Call for Papers

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Grafik: Call for Papers

Die Veröffentlichungen der folgenden Calls sind Hinweise, die wir an Sie weitergeben und für die wir keine Verantwortung übernehmen können. Bitte informieren Sie sich genauer bei den jeweiligen Einrichtungen (Kontaktadressen und Homepages sind angegeben), bevor Sie sich auf ein Angebot bewerben. 

In einigen Calls ist kein Stichtag für das Einreichen der Bewerbungen und Beiträge angegeben. In solchen Fällen geben wir stattdessen das Datum an, an welchem die Information auf unserer Webseite eingestellt wurde. Wir bitten um Verständnis. 

Diese Rubrik wird laufend überarbeitet. Dabei brauchen wir Ihre Mitarbeit! Senden Sie uns bitte Ihre Informationen mit dem Stichwort "Call for Paper" an gwi@boell.de. Vielen Dank!

Albert-Ludwigs-Universität Freiburg
Zentrum für Anthropologie und Gender Studies (ZAG)
Freiburger Zeitschrift für GeschlechterStudien

Call for Papers
„Affect Studies – Politik der Gefühle“

Die Affect Studies sind eine Forschungsrichtung aus dem queer-feministischen Kontext,
die in ihrer Auseinandersetzung mit Gefühlen auf neuartige Weise Kultur- und Naturwissenschaft,
Kunst und politischen Aktivismus verbinden. Bisherige feministische Ansätze
konzentrierten sich auf die Rehabilitierung der im Kontext androzentrischer
Machtstrukturen abgewerteten Dimensionen Gefühl, Subjektivität, Privatheit etc. Im
Rahmen der Affect Theory hingegen werden neue Konzepte entwickelt, um dualistische
Strukturen zu überwinden: So werden unter Rückgriff auf die feministische Standpunkttheorie
und durch alternative Strategien der Autorisierung anerkannte Normen wissenschaftlichen
Arbeitens unterlaufen, indem bspw. introspektives Schreiben mit der Erschließung
gesellschaftlicher Verhältnisse verknüpft wird. Dadurch wird eine zirkelförmige
Beziehung zwischen individuellem Erleben und gesellschaftlicher Relevanz
deutlich und analysierbar.

Die (wissenschafts-)theoretische und politische Bewegung aus dem US-amerikanischen
Kontext eröffnet vielversprechende neue Zugangsweisen zu queer-feministischen
Grundfragen. Wir laden interessierte Autor_innen dazu ein, Beiträge zu folgenden
Schwerpunkten einzureichen:

  • Welchen theoretischen Mehrwert verspricht der Begriff der Affects im Vergleich zu Begriffsfeldern wie Gefühl, Emotion und Empfindung?
  • Welches Potenzial birgt die Fokussierung auf Gefühle als Ressource politischer Transformation? Welche Perspektiven eröffnen sich dadurch für Querverbindungen zwischen Wissenschaft, Kunst und politischem Aktivismus?
  • Was implizieren die theoretischen Konstruktionen von Oberflächen, Grenzen und Durchlässigkeiten von Körperlichkeit und Subjektivität für Begriffe wie Freiheit und Autonomie?
  • Welche neuen Perspektiven eröffnen die Affect Studies auf Konzepte von Körperlichkeit, Embodiment und Materialität?
  • Wie lässt sich die Interaktion kontextaktiver Materie und symbolischer Ordnung konzeptionell fassen? Wie können die materielle und gesellschaftliche Dimension der Affekte als miteinander verknüpfte Dimensionen gedacht werden?
  • Inwiefern versprechen die Vorgehensweisen der Texte der Affect Studies Erfolg im Hinblick auf die Beantwortung wissenschaftstheoretischer Grundfragen des feministischen Denkens? Welche Chancen verbinden sich damit auf dem Wissenschaftsmarkt?
  • Wo sind die Affect Studies in der feministischen Genealogie zu platzieren? Wie lässt sich das Verhältnis zwischen den Affect Studies, den Queer Studies und Critical Race/Whiteness Studies beschreiben?


