International

Wir müssen unsere eigenen Unternehmen gründen - Interview mit Leila Šeper

Leila Šeper (35) nennt sich selbst eine „arbeitslose Aktivistin, Feministin und Brauerin“. Sie lebt in Sarajevo und Banja Luka, ist dort in informellen Gruppen aktiv und braut ihre eigenes „Schwestern“- Bier. Bei den nächsten Parlamentswahlen möchte sie als unabhängige Kandidatin antreten.

Von Gudrun Fischer, Wiebke Nordenberg

Afrika

Körper, Moral und Politik

Viele afrikanische Staaten haben sich zur Einhaltung der Menschenrechte verpflichtet. Doch deren Umsetzung ist vor allem für Frauen kaum Realität. Gedanken zu sexuellen und reproduktiven Rechten in Afrika.

Von Layla Al-Zubaidi, Paula Assubuji

DR Kongo: Beihilfe zur Gewalt. Strafanzeige gegen Manager des deutsch-schweizer Danzer Konzerns

Der Fall Danzer zeigt, dass europäische Unternehmen in ihrer Tätigkeit in Konfliktregionen vom teils brutalen Vorgehen von Polizei, der Armee oder paramilitärischen Gruppen profitieren. Anna von Gall analysiert die internationalen rechtlichen Rahmenbedingungen und fordert von Deutschland eine gesetzgeberische Klarstellung in Bezug auf die Sorgfaltspflicht hierzulande ansässiger Firmen.

Von Anna von Gall

Asien

Bräute für Indiens Norden

Nach der jahrzentelangen Benachteiligung von Mädchen ist die Geschlechterverteilung in Indien in Schieflage geraten: ein Interview über Heiratsmigration und Frauenmangel mit der Soziologin Ravinder Kaur.

Von Caroline Bertram

"Die Regierung lässt jüngere Frauen links liegen"

Manizha Ramiz arbeitet für „The Educational Radio and Television of Afghanistan“ , ist Vorsitzende von Khatt-e Naw und unterrichtet am Institut für Rechnungswesen und Management. Sie wurde in Kabul geboren und besuchte das Ariana-Gymnasium. Anschließend machte sie ihren Bachelor im Fach Management. Aktuell studiert sie Psychologie an der Universität Kabul.

Von Manizha Ramiz

Naher & Mittlerer Osten

LGBTI in Marokko – repressive Rechtsvorschriften, engstirnige Sozialmoral

In Marokko sehen sich viele LGBTI-Personen gezwungen im Verborgenen zu leben. Denn „unzüchtige oder widernatürliche Handlungen mit einer Person gleichen Geschlechts“ stehen in Marokko unter Strafe. Doch auch die gesellschaftlichen Anfeindungen nehmen zu – bis hin zur Selbstjustiz.

Von Esther Dufaure, Aida Kheireddine

LGBT-Rechte in Tunesien: Der Kampf kommt ins Fernsehen

Die Zahl homophober Äußerungen ist explosionsartig gestiegen und nach wie vor werden Homosexuelle zu Gefängnisstrafen verurteilt. Seit der Revolution 2011 wird dieses Thema, vor allem dank des Engagements von NGO's, in der Öffentlichkeit und den Medien breit diskutiert.

Von Haïfa Mzalouat

Transnational

UNHCR-Report: „LSBTI-Flüchtlinge sind besonders gefährdet“

Caroline Ausserer spricht mit Zhan Chiam, Mitarbeiter der ILGA (International Lesbian, Gay, Bisexual, Trans and Intersex Association) über den aktuellen Bericht des Flüchtlingshilfswerks der Vereinten Nationen (UNHCR) zu LSBTI-Asylsuchende und -Flüchtlinge.

