Auswirkungen von militarisierter Männlichkeit auf Nachkriegsgesellschaften bis hin zur nächsten Generation, mit Fokussierung auf sexualisierte Gewalt

Auswirkungen von militarisierter Männlichkeit auf Nachkriegsgesellschaften bis hin zur nächsten Generation, mit Fokussierung auf sexualisierte Gewalt

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Auswirkungen und Konsequenzen:

Gegenstrategien:

       

      Kontinuum von Männlichkeit 

      Lassen Sie mich mit einigen Anmerkungen zum Kontinuum von Männlichkeit beginnen.

      Es gibt ein Kontinuum zwischen „Männlichkeit vor, während und nach dem Konflikt“, das nicht leicht abgrenzbar ist von „Nachkriegs-Maskulinisierung“.

      Patriarchale Männlichkeitsbilder und –konstrukte werden im Krieg verstärkt, ihre Fortsetzung nach dem Krieg lässt die Traumatisierung einer Gesellschaft andauern. Wenn wir besser verstehen, wo sich „herkömmliche“ Männlichkeit von „militarisierter“ unterscheidet und wir die Ursachen der Perpetuierung und Pervertierung kennen und verstehen, kann uns das zu klareren Gegenstrategien führen.

      Männlichkeitsbilder in Verbindung mit Gewaltbereitschaft, Macht und Kontrolle sind an sich, auch vor dem Krieg, ja nichts Neues. Sie werden aber im und nach dem Krieg „pervertiert“. Die Identität der Männer verändert sich durch ihre Erlebnisse von Krieg, Gewalt und totaler Macht. Diese Veränderungen sind aber kein „bewusstes Identitätskonzept“, im Gegenteil: und es kommt hinzu, dass in den wenigsten Fällen Männer die Möglichkeit haben, ihre eigenen Traumata aufzuarbeiten.

      Sie erleben einen nie gekannten Machtzuwachs im Krieg und fallen dann nach dem Krieg in ein „Macht-Loch“. Aber in ihrem eigenen Zuhause können sie sogar dann noch Macht ausüben, wenn „sonst alles verloren ist“.

      Sehr wesentlich ist die Generationenverschiebung während des Krieges: Indem Familienbande aufbrechen, die Älteren an Einfluss verlieren, werden Traditionen auf den Kopf gestellt und es kommt zu einer Machtverschiebung der Alten hin zu den Jungen: Junge Männer, die in den Krieg ziehen, fühlen sich stark, können sich so „aus der Macht des Vaters befreien“. Mittels Gewalt und Kontrolle wächst ihnen eine nie gekannte Macht zu, was natürlich auch Verfügung über Geld und Frauen bedeutet. Nach der Rückkehr setzen sie dieses Muster fort.

      Selbstverständlich tragen auch Frauen zur Konstruktion der Männlichkeitsbilder bei, durch die Erziehung der Kinder (mit erneuter Reproduktion von Geschlechtsstereotypien) und dem Anfeuern von Männern, die in den Krieg ziehen. Frauen profitieren durchaus vom Machtzuwachs ihrer Männer. Sich dem nicht anzupassen, hieße, sich außerhalb des patriarchalen Systems zu stellen. Dazu brauchen Frauen neben der Erkenntnis großen Mut und Vorbilder.

      In Nachkriegszeiten sehen wir also eine Reproduktion und weitere Überhöhung von geschlechterstereotypen Reaktionen von Männern mit einem erhöhten Gewaltverhalten nach innen und nach außen.

      Leider sehen wir auch immer wieder eine hohe Ignoranz bei internationalen, auch deutschen, AkteurInnen in Politik und als Geldgeber, welche diese Perpetuierung und Verschärfung durch ihre militärischen und zivilen Interventionen fördert, da auch sie selbst ein mangelndes Bewusstsein für diese geschlechtsbedingten Zusammenhänge haben. Erfreulicherweise gibt es hier mittlerweile auch Ausnahmen – die ich v.a. auch in der Kooperation mit dem Förderprogramm Zivik sehe. Oder auch bei der Gender-Abteilung der GiZ – es wäre zu wünschen, dass die dort gewonnenen Erkenntnisse sich als Querschnittsthemen und Qualitätsstandards in alle Ebenen transportieren.