Einreichung
: bis 15.12.2013, einzureichen bei den Herausgeber_innen  (fzg@zag.uni-freiburg.de)

Richtlinien:

  • Der Text sollte inkl. Literaturverzeichnis max. 40.000 Zeichen umfassen
  • Willkommen sind auch Rezensionen zum Thema, max. 12.000 Zeichen (jeweils inkl. Leerzeichen)
  • Formatieren Sie Ihren Text bitte nach den Vorgaben, die Sie auf der Website des ZAG finden:
    www.zag.uni-freiburg.de/fzg

Gerne können Sie zur Orientierung dazu, ob Ihr Vorhaben adäquat wäre, vorab ein Abstract einreichen. Einsendeschluss für Abstracts ist der 14.7.2013. Die Einsendung von Artikeln ist auch ohne diesen Zwischenschritt zum 15.12.2013 möglich.

Bitte beachten Sie, dass die fzg ausschließlich Originalbeiträge publiziert, die in vorliegender oder ähnlicher Form noch an keiner anderen Stelle veröffentlicht wurden oder zur Veröffentlichung vorgesehen sind. Wir bitten Sie darum, uns dies mit der Einsendung des Beitrags explizit zu bestätigen.

Genauere Hinweise finden Sie hier.

Kontakt:
Albert-Ludwigs-Universität Freiburg
Zentrum für Anthropologie und Gender Studies (ZAG)
Freiburger Zeitschrift für GeschlechterStudien
Z.Hd. Wibke Backhaus
Belfortstraße 20
D – 79 098 Freiburg i.Br.
Fon: 0049-(0)761-203 8846
Fax: 0049-(0)761-203 8876
fzg@zag.uni-freiburg.de
www.zag.uni-freiburg.de/fzg

Herausgeber_innenschaft der Freiburger Zeitschrift für GeschlechterStudien
Gastherausgeberinnen: Andrea Zimmermann, Dr. Ursula Degener

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7th Equality, Diversity and Inclusion International Conference
8-10 June, 2014, Technische Universität München, Munich (Germany)

Call for Stream Proposals and (Pre-Conference) Workshops 
(PDF)

Conference Theme - Organizing Inclusion: Beyond Privileges and Discrimination
The EDI Conference welcomes a wide range of streams about the complex relationship between equality, diversity and inclusion from different theoretical, empirical and methodological angles as well as across various trans/inter/national and disciplinary contexts. We want to draw particular attention to the concept of inclusion which often serves as an implicit anchor of equality and diversity policies but is rarely explicitly addressed in the context of its specific meaning, measurability and corresponding practices. Furthermore, a focus on inclusion provides the opportunity to look simultaneously at centers and peripheries. In order to analyze mechanisms of inclusion (and exclusion), patterns of privilege as well as practices of discrimination need to come to the foreground. Against this backdrop, we appreciate stream proposals that engage with all types of research questions and strands concerning inclusion/exclusion, equality and diversity at the workplace. Moreover, we are also interested in contributions which combine these topics with the general quality of life for which an inclusive working environment plays a major role. However, the relational and dynamic understanding of inclusion presented here is not intended to pose limits for stream themes and approaches.

Streams are designed in a traditional academic format whereas workshops are more open to unconventional and informal procedures. The 2014 edition also welcomes pre-conference workshops to be held on June 7, 2014.

Publication partnerships of EDI 2014 Munich conference

Associated to this conference are: The British Journal of Management; Cross-Cultural Management: an International Journal; Equality, Diversity, Inclusion: an International Journal, and the European Journal of Industrial Relations. Pre-selected best papers of the conference will be submitted to these journals, which will process them according to their usual standards.

