In Marokko sehen sich viele LGBTI-Personen gezwungen im Verborgenen zu leben. Denn „unzüchtige oder widernatürliche Handlungen mit einer Person gleichen Geschlechts“ stehen in Marokko unter Strafe. Doch auch die gesellschaftlichen Anfeindungen nehmen zu – bis hin zur Selbstjustiz.

Afrika

Mütter in Bangui
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Viele afrikanische Staaten haben sich zur Einhaltung der Menschenrechte verpflichtet. Doch deren Umsetzung ist vor allem für Frauen kaum Realität. Gedanken zu sexuellen und reproduktiven Rechten in Afrika.

Der Fall Danzer: lokales Tochterunternehmen bezahlt Militär und Polizei, um brutal gegen Dorfbewohner vorzugehen
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Der Fall Danzer zeigt, dass europäische Unternehmen in ihrer Tätigkeit in Konfliktregionen vom teils brutalen Vorgehen von Polizei, der Armee oder paramilitärischen Gruppen profitieren. Anna von Gall analysiert die internationalen rechtlichen Rahmenbedingungen und fordert von Deutschland eine gesetzgeberische Klarstellung in Bezug auf die Sorgfaltspflicht hierzulande ansässiger Firmen.

Asien

In einem Dorf in Assam (Sivasagar District), das für viele Jahre vom Konflikt heimgesucht wurde.
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Der bewaffnete Konflikt zwischen der United Liberation Front of Assam und dem indischen Staat hat mehr als zwei Jahrzehnte lang gedauert und viele Menschenleben gekostet. Die Rolle von Frauen in der Guerillaorganisation ist jüngst untersucht worden. Eine Zusammenfassung.

Frau im Zug
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Nach der jahrzentelangen Benachteiligung von Mädchen ist die Geschlechterverteilung in Indien in Schieflage geraten: ein Interview über Heiratsmigration und Frauenmangel mit der Soziologin Ravinder Kaur.

Manizha Ramezi
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Manizha Ramiz arbeitet für „The Educational Radio and Television of Afghanistan“ , ist Vorsitzende von Khatt-e Naw und unterrichtet am Institut für Rechnungswesen und Management. Sie wurde in Kabul geboren und besuchte das Ariana-Gymnasium. Anschließend machte sie ihren Bachelor im Fach Management. Aktuell studiert sie Psychologie an der Universität Kabul.

Naher & Mittlerer Osten

NRO in Tunis
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Die Zahl homophober Äußerungen ist explosionsartig gestiegen und nach wie vor werden Homosexuelle zu Gefängnisstrafen verurteilt. Seit der Revolution 2011 wird dieses Thema, vor allem dank des Engagements von NGO's, in der Öffentlichkeit und den Medien breit diskutiert.

Reisepass
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Die aus Benin stammende Cléo hat wegen ihrer Transsexualität und ihres Engagements für die Rechte der LGBT die Heimat verlassen. Seit ein paar Jahren lebt sie in Tunesien, wo ihr kürzlich der Flüchtlingsstatus zuerkannt wurde. Sie erzählt uns von ihrem Leben und ihrem Kampf.

Streetart zeigt eine Exekution
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Die Affäre um Marwen und die sechs Studierenden aus Kairouan, die 2015 wegen ihrer Homosexualität festgenommen und verurteilt worden waren, erregte große Aufmerksamkeit in den Medien. Diese hat jedoch nicht die Gewalt geschmälert, der Lesben, Schwule, Bisexuelle und Transgender (LGBT) in Tunesien ausgesetzt sind. Manchen kostet sie das Leben.

Transnational

LGBT Marcha del Orgullo, Buenos Aires 2010
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Im Jahr 2006 hat eine internationale Gruppe angesehener Menschenrechtsexpert/innen die Yogyakarta-Prinzipien ausgearbeitet. Über die Entwicklung, die Auswirkungen und den Einsatz der Prinzipien sprach Caroline Ausserer mit Mauro Cabral.

Flüchtlingscamp im griechischen Idomeni
von

Caroline Ausserer spricht mit Zhan Chiam, Mitarbeiter der ILGA (International Lesbian, Gay, Bisexual, Trans and Intersex Association) über den aktuellen Bericht des Flüchtlingshilfswerks der Vereinten Nationen (UNHCR) zu LSBTI-Asylsuchende und -Flüchtlinge.