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      Auswirkungen und Konsequenzen

      Traumatisierung

      Um die Auswirkungen auf Nachkriegs-Gesellschaften zu verstehen, ist es unerlässlich, die komplexen Traumatisierungen durch Gewaltakte auf Individuum und Gesellschaft zu verstehen.

      Traumatische Ereignisse sind gekennzeichnet von der Angst um das eigene Leben oder die eigene körperliche Unversehrtheit oder aber das Miterleben des Todes oder der schweren Verletzung anderer, gepaart mit extremer Hilflosigkeit und Ohnmacht. Es sind weder Kampf noch Flucht möglich, die Situation ist ausweglos.

      Durch den extremen Stress, der das Leben und die Identität des Menschen bedroht, sprengt ein Trauma die normalen Prozesse, wie Erfahrungen verarbeitet werden können. Die Folge sind körperliche und psychische Funktionsstörungen, Panikattacken, Depressionen, chronische Schmerzen oder eine Posttraumatische Belastungsstörung, die das Leben der Betroffenen über Jahre hinweg massiv beeinträchtigen können. Gewalterfahrungen zerstören das Vertrauen in soziale Beziehungen, Misstrauen und Vereinzelung sind die Folgen, das Gefühl von Zugehörigkeit geht verloren ebenso wie das Vertrauen in Wertesysteme und Gerechtigkeit.

      Wer mit derartigen Gefühlen leben muss, kann häufig kaum mehr arbeiten und lebt in massiver Armut. Diese vielfältigen Probleme zusammen mit der weiteren instabilen Lage in Nachkriegs- und Konfliktgebieten verursachen zusätzlichen Stress und behindern die psychische Erholung und Bewältigung von traumatischem Stress und Gewaltfolgen.

      Im Kontext von Kriegen sind soziale Netzwerke oft selbst betroffen oder zerstört, kulturelle Bewältigungsstrategien verlieren ihre Gültigkeit, traditionelle Formen der psychosozialen Hilfe und Heilung werden stark beeinträchtigt oder müssen erst neu etabliert und integriert werden.

      Der gesellschaftliche Umgang mit Gewalt, mit Verbrechen und Menschrechtsverletzungen hat einen entscheidenden Einfluss auf die psychische Gesundung. Gerade bei Gewalt gegen Frauen wird den Frauen selbst immer noch sehr häufig eine Mitschuld gegeben. Dies führt häufig zu Stigmatisierung bis hin zum sozialen Ausschluss; viele werden aus ihren eigenen Familien verstoßen.

      Kriegsvergewaltigungen sind inzwischen zwar als schwere Menschenrechtsverletzungen anerkannt. Doch trotz des erschreckenden Ausmaßes werden die Verbrechen an Frauen immer wieder als nebensächlich behandelt oder gar teilweise geleugnet und es herrscht weitgehend Straflosigkeit für Täter. Ohne die offizielle Anerkennung und die Ahndung der an ihnen begangenen Verbrechen kann es für Frauen keine Wiedergutmachung oder Entschädigung geben – geschweige denn Gerechtigkeit. Allerdings ist bei den wenigen Prozessen zu sexualisierter Kriegsgewalt, die an den internationalen Kriegsverbrechertribunalen stattfinden, ein großes Defizit an Sensibilität den Opferzeuginnen gegenüber beim juristischen Personal zu erkennen, welches immer wieder zu Fehlurteilen oder zu vielen Freisprüchen führt. Ein traumasensibler Umgang mit Opferzeuginnen ist allerdings unerlässlich, will man Kriegsverbrechen wirklich verantwortlich strafrechtlich verfolgen. Sexualisierte Kriegsgewalt muss auch endlich systematisch erfasst, ermittelt und angeklagt werden. Trotz eindeutiger Beweise für Massenvergewaltigungen kommt es immer wieder zu skandalösen Beispielen, wo auf eine Anklageerhebung verzichtet wurde.

