MEET YOUR IDOL. FEMINISTISCHES GIPFELTREFFEN

MEET YOUR IDOL. FEMINISTISCHES GIPFELTREFFEN

Meet your idol. Alle Rechte vorbehalten.

Das Gunda-Werner-Institut feiert am 8. Juli 2017 sein 10-jähriges Jubiläum. Wir rollen den pinken Teppich für großartige Feminist*innen aus und verschenken einmalige Begegnungen mit ihnen: “Meet Your Idol” (19-23 Uhr).

Zunächst klären sechs Feminist*innen blitzlichtartig auf: Wo läuft die Häsin in den nächsten Jahren hin und was sollte unterwegs erledigt werden?  Danach stehen Separees für eine kurze, intensive Begegnung zwischen Idol und Fan bereit. Das Los entscheidet, auf welche Feminist*in Du triffst.

Und natürlich wird gefeiert und getanzt: Die Rapperin Sookee singt Lieder von ihrer neuesten Platte und DJane Andrea Schlinkert von den Tangoschlampen schickt uns in die Nacht. Wir laden alle Kolleg*innen ganz herzlich ein, gemeinsam mit uns zu feiern.

Zur Anmeldung

Gesine Agena

Alle Rechte vorbehalten.
Feminismus ist für mich solidarisch und intersektional

Wir erleben derzeit, wie feministische Errungenschaften der letzten Jahre massiv in Frage gestellt werden. Ich kämpfe für eine Gesellschaft, in der Frauen das gleiche verdienen wie Männer und die Rentenlücke zwischen den Geschlechtern nicht mehr 53 Prozent beträgt. Ich möchte, dass Frauen endlich selbst über ihren Körper bestimmen dürfen. Niemand soll aufgrund der Sexualität diskriminiert werden und alle Menschen haben ein Recht auf ein Leben frei von Gewalt. Das bedeutet, neben Sexismus auch andere Diskriminierungsformen wie Rassismus, Antisemitismus, Ableismus, Trans*- oder Homofeindlichkeit mitzudenken.

Gesine Agena ist Frauenpolitische Sprecherin und Mitglied des Bundesvorstandes von BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN. Neben der Frauen- und Geschlechterpolitik engagiert sie sich zudem im Kampf gegen rechts. Im Juni 2014 gründete sie zusammen mit anderen grünen Feministinnen das Blog „Grün ist Lila“. Gesine Agena ist außerdem Mitinitiatorin des Bündnisses #ausnahmslos und Mitgründerin des Feministischen Netzwerks #FemNetz.

Sabine Hark

Alle Rechte vorbehalten.

Ein zukunftsfähiger Feminismus kommt nicht umhin, offen mit den eigenen Widersprüchen umzugehen. Dabei geht es darum, die Paradoxien nicht nur grundsätzlich anzuerkennen und auszustellen, sondern die Widersprüche immer wieder neu zu verhandeln."

Sabine Hark ist Professor*in an der TU Berlin für Gender Studies und Direktorin des Zentrum für Interdisziplinäre Frauen- und Geschlechterforschung. Als Sprecher*in der Arbeitsgemeinschaft der Frauen- und Geschlechterforschungseinrichtungen an Berliner Hochschulen, afg, vertritt Hark die Interessen der Gender Studies gegenüber den Berliner Hochschulen und der Politik und in der Öffentlichkeit.

Karin Harrasser

Foto: Hochleichter. Alle Rechte vorbehalten.

Ich hätte mir nicht träumen lassen, dass das 21. Jahrhundert mich dermaßen herausfordern würde, was das Festhalten an feministischen Überzeugungen betrifft. Ich war gefasst darauf, sie zu revidieren, weil sie nicht differenzsensibel genug sind, weil historische Ungleichheit sich als so schmerzhaft wirksam zeigt, dass sich das Theoriewerkzeug als stumpf im Praktischen erweist.

Karin Harrasser ist Professorin für Kulturwissenschaft an der Kunstuniversität Linz. Nach einem Studium der Geschichte und der Germanistik Dissertation an der Universität Wien. Habilitation an der Humboldt-Universität zu Berlin. Neben ihren wissenschaftlichen Tätigkeiten war sie an verschiedenen kuratorischen Projekten beteiligt, z.B. NGBK Berlin, Kampnagel Hamburg, TQ Wien.

