Lateinamerika

Geschlechterdemokratie: In Chile arbeitet das Regionalbüro der Heinrich-Böll-Stiftung vor allem mit feministischen Frauenorganisationen zusammen.

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Seit 1989 ist Abtreibung in Chile ausnahmslos verboten. Jetzt hat die Regierung eine Gesetzesinitiative gestartet, um den Schwangerschaftsabbruch zu entkriminalisieren. Ein Interview mit Carolina Carrera von der feministischen Nichtregierungsorganisation Corporación Humanas über die Abtreibungsdebatte und die Situation der betroffenen Frauen.

Straßenszene in Ataco, Ruta de las Flores, El Salvador
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Lateinamerika ist weltweit einer der Kontinente mit den schärfsten Abtreibungsgesetzen. Darüber hat der Radiosender "Onda" mit Carolina Carrera aus Chile und Morena Herrera aus El Salvador sowie Ingrid Spiller von der Heinrich-Böll-Stiftung gesprochen.

Proteste gegen die Inhaftierung der 17 Frauen. Nach Schwangerschaftskomplikationen wurden sie wegen Mordes verurteilt.

Bei Komplikationen in der Schwangerschaft können Frauen in El Salvador ins Gefängnis kommen. Der Vorwurf: illegale Abtreibung. Aktivistinnen haben Begnadigungsersuche für 17 Frauen eingereicht - eine neue Welle des Protests für die reproduktiven Rechte von Frauen.

Tagebau El Cerrejón
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Extraktive Industrien und genderbasierte Gewalttaten hängen in vielen Ländern stark zusammen. Im Interview berichtet Andrea Torres, kolumbianische Menschenrechts- und Umweltanwältin, wie sie mit ihrer Organisation Tierra Digna Frauen im Kampf gegen sexualisierte Gewalt unterstützt.

Fotografin auf Demonstration in Mexiko Stadt
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Journalistinnen in Mexiko sind weniger sichtbar als ihre männlichen Kollegen. Im Interview berichtet die Direktorin der feministischen Presseagentur CIMAC von harten Arbeitsbedingungen und Gewalt an Reporterinnen.

"Las chicas son guerreras / Warrior girls" - Detail. In Kolumbien bewegt sich viel in Bezug auf die Kriminalisierung sexualisierter Gewalt. Dennoch benötigen die Aktivist_innen bei deren Umsetzung Mut und einen langen Atem. Und internationale Solidarität und Untertützung
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In Kolumbien bewegt sich viel in Bezug auf die Kriminalisierung sexualisierter Gewalt. Dennoch benötigen die Aktivist_innen bei deren Umsetzung Mut und einen langen Atem. Und internationale Solidarität und Untertützung. Gitti Hentschel berichtet

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Lateinamerika hat Fortschritte in punkto Geschlechtergerechtigkeit gemacht. Andere Zahlen zeigen, wie schwierig es ist, eine Gesellschaft zu verändern, die noch immer patriarchal, sexistisch und rassistisch geprägt ist. Ein Überblick in Infografiken.

Jeden Tag werden junge Mittelamerikanerinnen Opfer von Menschenhandel und Zwangsprostitution.
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Jeden Tag werden junge Mittelamerikanerinnen Opfer von Menschenhandel und Zwangsprostitution. Genaue Zahlen gibt es nicht, allerhöchstens Fallstudien lassen Schätzungen über Art und Ausmaß zu.

Ana de Alejandro García am Laptop
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Ana ist eine lesbische Mutter, feministische Aktivistin und Bloggerin. Sie glaubt an die Macht des Internets, um Dinge sichtbar zu machen und Veränderungen anstoßen zu können. Seit einigen Jahren ist sie als Koordinatorin eines virtuellen Netzwerks aktiv und schreibt mit ihrer Partnerin einen gemeinsamen Blog.

Genug Blut!
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Imelda Marrufo ist Juristin und Koordinatorin des Netzwerkes „Red Mesa de Mujeres de Juárez“. Ein Jahr nach der Verleihung des Anne-Klein-Frauenpreises berichtet sie über die neuesten Entwicklungen in der nordmexikanischen Stadt sowie ihre Arbeit vor Ort.

Protestaktion für Legalisierung von Abtreibung in El Salvador unter dem Schlagwort #BeatrizSomosTodas
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El Salvador ist neben Chile, Honduras und Nicaragua eines von vier lateinamerikanischen Ländern, das Abtreibung auch dann verbietet, wenn das Leben der Mutter auf dem Spiel steht.

Mexiko ist für Journalist_innen das gefährlichste Land Lateinamerikas
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Lucía Lagunes spricht im Interview über die Herausforderungen als Journalistin in Mexiko zu arbeiten und die Notwendigkeit die besondere Gewalt an Journalistinnen sichtbar zu machen.

Aufkleber in Lavapies: "Wir gebären, wir entscheiden!"
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Die Gesetzeslage in den Ländern der Region ist denkbar unterschiedlich, die Restriktionen aber fast überall enorm. Das Thema ist umkämpft und zeigt die enorme Kraft der konservativen Eliten, denen sich Frauenorganisationen versuchen entgegenzustellen.

