29. Green Ladies Lunch: Antidiskrimierungspolitik revisited

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"Antidiskrimierungspolitik revisited: Intersektionalität, Diversity oder was?"

Rückblick

"Antidiskrimierungspolitik revisited: Intersektionalität, Diversity oder was?"

17. Oktober 2008

Der 29. Green Ladies Lunch stand im Sinne der Suche nach neuen Politikformen, die eine reine Identitäts -und Zielgruppenpolitik in Frage stellen. Wie können interdependente Verschränkungen von Geschlecht – Beeinträchtigung/Befähigung - „Rasse“/Weißsein herausgearbeitet werden, um dominante Gesellschaftsdiskurse einerseits zu benennen und andererseits politisch entgegen zu wirken?

Diskussion mit:

  • Maureen Maisha Eggers, Angewandte Humanwissenschaften an der Hochschule Magdeburg
    „Das Ziel von Diversitätspolitik muss von einer plakativen Anerkennungspraxis hin zu einer resoluten Ent-Hierarchisierungspraxis verschoben werden.“ Beitrag als [ » PDF]
  • Christiane Hutson, Zentrum für Interdisziplinäre Geschlechterforschung, Oldenburg
    „In jedem Augenblick kann mich strukturelle Gewalt treffen – ohne, dass ich irgendetwas dagegen tun kann. Ich bin verletzbar. Es ist allerdings nicht meine Verletzbarkeit, die mich lähmt, sondern die Hoffnung, dass ich dieser Verletzbarkeit aus dem Weg gehen könnte.“ Beitrag als [ » PDF]
  • Susanne Baer, Juristische Fakultät Humboldt-Universität zu Berlin & GenderKompetenzZentrum
    „Diskriminierung muss benannt werden. Konzepte wie Diversity und Chancengleichheit fördern die gedankliche Tendenz, die Gewaltförmigkeit von Diskriminierung zu verdecken.“ Beitrag als [ » PDF]
    Buchbeitrag „Frauen und Männer, Gender und Diversität: Gleichstellungsrecht vor den Herausforderungen eines differenzierten Umgangs mit Geschlecht“ von Susanne Baer im Buch «Wandel der Geschlechterverhältnisse durch Recht?» (Hrsg. Kathrin Arioli/Michelle Cottier/Patricia Farahmand/Zita Küng, 2008)
  • Moderation: Katrin Köppert