Frauen mit Transparenten und Megafon in Ägypten.
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Gewalt gegen Frauen ist Alltag – überall auf der Welt. Das Attentat auf eine Schülerin in Pakistan oder die brutale Vergewaltigung und Ermordung einer jungen Frau in Indien schaffen es ab und an in die Schlagzeilen der Weltöffentlichkeit. Doch viel zu oft folgt auf den medialen Aufschrei: Nichts.

Mittel- & Südamerika

Geschlechterdemokratie: In Chile arbeitet das Regionalbüro der Heinrich-Böll-Stiftung vor allem mit feministischen Frauenorganisationen zusammen.

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Seit 1989 ist Abtreibung in Chile ausnahmslos verboten. Jetzt hat die Regierung eine Gesetzesinitiative gestartet, um den Schwangerschaftsabbruch zu entkriminalisieren. Ein Interview mit Carolina Carrera von der feministischen Nichtregierungsorganisation Corporación Humanas über die Abtreibungsdebatte und die Situation der betroffenen Frauen.

Straßenszene in Ataco, Ruta de las Flores, El Salvador
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Lateinamerika ist weltweit einer der Kontinente mit den schärfsten Abtreibungsgesetzen. Darüber hat der Radiosender "Onda" mit Carolina Carrera aus Chile und Morena Herrera aus El Salvador sowie Ingrid Spiller von der Heinrich-Böll-Stiftung gesprochen.

Europa & Nordamerika

von

Die Koordinatorin des Gender-Programms der Heinrich-Böll-Stiftung Russland, Irina Kosterina, erzählte Daptar.ru in einem Interview, wie man mit den weiblichen Problemen im Nordkaukasus arbeitet.

von

Die Gezi-Proteste haben der LGBTIQ-Bewegung in der Türkei neuen, nachhaltigen Auftrieb gegeben. Die Geschichte der Bewegung, jedoch, beginnt spätestens Anfang des letzten Jahrhunderts.

"Kiss-In" zum Welttag gegen Homophobie, Paris 2008
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In Georgien und Serbien erfahren Aktivist/innen gegen Homophobie massive Gewalt, Demonstrationen werden abgesagt. Die serbische Aktivistin Lepa Mlađenović berichtet von ihrer Arbeit und zieht einen Vergleich.

Weitere Themen

Frauen spielen in der Agrarpolitik eine Schlüsselrolle

Die UN-Ernährungs- und Landwirtschaftsorganisation (FAO) veranstaltete 2008 einen Weltgipfel für rnährungssicherheit mit dem Ziel, bis 2025 den Hunger abzuschaffen. Das kann nur gelingen, wenn Frauen in der Agrarpolitik künftig eine größere Rolle spielen; denn Frauen kommt in der Landwirtschaft in armen Ländern eine Schlüsselrolle zu, die noch zu wenig beachtet wird. Von Barbara Unmüßig  mehr»

Dokumentation
5. Summer School | Engendering Economic Policies in a Globalizing World: A Closer Look at International Financial Institutions

Die Summer School 2007 beschäftigte sich aus der Genderperspektive mit einer Analyse der Auswirkungen der Politik der Internationalen Finanzinstitutionen (Weltbank, Internationaler Währungsfonds und Multilaterale Entwicklungsbanken). mehr»

 

Dokumentation
3. Summer School | Liberalization, Agriculture and Food Security

Die Summer School 2005 behandelte mit dem Thema "Liberalization, Agriculture and Food Security" Fragen der Handelsliberalisierung in der Landwirtschaft aus einer Gender-Perspektive. Sie untersuchte u.a., wie das Agreement on Agriculture (AoA) der Welthandelsorganisation (WTO) sich auf das Geschlechterverhältnis in den jeweiligen Regionen und vor Ort auswirkt und wie Ernährungssicherheit jenseits neoliberaler Prämissen gewährleistet werden kann. mehr»

Dokumentation

 

Internationaler Kongress „Femme Globale“

 

Frauenpolitik weltweit auf die Agenda zu setzen und im internationalen Diskurs transnationale Perspektiven zu entwickeln – das war Ziel eines Kongresses der Heinrich-Böll-Stiftung mit mehr als 1000 Besucher_innen und 125 Referent_innen aus 27 Ländern vom 8.-10. September 2005 in der Humboldt-Universität zu Berlin. mehr»

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