Afrika

Mütter in Bangui
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Viele afrikanische Staaten haben sich zur Einhaltung der Menschenrechte verpflichtet. Doch deren Umsetzung ist vor allem für Frauen kaum Realität. Gedanken zu sexuellen und reproduktiven Rechten in Afrika.

weitere Beiträge

Der Fall Danzer: lokales Tochterunternehmen bezahlt Militär und Polizei, um brutal gegen Dorfbewohner vorzugehen
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Der Fall Danzer zeigt, dass europäische Unternehmen in ihrer Tätigkeit in Konfliktregionen vom teils brutalen Vorgehen von Polizei, der Armee oder paramilitärischen Gruppen profitieren. Anna von Gall analysiert die internationalen rechtlichen Rahmenbedingungen und fordert von Deutschland eine gesetzgeberische Klarstellung in Bezug auf die Sorgfaltspflicht hierzulande ansässiger Firmen.

Bisi Alimi
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Vor zehn Jahren outete sich der Nigerianer Bisi Alimi vor laufenden Kameras als homosexuell und riskierte damit sein Leben. Im Interview erklärt der Blogger sein öffentliches Coming-out und warum er so stark an die Macht der sozialen Medien glaubt.

Ländliche Moschee in Uganda
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Die Diskriminierung von Lesben, Schwulen, Bisexuellen, Trans* und Interpersonen wird häufig mit religiösen Erklärungen gerechtfertigt. Wie der Widerstand gegen diese Argumentation wächst, berichtet Caroline Ausserer.

Die Behauptung, Homosexualität sei „unafrikanisch“, ignoriert die zahlreichen Belege für die Existenz gleichgeschlechtlicher Praktiken, Beziehungen und Lebensformen im vorkolonialen Afrika
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Wie hat sich die Situation von Lesben, Schwulen, Bisexuellen, Transgendern und Intersexuellen im Jahr 2014 in afrikanischen Ländern entwickelt? Mit welchen Schwierigkeiten haben die Aktivist/innen in ihren Ländern zu kämpfen und welche Fortschritte können sie feiern? Eine Analyse.

Ayisha Osori (auf dem Wahlplakat unten) war PDP-Anwärterin für die Nationalversammlung
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In Nigeria wird die Politik von Männern dominiert. Während die amtierende People’s Democratic Party bei den vergangenen Wahlen damit warb, eine Frauenquote von 35 Prozent für politische Ämter einzuführen, waren 2011 noch nicht einmal vier Prozent der gewählten Politiker Frauen. Dass es für Frauen nicht leicht ist politisch an Einfluss zu gewinnen, davon spricht Ayisha Osori, die als PDP-Anwärterin für die Nationalversammlung selbst diesen Schritt wagte - ohne Erfolg.

Obwohl in Tunesien nun knapp ein Drittel der Parlamentsabgeordneten Frauen sind, bleibt die Teilhabe der Frauen am politischen Leben gering
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Kaum Spitzen-Kandidatinnen, Einschüchterungskampagnen und mangelndes Medieninteresse: Seit einem Jahr steht das Prinzip der Gleichstellung von Mann und Frau in der tunesischen Verfassung. Während der Wahlen zeigte sich, wie weit der Weg noch ist.

Wahlen der Verfassungsgebenden Versammlung im Jahr 2011
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Gleichberechtigung zwischen Frau und Mann ist in Tunesien per Verfassung festgeschrieben. Doch wie steht es tatsächlich um die gleichberechtigte politische Teilhabe von Männern und Frauen? Die aktuellen Parlaments-und Präsidentschaftswahlen liefern erste Erkenntnisse.

David Kato
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Am 26.1.2011 wurde David Kato brutal ermordet. Er war Leiter der Sexual Minorities Uganda. Der Täter, Nsubuga Sydney, war ein aus dem Gefängnis entlassener Straßendieb, den Kato zur Rehabilitation bei sich aufgenommen hatte. Sydney richtete Kato mit einem Hammer regelrecht hin.