      Oft übertragen sich die Auswirkungen traumatischer Erfahrungen auch auf die nachfolgenden Generationen, es handelt sich um die so genannte transgenerationale Traumatisierung.

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      Stabilisierung

      Dies alles macht umso deutlicher, dass keine tatsächliche Stabilisierung in einer Nachkriegs- Gesellschaft erfolgen kann, wenn die Traumata nicht bearbeitet werden. Dies muss allerdings Hand in Hand gehen mit Frieden schaffenden Maßnahmen – wenn hier gar weiter traumatisierende Interventionen am Werke sind, führt dies zu einer ständigen weiteren Schwächung und Brutalisierung der Gesellschaft. Hier wird auch klar erkennbar, warum mit Instrumenten der zivilen Konfliktbearbeitung ein Konflikt sehr viel erfolgversprechender und nachhaltiger überwunden werden kann als mit militärischen Mitteln. Diese mögen in bestimmten Situationen unumgänglich sein, dürfen aber nie das Primat haben. Mit Blick allerdings auf die letzten 10 Jahre in Afghanistan müssen wir ganz klar eine weitere kollektive Demütigung und Brutalisierung afghanischen Männer konstatieren, welches wieder enorme Gewaltfolgen für ihre Frauen hat. Der asymmetrische Anti-Terrorkampf war aus meiner Sicht ohne Sinn und Verstand, und ein tragisches Beispiel dafür, wie die Gewaltspirale endlos angeheizt wird.

      Schauen wir auf die internationalen männlichen militärischen und zivilen Peacekeeper, die ins Land kommen, können wir davon ausgehen, dass sie selbst patriarchal ausgeprägte Identitäten haben. Sie erfahren alleine schon durch ihre Position einen Machtzuwachs mit all den möglichen bekannten Auswirkungen z.B. von sexueller Ausbeutung! Auch hat bereits die reine Anwesenheit von internationalen Männern mit ihrer Macht, die sie qua Position und Ausstattung haben, negative Auswirkungen: Lokale Männer erfahren einen Machtverlust, der sehr oft zu mehr Gewaltanwendung im familiären Umfeld führt. Die Wahrscheinlichkeit, dass auch ein Teil der internationalen Männer ihrerseits Gewalterlebnisse in ihrer Biographie zu verzeichnen haben, zeigt, dass das Kontinuum noch komplexer ist.

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      Ökonomische Faktoren

      Am Beispiel von Liberia sehen wir, dass durch eine extensive Arbeitsmigration der Männer sich die Arbeitsteilung der Geschlechter bereits lange vor dem Krieg zum Nachteil der Frauen verändert hatte, die damit den Hauptteil der Last in der Subsistenzlandwirtschaft und dem Überleben der Familien zu tragen haben. Nach ihrer Rückkehr wollen Männer erst recht nicht mehr in der Landwirtschaft arbeiten, entscheiden sich für andere, vermeintlich „einfachere“ Wege wie Rückzug in die Städte mit Zusammenschluss in Gangs, Überfälle, Arbeit in den Minen; sie suchen sich also wieder „harte Männerwelten“, in denen die „weichen“ Regeln der Zivilgesellschaft verachtet werden! Hier sind Frauen aber auch erneut besonders gefährdet.

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      Veränderung von Rollenbildern und Verunsicherung

      Durch die Abwesenheit der Männer und ihre neuen Aufgaben erkämpfen sich Frauen neue Rollen. In Liberia sagen viele Frauen heute von sich selbst, dass sie es seien, die die Gesellschaft verändern könnten, da sie ihre neuen Verantwortlichkeiten sehr ernst nehmen und Männer viel eher selbstsüchtig und in Korruption verwickelt seien.

      Gleichzeitig besteht nach Kriegsende typischerweise ein Drang zur Rückkehr zu gesellschaftlicher Normalisierung, womit in erster Linie patriarchale Normalität gemeint ist, in der die Frauen diese Normalität verkörpern und traditionelle Regeln einhalten sollen, weit weniger gilt dies für die Männer. Dies führt aufgrund des gewachsenen Selbstbewusstseins der Frauen unmittelbar zu sozialen Spannungen und mündet oft in neue Gewalt gegen Frauen.