Die Gesetze verbessern sich in Mexiko - nun "muss sich was in den Köpfen ändern"
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Der mexikanische Bundesstaat Coahuila führt die gleichgeschlechtliche Ehe ein. Die Heinrich-Böll-Stiftung engagiert sich weiterhin gegen die Diskriminierung von Lesben, Schwulen und Trans*Personen.

Abgeordneter im brasilianischen Kongress, Jean Wyllys
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Interview mit dem Abgeordneten Jean Wyllys über seinen Gesetzentwurf zur Regelung der Prostitution in Brasilien. Nach diesem sollen Bordelle legalisiert werden und Prostituierte ein Mindesteinkommen erhalten.

Frauen demonstrieren in Brasilia
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Während der Weltmeisterschaft in Brasilien wird mit einer Hochkonjunktur auf dem Sexmarkt gerechnet. Zur Zeit befasst sich der Kongress mit einem umstrittenen Gesetzentwurf zur Regelung von Sexarbeit – doch dieser stärkt nicht die Rechte der Frauen, sondern vielmehr die Interessen der Sexindustrie.

Frau mit Kindern in Brasilien
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Die Leistungen des Sozialhilfeprogramms Bolsa Família, das die schlimmsten Auswirkungen der Armut in Brasilien mildert, gehen gezielt vorrangig an Frauen (2011: 93%). Doch stärkt Bolsa Família damit wirklich die Unabhängikeit und Entwicklungsmöglichkeiten der betroffenen Frauen?

 LGBT-Parade in São Paulo
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Brasilien ist sehr weit in der Durchsetzung der Rechte von LGBTs. Die Anzahl von trans- und homophoben Hassmorden in diesem Land ist dennoch erschreckend hoch.

Kinder spielen Schlammfußball auf der Straße
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Anlässlich des ersten brasilianischen Netzwerktreffens der Sportmediation im Herbst 2011 zeigt sich Fußball im Spannungsfeld zwischen politischer Bildung und big business. Auch 2012 in Brasilien wird die Frage nach der (geschlechter)politischen Dimensionen der Ereignisse auf dem Platz virulent: Die Fußball WM 2014 und Olympia 2016 in Rio werfen ihre Schatten voraus.

weibliche* shilouette mit der unterschrift travesti es cultura auf einer Mauer mit abblätternder Farbe
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Buenos Aires ist für vieles bekannt: europäische Küche, lebendige Literatur-, Film- und Theaterszene, Fußballclubs wie Boca Juniors und River Plate – und natürlich Tango. Eine spezifisch homosexuelle Klientel wird zudem gelockt durch ein breites Angebot an einschlägigen Restaurants, Clubs, Tangobars, Hotels u. a. m. Doch der Anschein sexueller Freiheit trügt.  

Flagge Conamuri
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"Die Gewalt gegen Frauen scheint kein Ende zu nehmen. Seit 2009 führen wir von Via Campesina aus eine Kampagne gegen die Gewalt gegen Frauen auf dem Land. Diese Kampagne hat uns vor enorme Herausforderungen gestellt, die mit nichts zu vergleichen sind"

Elizabeth Jelin
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Ich gehöre zu der ersten Frauengeneration der letzten Welle des Feminismus. Vor 40 Jahren war es weder einfach noch leicht sich als Feministin zu erkennen zu geben. Man wurde entweder für eine Männerhasserin oder für eine Lesbe (mit dem Stigma das dies vor 40 Jahren hatte) gehalten.

Yessie Macchi auf einer Veranstaltung in Hamburg 1992 mit Beate Kirst vom Verlag Libertäre Assoziation (links) und Icíar Oquiñena (rechts)
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Yessie Macchi war Mitglied der MLN (Nationale Befreiungsbewegung), nahm während der Militärdiktatur an bewaffneten Aktionen der Tupamaros teil. Sie wurde verhaftet, gefoltert und saß im Gefängnis. Nach Ende der Militärherrschaft setzte sie sich für die Rechte der Frauen ein und gründete die linke Nachrichtenagentur COMCOSUR.

Noch immer ist Abtreibung im gesamten Staatsgebiet Mexikos illegal. Die einzige Ausnahme bildet Mexiko-Stadt.
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Jedes Jahr sterben in Mexiko Tausende von Frauen infolge von illegal und stümperhaft durchgeführten Abtreibungen, andere werden zu Haftstrafen verurteilt. Der Grund dafür sind zum einen die restriktiven Abtreibungsgesetze, zum anderen die hohe Zahl an ungewollten Schwangerschaften.

Women fighting for environmental and climate justice

Der Dokumentarfilm zeigt, wie Frauen auf dem Land und in der Stadt versuchen, ihre Lage zu verbessern, indem sie sich an ökologischen Grundsätzen orientieren und sich außerdem politisch engagieren.

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