Prof. Dr. Uwe Sielert

Prof. Dr. Uwe Sielert

Prof. Dr. Uwe Sielert

Prof. Dr. Uwe Sielert erwarb 1974 sein Diplom in Erziehungswissenschaften. Er promovierte 1977 zum Doktor der Pädagogik mit dem Thema: „Mitarbeiter in der außerschulischen Jugendarbeit – Eine Situationsanalyse zur Erhebung curricularer Planungsdaten für die Aus- u. Fortbildung“ und habilitierte 1982 mit dem Thema: „Sozialpädagogik/Sozialarbeit in den Niederlanden. Eine auslandspädagogische Studie zur Vergesellschaftung und Basisdemokratisierung sozialer Hilfen in westlichen Industriegesellschaften“. Von 1972 bis 1980 absolvierte er die berufsbegleitende Ausbildung: „Themenzentrierter Interaktion nach Ruth Cohn bei WILL - International (Workshop Institute for Living-Learning)“ und erwarb sein Diplom als TZI- Gruppenleiter. Er war u.a. von 1974 - 1986 als wissenschaftlicher Assistent für Sozialpädagogik an der Abteilung 12 der Universität Dortmund tätig und von 1989 -1992 Mitarbeiter der Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung in Köln, Fachbehörde im Geschäftsbereich des Bundesministeriums für Jugend und Gesundheit. Seit 1992 ist er Professor für Sozialpädagogik am Institut für Pädagogik der Christian- Albrechts-Universität zu Kiel.

Kontakt: sielert@paedagogik.uni-kiel.de

Ausgewählte Schriften (seit 1990, nur Bücher und Beiträge)

Bücher
  • Jugendsexualität zwischen Lust und Gewalt. Zus. mit F. Herrath (Hg). 280 S., Peter Hammer, Wuppertal 1990
  • Sexualerziehung - Konzeption und didaktische Hilfen für die Aus- und Fortbildung . 186 S., Beltz, Weinheim 1992
  • Sexualpädagogische Materialien für die Jugendarbeit in Freizeit und Schule. Zus. mit F. Herrath (Hg). 360 S., Beltz, Weinheim 1993
  • Sexualpädagogik lehren: Didaktische Grundlagen und Materialien für die Aus- und Fortbildung. Zus. mit F. Herrath (Hg). Weinheim 2000
  • Jungenarbeit - Praxishandbuch für die Jugendarbeit Teil 2. 238 S., 3. Auflage Juventa, Weinheim 2002
  • Sexualpädagogik weiterdenken. Postmoderne Entgrenzungen und pädagogische Orientierungsversuche. Zus. mit Stefan Timmermanns & Elisabeth Tuider (Hrsg.). 336 S., Juventa, Weinheim 2004
  • Einführung in die Sexualpädagogik. Beltz, Weinheim 2005

