Feminismus & Geschlechterdemokratie

„Gender raus!“

Angriffe gegen Feminismus, Gleichstellungspolitik, sexuelle Selbstbestimmung und Geschlechterforschung haben stark zugenommen. Das vorliegende Dossier gibt Anregungen, wie Behauptungen richtiggestellt werden können.

LGBTI

zum nachhören:

Rom*nja-Aktivistin Isidora Randjelović im Gespräch über tradierte Stereotype und ihre Arbeit im feministischen Romnja Archiv RomaniPhen

weiterlesen

Mithu Sanyal im Gespräch über Vergewaltigung. Als Video.

Veranstaltungen

-
des international ausgezeichneten Fotografen Robin Hammond
Berlin
Es gibt weitere Folgetermine
FEMINISTISCHE SOMMERUNI 2018
Berlin
Antifeminismus und der Kampf gegen moderne Geschlechterverhältnisse
Berlin

Aktuelles

Ausschreibung: Anne-Klein-Frauenpreis 2019

Mit dem Preis gedenkt die Heinrich-Böll-Stiftung zugleich Anne Kleins (1950 - 2011), die sich als Frau, Rechtsanwältin und Politikerin dem Kampf für die Durchsetzung von Frauen- und Freiheitsrechten verschrieben hatte.

Von Welle zu Welle

Schlaglichter auf die Geschichte des Feminismus: Was hat sich in Deutschland verändert seit Beginn der ersten Frauenbewegung?

Von Henning von Bargen

Was sind Feminismen?

Die feministische Perspektive

Feminismus ist kein Thema, sondern jedes Thema braucht eine feministische Perspektive. Das Gunda-Werner-Institut schafft Plattformen für emanzipative, antirassistische Politiken, die alle Geschlechter im Blick haben.

Feminismus in der Heinrich-Böll-Stiftung

Feminismus hat in der Heinrich-Böll-Stiftung Tradition; nicht zuletzt, weil eine der drei Teilstiftungen, aus denen sich die Heinrich-Böll-Stiftung entstanden ist, eine feministische Frauenstiftung war.

Ausschreibung: Anne-Klein-Frauenpreis 2018

Mit dem Anne-Klein-Frauenpreis ehrt die Heinrich-Böll-Stiftung Frauen, die mutig und hartnäckig für Menschenrechte, Gleichberechtigung und sexuelle Selbstbestimmung eintreten. Wir laden Sie herzlich ein, für 2018 Kandidatinnen für den Anne-Klein-Frauenpreis zu benennen.

Was ist Feminismus?

Feminismus ist vielfältig und unterscheidet sich. Doch welche unterschiedlichen Strömungen gibt es eigentlich? 

Von Ilse Lenz

Gegner*innenaufklärung

Gegner*innenaufklärung - Informationen und Analysen zu Antifeminismus

Am 31.05.2016 wurde im Gunda-Werner-Institut getagt. Die Tagung bot einen Überblick über Antifeminismus und seine verschiedenen „Spielarten“, zeigte auf, wie Aktivitäten von anti-feministischen Akteur*innen auf gesellschaftspolitische Debatten Einfluss nehmen. Zudem wurden Strategien im Umgang mit antifeministischen Aktivitäten weiterentwickelt.

Denkräume

Über Angst reden, von Rassismus nicht schweigen

Feministischer Zwischenruf

Die Philosophin und Publizistin Isolde Charim fragt, wie man über Probleme mit der Migration reden kann. "Die Gesellschaft braucht eine Talking Cure" fordert sie. Ein feministischer Zwischenruf.

Von Heide Oestreich

Auch Ali B. war ein Mann

Feministischer Zwischenruf

Nach dem Mord an Susanna diskutiert Deutschland, wie man Frauen schützen kann. Dabei liegt die Lösung längst auf dem Tisch. Ein feministischer Zwischenruf.