Jasna Strick

Alle Rechte vorbehalten.
Ich wünsche mir, dass das noch viel weiter vorangeht

Was aktivistische Arbeit angeht, bin ich im Netz zuhause. Es macht mich stolz, zu sehen, dass wir „jungen“ Feminist*innen uns in den letzten Jahren viel Respekt erarbeitet haben und unsere Arbeit online wie offline Gehör findet. Ich bin froh, dass Intersektionalität für immer weniger Feminist*innen ein Fremdwort ist und immer mehr unterschiedliche Diskriminierungsstrukturen in feministischen Politiken berücksichtigt werden. Ich wünsche mir, dass das noch viel weiter vorangeht.

Jasna Strick ist Autorin und Referentin zu den Themen Geschlechterpolitik, Netzfeminismus und Hate Speech. Sie ist Mitinitiatorin unterschiedlicher Projekte, u.a. des Hashtags #aufschrei, der 2013 mit dem Grimme Online Award ausgezeichnet wurde. Ebenfalls 2013 veröffentlichte sie zusammen mit drei anderen Autor*innen ihr erstes Buch „Ich bin kein Sexist, aber…“.

Jamie Schearer

Alle Rechte vorbehalten.

In Deutschland denken wir Feminismus zu eindimensional. Es gibt keinen Platz für Realitäten von Frauen*, die nicht der vermeintlichen Norm entsprechen. Auch wenn unsere Diskurse stattfinden, spiegeln sie sich nicht in politischen Entscheidungsprozessen, weil wir nicht mitgedacht werden, weil wir eigentlich nicht dazugehören sollen

Jamie C. Schearer hat Politikwissenschaft, Amerikanistik und Ethnologie an der Johannes Gutenberg-Universität Mainz studiert. Sie ist Mitbegründerin und Vorstandsvorsitzende des Europäischen Netzwerk für Menschen afrikanischer Abstammung (ENPAD) und Vorstandsmitglied des pan-europäischen Anti-Rassismus Netzwerks ENAR – European Network Against Racism mit Sitz in Brüssel. Außerdem ist sie Gründungsmitglied des Twitter-Projekts #SchauHin, das alltagsrassistische Erfahrungen im deutschsprachigen Raum sichtbar macht.

Barbara Unmüßig

Alle Rechte vorbehalten.
Die Rechte von LSBTI sind Menschenrechte und müssen verteidigt werden - heute mehr denn je.

Bereits in den 90er Jahren hat sich Barbara Unmüßig ehrenamtlich für den Aufbau und die Arbeit der Heinrich-Böll-Stiftung zu engagieren begonnen. Sie war seit 1996 Mitglied der Mitgliederversammlung und von 1996 bis 2001 Aufsichtsratsvorsitzende der Heinrich-Böll-Stiftung. Im Mai 2002 wurde sie zum Vorstand gewählt und leitet die Heinrich-Böll-Stiftung. Im Vorstand hat Barbara Unmüßig die Federführung für die Gemeinschaftsaufgabe Geschlechterdemokratie und für das „Gunda-Werner-Institut für Feminismus und Geschlechterdemokratie“.

Sabine Balke

Alle Rechte vorbehalten.
Die Geschichte aller Zeiten…. lehrt, dass diejenigen auch vergessen wurden, die an sich selbst zu denken vergaßen.
Louise Otto-Peters, 1849

Sabine Balke Estremadoyro ist Mitglied im Vorstand des i.d.a. Dachverbands der deutschsprachigen Lesben-/Frauenarchive, -bibliotheken und -dokumentationsstellen. Seit 2016 ist Sabine Balke E. die Geschäftsführerin des Digitalen Deutschen Frauenarchivs.

Sarah Diehl

Alle Rechte vorbehalten.
Fürsorglichkeit darf nicht mehr als an ein Geschlecht gebunden, also als weiblich dargestellt werden, sondern als eine allgemein menschliche Qualität.

