Migrationspolitiken

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Die TV-Berichterstattung in ARD und ZDF über die Silvesternacht 2015/16 in Köln

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Die Silvesternacht 2015/16 in Köln hatte weitreichende Folgen. Die sexuellen Übergriffe auf Frauen galten in Deutschland mehrheitlich als Beleg, dass die im Sommer begonnene Willkommenskultur beendet, wenn nicht sogar insgesamt ein Fehler gewesen sei. Mit der vorliegenden Studie versetzen wir uns zurück in die Zeit just nach diesen Ereignissen. Also in eine Zeit, in der zunächst notwendigerweise Unklarheit über die Geschehnisse herrschte, folglich den Medien eine besondere Sorgfaltspflicht zukam.

Der Silvesterdiskurs im Überblick

Die sexuellen Übergriffe in der Nacht zum 1. Januar haben zu einer Flut von Artikeln und Kommentaren geführt. Unser Kollege Jacob Rieck bietet Ihnen eine Auswahl von Texten, die wir für lesenswert halten. Zuletzt Aktualisiert: 04.04.2016.

Von Jacob Rieck

Kindeswohl wird abgeschoben

Feministischer Zwischenruf

Die Aufgabe der Mitarbeitenden von Jugendämtern ist es, das Kindeswohl zu schützen. Die deutsche Abschiebepraxis macht dies aber unmöglich – und verstößt so gegen grundlegende Menschenrechte. Ein Zwischenruf.

Von Urmila Goel

Gender und Asyl

Frauen, aber auch Trans* und Inter*personen, treffen auf spezifische Probleme im deutschen Asylrecht. Rechtswissenschaftlerin Nora Markard erörtert, wie sich in den Bereichen Anerkennung, Unterbringung und Zugang die Rechtslage verbessern lässt.

Von Prof. Dr. Nora Markard

#merkelstreichelt – Überlegungen zu einer Debatte

Feministischer Zwischenruf

Tränen bringen nicht nur die Kanzlerin aus dem Konzept, sondern lassen ebenso Rufe nach mehr Empathie laut werden. Strukturell ändert das aber an der Situation von Geflüchteten nichts. Ein Zwischenruf von Urmila Goel.

Von Urmila Goel

Bräute für Indiens Norden

Nach der jahrzentelangen Benachteiligung von Mädchen ist die Geschlechterverteilung in Indien in Schieflage geraten: ein Interview über Heiratsmigration und Frauenmangel mit der Soziologin Ravinder Kaur.

Von Caroline Bertram

EuGH erkennt Homosexualität als Asylgrund an

Der Europäische Gerichtshof (EuGH) hat am 7. November 2013 entschieden, dass homosexuellen Asylsuchenden, denen in ihrem Heimatland tatsächliche Strafverfolgung droht, in den EU-Mitgliedsstaaten Asyl zu gewähren ist. Ein wichtiges Urteil, aber angesichts der EU Abschottungspolitik in Sachen Asyl- und Flüchtlingspolitik nur ein Tropfen auf dem heißen Stein.

Von Caroline Ausserer