Proteste in New York gegen homophobe Gesetzgebung in Uganda
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Uganda, Iran und Honduras stehen beispielhaft für 85 Staaten weltweit, die gleichgeschlechtliche Liebe unter Strafe stellen. Während der Iran schon lange Homosexuelle mit der Todesstrafe bedroht, soll in Uganda diese nun eingeführt werden.

Cover von Perspectives 4/2010: Struggle for equality – Sexual Orientation, Gender Identity and Human Rights in Africa

Die vorliegende Ausgabe von Perspectives umfasst fünf Beiträge afrikanischer Autoren, die aus verschiedenen Blickwinkeln und in unterschiedlichen Ländern, die Menschenrechtssituation sexueller Minderheiten in Afrika beleuchten.

Internationale Konferenz - Struggle for Equality

Dass Lesben, Schwulen, Bi- und Transsexuellen die gleichen Rechte zustehen, wie allen Menschen ist in vielen Ländern und internationalen Gremien keine Selbstverständlichkeit. In afrikanischen Ländern ist die Situation besonders prekär.

Screenshot Film: Getting Out

Die Videodokumentation des Refugee Law Projects beleuchtet die Realitäten, denen sich sehr viele LGBTI Afrikaner_innen gegenüber sehen.

Südafrikanisches Parlament
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Auf der Polokwane-Konferenz des ANC vom Dezember 2007 wurde eine Resolution angenommen, ein Frauenministerium einzurichten. Zwar haben seit dem Übergang zur Demokratie, 1994, zahlreiche Frauen dem Kabinett angehört, aber dies wäre das erste Mal, dass ein Ministerium allein die Aufgabe hätte, sich mit Genderthemen zu befassen.

Logo Women's Legal Center
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Am 10. Februar 2011 sprach Präsident Zuma in Kapstadt auf einer gemeinsamen Sitzung beider Kammern des Parlaments zur Lage der Nation. Als Reaktion auf die Rede Zumas beschäftigen sich die Autorinnen im Folgenden mit dem Fahrplan der Regierung für das laufende Jahr, vergleichen ihn mit dem, was vergangenes Jahr versprochen wurde (oder auch nicht) und liefern ihre Einschätzung dazu, wie sich dies auf die gesellschaftliche und wirtschaftliche Lage von Frauen auswirken wird.

Wangari Maathai bei der Petra-Kelly-Preisverleihung 2004
von

Trotz der globalen Fortschritte bei der Anerkennung der Prinzipien der Gleichheit von Frauen auf gesellschaftlichen, politischen und sozialen Gebiet, werden kenianische Frauen in vielen Bereichen der Gesellschaft weiterhin marginalisiert; speziell in politische Führungspositionen.

Frauen in Tschad
von

Die Erfahrung der Doppelbestrafung ausländischer Frauen resultiert aus ihrer Eigenschaft die Schnittmenge zweier verwundbaren Gruppen zu bilden, die beide Ausbeutung, Missbrauch und Gewalt schutzlos ausgeliefert sind.

Sokari Ekine
von

Während LGBTI-AktivistInnen zunehmend Präsenz zeigen, reagieren viele afrikanische Regierungen mit verschärften Mitteln: Einschüchterung, Verhaftungen, Folter, Ausweitung der existierenden Rechtsprechung, lebenslängliche Haft oder sogar Todesstrafe. Wie reagieren nationale Regierungen auf das neue, offensive Auftreten der Bewegung? 

Julia Ojiambo

In den vergangenen 50 Jahren haben viele afrikanischen Länder nationale Gendermechanismen eingerichtet und Quotenregelungen eingeführt, um den Zugang von weiblichen Vertreterinnen zu offiziellen politischen Institutionen zu beschleunigen. Die Ergebnisse sind recht eindrucksvoll.

Strasse der Menschenrechte in Nürnberg
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In jüngster Zeit erreichen auch Deutschland immer mehr Meldungen über die Verfolgung von Schwulen, Lesben, Bi- Trans-und Intersexuellen (LGBTI) in Afrika. Doch welche Möglichkeiten bietet das afrikanische Menschenrechtssystem, um dieser Diskriminierung entgegenzutreten? Welche Strategien sollte die erstarkende queere Bewegung Afrikas wählen? Die Menschenrechtsanwältin Sibongile Ndashe gibt erste Antworten.

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