We also advise stream organizers that the book series Equality, Diversity and Inclusion at Work (Book series by Emerald) edited by Professor Mustafa Özbilgin is associated to the conference. Relevant stream proposals will be eligible for this book series subject to acceptance by Professor Özbilgin, who will attend the conference.

Deadlines of stream proposals and (pre-conference) workshops

Stream proposals and (pre-conference) workshop proposals should be sent to laura.dobusch@tum.de no later than September 20, 2013.

Decisions regarding streams/workshops and launch of call for papers: October 07, 2013; the call for papers will be circulated thereafter.

Indicative framework for the processing of papers by stream chairs

Full papers or developmental papers (first versions): January 15, 2014. Papers will be subjected to peer review organized by stream chairs with at least two referees for each paper.

Deadline for 1st review: February 28, 2014 (acceptance/ acceptance with revisions following developmental feedback/ rejection)

Deadline for revised papers: April 15, 2014.

Final acceptance decision, best paper nominations and submission of best papers to the relevant associated journal (as agreed by submitter): May 1, 2014.

The review process of the best papers by partner journals remains under the complete supervision of the respective journals’ chief-editors and is independent from the conference dates.

Contact:
Laura Dobusch
Research Assistant
Technische Universität München
Chair of Sociology of Diversity - Faculty of Sport and Health Sciences
Georg-Brauchle-Ring 60, 80992 Munich
Tel: +49 (0)89 289 24468
E-Mail: laura.dobusch@tum.de

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FEMINA POLITICA - Zeitschrift für feministische Politikwissenschaft

Call for Papers

Femina Politica 2/2014 “Zwischen digitaler Utopie und Kontrolle. Wie feministisch ist ‘das Netz’?” (Arbeitstitel)

Digitalisierung kann als Stichwort gelten, das den Wandel unserer Gesellschaften in einem Kernmoment charakterisiert: Der Alltag ist durchzogen vom Gebrauch digitaler Medien – vom Mobiltelefon, Tablet und E-Book-Reader über Navigationsgeräte bis hin zu durch Apps ferngesteuerten Haushaltsgeräten und High-Tech-Spielzeug. Das Politische sowie Kernbegriffe des politikwissenschaftli­chen Denkens wie Demokratie oder Partizipation finden sich angesichts digitaler Technologien herausgefordert. Operieren wir mit einem feministischen Begriff des Politischen, der auch Körper, Intimität, Alltag und Subjekte umfasst, so werfen diese Wandlungs­tendenzen die dringliche Frage auf, wie die Digitalisierung unserer Gesellschaften analysiert, theoretisiert und gesellschaftspolitisch bewertet werden kann. Hier setzt das ge­plante Heft an. Der Call for Papers für das Heft 2/2014 stellt aus feministischer Perspektive Fragen nach Herr­schaftskritik und Emanzipation/Partizipation ins Zentrum der angestrebten Auseinanderset­zung mit Digitalisierung.

Für eine feministische Auseinandersetzung mit der Digitalisierung unserer Gesellschaften interessieren uns insbesondere folgende beiden Dimensionen:

Dimension Partizipation/Emanzipation:
Das Internet produziert neue Möglichkeiten und Beschränkungen der Kommunikation und Partizipation für feministische Aktivist_innen und Bewegungen, indem einerseits im Digita­len das Potenzial neuer Formen politischer Einflussnahme sowie Mobilisierung und Solidarisie­rung liegt. Anderseits sehen sich aktivistische Interventionen durch die Digitalisie­rung auch mit neuen Formen der Kontrolle konfrontiert. Feministische Aktivistinnen kritisie­ren, nutzen und gestalten soziale und politische Verhältnisse in und durch digitale Technolo­gien und Welten.