Beiträge

  • Besinnung auf Moralität als Verhaltensprinzip: Jugend und Sexualmoral. In: B. Müller und H.Thirsch (Hg.), Gerechtigkeit und Selbstverwirklichung, Lambertus, Freiburg i.Br.1990
  • „...und daß Jungen nicht zu Tätern werden“ - Zur Notwendigkeit reflektierter (antisexistischer) Jungenarbeit. In: Büscher U. u.a. (Hg.), Sexueller Mißbrauch von Kindern und Jugendlichen, Westarp Wissenschaften, Essen 1991
  • Moralität und pluralistische Gesellschaft. In: Sexualität im Wertepluralismus - Perspektiven zur Überwindung der Krise der ethischen Bildung, h.g.v. H.G.Ziebertz, Mainz 1991,14 S.
  • Liebe in Kauf nehmen, um Sexualität zu bekommen? In: R.Winter: Stehversuche. Sexuelle Jungensozialisation und männliche Lebensbewältigung durch Sexualität, Tübingen 1993
  • Halt suchen auf schwankendem Boden - Jugend und Moral. Ein neugieriger Blick auf Jungen. In: H.Schlottau und K.Waldmann (Hg.): Mehr als Karriere und Konsum. Dokumentation der Akademie Nordelbien Bd. 24.1995
  • Themenzentrierte Interaktion nach Ruth Cohn (TZI). In: Buddrus, Volker (Hrsg.): Humanistische Pädagogik. Klinkhardt-Verlag Bad Heilbrunn 1995. S. 249-265.
  • Der wachsenden Kluft zwischen Sachlichkeit und Menschlichkeit entgegenarbeiten: Themen zentrierte Interaktion an der Hochschule. In: Standhardt, Rüdiger und Löhmer, Cornelia (Hrsg.): Lebendiges Lernen in toten Räumen. Zur Verbesserung der Lehre an der Hochschule. Focus-Verlag, Giessen 1995. S. 46-60
  • Jungen und sexuelle Identität - Erste Annäherungen an ein widersprüchliches Thema. In: Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung. Dokumentation der 1. Europäischen Fachtagung zur Sexualaufklärung. Köln 1995
  • Homosexualität und Sexualpädagogik. In: Dimpker, Susanne (Hrsg.): Sexualethische Konkretionen, Marburg 1995
  • Geschlechtsspezifische Sexualpädagogik in der außerschulischen Jugendarbeit im Land NRW. Zus. mit Bültmann, Gabriele, Munding, Reinhold. In: Ministerium für 
    Arbeit, Gesundheit und Soziales des Landes Nordrhein-Westfalen, 6. Jugendbericht.1995 S. 491 –  553
  • Die Entdeckung der Männlichkeit als soziales Problem: Herausforderungen an die Sozialpädagogik. In: Sturzenhecker, Benedikt (Hrsg.): Leitbild Männlichkeit. Was braucht die Jungenarbeit? Münster 1996, S. 135-148.
  • Jungensexualität und Sexualpädagogik mit Jungen. In: Möller, Kurt (Hrsg.): Nur Macher und Macho? Geschelchtsreflektierende Jungen- und Männerarbeit. Juventa-Verlag, Weinheim und München 1997
  • Halt suchen auf schwankendem Boden. Männliche Sozialisation und Konsequenzen für die geschlechtsbezogene Jugendbildung, 15 Seiten. In: Scarbath,Horst: Geschlechtersozialisation und Geschlechterpädagogik. Leske und Budrich, Opladen 1997.
  • Prävention: Erfahrungen, Mythen und Möglichkeiten. In: Bank,Volker u.a.(Hrsg.): Komplementäre Bildung - In der Schule - Nach der Schule. Bielefeld 1997. S. 135-147
  • Was hält die Sexualpädagogik von der Sexualwissenschaft? In: Deutsche Gesellschaft für Sexualwissenschaft (Hrsg.): Leipziger Texte zur Sexualität. Heft 9, S.31-47
  • Zwei-Väter- und Zwei-Mütter-Familien. Sorgerecht, Adoption und artifizielle Insemination bei gleichgeschlechtlichen Elternteilen. In: Keil, Siegfried und Haspel, Michael (Hg.): Gleichgeschlechtliche Lebensgemeinschaften in sozialethischer Perspektive. Neukirchen Vluyn, 2000. S. 45 - 64
  • Gleichgeschlechtliche Lebensweisen als Herausforderung an die Familienpädagogik. In: Hahlbohm, Paul M., Hurlin,Till: Querschitt - Gender Studies. Ein interdisziplinärer Blick nicht nur auf Homosexualität. Verlag Ludwig, Kiel 2002. S.133 - 153
  • Sexualerziehung - Sexualberatung - Schwangerschaftskonfliktberatung. In: Chassé, Karl August, von Wensierski, Hans-Jürgen: Praxisfelder der Sozialen Arbeit. Juventa-Verlag, Weinheim 2002. S. 341 - 352

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