Steuerpolitik

Dossier

Fachgespräche

Individualbesteuerung - die bessere Wahl für Geschlechtergerechtigkeit?

Nach dem Ehegattensplitting wurde am 18. Februar 2009 das Alternativmodell "Individualbesteuerung" kritisch beleuchtet. Fachliches Know-how aus ökonomischer, juristischer und administrativer Perspektive waren gefragt - als Grundlage für eine geschlechterpolitische Bewertung. (Wie) ist Individualbesteuerung machbar?

Steuerpolitik

Politik steuert mit Steuern. Welche Steuern werden in welchem Umfang erhoben? Sind öffentliche Haushalte geschlechtergerecht? Die Forderung nach einer eigenständigen Existenzsicherung aller Individuen rückt deren Besteuerung in den Blick: Neben der Lohnschere zwischen den Geschlechtern werden auch Steuerunterschiede sichtbar. Steuern fördern oder begrenzen bestimmte Lebenskonzepte. Steuern können geschlechterungleiche Rollenzuweisungen fortschreiben: Hier steuern feministische und geschlechtergerechte Politiken dagegen.

Gut zu wissen

  • Geschlechtergerechtigkeit im Steuerrecht
    Discussion Paper des Harriet Taylor Mill-Instituts [»PDF]
  • Geschlechtergerechtigkeit im Steuerrecht?!
    Expertise von Ulrike Spangenberg im Auftrag der Friedrich-Ebert-Stiftung [»PDF]
  • Fehlanreize durch Ehegattensplitting
    Gutachten der Sachverständigenkommission an das BMFSFJ vom Januar 2011 von Ute Klammer u.a. [»PDF]
  • Ehegattensplitting abschaffen
    Argumente gegen das Ehegattensplitting mehr»
  • Kriterien für eine geschlechtergerechte Steuerpolitik
    Individualbesteuerung im Vergleich mit Splittingverfahren mehr»

GWI-Newsletter

 
Anmelden Abmelden

Die GWI-News rund um Feminismus & Geschlechterdemokratie.

GWI Blogs

Subscribe to RSSSubscribe to RSS