Sarah Diehl lebt als Autorin und Aktivistin in Berlin. Sie engagiert sich mit der Organisation Ciocia Basia im Bereich der internationalen reproduktiven Rechte von Frauen und hat hierzu den preisgekrönten Dokumentarfilm Abortion Democracy - Poland/South Africa  gedreht. Ihr Debütroman Eskimo Limon 9 über den Culture Clash zwischen Israelis und Deutschen erschien 2012 im Atrium Verlag.

Christa Wichterich

Alle Rechte vorbehalten.

Ich möchte in Zukunft gern zu Feminismen beitragen, die frech, frisch, gegen den Strich und politisch in dem Sinne sind, dass sie über Fragen von Identität hinausgehen, keinen Bock auf neoliberalen Druck haben und sich gegen autoritäre, rassistische, nationalistische und anti-feministische Herrschaft wehren.

Christa Wichterich betrachtet sich als scholar activist; sie will eine Brücke schlagen zwischen Frauen- und Genderrechtsaktivismus und Wissenschaft. Sie engagiert sich seit vielen Jahren auf internationaler Ebene beim feministischen Netzwerk Women in Development Europe (WIDE+).

Mareice Kaiser

Foto: Charlotte Schreiber. Alle Rechte vorbehalten.
Inklusion ist meine liebste Utopie.

Mareice Kaiser ist Journalistin, Autorin und Bloggerin. 2014 gründete sie den inklusiven Familienblog „Kaiserinnenreich“, mit dem sie mehrere digitale Preise gewann. Sie ist Mit-Initiatorin des Vereins Kreuzberg hilft und im Aktionsteam Feministisches Netzwerk. Mareice Kaiser spricht und schreibt vorwiegend zu den Themen Inklusion, Familienpolitik und Digitalisierung u.a. für die taz, Zeit Online und das Missy Magazine.

Tarik Tesfu

Foto: Nadine Schwickart. Alle Rechte vorbehalten.
Feminismus und Mainstream? Mainstream und Feminismus? In 10 Jahren heißt es Femstraim! Hurra!

Seit 2015 hüpft Tarik im Rahmen seiner Video-Kolumne Tariks Genderkrise als selbsternannter Gender-Messias durchs Netz. Seine Botschaft: Genderlove! On top ist Tarik einer der Hosts von Jäger & Sammler (ZDF): dem investigativen funk-Format auf Facebook und YouTube. Bei Jäger & Sammler ist er seit 2017 an Bord und scheut sich nicht davor, mit seinen Videos auch mal anzuecken, ganz im Gegenteil.

Kübra Gümüsay

Alle Rechte vorbehalten.
I like my feminism intersectional
Feminismus ist ein Bewusstsein für Veränderung - dass es anders, nämlich gerechter gehen kann.

Kübra Gümüşay, Publizistin und Aktivistin, schreibt und referiert zu den Themen Internet, Politik, Feminismus, Rassismus & Islam. Sie ist u.a. Co-Gründerin des Zahnräder Netzwerks für Social Entrepreneurship, der Kampagne #SchauHin gegen Alltagsrassismus, des feministischen #Ausnahmslos-Bündnisses gegen sexualisierte Gewalt und Rassismus, sowie Initiatorin der Kampagne #OrganisierteLiebe für mehr Liebe, Wohlwollen und gesunde Streitkultur im Netz (und außerhalb). Ihr Blog ein-fremdwoerterbuch.com wurde 2011 für den Grimme Online Award nominiert.

T. Vicky Germain

Foto: Hauke Seyfarth Fotografie. Alle Rechte vorbehalten.

T. Vicky Germain ist haitianisch-US-amerikanische Feministin, soziale Medien Aktivistin und Educator. Auf ihrer Website Krik.TV archiviert und dokumentiert sie verschiedene Aktivitäten im Rahmen ihrer vielseitigen aktivistischen Tätigkeiten. Im Rahmen ihrer pädagogischen Arbeit schrieb sie zu letzt Unterrichtsmaterial für Schüler über das Thema Flucht und Migration.

Gitti Hentschel

In diesen Zeiten zunehmender antifeministisch-rassistischer Hetze und Gewalt, von Un-Frieden und kriegerischer Aufrüstung ist für mich umso klarer: ich werde weiterhin, gemeinsam mit anderen laut, offensiv und unerschrocken gegen die Zumutungen von Gewalt und neo-liberalen Strukturen auftreten und den feministischen Blick zur Lösung von friedens- und Sicherheitspolitischen Konflikten einbringen und einfordern.

