Europa

Saal in der Heinrich-Böll-Stiftung. Teilnehmer_innen Konferenz

Am 21./22. März diskutierten wir mit vielen Teilnehmer_innen über Menschenhandel, Flüchtlinge, Rechtspopulismus  und die Herausforderungen für eine emanzipative Geschlechterpolitik in Europa.

Fahne von Kroatien

Kroatien ist das 28. und jüngste Mitgliedsland der Europäischen Union. Der Beitritt erfolgte im Juli 2013.

EU-Geschlechterpolitik

von

Die Finanzkrise trifft als erstes die ohnehin benachteiligten Gruppen der Gesellschaft. In Griechenland sind durch den Ausfall des Sozialstaats und der Zunahme von Gewalt Frauen* und insbesondere migrantische Frauen* betroffen. Dennoch ist der Krisendiskurs in den Medien vor allem ein männlicher – Frauen* kommen darin kaum vor und auch der Genderaspekt wird als „Nebenwiderspruch“ ausgeblendet.

Was heißt Ehe und Familie? Mit dem Referendum soll der Begriff Ehe auf eine Verbindung zwischen Mann und Frau festgeschrieben werden
von

Am 7. Februar 2015 stimmt die Slowakei über ein Referendum „zum Schutz der Familie" ab. Slowakische LGBTI-Organisationen warnen, dass mit dem Referendum eine „Büchse der Pandora" geöffnet wird, da eine Mehrheit über die Rechte einer Minderheit abstimmen kann – und rufen zum Boykott auf. Politologe Grigorij Mesežnikov  analysiert die Positionen der einzelnen politischen Parteien zum Referendum.

Markt in Dubrovnik, Kroatien
von

Ist die EU stark genug um die verschiedenen Aspekte struktureller und institutioneller Geschlechterungleichheiten in unterschiedlichen Ländern und Region zu bewältigen? Andrea Spehars Artikel untersucht die Effektivität der europäischen Geschlechterpolitik mithilfe von emprischen Daten aus Krotien und der EJR Mazedonien.

Dossier

Urheber: Abhijeet Rane@flickr. Creative Commons License LogoDieses Bild steht unter einer Creative Commons Lizenz.

Die EU hat in den letzten Jahrzehnten bei der Gleichstellung der Geschlechter Fortschritte gemacht, doch es gibt noch viele Herausforderungen. Die nächsten Europawahlen werden zeigen, ob das „Gleichstellungsprojekt Europa“ fortgesetzt und verbessert werden kann oder ob die meist konservativen oder rechtspopulistisch bis rechtsextremen Kräfte, die sich gegen eine emanzipative Gleichstellungspolitik wenden, Überhand gewinnen werden.

Reproduktionsrechte in Europa - Wem gehört mein Bauch?

Wem gehört mein Bauch? Die europäischen Staaten gehen unterschiedlich offen oder restriktiv mit den Themen Verhütung und Abtreibung um. Eine Übersicht zum reproduktiven Selbstbestimmungsrecht von Frauen – als interaktive Europakarte mit zahlreichen Informationen zur Rechtslage.

Für das GWI erstellt vom Missy Magazine.

Dossier

Gleichstellung, Gender Mainstreaming, Anti-Diskriminierung - in Sachen Gleichberechtigung gehen in den letzten Jahren viele Impulse von der Europäischen Union (EU) aus. Grund zum Jubeln?

EU-Länder auf dem Gender-Prüfstand: In den Mitgliedsstaaten der Europäischen Union (EU) gibt es erhebliche Unterschiede im Umgang mit der Gleichberechtigung. Ein Vergleich der EU-Länder zeigt Ihnen, worin sie bestehen.

Fit for Gender Mainstreaming

Europawahl 2009

von

Politische Aussagen in Wahlkampfzeiten sind auf Allgemeingültigkeit hin formuliert und oft oberflächlich, besonders wenn es um geschlechterpolitische Fragen geht. Wer nicht geschlechterblind abstimmen will, muss daher zwischen den Zeilen lesen und entschlüsseln können. Das Dossier zur Europawahl 2009 dient als Übersetzungshilfe.

Veranstaltungen

29. Sep
Männlichkeiten zwischen Selbst- und Fremdbildern
Halle (Saale)
10. Okt
Frankfurter Buchmesse
Frankfurt am Main
19. Okt
Meet your neighbours mit Rasha Habbal, Ramy Al-Asheq und Galal Alahmadi, Köln
Köln
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Geschlechterpolitik in Europa

Europa hat für Gleichberechtigung und Emanzipation bisher große Bedeutung. Die Politik der Europäischen Union (EU) hat fortschrittliche Regelungen in einzelnen Mitgliedsländern stark beeinflusst. Aber viele Fortschritte auf EU-Ebene werden in etlichen Ländern lokal und regional nicht umgesetzt oder schlicht ignoriert. Gelingt es, die zukunftsweisenden geschlechterpolitischen Initiativen, Maßnahmen und Instrumente der EU weiter zu entwickeln? Oder gewinnt die Allianz konservativer Kräfte mehr Gewicht in der europäischen Politik?

Das Gunda-Werner-Institut analysiert aus geschlechterdemokratischer und feministischer Perspektive die Politik der EU und der EU-Länder und stellt geschlechterpolitisch emanzipative Politikkonzepte vor.

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Die GWI-News rund um Feminismus & Geschlechterdemokratie.

Gut zu wissen

  • EU-Richtlinien
    Verträge und rechtliche Regelungen zum Thema Gleichberechtigung mehr»
  • EU-Programme
    Arbeits- und Aktionsprogramme zur Umsetzung der EU-Gleichstellungspolitik mehr»
  • EU-Institutionen
    Einrichtungen mit dem Schwerpunkt Gender und Antidiskriminierung mehr»
  • Fraktionen im EP
    Thema Gender im Europäischen Parlament mehr»
  • Literatur und Quellen mehr»

    Ausgewählte Publikationen:
  • Europäische Charta für die Gleichstellung von Frauen und Männern auf lokaler Ebene. Fit für die Zukunft – offen für die Potenziale von Frauen und Männern“ – Publikation der Fraktion Die Grünen / Europäische Freie Allianz im Europäischen Parlament von Dr. Franziska Brantner, Februar 2011 mehr»
  • Feminist Europa. Review of Books.« Die aktuelle Publikation der Deutschen Stiftung Frauen- und Geschlechterforschung mehr»
  • Feministische Studien - Zeitschrift für interdisziplinäre Frauen- und Geschlechterforschung (Ausgabe Mai 2011): Feminismus in Spanien [» PDF]
  • »Das gefühlte und das proklamierte Europa - Impulse und Barrieren der europäischen Genderpolitik« Mit einem Beitrag von Birgit Laubach: 'Europa der Frauen? Impulse und Barrieren der europäischen Genderpolitik' mehr»
  • »Gender Mainstreaming. How to Use Its Potential Effectively?« - Publikation der Heinrich-Böll-Stiftung Polen. Infos und Download mehr»
  • »Zwei Schritte vor und einen zurück?!«
    Stand und Perspektiven europäischer Geschlechterpolitik von Barbara Unmüßig und Ulrike Allroggen [» PDF]
  • »Geschlechtergleichstellung in Deutschland. Was heißt hier Chancengleichheit?«
    Von Gitti Hentschel zum Europäischen Jahr der Chancengleichheit 2007 [» PDF]
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