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Tatort Sendeanstalt

„Singen, tanzen und trommeln – das dürfen wir!“ – dieser zynische Ausspruch der Schauspielerin Thelma Buabeng dürfte vielen Besucher*innen der Podiumsdiskussion „Tatort Einwanderungsgesellschaft. Die Verantwortung des Fernsehens“ in Erinnerung geblieben sein. Wie kann Fernsehen gesellschaftliche Vielfalt jenseits von Klischees sichtbar machen?

Von Miriam Smidt

Sprache und Diskriminierung

Was über wen geschrieben wird, formt und verfestigt gesellschaftliche Machtverhältnisse. Sprache formt das Denken und wie Menschen wahrgenommen werden - daher ist es wichtig sich über sprachliche Diskriminierung Gedanken zu machen. 6 verschiedene Leitfäden können dabei helfen, das eigene Schreiben zu wandeln und zu er_weitern.

Von Azada Hassany

Mann zu verkaufen: Das neue Männermagazin der Zeit

Im neuen Männermagazin der ZEIT sind Männer gar nicht so leicht zu finden. Stattdessen füllt Werbung, offensichtlich oder versteckt, den Großteil der Hochglanzseiten. Teure Hemden, Jacken, Uhren oder Kaffeemaschinen umreißen einen Mann ohne Geldsorgen, soziale Kämpfe, frei von Zweifel: Nach einem kritischen Männerbild sucht man im "ZEITmagazin MANN" vergeblich.

Von Fabian Goldmann

20 nmol/L Hypervoyeurismus – der Pegel muss gesenkt werden. Zur Berichterstattung über Caster Semenya

Die Athletin Caster Semenya wurde nach der Leichtathletik-WM 2009 einer Reihe von voyeuristisch ausgeschlachteten Maßnahmen zur "Geschlechtsfeststellung" ausgesetzt. Ihre körpereigene Testosteronproduktion würde die Wettbewerbsfähigkeit in Frage stellen. Nach der Olympiade 2016 ist die 800-Meter-Läuferin erneut in der Presse - Leo Yannick Wild über die Medien und Caster Semenya.

Von Leo Yannick Wild