GWI-Evaluation

Von November 2018 bis September 2019 wurde das Gunda-Werner-Institut für Feminismus und Geschlechterdemokratie (GWI) in der Heinrich-Böll-Stiftung (hbs) extern und unabhängig evaluiert.  Wir freuen uns über die Ergebnisse des Evaluierungsberichts und insbesondere über die Wertschätzung, die dem GWI entgegengebracht wird.

zwei Stifte vor gelbem Hintergrund

Evaluierung des Gunda-Werner-Institut für Feminismus und Geschlechterdemokratie (GWI) in der Heinrich-Böll-Stiftung (hbs), 2015-2018

Von November 2018 bis September 2019 wurde das Gunda-Werner-Institut für Feminismus und Geschlechterdemokratie (GWI) in der Heinrich-Böll-Stiftung (hbs) extern und unabhängig evaluiert. Die Evaluierung wurde von Dr. Gerrit Kaschuba und Dr. Victoria Schnier vom Forschungsinstitut tifs in Tübingen durchgeführt.

Die politische Bildungsarbeit des GWI im Zeitraum 2015-2018 und das GWI als Teil der geschlechterpolitischen Strategie der hbs standen im Zentrum der Evaluierung. Wir wollten wissen, wie das GWI seine programmatischen Ziele erreicht und durch den externen Blick neue Erkenntnisse für die zukünftige geschlechterpolitische und feministische Arbeit des GWI und des GWI innerhalb der hbs gewinnen.

Die Evaluatorinnen haben Dokumente analysiert und Interviews mit den Mitarbeitenden des GWI und der hbs, mit heutigen und ehemaligen Mitgliedern der Gremien der hbs, sowie ausgewählten Multiplikator*innen und Projektpartner*innen des GWI geführt.  Sie luden Multiplikator*innen, Partner*innen, und Mitbewerber*innen des GWI ein, sich an einer Onlinebefragung zu beteiligen. Die Ergebnisse wurden ausgewertet und auf dieser Grundlage in einem Evaluierungsbericht eine Vielzahl von Erkenntnissen und Handlungsempfehlungen formuliert, von denen wir uns viele, nicht alle, zu eigen machen.

Wir freuen uns über die Ergebnisse des Evaluierungsberichts und insbesondere über die Wertschätzung, die dem GWI entgegengebracht wird. Die Evaluierung bestätigt unsere geschlechterpolitische Strategie und Arbeit und gibt uns eine Vielzahl von Hinweisen, wo wir noch besser werden und uns weiterentwickeln können. Viele der konstruktiven Empfehlungen werden intern und in unseren Gremien diskutiert und nach Möglichkeit umgesetzt.

Wir möchten an dieser Stelle den Evaluatorinnen für ihre sehr gute Arbeit und die Vielzahl an konstruktiven und anregenden Empfehlungen danken. Außerdem gilt unser besonderer Dank allen Mitarbeiter*innen der hbs und der Landesstiftungen, den Gremienmitgliedern, Kooperationspartner*innen und Freund*innen der Stiftung und des GWI, die ihre Zeit und Perspektiven in Interviews und im Rahmen der Onlinebefragung zur Verfügung gestellt und so die Evaluierung bereichert haben. Die Mitarbeiter*innen des GWI haben die Evaluierung konstruktiv unterstützt, auch dafür danken wir ihnen.

Anbei stellen wir im Sinne der Transparenz die Kurzfassung des finalen Evaluierungsberichts öffentlich zur Verfügung. Dies ist gängige Praxis der Stiftung bei allen Evaluierungen unserer programmatischen Bildungsarbeit. Sie können den Bericht hier abrufen.

Rückfragen: Lara Wodtke, Referentin des Vorstands (wodtke@boell.de)

 

Herzliche Grüße

Barbara Unmüßig                  Dr. Ellen Ueberschär

Vorstand der Heinrich-Böll-Stiftung

 

Berlin, im Dezember 2019