Feminismus & Geschlechterdemokratie

„Gender raus!“

Angriffe gegen Feminismus, Gleichstellungspolitik, sexuelle Selbstbestimmung und Geschlechterforschung haben stark zugenommen. Das vorliegende Dossier gibt Anregungen, wie Behauptungen richtiggestellt werden können.

LGBTI

zum nachhören:

Rom*nja-Aktivistin Isidora Randjelović im Gespräch über tradierte Stereotype und ihre Arbeit im feministischen Romnja Archiv RomaniPhen

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Mithu Sanyal im Gespräch über Vergewaltigung. Als Video.

Veranstaltungen

Zwischen Widerspruch und Annäherung
Hamburg

Aktuelles

Fünf Thesen zur US-Wahl: Was sich nach den Midterms ändern wird

Wir haben mit drei Wahlexpert/innen gesprochen – Dr. David Barker von der American University, Dr. Danny Hayes von der George Washington University und Dr. Candice Nelson von der American University – und sie gefragt, was wir ihrer Ansicht nach im November zu erwarten haben.

Von Sonam Kotadia

Viva la Vulvalippen

Feministischer Zwischenruf





Irgendetwas stimmt nicht, an der Art, wie wir über Genitalien reden: Es ist 2018 und wir verwenden noch immer Worte wie Schambein, Schamdreieck, Schambereich, Schamhaare und vor allem: Schamlippen. Das soll sich ändern!

Von Dr. Mithu M. Sanyal

Der unaufhaltsame Aufstieg des Rechtpopulismus

Feministischer Zwischenruf

Rechtspopulismus gab es immer, doch wird er mit jeder rechtspopulistischen Partei, mit jedem rechtsradikalen Präsidenten, mit jedem Nationalisten sicht- und spürbarer. Und das weltweit. Ich bin müde.

Von Olenka Bordo Benavides

Was sind Feminismen?

Die feministische Perspektive

Feminismus ist kein Thema, sondern jedes Thema braucht eine feministische Perspektive. Das Gunda-Werner-Institut schafft Plattformen für emanzipative, antirassistische Politiken, die alle Geschlechter im Blick haben.

Feminismus in der Heinrich-Böll-Stiftung

Feminismus hat in der Heinrich-Böll-Stiftung Tradition; nicht zuletzt, weil eine der drei Teilstiftungen, aus denen sich die Heinrich-Böll-Stiftung entstanden ist, eine feministische Frauenstiftung war.

Ausschreibung: Anne-Klein-Frauenpreis 2018

Mit dem Anne-Klein-Frauenpreis ehrt die Heinrich-Böll-Stiftung Frauen, die mutig und hartnäckig für Menschenrechte, Gleichberechtigung und sexuelle Selbstbestimmung eintreten. Wir laden Sie herzlich ein, für 2018 Kandidatinnen für den Anne-Klein-Frauenpreis zu benennen.

Was ist Feminismus?

Feminismus ist vielfältig und unterscheidet sich. Doch welche unterschiedlichen Strömungen gibt es eigentlich? 

Von Ilse Lenz

Gegner*innenaufklärung

Gegner*innenaufklärung - Informationen und Analysen zu Antifeminismus

Am 31.05.2016 wurde im Gunda-Werner-Institut getagt. Die Tagung bot einen Überblick über Antifeminismus und seine verschiedenen „Spielarten“, zeigte auf, wie Aktivitäten von anti-feministischen Akteur*innen auf gesellschaftspolitische Debatten Einfluss nehmen. Zudem wurden Strategien im Umgang mit antifeministischen Aktivitäten weiterentwickelt.

Denkräume

Fünf Fakten über Ehrenmorde

Feministischer Zwischenruf

Es gibt Begriffe im feministischen Diskurs, deren bloße Erwähnung schon reicht, um Konflikte auszulösen. Bei dem Begriff "Ehrenmord" scheitert die Verständigung oft schon am grundlegenden Wissen. Hier sind fünf Fakten über „Ehrenmorde“.