Von Fabian Goldmann

Männerpolitiken

Wütende weiße Männer

Donald Trump erhielt weniger Stimmen als Hillary Clinton, gewann aber die umkämpften US-Bundesstaaten im “Rostgürtel”. Die Unterstützung männlicher Arbeiter in industriell geprägten Krisenregionen sicherte seinen Sieg. Was bedeutet das für das Wahljahr in Deutschland? Und welche Rolle spielt dabei der Antifeminismus?

Von Thomas Gesterkamp

Newsticker

Böll. Thema

Ausgabe 2/2018: Demokratie braucht Feminismus

Böll.Thema
Das neue Heft informiert über die Strömungen des Feminismus, greift aktuelle Debatten und Entwicklungen auf (#MeToo, den umstrittenen Paragrafen 219a oder das Transsexuellengesetz) und zeigt vor allem eines: Demokratie braucht Feminismus!

Streitwert-Blog

Feministische Netzpolitik - Perspektiven und Handlungsfelder

Die hier in ihren wesentlichen Aspekten veröffentlichte Studie, ist 2012 im Auftrag des Gunda-Werner-Instituts für Feminismus und Geschlechterdemokratie erstellt worden. Sie skizziert Perspektiven queer-feministischer Netzpolitik, sammelt vorliegende geschlechterpolitische Ansätze zu Netzpolitik, und beschreibt deren Felder aus feministischer Perspektive.

Von Kathrin Ganz

Anne-Klein-Frauenpreis

Anne-Klein-Frauenpreis

Zu Ehren Anne Kleins vergibt die Heinrich-Böll-Stiftung den Anne-Klein-Frauenpreis. Anne Klein hat als kämpferische Juristin und offen lesbisch lebende Politikerin feministische Pionierarbeit geleistet. Sie war die erste feministische Frauensenatorin in Berlin. Mit dem Preis fördern wir jährlich Frauen, die sich durch herausragendes Engagement für die Verwirklichung von Geschlechterdemokratie auszeichnen. Der Preis ist mit 10.000 € dotiert.

Publikationen

Kollektive Rechtsmobilisierung gegen digitale Gewalt

Das deutsche Rechtssystem basiert grundsätzlich auf individuellem Rechtsschutz. Doch gerade wenn es um strukturelle Rechtsverletzungen geht, wie es zum Beispiel bei digitaler Gewalt meist der Fall ist, wäre eine kollektive Rechtsmobilisierung hilfreich. Das Paper zeigt derzeitige Möglichkeiten auf und macht Bedarfe sichtbar.

Platz Nehmen: Suchmaschinenoptimierung gegen rechts

pdf

Feministische Perspektiven gehören ins Internet. Wie diese Broschüre zeigt, bedarf es eines queerfeministischen Ansatz sowie möglicher Handlungskompetenz im Nezt in der Auseinandersetzung mit der christlich-fundamentalischen "Lebensschutz"-Bewegung.

"Gender raus!" 12 Richtigstellungen zu Antifeminismus und Gender-Kritik

Angriffe gegen Feminismus, sexuelle Selbstbestimmung und Geschlechterforschung haben stark zugenommen. Die gemeinsam vom Gunda-Werner-Institut und der Rosa-Luxemburg-Stiftung herausgegebene Broschüre „Gender raus!“ Zwölf Richtigstellungen zu Antifeminismus und Gender-Kritik“ bietet verständliche Argumente und Anregungen, wie antifeministische Behauptungen und Parolen entlarvt und richtiggestellt werden können.

Geschlechterdemokratie

«Wir haben uns zu sicher gewähnt»

Interview

Der Aufstieg von rechts liegt auch an der allzu großen Kompromissbereitschaft der gesellschaftlichen Mitte. Radikalität ist ein wichtiger gesellschaftlicher Motor, sagt Migrationsforscherin Naika Foroutan. 

#MeToo und das Unbehagen der Linken

Angriffe auf feministische Proteste verkennen, dass es nicht um die Interessen Einzelner geht, sondern um Gerechtigkeit für alle.

Von Lea Susemichel
Subscribe to RSSSubscribe to RSS