Gitti Hentschel, schon lange frauenpolitisch-feministisch unterwegs, hat 1979 die taz mit gegründet, war im taz-Vorstand, hat u.a. die Frauenseite mit aufgebaut und in den 80er Jahren als Redakteurin/Reporterin z.B. die Demontage von Zeuginnen/Opfern in Vergewaltigungsprozessen zum Skandal gemacht. Ihre Schwerpunkt-Themen, später auch als Freiberuflerin neben Gerichtsreportagen u.a. (sexuelle) Gewalt an Frauen und Kindern, Rechte von Migrantinnen. Sie ist Lehrende an verschiedenen Berliner Hochschulen, sowie Trainerin & Beraterin für Institutionen und Projekten. aktuell ist sie ehrenamtlicher Vorstand von BIG e.V., sowie aktiv im Frauensicherheitsrat (FSR)/ Bündnis 1325, in der AG feministische Netzpolitik, Initiativen, die sie als frühere Leiterin des feministischen, dann Gunda-Werner-Instituts in der hbs (2000-9/2015) mit initiiert und aufgebaut hat.​ ​

Sookee

Foto: Tainted Lenses. Alle Rechte vorbehalten.

Feminismus macht für mich aus Widersprüchen zukunftsweisende Orientierung: Individualität und Kollektivität. Party und Politik. Selbstverwirklichung und Solidarität. Vielfalt und Gleichheit. Biographie und Struktur. Abgrenzung und Öffnung. Theorie und Praxis.

Sookee ist Rapperin und Feministin, politisch und in Partylaune, kämpferisch und harmoniebedürftig. Widersprüche sind eine ihrer leichtesten Übungen, wie sich auf 6 Solo-Releases und dutzenden Kollabos nachhören lässt. Sookee lebt in Berlin und streut von dort aus Idealismus und kritische Analysen auf internationale Bühnen, Podien, Squats, Feuilletons und in die Biographien vieler Menschen.

Stefanie Lohaus

Foto: Paula Winkler . Alle Rechte vorbehalten.
Ich wünsche mir eine Welt, in der wir uns frei von Gewalt nach unseren Wünschen und Talenten entfalten können.

Stefanie Lohaus ist Mit-Herausgeberin und -Gründerin und geschäftsführende Redakteurin des feministischen Missy Magazines. Sie schreibt und spricht zu so unterschiedlichen Themen wie: Pop und Feminismus, Beruf und Familie, Frauen und Rechtspopulismus oder Sexarbeit. 2015 erschien ihr Buch „Papa kann auch stillen über das 50/50-Prinzip. 2016 war sie an der Initiative #ausnahmslos gegen die Vereinnahmung von Frauenrechten durch Rechtspopulist*innen aktiv.

Claudia Neusüß

Alle Rechte vorbehalten.

Claudia Neusüß ist Miteigentümerin und Geschäftsführerin der compassorange GmbH: Der Agentur für zeitgemäße Personal- und Organisationsentwicklung. Sie ist als Beraterin, Dozentin und als Coach tätig. Gründungs-, Entwicklungs- und Veränderungsprozesse sind ihre Leidenschaft. Claudia Neusüß ist Mitgründerin der Berliner WeiberWirtschaft eG, langjährig als Vorstandsmitglied und als Aufsichtsrätin tätig. Von 1996-2002 war sie Mitglied des Vorstands der Heinrich-Böll Stiftung.

Heide Oestreich

Alle Rechte vorbehalten.
Der Feminismus der Zukunft wird inklusiv sein.

Er weiß, wie Ausgrenzung und unbewusste Vorurteile funktionieren und kann sie deshalb überall benennen. Er nimmt alle mit, die willig sind, und das werden auch immer mehr weiße Cis-Hetero-Männer sein. Freu ich mich schon drauf!