Von Caroline Ausserer

Mittel- & Südamerika

"In Chile herrscht eine regelrechte Angst vor dem Selbstbestimmungsrecht von Frauen"

Seit 1989 ist Abtreibung in Chile ausnahmslos verboten. Jetzt hat die Regierung eine Gesetzesinitiative gestartet, um den Schwangerschaftsabbruch zu entkriminalisieren. Ein Interview mit Carolina Carrera von der feministischen Nichtregierungsorganisation Corporación Humanas über die Abtreibungsdebatte und die Situation der betroffenen Frauen.

Von Eva Bräth

Audio: Fremdbestimmte Körper - Abtreibungsverbote in Lateinamerika

Lateinamerika ist weltweit einer der Kontinente mit den schärfsten Abtreibungsgesetzen. Darüber hat der Radiosender "Onda" mit Carolina Carrera aus Chile und Morena Herrera aus El Salvador sowie Ingrid Spiller von der Heinrich-Böll-Stiftung gesprochen.

Von Jessica Zeller, Kristin Gebhardt

Europa & Nordamerika

Vernetzen, Verändern, Vorangehen: Starke Frauen aus Bosnien-Herzegowina in Berlin

Sie sind Bürgermeisterinnen, Bierbrauerinnnen, Internetunternehmerinnen, Hochschullehrerinnnen, Aktivistinnen. Der politische Zustand ihres Landes macht sie wütend – und in unterschiedlicher Form aktiv. Auf einer Reise nach Berlin im März 2017 lernten sich zehn Frauen aus Sarajevo, Banja Luka, Mostar, Tuzla und Visoko kennen.

Von Gudrun Fischer

Türkei: Frauenbewegung zu Beginn des 20. Jahrhunderts

Wirft man einen Blick auf die Frauenbewegungen zur Zeit des Osmanischen Reiches und der Gründungsphase der Republik Türkei, erkennt man, dass anfangs insbesondere das Recht auf Bildung, das Wahlrecht und die Staatsbürgerschaft als besonders dringend eingestuft wurden. 

Von Nacide Berber

Weitere Themen

Frauen spielen in der Agrarpolitik eine Schlüsselrolle

Die UN-Ernährungs- und Landwirtschaftsorganisation (FAO) veranstaltete 2008 einen Weltgipfel für rnährungssicherheit mit dem Ziel, bis 2025 den Hunger abzuschaffen. Das kann nur gelingen, wenn Frauen in der Agrarpolitik künftig eine größere Rolle spielen; denn Frauen kommt in der Landwirtschaft in armen Ländern eine Schlüsselrolle zu, die noch zu wenig beachtet wird. Von Barbara Unmüßig  mehr»

Dokumentation
5. Summer School | Engendering Economic Policies in a Globalizing World: A Closer Look at International Financial Institutions

Die Summer School 2007 beschäftigte sich aus der Genderperspektive mit einer Analyse der Auswirkungen der Politik der Internationalen Finanzinstitutionen (Weltbank, Internationaler Währungsfonds und Multilaterale Entwicklungsbanken). mehr»

 

Dokumentation
3. Summer School | Liberalization, Agriculture and Food Security

Die Summer School 2005 behandelte mit dem Thema "Liberalization, Agriculture and Food Security" Fragen der Handelsliberalisierung in der Landwirtschaft aus einer Gender-Perspektive. Sie untersuchte u.a., wie das Agreement on Agriculture (AoA) der Welthandelsorganisation (WTO) sich auf das Geschlechterverhältnis in den jeweiligen Regionen und vor Ort auswirkt und wie Ernährungssicherheit jenseits neoliberaler Prämissen gewährleistet werden kann. mehr»

Dokumentation

 

Internationaler Kongress „Femme Globale“

 

Frauenpolitik weltweit auf die Agenda zu setzen und im internationalen Diskurs transnationale Perspektiven zu entwickeln – das war Ziel eines Kongresses der Heinrich-Böll-Stiftung mit mehr als 1000 Besucher_innen und 125 Referent_innen aus 27 Ländern vom 8.-10. September 2005 in der Humboldt-Universität zu Berlin. mehr»

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