EU-Geschlechterpolitik

Unsichtbar? Vielleicht. Unwichtig? Von wegen!

Die Finanzkrise trifft als erstes die ohnehin benachteiligten Gruppen der Gesellschaft. In Griechenland sind durch den Ausfall des Sozialstaats und der Zunahme von Gewalt Frauen* und insbesondere migrantische Frauen* betroffen. Dennoch ist der Krisendiskurs in den Medien vor allem ein männlicher – Frauen* kommen darin kaum vor und auch der Genderaspekt wird als „Nebenwiderspruch“ ausgeblendet.

Von Dominique Haensell

Dossier

Aktuelles

Referendum „zum Schutz der Familie" in der Slowakei: Eine Büchse der Pandora

Am 7. Februar 2015 stimmt die Slowakei über ein Referendum „zum Schutz der Familie" ab. Slowakische LGBTI-Organisationen warnen, dass mit dem Referendum eine „Büchse der Pandora" geöffnet wird, da eine Mehrheit über die Rechte einer Minderheit abstimmen kann – und rufen zum Boykott auf. Politologe Grigorij Mesežnikov  analysiert die Positionen der einzelnen politischen Parteien zum Referendum.

Von Eva van de Rakt

Europäische Union und westlicher Balkan: Aussicht auf Geschlechtergleichstellung?

Ist die EU stark genug um die verschiedenen Aspekte struktureller und institutioneller Geschlechterungleichheiten in unterschiedlichen Ländern und Region zu bewältigen? Andrea Spehars Artikel untersucht die Effektivität der europäischen Geschlechterpolitik mithilfe von emprischen Daten aus Krotien und der EJR Mazedonien.

Von Andrea Spehar

Quoten für Beiräte, Unternehmen und Politik: Einfach weiter wie gehabt?

In den letzten Jahrzehnten sind Normen, Vorschriften und Regulierungsverfahren zur Förderung von Geschlechtergleichstellung entstanden. Sie nehmen vielfältigste Formen an, wobei Geschlechterquoten sehr verbreitet sind und oft eingesetzt werden. In ihrem Beitrag beleuchtet und vergleicht Petra Meier drei verschiedene Quotenkonzepte in Bezug auf Politik und Wirtschaft.

Von Petra Meier

Der Grey Hair Gap

Der Gender Pay Gap betrifft auch Senior_innen: Die Europäischen Kommission fand heraus, dass bei den europäischen Rentner_innen über 65 Jahren, Frauen im Durchschnitt 886 € pro Monat und Männer im Durchschnitt 1.447 € bekamen, was einem Rentengefälle von 39% entspricht

Von Francesca Bettio

Stoppt die wachsende Flut des Konservatismus in Europa!

Die öffentlichen Diskurse und politischen Debatten in europäischen Ländern sind in vielen Fällen besorgniserregend: Um Wählerstimmen zu gewinnen, schüren konservative Parteien die Ängste und Frustrationen der Bevölkerung. Evelyne Paradis und Michael Privot rufen auf zu Solidarität und einer alternativen Gesellschaftsvision der Gerechtigkeit, Gleichstellung und Würde für alle.

Von Evelyne Paradis, Michaël Privot

Was geschieht mit all den Daten?

Während der letzten Jahre ist das Interesse an der Erhebung personenbezogener Daten der Opfer von Menschenhandel stark gestiegen. Marjan Wijers legt die Instrumente, Prinzipen und Risiken dieser Erhebungen über das Privatleben der Betroffenen dar und zeigt: Für die Sammlung und Verarbeitung sensibler Daten müssen strenge Regeln gelten.

Von Marjan Wijers

Abschottung, Ausbeutung und Verbrechen

Barbara Lochbihler, Grüne Europaabgeordnete, skizziert die EU-Gesetzgebung im Kampf gegen Menschenhandel und für den Schutz der Opfer. Die Migrations- und Flüchtlingspolitik der EU mache vor allem Migrant_innen zu Opfern von Menschenhandel.

Von Barbara Lochbihler

Menschenhandel zur sexuellen Ausbeutung im Land Brandenburg

Margarete Muresan arbeitet bei der „IN VIA-Beratungsstelle für Frauen, die von Menschenhandel betroffen sind, im Land Brandenburg“. Durch konkrete Fallbeispiele zeigt sie, wie unterschiedlich die Konstellationen sein können.

Von Margarete Muresan

Reproduktionsrechte in Europa - Wem gehört mein Bauch?

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