Naher Osten & Nordafrika

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LGBTI in Marokko – repressive Rechtsvorschriften, engstirnige Sozialmoral

In Marokko sehen sich viele LGBTI-Personen gezwungen im Verborgenen zu leben. Denn „unzüchtige oder widernatürliche Handlungen mit einer Person gleichen Geschlechts“ stehen in Marokko unter Strafe. Doch auch die gesellschaftlichen Anfeindungen nehmen zu – bis hin zur Selbstjustiz.

Von Esther Dufaure, Aida Kheireddine

LGBT-Rechte in Tunesien: Der Kampf kommt ins Fernsehen

Die Zahl homophober Äußerungen ist explosionsartig gestiegen und nach wie vor werden Homosexuelle zu Gefängnisstrafen verurteilt. Seit der Revolution 2011 wird dieses Thema, vor allem dank des Engagements von NGO's, in der Öffentlichkeit und den Medien breit diskutiert.

Von Haïfa Mzalouat

Transgender-Aktivistin Cléo ist nach Tunesien geflohen

Die aus Benin stammende Cléo hat wegen ihrer Transsexualität und ihres Engagements für die Rechte der LGBT die Heimat verlassen. Seit ein paar Jahren lebt sie in Tunesien, wo ihr kürzlich der Flüchtlingsstatus zuerkannt wurde. Sie erzählt uns von ihrem Leben und ihrem Kampf.

Von Haïfa Mzalouat

In Tunesien tötet die Homophobie Menschen

Die Affäre um Marwen und die sechs Studierenden aus Kairouan, die 2015 wegen ihrer Homosexualität festgenommen und verurteilt worden waren, erregte große Aufmerksamkeit in den Medien. Diese hat jedoch nicht die Gewalt geschmälert, der Lesben, Schwule, Bisexuelle und Transgender (LGBT) in Tunesien ausgesetzt sind. Manchen kostet sie das Leben.

Von Simon Louvet

Tunesiens Ruf nach Gleichberechtigung

Gleichberechtigung zwischen Frau und Mann ist in Tunesien per Verfassung festgeschrieben. Doch wie steht es tatsächlich um die gleichberechtigte politische Teilhabe von Männern und Frauen? Die aktuellen Parlaments-und Präsidentschaftswahlen liefern erste Erkenntnisse.

Von Susanne Kaiser

Gewalt, Politik und der Körper der Frau

Gewalt gegen Frauen ist in Ägypten an der Tagesordnung. Im Interview erklärt eine Vertreterin der feministischen Organization Nazra, wie sich die Gewalt auf das Leben der Frauen auswirkt und warum der Staat weiter daran arbeitet, sie aus Politik und Öffentlichkeit auszuschließen.

Drei Jahre Arabellion: Der Frühling der Frauen?

Vor gut drei Jahren nahm der Arabische Frühling seinen Anfang. Die Serie von Demonstrationen, Aufständen und Revolutionen hat die Länder Nordafrikas sowie des Nahen und Mittleren Ostens grundlegend verändert. Daran hatten insbesondere Frauen einen großen Anteil.

Von Barbara Unmüßig

Traveling Conflict

Kritische Überlegungen zu Verhandlungen des Israel-Palästina-Konflikts in der queeren Diaspora. Die je eigenen Anteile im anderen zu finden, hieße auch, dass sich Queers weltweit mit den Belangen des Nahostkonfliktes auseinanderzusetzen haben

Von Francesca Schmidt, Katrin Köppert

„Pinkwashing“ – im Schonwaschgang

Kritiker des sogenannten "Pinkwashing" werfen der israelischen Regierung vor, sie werbe international damit, dass das Land als einzig wahre Demokratie im Nahen Osten die Rechte der LGTBI-Community respektiere. Der berechtigte Vorwurf an dieser Selbst-Reinwaschung bleibt jedoch häufig einseitig und ist nicht selten überzogen. Ein Beitrag zum Internationalen Tag gegen Homophobie am 17. Mai. 

Von Marc Berthold

Homophobie in Uganda, Iran und Honduras

Uganda, Iran und Honduras stehen beispielhaft für 85 Staaten weltweit, die gleichgeschlechtliche Liebe unter Strafe stellen. Während der Iran schon lange Homosexuelle mit der Todesstrafe bedroht, soll in Uganda diese nun eingeführt werden.

Von Stefan Schaaf

Kurzfilm: I will not talk

Die Kampagne „Leben ohne Gewalt und Diskriminierung ist möglich“ wurde von zehn Frauenorganisationen und hunderten von Aktivisten in acht arabischen Ländern in Kooperation mit der Heinrich-Böll-Stiftung ins Leben gerufen. Junge Regisseure wurden damit beauftragt auf alternative Soziale Medien zurück zu greifen, um für die Bekämpfung von Gewalt gegen Frauen in Ägypten zu werben. Einer dieser Filme hier.

Die Verwandlung auf dem Tahrir-Platz

Wenn sich politische Ereignisse zur persönlichen Geschichte entwickeln, gewinnen sie umgehend tiefere Einsichten. Der Bericht einer jungen Frau, die die ägyptische Revolution auf dem Tahrir-Platz miterlebt hat.

Von Fatima

Maissa Bey: "Wir erwarten von Europa nichts mehr"

Die algerische Schriftstellerin Maissa Bey über die Jugendbewegung in Algerien, die Vergangenheitsbewältigung im Land, die Rolle Europas im Umgang mit den arabischen Regimen und den Frauentag am 8. März. 

Von Martina Sabra

Gender Budgeting auf kommunaler Ebene

An gendersensitiver Gestaltung öffentlicher Haushalte fehlt es meist in arbischen Ländern. Das gilt auch für Palästina. Es gibt zwar Bemühungen auf nationaler Ebene gibt, diese fehlen aber oft in den Kommunen. Das Stiftungsbüro der Heinrich-Böll-Stiftung in Ramallah entwickelte deshalb mit der NGO MIFTAH zusammen ein Konzept für ein sechsmonatiges Pilotprojekt.

Recht oder religiöse Vorschriften?

Der Spielraum für die Präsenz von Frauen im öffentlichen Raum wurde in den vergangen Jahren drastisch reduziert. Weibliche Angehörige politischer Widersacher werden gezielt misshandelt und vergewaltigt. Frauen mit öffentlichem Profil werden bedroht und zuweilen ermordet.

Ein Leben ohne Gewalt und Diskriminierung ist möglich!

Gewalt gegen Frauen ist in allen arabischen Gesellschaften ein Tabu. Zehn Organisationen wollen dies ändern und ein Leben ohne Gewalt und Diskriminierung ermöglichen. Drei dieser Organisationen aus Ägypten, Jordanien und Palästina werden hier vorgestellt.

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