Dimension feministische Herrschaftskritik:
Der Schwerpunkt möchte explizit Herrschaftsverhältnisse und ihre Kontinuitäten und Brüche im Digitalen und in digitalisierten Gesellschaften beleuchten. Dabei kann sich die Aufmerksam­keit auf zentrale Topoi feministischer Forschung richten, die auch im Kontext von Netzkulturen und -politiken sowie gesellschaftlicher Digitalisierung eine wichtige Rolle spielen, gleichzeitig aber auch spezifische Modifikationen erfahren. Ebenso lädt der Call Bei­träge ein, die vor dem Hintergrund feministischer Theoriebildung digitale Technologien, Kultu­ren und Politiken analysieren.

Abstracts
(per E-Mail): bis zum 15. Januar 2014 an magdalena.freudenschuss@inkubator.leuphana.de  oder jana.guenther@cms.hu-berlin.de bzw. redaktion@ femina-politica.de.

Abgabetermin der Beiträge: 15. April 2014

Die Herausgeberinnen wählen auf der Basis der eingereichten Vorschläge Beiträge aus. Der Umfang für die fertigen Beiträge beläuft sich auf 25.000 bis max. 30.000 Zeichen (inklusive Leerzeichen). Die Femina Politica versteht sich als feministische Fachzeitschrift und fördert Frauen in der Wissenschaft. Deshalb werden inhaltlich qualifizierte Abstracts von Frauen bevorzugt.

Neben dem Schwerpunktthema bietet unsere Rubrik „Forum“ die Gelegenheit zur Publikation von Originalmanuskripten aus dem Bereich geschlechtersensibler Politikwissenschaft (Beiträge im Umfang von max. 20.000 Zeichen), die zentrale Forschungsergebnisse zugänglich machen oder wissenschaftliche Kontroversen anstoßen. Vorschläge in Form von ein- bis zweiseitigen Exposés erbitten wir an die Redaktionsadresse redaktion@femina-politica.de bis zum 30. März 2014. Die endgültige Entscheidung wird auf der Basis des Gesamttextes getroffen.

  • Der Call for Papers als PDF

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Call For Papers: Gender In Focus: (New) Trends In Media

International Conference "Gender in focus: (new) trends in media" June 20-21, 2014 University of Minho (Braga, Portugal)

The Communication and Society Research Centre invites you to submit a proposal for a paper, panel or poster presentation to the upcoming International Conference "Gender in focus: (new) trends in media". Over the last decades, a considerable amount of research has been conducted on the relationship of gender with communication. However, new insights are still needed, especially those that explore the interrelations and negotiations between media and gender through the use of interdisciplinary and intersectional approaches.

This event aims to serve as a forum to discuss ideas, experiences and research results on gender and media, bringing together social sciences researchers, NGOs representatives and media professionals.Topics of interest for submission include, but are not limited to, the following:

    * Femininities and/or Masculinities Representations in Media
    * Gender and Media Trends
    * Gender, Media and Public Sphere
    * Gender, Advertising and Consumer Culture
    * Gender, Audience and Reception Studies
    * Gender, Digital Culture and Communication
    * Gender, Media Institutions and Communication Policies
    * Media and Feminist Theory
    * Media Social Networks and Identities
    * Media, Gender and Democracy
    * Media, Gender and Human rights
    * Media, Gender and Intercultural Communication
    * Media, Gender and Sexualities
    * New Media and Feminist Movements
    * Intersectionality and Media

Please submit an abstract for oral paper or poster up to 300 words and a brief authors biography of about 150 words. Panel proposals should consist of a rationale of the panel (300 words), abstracts for individual presenters (150 words each), name of panel chair(s) and a brief authors biography of about 150 words.Proposals should be submitted through the EasyChair system, mentioning name, academic affiliation and contacts.

The deadline is February 15, 2014 and the notification of paper, panel or poster acceptance will be no later than March 15, 2014.

The official language of the conference is English.

Contact:
Communication and Society Research Centre
Social Sciences InstituteUniversity of MinhoGualtar Campus
4710-057 Braga - Portugal

Website | E-mail

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