      Zu weiterer Verunsicherung vor allem der Männer kommt es auch durch die Einführung neuer moderner Gleichstellungsgesetze – auch hier sehen wir als Folge eine Potenzierung von Gewalt. Dies darf natürlich nicht die Konsequenz haben, dass dementsprechend neue Gesetze zurückgenommen werden, es verdeutlicht vielmehr, wie notwendig es ist, dass diese Gesetze eng begleitet werden von bewusstseinsbildenden Kampagnen.

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      Gegenstrategien

      Sexualisierte Gewalt endlich ernst nehmen

      Nach wie vor ist eine der wichtigsten Maßnahmen, dass auch die internationale Gemeinschaft die Bekämpfung sexualisierter Gewalt endlich ernst genug nimmt – dies ist auch bei Männern aus den westlichen Industriestaaten noch nicht der Fall! Im aktuellen Fall Strauß-Kahn zeigt die sensationalisierende Art der Medienberichterstattung und die Wortwahl viel eher, dass es eben immer noch nicht etwas Selbstverständliches ist, dass auch mächtige Männer nicht einfach straffrei ausgehen können. Wir haben dafür genügend Beispiele von Südafrika bis Italien!

      Wenn wir hier endlich mehr Bewusstsein über die Verknüpfung von Gewalt und Männlichkeitskonstrukten hätten, könnten auch männlichkeitshinterfragende Ansätze auch von internationaler Seite her systematischere Unterstützung erfahren.

      Die großen Organisationen, die weltweit Entwaffnungs-, Demobilisierungs- und Reintegrationsprogramme durchführen, sind hier aufgefordert, endlich Maskulinitätsreflektionen und Traumaarbeit mit Männern in ihre Arbeit zu integrieren.

      Hier ist gerade die Arbeit der Medien von großer Wichtigkeit, denn mit einer geschlechterstereotypen Berichterstattung sorgen sie für Reproduktion der stereotypen Bilder und bieten damit weiblichen und männlichen Jugendlichen keine Alternativen an.

      Sinnvoll sind nach wie vor alle Forderungen, die sich mit der UN-Resolution 1325 verbinden und für die wir Frauenorganisationen seit vielen Jahren kämpfen, wie z.B. den Frauenanteil in den Friedenseinsätzen zu vergrößern, und zwar auf allen Ebenen, und gleichzeitig die Sensibilität bei den Männern auf allen Ebenen zu erhöhen.

      Sinnvoll sind vor Ort gemeindeorientierte Konzepte wie beispielsweise jenes von medica mondiale Liberia, das in größerem Umfang eine begleitende Sensibilisierung zu geschlechtsspezifischer Traumatisierung in Schulen, Polizei, Krankenhäuser, Sozialamt und der Justiz durchführt.

      Interessant ist auch die Arbeit des Ministry of Gender and Development in Liberia zu beobachten, welches durch seinen Ansatz, auf beide Geschlechter zu achten, hier neue Wege aufzeigt!

      Liberia ist in seiner Rechtspolitik hinsichtlich der Verurteilung sexualisierter Gewalt auf einem sehr guten Weg – doch was nützt die beste Gesetzgebung, wenn sich die angeklagten Männer dann doch schnell wieder freikaufen können. Gesetze müssen sich breit im Bewusstsein verankern, bevor sie auch wirklich implementiert werden können - nur einmal davon zu hören, reicht nicht!

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      Was es vor allem aber braucht, ist Sensibilisierung und Maskulinitätstrainings

      Es gilt Wege aufzuzeigen, dass Männer erkennen können, welchen Nutzen sie selbst haben, wenn sie keine Gewalt mehr ausüben. Denn sie werden Fraueninteressen nur dann unterstützen, wenn sie davon überzeugt sind, dass sie selbst etwas davon haben. Die Frage ist also, auf welchen anderen Wegen als Gewalt + Kontrolle können sie Respekt erfahren! Der Slogan muss also sein, dass nur“ ein schwacher Mann es nötig hat, Gewalt auszuüben, um das zu bekommen, was er will“. Dazu werden wir sicherlich gleich noch mehr hören.

