UN-Resolutionen

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Die Bundesregierung hat einen neuen Aktionsplan zur Umsetzung der UN-Resolution 1325 verabschiedet. Doch ohne ausreichende finanzielle Ressourcen wird es mit der Umsetzung schwierig. Eine Pressemitteilung von medica mondiale.

 

Deutschland

Die Bundesregierung möchte den Nationalen Aktionsplan zur UN-Resolution 1325 fortführen. Die Zivilgesellschaft fordert vor allem Politikkohärenz. Lesen Sie die ganze Stellungnahme.

Tafel im Peace Garden in Minneapolis, Vereinigte Staaten

Der Frauensicherheitsrat hat eine Stellungnahme zum Vierten Bericht der Bundesregierung zur Umsetzung von UN-Resolution 1325 vorgelegt in dem Lücken und Probleme aufgezeigt werden.

Europa

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Mit dem Projekt OMNIBUS 1325 sollen zivilgesellschaftliche Akteure im Kaukasus gestärkt werden. OMNIBUS richtet sich insbesondere an Frauen und Jugendliche, denn sie sind die verletzlichste Gruppe in den ethnischen Konflikten im Kaukasus.

Zum 10. Jahrestag der UN-Resolution 1325 haben zivilgesellschaftliche Organisationen aus verschiedenen EU-Ländern auf Initiative von EPLO (European Peacebuilding Liaison Office) einen 10-Punkte-Katalog zur Umsetzung dieser Resolution für Europa entwickelt.

Hintergründe

Frauen in Diskussion über Frieden und Sicherheit
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Am 24. Juni 2013 gaben die 15 Mitglieder des UN-Sicherheitsrat mit der neuen Resolution 2106  ein klares Signal an alle nationalen Regierungen, dass der Kampf gegen sexualisierte Gewalt in Konflikten oberste Priorität haben muss. 

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Mit der Annahme der bahnbrechenden Resolution 1325 sollte der UN-Sicherheitsrat (UNSC) die Beteiligung von Frauen in internationalen Friedens- und Sicherheitsprozessen zu einem Herzstück seines Mandats machen. Doch die Erwartungen haben sich nicht erfüllt. 

Treffen des UN-Sicherheitsrates zum 10. Jahrestag der UN-Resolution 1325.
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Die vier UN-Resolutionen 1325, 1820 sowie 1888 und 1889 bilden einen Vierklang im Bereich Frauen, Frieden und Sicherheit. Doch was beinhalten diese Resolutionen genau und wie wirken sie zusammen?

Gitti Hentschel
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Deutschland ist in den letzten Jahrzehnten zunehmend zum internationalen Akteur geworden. Friedens- und Sicherheitsstrategie haben sich im Zuge dessen grundlegend geändert.

Eine Person macht sich Notizen während einer Veranstaltung zum 10. Jahrestag der UN-Resolution 1325.
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Die Erkenntnis, dass Frieden und Sicherheit nur durch Einbeziehung der Frauen zu erreichen sind, ist nicht neu. Von zentralen Entscheidungen wie Waffenstillstands- und Friedensverhandlungen sind Frauen weitgehend ausgeschlossen. Das zu ändern hat der deutsche Frauensicherheitsrat sich zur Aufgabe gemacht.

International

Liberianische Frauen protestieren 2007 gegen sexualisierte Gewalt
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Im afrikanischen Staat Liberia haben im Jahr 2003 maßgeblich Frauen das Kriegsende und Friedensverhandlungen erreicht. Als erstes afrikanisches Land hat Liberia einen Aktionsplan zur Umsetzung der Resolution 1325 vorgelegt. Doch bis zur vollständigen Umsetzung sind noch Hürden zu nehmen.

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Frauen spielen bei der Friedenskonsolidierung eine wichtige Rolle. Im Irak hatten die Frauen vor der Besatzung viele Rechte, die ihnen seit der Ankunft der US-Amerikaner verwehrt werden.

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Bereits seit 1988 trifft sich die informelle Frauengruppe, um über den Frieden im Nahen Osten zu diskutieren. Sie erarbeitete eine Zwei-Staaten-Lösung, lange bevor die offizielle Politik davon sprach. Schließlich gründeten sie 2005 die Internationale Frauenkommission (IWC).

Dekha Abdi Ibrahim, Trägerin des Alternativen Nobelpreises
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Dekha Ibrahim Abdi ist eine der 1.000 Friedensfrauen, die sich auf lokaler Ebene für den Frieden einsetzen. Das inzwischen international erfolgreiche Modell entstand 1993 während den schweren regionalen Konflikten im Nordosten Kenias.

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Dokumentation

Urheber: Stephan Röhl. Creative Commons License LogoDieses Bild steht unter einer Creative Commons Lizenz.

Dokumentation der internationalen Konferenz, vom 28.10.-30.10.2010, des Gunda-Werner-Institutes, anlässlich des 10. Jahrestages der UN-Resolution 1325.

UN-Resolutionen für eine geschlechtergerechte Sicherheitspolitik

Die Resolution 1325 des Sicherheitsrats der Vereinten Nationen von 2000 weist einen Weg, wie Friedens- und Sicherheitspolitik geschlechtergerechter werden kann. Auch die weiteren Resolutionen des UN-Sicherheitsrats zu "Frauen, Frieden, Sicherheit", vor allem 1820, 1888 und 1889, sind hierfür wichtig. Insbesondere ächten sie nun ausdrücklich sexualisierte Kriegsgewalt. Das Gunda-Werner-Institut setzt sich besonders für ihre Umsetzung ein.

Veranstaltungen

10. Sep
International Congress for Democracy and Freedom
Berlin
29. Sep
Männlichkeiten zwischen Selbst- und Fremdbildern
Halle (Saale)
10. Aug
Frankfurter Buchmesse
Frankfurt am Main
11. Okt
Frankfurter Buchmesse
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Gut zu wissen

  • 57th Commission on the Status of Women
    Statement der Women’s International League for Peace and Freedom mehr»
  • UN-Resolution 1325:
    Übersicht Nationaler Aktionspläne - Ausführliche Liste Nationaler Aktionspläne (NAPs) aus 37 Ländern (englisch) mehr»
  • UN-Resolution 1325:
    Was beinhaltet sie? [» PDF] Eine Synopse des GWI gibt einen Überblick über den Stand der Umsetzung der Resolution in der EU mehr»
  • UN-Milleniumsziele
    Worum geht es dabei?  mehr»
  • Zur Transformation internationaler Politik aus feministischer Perspektive
    Entspricht die Resolution 1325 feministischen Konzeptionen von Sicherheit? Magisterarbeit von Nouria Ali-Tani, Hamburg 2006 [» PDF]
  • 1325 PeaceWomen
    Women's International League for Peace and Freedom mehr»
  • 1325 EU Partnership
    Die Initiative 1325 EU Partnership ist ein Forum für Entscheidungsträger_innen. Sie fördert Gender-Perspektiven und die Umsetzung von 1325 in der EU. UnterstützerInnen kommen u.a. von European Peacebuilding Liaison Office (EPLO), Swedish Armed Forces, Deutscher Bundeswehr, EPLO, Brüsseler Think-Tank Security & Defense Agenda (SDA), Geneva Centre for the Democratic Control of Armed Forces (DCAF) und International Security and Information Service Europe (ISIS). mehr»
  • The NGO Working Group on Women, Peace and Security (NGOWG)
    Adherence to SCR 1325 is a necessary tool for the prevention of armed conflict and for the inclusion of gender in the ongoing peace and security discourse taking place within the United Nations and the international community.  mehr»
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