Netzpolitik

Building a feminist Internet

Wie können netzpolitische Handlungsfelder (wie zum Beispiel die Regulierung von Algorithmen, Überwachung oder Digitaler Gewalt, die fehlende Diversität in Tech-Unternehmen) mit feministischen Diskussionen zusammengebracht werden? Die Tagung gab einen ersten Einblick.

Internet ist ein wunderbares Werkzeug

Das Internet kann sehr effektiv sein, wenn es darum geht, Macht- und Herrschaftsstrukturen zu hinterfragen oder gar zu ändern. Wenn es richtig genutzt wird. Wenn, ja wenn.

Von Francesca Schmidt

Ziele und Wege feministischer Netzpolitik

Der öffentliche Raum «Internet» ist für Frauen* und LGBTIQ-Menschen wesentlich risikobehafteter als für andere Gruppen. Er muss als Freiraum verteidigt und erweitert werden.

Von Francesca Schmidt

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GWI News

Aktuelles

Kollektive Rechtsmobilisierung gegen digitale Gewalt

Das deutsche Rechtssystem basiert grundsätzlich auf individuellem Rechtsschutz. Doch gerade wenn es um strukturelle Rechtsverletzungen geht, wie es zum Beispiel bei digitaler Gewalt meist der Fall ist, wäre eine kollektive Rechtsmobilisierung hilfreich. Das Paper zeigt derzeitige Möglichkeiten auf und macht Bedarfe sichtbar.

Video: Digitale Gewalt: Recht setzen gegen Hass

Diskussionsveranstaltung im Rahmen des Kongresses Dare the im_possible/Wage das Un_mögliche. Das 21. Jahrhundert feministisch gestalten.

Es diskutierten:
Dagmar Freudenberg (Vorsitzende Kommission Strafrecht des Deutschen Juristinnenbundes)
Julia Schramm (Amadeu Antonio Stiftung)
Malte Spitz (BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN)
Moderation: Hannah Beitzer (Süddeutsche Zeitung)

Die Rechtsprechung muss auf die digitale Revolution reagieren und besonders minorisierte Subjektpositionen schützen.
Feministische Forderung im 21. Jahrhundert.

weitere Artikel

Netzwerkdurchsetzungsgesetz: warum präzise, wenn es auch halbgar geht

Feministischer Zwischenruf

Auf den letzten Metern der aktuellen Legislaturperiode legt Heiko Maas einen Gesetzesentwurf gegen „hate speech“ vor. Es trägt den ungelenken Namen Netzwerkdurchsetzungsgesetz – und geht an der Sache vorbei. Zumindest aus feministischer Perspektive.

Von Francesca Schmidt

Digitale Öffentlichkeiten: Anti-Feminismus im Internet

Anti-Feministische Strukturen vernetzen und mobiliseren sich schon seit längerem im Internet und schaffen sich ihre eigenen digitalen Öffentlichkeiten oder orchestrieren Harassment-Kampagnen gegen pro-feministische Akteur_innen. Ein Tagunsberich von Valérie Gruson.

Von Valérie Gruson

Shitstorms, Hate Speech, Cybermobbing: Wie mit Gewalt im Netz umgehen?

Digitale Gewalt ist für viele Menschen alltäglich; besonders diejenigen, die sich queer-feministisch, anti-rassistisch und emanzipatorisch äußern, müssen mit massiven An- und Übergriffen rechnen. In dem Panel wurden u.a. rechtliche Möglichkeiten des Widerstandes diskutiert.

Von Claire Horst

„Unsere Rache ist es, glücklich zu sein.“

Ana ist eine lesbische Mutter, feministische Aktivistin und Bloggerin. Sie glaubt an die Macht des Internets, um Dinge sichtbar zu machen und Veränderungen anstoßen zu können. Seit einigen Jahren ist sie als Koordinatorin eines virtuellen Netzwerks aktiv und schreibt mit ihrer Partnerin einen gemeinsamen Blog.

Von Rabea Weis

Regulierung gewaltvoller Online-Kommunikation

Kommunikative Gewalt hat erhebliche Auswirkungen auf queer-feministischen Netzaktivismus. In dem Artikel geht es um Hintergründe gewaltvoller, anti-feministischer und rassistischer Kommunikation und um Fragen der Regulierungsmöglichkeiten und -notwendigkeiten.

Von Gitti Hentschel, Francesca Schmidt

Trolljaner im Netz - Wie ist Sexismus, Rassismus und Homophobie beizukommen?

Das World Wide Web etablierte sich anfangs als Raum für utopische Visionen. Das Aufbrechen der heteronormativen Matrix und hegemonialen Machtstrukturen schien in greifbarere Nähe gerückt. Doch ein Blick in Diskussions- und Entwicklerforen oder auf Blogcharts u.ä. zeigt, dass dem nicht so ist.

Von Francesca Schmidt

Feminist Spaces im Internet

Die Sichtbarkeit von Frauen im Netz ist noch immer gering. Und das, obwohl mehr als die Hälfte aller bloggenden Menschen laut diverser Studien weiblich sind. Doch in den letzten zwei Jahren vernetzen sich Blogs mit frauen-gender und queer-politischen Themen zunehmend - und auch an Öffentlichkeit mangelt es so manchem Blog nicht mehr. Ein Einstieg in die Blogosphäre und Lesetipps von

Von Francesca Schmidt

33. Green Ladies Lunch: Feminismus im Web2.0

"Feminismus im Web 2.0 - Im Spannungsverhältnis zwischen Öffentlichkeit und Privatheit" - Der 33. Green Ladies Lunch fragte am 19. März 2010 nach der wirksamen Herstellung und Nutzung von feministischen bzw. emanzipativen Öffentlichkeiten im Internet.

Von Francesca Schmidt
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