Heide Oestreich ist seit vielen Jahren Redakteurin für Geschlechterpolitik der taz und seit einiger Zeit auch in der Redaktion "Zeitpunkte" des rbb-kulturradio. Mit beiden Medien hat sie gerade den "feministischen Presseclub" aus der Taufe gehoben, der vier mal im Jahr in tazcafé und im Radio stattfindet. Für die Böll-Stiftung schreibt sie regelmäßig mit beim "Feministischen Zwischenruf". Twitter: @heideoes

Katja Grieger

Katja Grieger. Foto: bff/Jörg Farys. Alle Rechte vorbehalten.

Ich wünsche mir einen grundlegend anderen Diskurs über ‚Innere Sicherheit‘ in Deutschland. Wenn es hierbei wirklich um die Sicherheit aller in Deutschland lebenden Menschen gehen würde – und warum sollte es das nicht? – müssten die Ursachen patriarchaler Gewalt und der Schutz von Frauen und Mädchen vor dieser Gewalt wichtiger Bestandteil der Debatten sein. Eine breite Empörung über sexistische Gewalt findet bisher aber nur dann statt, wenn die Täter dem Bild des ‚Übergriffigen Fremden‘ entsprechen. Wie es gelingen kann, solche rassistischen Deutungsmuster geschlechtsspezifischer Gewalt zurückzudrängen und diese Gewalt in der Mitte der Gesellschaft zu delegitimieren, muss eine zentrale feministische Frage der nächsten Jahre sein.

Katja Grieger ist Diplom-Psychologin und Feministin und leitet den Bundesverband Frauenberatungsstellen und Frauennotrufe - bff Frauen gegen Gewalt e.V.. Sie arbeitet seit 15 Jahren zum Thema Gewalt im Geschlechterverhältnis.

Annett Gröschner

Foto: Susanne Schleyer. Alle Rechte vorbehalten.
Für mich ist ein Feminismus uninteressant, der nicht auch für die Frauen in prekären Jobs und ohne ausreichende Rente kämpft.

Annett Gröschner ist Schriftstellerin, Journalistin und Dozentin für Kulturjournalismus und Kreaitives Schreiben. 1989 hat sie in Ostberlin die Gründung des Unabhängigen Frauenverbandes mitinitiiert und war 1990 Mitbegründerin der Frauenzeitschrift Ypsilon. 2013 hat sie mit zehn anderen den Frauenblog 10 vor 8 bei faz.net ins Leben gerufen, der seit Juli 2015 als Frauenkolumne 10 nach 8 bei Zeitonline.de erscheint. Seit 2012 ist sie Gastperformerin im Stück Schubladen der feministischen Performancegruppe She She Pop.

Leo Yannick Wild

Foto: Henry Böttcher. Alle Rechte vorbehalten.

Weißer, trans*ausschließender Feminismus? Keine Chance. Solidarisch, intersektional, das Mikro abgeben, und weniger vernommene Stimmen übernehmen es? Ja.

Leo Yannick Wild, Journalist und Politikwissenschaftler, arbeitet mit vielen weiteren Idolen bei TransInterQueer e.V. (www.transinterqueer.org), dem Verein und sozialen Zentrum von und für trans*, inter* und queere Menschen. Sein Steckenpferd ist das Feld Trans* und Medien, er koordiniert Aktionen in Fällen trans*feindlicher Berichterstattung, bereitet Journalist*innen für ihre Arbeiten thematisch vor. Startete die Trans*-Medien-Datenbank, die hunderte journalistische Beiträge dokumentiert (von der Perle bis zum Köttel) und das europäische Projekt "Page One - Trans in the media". Leitet außerdem den Bereich Antidiskriminierungsarbeit der Schwulenberatung Berlin.

Laura Méritt

Foto: Polly Fannlaf. Alle Rechte vorbehalten.
Wissen macht sexy - viva la vulva!

Dr. Laura Méritt, Sex-Aktivistin und Kommunikationswissenschaftlerin, betreibt seit über 20 Jahren Europas 1. Feministischen Sexshop Sexclusivitaeten sowie die freitäglichen "Freudensalons" und führt zusammen mit dem Freudenfluss Netzwerk sexualpolitische Kampagnen durch. Initiatorin des PorYes Awards, der Feministischen Pornopreisverleihung und Herausgeberin des Standardwerkes weiblicher* Sexualität "Frauenkörper neu gesehen".

Adrienne Goehler

Foto: Adrienne Goehler. Creative Commons License LogoDieses Bild steht unter einer Creative Commons Lizenz.

