Liquide Demokratie oder gleichberechtigte Teilhabe?

Liquide Demokratie oder gleichberechtigte Teilhabe?

Frauen- und Geschlechterpolitiken von Piraten und Grünen im Vergleich: Was ist der StreitWert?

Unter diesem Thema führte das Gunda-Werner-Institut eine Online-Debatte.

In den letzten Monaten hat die Piratenpartei in der gesamten Republik mit neuen Begrifflichkeiten und Beteiligungsformen für gesellschaftspolitischen Diskussions- und Zündstoff gesorgt. Mit liquid democracy, liquid feedback, Forderungen nach herrschaftsfreien Zugängen und Räumen im World Wide Web und nach Plattformneutralität sprechen sie eine ganze Generation von jungen, internetaffinen Usern, zum Teil auch Userinnen an, die sich selbstironisch als Nerds bezeichnen.  Doch sind sie wirklich so viel anders als die anderen, die „alten“ Parteien?  Wie weit geht ihr Einsatz für Herrschaftsfreiheit außerhalb des Webs, wie weit ihr herrschaftsfreier Umgang, ihre Kommunikation online wie offline? Haben sie das Potential, der B '90/Die Grünen als Vorreiter_innen für Frauenquoten und Geschlechteremanzipation und gegen männliche Herrschaftsansprüche den Rang abzulaufen? Was unterscheidet den Piraten-Ansatz  von „Equalismus“ von dem der Grünen, die sich für Geschlechtergerechtigkeit, gleichberechtigte Teilhabe, und Gendermainstreaming einsetzen, und wie unterscheidet sich das „post-gender“-Verständnis der Piraten von dem der Grünen Jugend? (Was) können die Piraten geschlechterpolitisch von den Grünen lernen – und umgekehrt?

Wir laden ein, diese und weitere Fragen zur Frauen- und Geschlechterpolitik der Grünen und Piraten mitzudiskutieren: Direkt mit einem Kommentar im Blog oder mit eigenem Beitrag an gwi@boell.de.

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