      Wichtig ist mir noch der Aspekt, Bewusstheit darüber herzustellen, was es für Kinder bedeutet, wenn in der Familie Gewalt angewendet wird, wenn ihre Mütter und sie selbst geschlagen werden. Die Gewalt gegen Kinder ist in allen Nachkriegsgebieten, in denen wir arbeiten, wie ZB auch Liberia, extrem heftig, es kommt häufig zu Vergewaltigungen von Kindern, nicht selten gar Kleinkindern oder Säuglingen– in Gesprächen sehen wir immer wieder, dass, wenn dies mit ihren eigenen Kindern in Verbindung gebracht wird, es bei Männern eine große Betroffenheit gibt.

      Zum Schluss möchte ich noch deutlich machen, dass es aus unserer Sicht Sinn macht und unerlässlich ist, dass Männer mit Männern arbeiten– dies kann und will medica mondiale nicht übernehmen. Diese Forderung erheben wir seit vielen Jahren. Wir unterstützen diesen Weg konzeptiv und sehr engagiert – denn es wird unsere einzige Chance sein, mehr Gerechtigkeit für Frauen und Männer zu erreichen!

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      Monika Hauser

      Monika Hauser ist Fachärztin für Gynäkologie und hat als niedergelassene Ärztin in verschiedenen Städten in Deutschland gearbeitet. Zwischen 1992 und 1994 hat sie zusammen mit Expertinnen aus Bosnien Medica Zenica entwickelt, ein Therapiezentrum für Frauen, dem sie später selbst als Leiterin vorstand. Im Zusammenhang mit dieser Arbeit entstand schließlich die Organisation medica mondiale. In den folgenden sechs Jahren hat Monika Hauser die weitere Entwicklung von medica mondiale als Vorstandsmitglied unterstützt und ist gleichzeitig immer wieder für längere Aufenthalte nach Zenica zurückgekehrt. Im Jahr 1999 initiierte sie das Projekt medica mondiale Kosova, das zahlreiche Projektbesuche in Albanien und dem Kosovo beinhaltete. Im Jahr 2000 übernahm Monika Hauser die professionelle und politische Leitung von medica mondiale. Im Rahmen des weiteren Aufbaus von medica mondiale zu einer Organisation im Einsatz für Menschenrechte spricht sie regelmäßig auf nationalen und internatonalen Kongressen und stellt die Arbeit von medica mondiale Experten und der breiten Öffentlichkeit vor.

      Monika Hauser ist verantwortlich für die Entwicklung des Lehrplans für die Ausbildung zur “Psychologischen Berater_in für Frauen” im Kosovo. Seit 2002 ist sie zudem als Dozentin an der Ausbildung afghanischer Ärztinnen, Krankenschwestern und Hebammen in Kabul beteiligt. Für ihre Arbeit wurde sie mit mehreren angesehen Preisen ausgezeichnet wie dem Gustav Heinemann Preis, dem Annette Barthelt Preis und dem Peter Beier Preis der Evangelischen Kirche im Rheinland sowie dem Rotary Preis Trentino, Südtirol. 1993 wurde sie von den ARD Tagesthemen zur Frau des Jahres ernannt. Das deutsche Bundesverdienstkreuz lehnte sie ab, um gegen die Resolution des deutschen Innenministeriums zur Ausweisung bosnischer Flüchtlinge 1996 zu protestieren. Im Jahr 2008 wurde sie mit dem Alternativen Nobelpreis ausgezeichnet. Monika Hauser ist eine von 1000 Frauen, die für die Initiative 1000 Women for Peace ausgewählt wurde. Diese Initiative wurde 2005 für den Friedensnobelpreis nominiert.

       


      Das Fachgespräch: Militarisierte Männlichkeit in (post-)Konfliktregionen am 18.05.2011

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