Adrienne Göhler hat ab 1974 Demos gegen §218 in Freiburg mit performt | 1980 die GRÜNEN mit gegründet | 1985 Gründung der Frechen Frauen in Hamburg, mit dem Ziel, 1986 mit 100% Frauen die GAL-Liste für die Hamburger Bürgerschaft zu besetzen | Nach schweren Kämpfen setze ich mich mit diesem Wahlplakat durch|

Das Grundeinkommen ist die Selbstermächtigung zur Veränderung des sklerotischen Sozialstaats zu einer Kulturgesellschaft.

unsere conferenciers: Toni Transit & Kaey

Foto: Alexander Heig. Alle Rechte vorbehalten.
Als Drag King kann frau* und mann* schön vorführen, wie konstruiert die Geschlechter sind und wie albern die damit verknüpften Erwartungen eigentlich sind.

Toni Transit von den Kingz of Berlin ist seit 2001 auf vielen Bühnen iunterwegs, hat mit seinem Bruder Moritz G. "Queer Up" im Studio Я (Maxim Gorki Theater, 2014+2015) kuratiert, und mit einem anderen Bruder Werner Hirsch in "Normal Dance" im HAU und ich Chicago getanzt (2016). Im Jahr 2008 gab er das Buch "Dragkings. Mit Bartkleber gegen das Patriarchat" mit heraus, 2007 leitete er das "Dragfestival". Inzwischen verdient er seine Brötchen mit Festival-Organisation, lebt immer noch in Kreuzberg, sein Herz schlägt für AIDS Oral History und Butches und er hat den längsten... Bart von allen Kings.

Als Trans*Frau ist das Thema Intersektionalität im Feminismus für mich besonders wichtig.

Wie kann frau* und mann* Feminismus in trans* Belange einbinden? Oder auch die Frage wie die feministische Bewegung vor Allem Trans*Frauen mit einbeziehen kann. Ich selbst habe in den letzten Jahren den Trans* March, den alternativen, Kreuzberber CSD und Wigstöckel, ein Festival für Transgender mit organisiert und bei den Veranstaltungen behandelt.

Kaey ist studierte Modedesignerin und arbeitet hauptberuflich als Journalistin für das queere Stadtmagazin Siegessäule. Außerdem hat sie eine Gesangs- und Schauspielausbildung absolviert und steht mit ihrer Band und auch allein als Moderatorin auf der Bühne. Zu sehen war sie schon in der Volksbühne, den Sophiensaelen, dem Maxi Gorki Theater, dem HAU und auf der Bühne des alternativen CSD in Kreuzberg. Neben ihren künstlerischen Aktivitäten ist sie ebenfalls als Trans*aktivistin tätig und hat bereits den Trans* March Berlin und das Transgender Festival Wigstöckel organisiert. Außerdem hat sie schon zwei CDs und das Buch "Gender as a Spectrum", ein Portraitbuch mit über 80 Trans*Personen, veröffentlicht.

...und viele weitere Idols standen zur Begegnung mit euch bereit!

Impressionen aus der Veranstaltung

10 Jahre Gunda-Werner-Institut. Foto: Stephan Röhl. Alle Rechte vorbehalten.
Foto: Stephan Röhl. Alle Rechte vorbehalten.
Foto: Stephan Röhl. Alle Rechte vorbehalten.
Foto: Stephan Röhl. Alle Rechte vorbehalten.
Foto: Stephan Röhl. Alle Rechte vorbehalten.
Foto: Stephan Röhl. Alle Rechte vorbehalten.
Foto: Stephan Röhl. Alle Rechte vorbehalten.
Foto: Stephan Röhl. Alle Rechte vorbehalten.
Foto: Stephan Röhl. Alle Rechte vorbehalten.
Foto: Stephan Röhl. Alle Rechte vorbehalten.
Foto: Stephan Röhl. Alle Rechte vorbehalten.
Foto: Stephan Röhl. Alle Rechte vorbehalten.
Foto: Stephan Röhl. Alle Rechte vorbehalten.
Foto: Stephan Röhl. Alle Rechte vorbehalten.
Foto: Stephan Röhl. Alle Rechte vorbehalten.