Selbstbestimmt leben

Aktuell

Urheber: Kati Szilági. Alle Rechte vorbehalten.

Sex ist schon lange keine Voraussetzung mehr, um Kinder zu kriegen. Doch nicht immer funktionieren technische Methoden. Für wen gilt eigentlich das proklamierte Recht auf Fortpflanzung? Werden wir befreit oder drohen neue Zwänge? Und wie begegnen wir den feministischen Herausforderungen der globalen Fortpflanzungsindustrie? Ein Dossier in Zusammenarbeit mit dem Missy Magazine.

Selbstbestimmt Leben

Selbstbestimmtes Leben bedeutet, dass alle Menschen in einer Gesellschaft die Möglichkeit haben, sich ausreichend sozial abzusichern und eigenständing über ihr Leben zu entscheiden. Soziale Unterschiede wie z.B. Familienstand, Geschlecht oder Arbeitsstatus dürfen die Wahlfreiheit bezüglich der – individuell zu gestaltenden – Absicherung nicht beschränken. Soziale Sicherungssysteme und die Rahmenbedinguen von Arbeit gewährleisten die ökonomischen Grundlagen, welche selbstbestimmte Entscheidungen ermöglichen. Sexuelle und reproduktive Rechte garantieren die Selbstbestimmung von Frauen* über ihre Körper und ihre Gesundheit.

Veranstaltungen

10. Sep
International Congress for Democracy and Freedom
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Männlichkeiten zwischen Selbst- und Fremdbildern
Halle (Saale)
10. Aug
Frankfurter Buchmesse
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Frankfurter Buchmesse
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Die GWI-News rund um Feminismus & Geschlechterdemokratie.

Neuerscheinung

Cover: Alleinerziehende besser unterstützen Reformbedarf im Unterhaltsvorschussgesetz

Empirische Untersuchungen zeigen deutlich, dass ausfallender, unregelmäßiger oder nicht in voller Höhe gezahlter Kindesunterhalt ein großes Problem für viele Alleinerziehendenhaushalte darstellt. Eine Reform würde die finanzielle Situation vieler Alleinerziehendenfamilien verbessern.

Sexuelle und Reproduktive Rechte

von

Die Überzeugung, dass das deutsche Embryonenschutzgesetz der Überarbeitung bedarf, hat sich mittlerweile so verbreitet, dass sie keiner weiteren Begründung bedarf. Für die nächste Legislaturperiode wird ein erneuter Liberalisierungs-Vorstoß erwartet. Eine Handreichung des Gen-ethischen Netzwerks im Auftrag des Gunda-Werner-Instituts.

von

Der G-BA wird seine Entscheidung zur Einführung der pränatalen Bluttests auf der Grundlage von Studienergebnissen treffen. Die Anbieter werben mit einer sehr hohen Trefferquote. Doch wie gut ist die Datenlage wirklich und werden dafür auch die richtigen Fragen gestellt?

Sexuelle Selbstbestimmung

My Body, my Choice
von

Gegen die drohende Einführung des Bluttest engagieren sich nicht nur fortschrittlich gesinnte Menschen - auch Konservative und Erzreaktionär*innen mobilisieren dagegen. Diese können keine Verbündeten sein.

Care-Ökonomie

Christa Wichterich, Moderatorin Ulrike Baureithel, Susanne Schultz (v.l.n.r.)
von

Susanne Schultz vom Gen-ethischen Netzwerk und die Soziologin Christa Wichterich im Gespräch mit Ulrike Baureithel über die neuen Arbeitsverhältnisse in der Fortpflanzungsindustrie.

Eigenständige Existenzsicherung

von

Das Ehegattensplitting benachteiligt Frauen und zementiert die lang überholte Rolle des Einzelernährers. Doch auch wenn sich viele einig sind, das Ehegattensplitting abzuschaffen, so hält es sich doch Hartnäckig - als "Übergangsregelung". Ein feministischer Zwischenruf.

Zeitpolitik

von

Es ist natürlich richtig, dass mehr Frauen auf die oberen Stufen der Karriereleiter gehören. Aber es ist auch Zeit zu fragen: Ist entspanntes Runterrutschen nicht viel attraktiver?

GWI-Publikationen

Frauenkörper sind immer wieder zentrales Ziel konservativer und fundamentalistischer Ideologie und Praxis. Der Essay der Soziologin Christa Wichterich bietet Hintergrundinformationen und analytische Zugänge aus einer internationalen Perspektive.

Bedingungsloses Grundeinkommen und bedarfsorientierte Grundsicherung aus feministischer Sicht. Schriftenreihe des Gunda-Werner-Instituts Bd. 4. 5.Aktualisierte Neuauflage, November 2012.

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