Naher Osten & Nordafrika

Demonstration in Beirut
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Als sich im Juli 2015 die Bürgerbewegung im Libanon bildete, engagierten sich auch viele Frauen. Doch schon bald wurden sie aus der Bewegung gedrängt. Leen Hashem über Schnittstellen zwischen öffentlich und privat.

weitere Beiträge

Blick auf die Altstadt von Marrakech
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In Marokko sehen sich viele LGBTI-Personen gezwungen im Verborgenen zu leben. Denn „unzüchtige oder widernatürliche Handlungen mit einer Person gleichen Geschlechts“ stehen in Marokko unter Strafe. Doch auch die gesellschaftlichen Anfeindungen nehmen zu – bis hin zur Selbstjustiz.

NRO in Tunis
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Die Zahl homophober Äußerungen ist explosionsartig gestiegen und nach wie vor werden Homosexuelle zu Gefängnisstrafen verurteilt. Seit der Revolution 2011 wird dieses Thema, vor allem dank des Engagements von NGO's, in der Öffentlichkeit und den Medien breit diskutiert.

Reisepass
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Die aus Benin stammende Cléo hat wegen ihrer Transsexualität und ihres Engagements für die Rechte der LGBT die Heimat verlassen. Seit ein paar Jahren lebt sie in Tunesien, wo ihr kürzlich der Flüchtlingsstatus zuerkannt wurde. Sie erzählt uns von ihrem Leben und ihrem Kampf.

Streetart zeigt eine Exekution
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Die Affäre um Marwen und die sechs Studierenden aus Kairouan, die 2015 wegen ihrer Homosexualität festgenommen und verurteilt worden waren, erregte große Aufmerksamkeit in den Medien. Diese hat jedoch nicht die Gewalt geschmälert, der Lesben, Schwule, Bisexuelle und Transgender (LGBT) in Tunesien ausgesetzt sind. Manchen kostet sie das Leben.

Obwohl in Tunesien nun knapp ein Drittel der Parlamentsabgeordneten Frauen sind, bleibt die Teilhabe der Frauen am politischen Leben gering
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Kaum Spitzen-Kandidatinnen, Einschüchterungskampagnen und mangelndes Medieninteresse: Seit einem Jahr steht das Prinzip der Gleichstellung von Mann und Frau in der tunesischen Verfassung. Während der Wahlen zeigte sich, wie weit der Weg noch ist.

Wahlen der Verfassungsgebenden Versammlung im Jahr 2011
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Gleichberechtigung zwischen Frau und Mann ist in Tunesien per Verfassung festgeschrieben. Doch wie steht es tatsächlich um die gleichberechtigte politische Teilhabe von Männern und Frauen? Die aktuellen Parlaments-und Präsidentschaftswahlen liefern erste Erkenntnisse.

Frauen protestieren am 20. April 2012 auf dem Tahrir-Platz

Gewalt gegen Frauen ist in Ägypten an der Tagesordnung. Im Interview erklärt eine Vertreterin der feministischen Organization Nazra, wie sich die Gewalt auf das Leben der Frauen auswirkt und warum der Staat weiter daran arbeitet, sie aus Politik und Öffentlichkeit auszuschließen.

Frauen demonstrieren auf dem Tahrir-Platz, Kairo Februar 2011.
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Vor gut drei Jahren nahm der Arabische Frühling seinen Anfang. Die Serie von Demonstrationen, Aufständen und Revolutionen hat die Länder Nordafrikas sowie des Nahen und Mittleren Ostens grundlegend verändert. Daran hatten insbesondere Frauen einen großen Anteil.

Straße im Regen
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Kritische Überlegungen zu Verhandlungen des Israel-Palästina-Konflikts in der queeren Diaspora. Die je eigenen Anteile im anderen zu finden, hieße auch, dass sich Queers weltweit mit den Belangen des Nahostkonfliktes auseinanderzusetzen haben

Die Ausgabe 2/2012 der Online-Zeitschrift "israel & palästina" des deutsch-israelischen Arbeitskreises für Frieden im Nahen Osten e.V. hat das Thema Pinkwashing Israel. Dabei werden Lesben- und Schwulenrechte in Israel, Palästina und im Nahostkonflikt thematisiert.

Regenbogen-Flagge
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Kritiker des sogenannten "Pinkwashing" werfen der israelischen Regierung vor, sie werbe international damit, dass das Land als einzig wahre Demokratie im Nahen Osten die Rechte der LGTBI-Community respektiere. Der berechtigte Vorwurf an dieser Selbst-Reinwaschung bleibt jedoch häufig einseitig und ist nicht selten überzogen. Ein Beitrag zum Internationalen Tag gegen Homophobie am 17. Mai. 

