Lateinamerika

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"In Chile herrscht eine regelrechte Angst vor dem Selbstbestimmungsrecht von Frauen"

Seit 1989 ist Abtreibung in Chile ausnahmslos verboten. Jetzt hat die Regierung eine Gesetzesinitiative gestartet, um den Schwangerschaftsabbruch zu entkriminalisieren. Ein Interview mit Carolina Carrera von der feministischen Nichtregierungsorganisation Corporación Humanas über die Abtreibungsdebatte und die Situation der betroffenen Frauen.

Von Eva Bräth

Audio: Fremdbestimmte Körper - Abtreibungsverbote in Lateinamerika

Lateinamerika ist weltweit einer der Kontinente mit den schärfsten Abtreibungsgesetzen. Darüber hat der Radiosender "Onda" mit Carolina Carrera aus Chile und Morena Herrera aus El Salvador sowie Ingrid Spiller von der Heinrich-Böll-Stiftung gesprochen.

Von Jessica Zeller, Kristin Gebhardt

"Ich mache diese Arbeit, weil ich an eine andere Welt glaube"

Extraktive Industrien und genderbasierte Gewalttaten hängen in vielen Ländern stark zusammen. Im Interview berichtet Andrea Torres, kolumbianische Menschenrechts- und Umweltanwältin, wie sie mit ihrer Organisation Tierra Digna Frauen im Kampf gegen sexualisierte Gewalt unterstützt.

Von Tmnit Zere

"Die kleinen Veränderungen sind die Mühe wert"

Journalistinnen in Mexiko sind weniger sichtbar als ihre männlichen Kollegen. Im Interview berichtet die Direktorin der feministischen Presseagentur CIMAC von harten Arbeitsbedingungen und Gewalt an Reporterinnen.

Von Eva Bräth

Geschlechterdemokratie in Lateinamerika: Zahlen und Fakten

Lateinamerika hat Fortschritte in punkto Geschlechtergerechtigkeit gemacht. Andere Zahlen zeigen, wie schwierig es ist, eine Gesellschaft zu verändern, die noch immer patriarchal, sexistisch und rassistisch geprägt ist. Ein Überblick in Infografiken.

Von Ines Thomssen, Julia Ziesche

Albtraum Zwangsprostitution

Jeden Tag werden junge Mittelamerikanerinnen Opfer von Menschenhandel und Zwangsprostitution. Genaue Zahlen gibt es nicht, allerhöchstens Fallstudien lassen Schätzungen über Art und Ausmaß zu.

Von Ingrid Spiller

„Unsere Rache ist es, glücklich zu sein.“

Ana ist eine lesbische Mutter, feministische Aktivistin und Bloggerin. Sie glaubt an die Macht des Internets, um Dinge sichtbar zu machen und Veränderungen anstoßen zu können. Seit einigen Jahren ist sie als Koordinatorin eines virtuellen Netzwerks aktiv und schreibt mit ihrer Partnerin einen gemeinsamen Blog.

Von Rabea Weis

Die Gewalt gegen Frauen in Ciudad Juárez nimmt nicht ab

Imelda Marrufo ist Juristin und Koordinatorin des Netzwerkes „Red Mesa de Mujeres de Juárez“. Ein Jahr nach der Verleihung des Anne-Klein-Frauenpreises berichtet sie über die neuesten Entwicklungen in der nordmexikanischen Stadt sowie ihre Arbeit vor Ort.

Von Imelda Marrufo, Rabea Weis

Abtreibungsgesetze in Lateinamerika und der Karibik

Die Gesetzeslage in den Ländern der Region ist denkbar unterschiedlich, die Restriktionen aber fast überall enorm. Das Thema ist umkämpft und zeigt die enorme Kraft der konservativen Eliten, denen sich Frauenorganisationen versuchen entgegenzustellen.

Von Rabea Weis

Widersprüchliches Mexiko

Der mexikanische Bundesstaat Coahuila führt die gleichgeschlechtliche Ehe ein. Die Heinrich-Böll-Stiftung engagiert sich weiterhin gegen die Diskriminierung von Lesben, Schwulen und Trans*Personen.

Von Caroline Ausserer

Gender-Profil des Armutsrisikos in Brasilien

Die Leistungen des Sozialhilfeprogramms Bolsa Família, das die schlimmsten Auswirkungen der Armut in Brasilien mildert, gehen gezielt vorrangig an Frauen (2011: 93%). Doch stärkt Bolsa Família damit wirklich die Unabhängikeit und Entwicklungsmöglichkeiten der betroffenen Frauen?

Von Eva-Maria Egger

WM 2014 in Brasilien: Weniger als 1000 Tage bis zum Anpfiff

Anlässlich des ersten brasilianischen Netzwerktreffens der Sportmediation im Herbst 2011 zeigt sich Fußball im Spannungsfeld zwischen politischer Bildung und big business. Auch 2012 in Brasilien wird die Frage nach der (geschlechter)politischen Dimensionen der Ereignisse auf dem Platz virulent: Die Fußball WM 2014 und Olympia 2016 in Rio werfen ihre Schatten voraus.

Von Ole Schulz

Frauen in Paraguay

"Die Gewalt gegen Frauen scheint kein Ende zu nehmen. Seit 2009 führen wir von Via Campesina aus eine Kampagne gegen die Gewalt gegen Frauen auf dem Land. Diese Kampagne hat uns vor enorme Herausforderungen gestellt, die mit nichts zu vergleichen sind"

Von Magui Balbuena, Regine Walch

Die Herausforderung ist der Wandel der Fürsorgeverantwortung

Ich gehöre zu der ersten Frauengeneration der letzten Welle des Feminismus. Vor 40 Jahren war es weder einfach noch leicht sich als Feministin zu erkennen zu geben. Man wurde entweder für eine Männerhasserin oder für eine Lesbe (mit dem Stigma das dies vor 40 Jahren hatte) gehalten.

Von Elizabeth Jelin, Regine Walch

Das Leben der Yessie Macchi

Yessie Macchi war Mitglied der MLN (Nationale Befreiungsbewegung), nahm während der Militärdiktatur an bewaffneten Aktionen der Tupamaros teil. Sie wurde verhaftet, gefoltert und saß im Gefängnis. Nach Ende der Militärherrschaft setzte sie sich für die Rechte der Frauen ein und gründete die linke Nachrichtenagentur COMCOSUR.

Von Theo Bruns , Angela Habersetzer

Mexiko und seine Abtreibungsgesetze

Jedes Jahr sterben in Mexiko Tausende von Frauen infolge von illegal und stümperhaft durchgeführten Abtreibungen, andere werden zu Haftstrafen verurteilt. Der Grund dafür sind zum einen die restriktiven Abtreibungsgesetze, zum anderen die hohe Zahl an ungewollten Schwangerschaften.

Von Jennifer Dresel

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