Bundesweites Netzwerk 'ndo': Integrationspolitik für 'Wutbürger*innen' notwendig

Bundesweites Netzwerk 'ndo': Integrationspolitik für 'Wutbürger*innen' notwendig

Angesichts der Geschehnisse in Chemnitz hat die Berichtersttatung über rechtsextremistische, wütende Demonstrant*innen eine angeheizte Debatte bzgl. deutscher Integrations- und Migrationspolitik angestoßen. Bei genau diesem Punkt widerspricht in einer Presseerklärung das bundesweite Netzwerk 'neue deutsche organisationen'. Es besteht aus Organisationen, die sich für gesellschaftliche Vielfalt sowie die Bekämpfung von Rassismus einsetzen. Der Geschäftsleiter der 'ndo' sieht die Entwicklungen in Chemnitz als ein Versagen der Politik und fordert damit eine Auseinandersetzung mit demokratischen Prinzipien: "Es ist an der Zeit, menschenverachtende und demokratiefeindliche Propaganda auch als solche zu benennen und 'Wutbürgern' (sic) oder vermeintlich 'besorgten Bürgern' (sic) entgegenzutreten. Wir müssen unsere demokratischen Grundwerte konsequent verteidigen." Außerdem dürfe eine Intregrationspolitik nicht nur auf "Menschen mit Migrationshintergrund" reduziert werden, sondern sollte auch Menschen ohne Migrationshintergrund miteinbeziehen.

Die vollständige Pressemitteilung finden Sie hier.

Mehr Informationen über 'neue deutsche organisationen' finden Sie hier auf der Webseite.

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Gustav Sucher

Das klingt nach einem sehr guten Netzwerk. Die Verschiedenheit sollte gefördert werden. Nur so kann auch Akzeptanz und Ruhe herrschen. Die Politik sollte sich um neue Netzwerke und bessere Verarbeitung kümmern. Danke für den Bericht!

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