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Europawahl – All contributions

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Europäische Union und westlicher Balkan: Aussicht auf Geschlechtergleichstellung?

Ist die EU stark genug um die verschiedenen Aspekte struktureller und institutioneller Geschlechterungleichheiten in unterschiedlichen Ländern und Region zu bewältigen? Andrea Spehars Artikel untersucht die Effektivität der europäischen Geschlechterpolitik mithilfe von emprischen Daten aus Krotien und der EJR Mazedonien.

Von Andrea Spehar

Quoten für Beiräte, Unternehmen und Politik: Einfach weiter wie gehabt?

In den letzten Jahrzehnten sind Normen, Vorschriften und Regulierungsverfahren zur Förderung von Geschlechtergleichstellung entstanden. Sie nehmen vielfältigste Formen an, wobei Geschlechterquoten sehr verbreitet sind und oft eingesetzt werden. In ihrem Beitrag beleuchtet und vergleicht Petra Meier drei verschiedene Quotenkonzepte in Bezug auf Politik und Wirtschaft.

Von Petra Meier

Der Grey Hair Gap

Der Gender Pay Gap betrifft auch Senior_innen: Die Europäischen Kommission fand heraus, dass bei den europäischen Rentner_innen über 65 Jahren, Frauen im Durchschnitt 886 € pro Monat und Männer im Durchschnitt 1.447 € bekamen, was einem Rentengefälle von 39% entspricht

Von Francesca Bettio

Stoppt die wachsende Flut des Konservatismus in Europa!

Die öffentlichen Diskurse und politischen Debatten in europäischen Ländern sind in vielen Fällen besorgniserregend: Um Wählerstimmen zu gewinnen, schüren konservative Parteien die Ängste und Frustrationen der Bevölkerung. Evelyne Paradis und Michael Privot rufen auf zu Solidarität und einer alternativen Gesellschaftsvision der Gerechtigkeit, Gleichstellung und Würde für alle.

Von Evelyne Paradis, Michaël Privot

Was geschieht mit all den Daten?

Während der letzten Jahre ist das Interesse an der Erhebung personenbezogener Daten der Opfer von Menschenhandel stark gestiegen. Marjan Wijers legt die Instrumente, Prinzipen und Risiken dieser Erhebungen über das Privatleben der Betroffenen dar und zeigt: Für die Sammlung und Verarbeitung sensibler Daten müssen strenge Regeln gelten.

Von Marjan Wijers

Frauen gesucht und ausgebremst

Von Gender-Chancengleichheit ist Europa noch weit entfernt – sei es auf dem Arbeitsmarkt oder in den Führungspositionen von Wirtschaft und Politik. Quoten und familienfreundliche Arbeitsbedingungen sollen das ändern.

Von Sandra Nenninger

EU-Politikprogramme zur Gleichstellung von Männern und Frauen

Neben der von Beginn an bestehenden EU-Gesetzgebung mittels Verträgen und Richtlinien (das so genannte hard law) sowie der Strategie Gender Mainstreaming seit Mitte der Neunziger Jahre, besteht EU-Gleichstellungspolitik aus  mehrjährigen Politikprogrammen, die regelmäßig seit 1982 verabschiedet wurden.

Von Petra Ahrens

Verschärfen sich Geschlechterungleichheiten in der Krise?

Der Begriff der „Krise“ ist durch seine inflationäre Verwendung zu einem Platzhalter geworden. Handelt es sich nur um eine negativ konnotierte Ansammlung kritischer Situationen oder auch um einen Wendepunkt, der einen notwendigen gesellschaftlichen oder politischen Wandel markiert?

Von Alexandra Scheele

"We have orders from our officer to rape you."

Frauenkörper als Schlachtfeld militarisierter Männlichkeit. - Im Bosnienkrieg erregt besonders die flächendeckende und systematische Anwendung sexualisierter Gewalt aller Kriegsparteien viel Aufmerksamkeit in den internationalen Medien.

Von Terry Reintke

Kontrolle im Namen des Schutzes: Bekämpfung von Menschenhandel als Vorwand

Häufig sind es andere Interessen, die mit dem Kampf gegen den Menschenhandel durchgesetzt werden können. Es geht dabei selten um ein „Empowerment“ der ausgebeuteten Menschen. Der Fokus auf die Stärkung der Menschenrechte der Ausgebeuteten ist notwendig um Menschenhandel nachhaltig zu bekämpfen.

Von Caroline Ausserer

Employability: EU-Geschlechterpolitik kritisch betrachtet

Uta Klein behandelt im Kapitel 6 ihres Buches über „Geschlechterverhältnisse, Geschlechterpolitik und Gleichstellungspolitik in der Europäischen Union“ (2013) soziale Ungleichheit und  Geschlechterverhältnisse im europäischen Vergleich.

Von Uta Klein, Caroline Ausserer

„Die Widerstände werden größer“

Professorin Gabriele Abels von der Eberhard Karls Universität in Tübingen im Gespräch mit Caroline Ausserer über die Erfolge und Misserfolge der EU als gleichstellungs- und geschlechterpolitischen Akteurin.

Von Caroline Ausserer, Gabriele Abels

“Gender in allen Politikfeldern zu etablieren, ist entscheidend, um das europäische Sozial- und Gendermodell vor der Deregulierung zu retten”

In ihrem Artikel “Mainstreaming gender in the EU in times of crisis: scholarly developments and policy challenge", behauptet Emanuela Lombardo, dass – obgleich sich die Europäische Union seit den 1990er Jahren offiziell dazu verpflichtet hat, das Thema Gender in allen Politikfeldern fest zu etablieren - die Umsetzung von Gender Mainstreaming „problematisch oder ineffektiv“ sei.

Von Emanuela Lombardo, Caroline Ausserer

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