Von Fabian Goldmann

Männerpolitiken

Männerpolitik und (Anti-)Feminismus

Sind Männer, die Gleichstellung befürworten, „Feministen“? Die Konzepte von Geschlechterpolitik unterscheiden sich. Viele Akteure wollen nicht nur „einbezogen“ werden, sondern ihre Anliegen selbst vertreten – ohne wie Antifeministen die Schuld bei den Frauen zu suchen.

Von Thomas Gesterkamp

Newsticker

Böll. Thema

Ausgabe 2/2018: Demokratie braucht Feminismus

Böll.Thema
Das neue Heft informiert über die Strömungen des Feminismus, greift aktuelle Debatten und Entwicklungen auf (#MeToo, den umstrittenen Paragrafen 219a oder das Transsexuellengesetz) und zeigt vor allem eines: Demokratie braucht Feminismus!

Streitwert-Blog

Feministische Netzpolitik - Perspektiven und Handlungsfelder

Die hier in ihren wesentlichen Aspekten veröffentlichte Studie, ist 2012 im Auftrag des Gunda-Werner-Instituts für Feminismus und Geschlechterdemokratie erstellt worden. Sie skizziert Perspektiven queer-feministischer Netzpolitik, sammelt vorliegende geschlechterpolitische Ansätze zu Netzpolitik, und beschreibt deren Felder aus feministischer Perspektive.

Von Kathrin Ganz

Anne-Klein-Frauenpreis

Anne-Klein-Frauenpreis

Zu Ehren Anne Kleins vergibt die Heinrich-Böll-Stiftung den Anne-Klein-Frauenpreis. Anne Klein hat als kämpferische Juristin und offen lesbisch lebende Politikerin feministische Pionierarbeit geleistet. Sie war die erste feministische Frauensenatorin in Berlin. Mit dem Preis fördern wir jährlich Frauen, die sich durch herausragendes Engagement für die Verwirklichung von Geschlechterdemokratie auszeichnen. Der Preis ist mit 10.000 € dotiert.

Publikationen

drag it!

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Geschlecht umreißen, Ordnungen durchkreuzen, Drag erleben. Unter diesen Perspektiven fragt ‚drag it!‘ danach was Performance-Praxis gegenwärtig bedeutet. Drag vermag es Geschlecht in seiner sozialen Funktion genauer zu beschreiben und zu umreißen, diese Ordnungen zugleich zu kritisieren und zu durchkreuzen, sowie schließlich für die Beteiligten ein geschlechtlich anderes (Er-)Leben des Selbst und des Gegenübers möglich zu machen.

Kollektive Rechtsmobilisierung gegen digitale Gewalt

Das deutsche Rechtssystem basiert grundsätzlich auf individuellem Rechtsschutz. Doch gerade wenn es um strukturelle Rechtsverletzungen geht, wie es zum Beispiel bei digitaler Gewalt meist der Fall ist, wäre eine kollektive Rechtsmobilisierung hilfreich. Das Paper zeigt derzeitige Möglichkeiten auf und macht Bedarfe sichtbar.

Platz Nehmen: Suchmaschinenoptimierung gegen rechts

pdf

Feministische Perspektiven gehören ins Internet. Wie diese Broschüre zeigt, bedarf es eines queerfeministischen Ansatz sowie möglicher Handlungskompetenz im Nezt in der Auseinandersetzung mit der christlich-fundamentalischen "Lebensschutz"-Bewegung.

Geschlechterdemokratie

Eine feministische Kritik der Atombombe

Eine feministische Analyse hilft zu verstehen, inwieweit Atomwaffen ein patriarchalisches Instrument sind und wie es dem Patriarchat nützt, ihr weiteres Vorhandensein in den Arsenalen einiger weniger ausgewählter Regierungen zu befürworten.

Von Ray Acheson

Zu wenig Frauen* an Friedensprozessen beteiligt

Schon lange ist bekannt, dass die inhaltlich solide Beteiligung von Frauen* an Friedensprozessen die Wahrscheinlichkeit deutlich erhöht, dass der ausgehandelte Kompromiss tragfähig ist. Doch noch immer werden Frauen* international vor allem als Opfer nicht als Expert*innen wahrgenommen und leider kaum an den Verhandlungen beteiligt. Wir brauchen einen grundlegenden Perspektivwechsel.