Proteste in New York gegen homophobe Gesetzgebung in Uganda
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Uganda, Iran und Honduras stehen beispielhaft für 85 Staaten weltweit, die gleichgeschlechtliche Liebe unter Strafe stellen. Während der Iran schon lange Homosexuelle mit der Todesstrafe bedroht, soll in Uganda diese nun eingeführt werden.

Shadi Sadr
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Über die Rolle der Frauen in der grünen Oppositionsbewegung diskutierte die iranische Frauenrechtlerin Shadi Sadr mit der iranischen Juristin Zoha Aghamehdi und taz-Redakteurin Beate Seel beim monatlichen Jour Fixe der Heinrich-Böll-Stiftung und der Tageszeitung taz. 

Iranische Frauen in der grünen Protestbewegung
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Auch im Iran wird seit vielen Jahren der 8. März gefeiert. Doch Menschenrechte und Frauenrechte werden dort derzeit in kaum je zuvor gekanntem Ausmaß missachtet, die Demokratiebewegung vom Sommer 2009 durch Willkür und Repression unterdrückt.

Maryam Al Khawaja

Wie steht es zurzeit um die rechtliche und politische Situation in Bahrain und wer beteiligt sich an den Protesten? Ein Interview mit der 23-jährigen Menschrechtsaktivistin Maryam Al-Khawaja. 

Islah Jad
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In diesem Artikel werden sowohl die Schwierigkeiten als auch die Möglichkeiten erörtert, mit denen sich Frauenorganisationen in der Nachfolge der ersten palästinensischen Autonomiebehörde nach der Unterzeichnung der Osloer Abkommen von 1993 konfrontiert sahen.

Zwei Löwen

Die Kampagne „Leben ohne Gewalt und Diskriminierung ist möglich“ wurde von zehn Frauenorganisationen und hunderten von Aktivisten in acht arabischen Ländern in Kooperation mit der Heinrich-Böll-Stiftung ins Leben gerufen. Junge Regisseure wurden damit beauftragt auf alternative Soziale Medien zurück zu greifen, um für die Bekämpfung von Gewalt gegen Frauen in Ägypten zu werben. Einer dieser Filme hier.

Frauen demonstrieren auf dem Tahrir-Platz
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Wenn sich politische Ereignisse zur persönlichen Geschichte entwickeln, gewinnen sie umgehend tiefere Einsichten. Der Bericht einer jungen Frau, die die ägyptische Revolution auf dem Tahrir-Platz miterlebt hat.

Maissa Bey
von

Die algerische Schriftstellerin Maissa Bey über die Jugendbewegung in Algerien, die Vergangenheitsbewältigung im Land, die Rolle Europas im Umgang mit den arabischen Regimen und den Frauentag am 8. März. 

Tunesische Frauen auf der "Fête de La Femme" 2013

Ein Interview mit den ATFD-Gründungsmitglieder Bochra Bel Haj Hamida und Nadia Hakimi über die aktuelle Arbeit und über die Ziele der Tunesische Assoziation Demokratischer Frauen (ATFD).

Palästinaschild

An gendersensitiver Gestaltung öffentlicher Haushalte fehlt es meist in arbischen Ländern. Das gilt auch für Palästina. Es gibt zwar Bemühungen auf nationaler Ebene gibt, diese fehlen aber oft in den Kommunen. Das Stiftungsbüro der Heinrich-Böll-Stiftung in Ramallah entwickelte deshalb mit der NGO MIFTAH zusammen ein Konzept für ein sechsmonatiges Pilotprojekt.

Irakische Flagge im Wind

Der Spielraum für die Präsenz von Frauen im öffentlichen Raum wurde in den vergangen Jahren drastisch reduziert. Weibliche Angehörige politischer Widersacher werden gezielt misshandelt und vergewaltigt. Frauen mit öffentlichem Profil werden bedroht und zuweilen ermordet.

Pyramiden von Gizeh

Gewalt gegen Frauen ist in allen arabischen Gesellschaften ein Tabu. Zehn Organisationen wollen dies ändern und ein Leben ohne Gewalt und Diskriminierung ermöglichen. Drei dieser Organisationen aus Ägypten, Jordanien und Palästina werden hier vorgestellt.

Zeder

Es gibt Homosexuelle, ja, aber man behandelt das besser als Tabu und spricht nicht darüber. Immer wieder gibt es zudem Übergriffe von Passanten und der Polizei. - Die LGBT-Organisation "Helem" im Portrait und über ihre Arbeit im Libanon.

Frau steht mit geschlossenen Augen und Zettel in der Hand der Klagemauer
von

Der neu erschienene Report des israelischen Büros der Heinrich-Böll-Stiftung ist der erste seiner Art, in dem die Feminismus-Bewegung in Irael analysiert wird. Besonderer Schwerpunkt liegt dabei auf jüdischen und jüdisch-arabischen Feminist_innen-Oraganisationen.

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