Frauen wählen

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»Es giebt keine Freiheit der Männer, wenn es nicht eine Freiheit der Frauen giebt. Wenn eine Frau ihren Willen nicht zur Geltung bringen darf, warum soll es der Mann dürfen.«
Hedwig Dohm (1831-1919)

Vor knapp 100 Jahren erlangten Frauen beziehungsweise die Frauenbewegung endlich das Wahlrecht in Deutschland. Heute gibt es eine Bundeskanzlerin, eine Verteidigungsministerin und eine Vorsitzende der ältesten deutschen Partei. Doch der Frauenanteil im deutschen Bundestag ist nach der letzten Wahl so niedrig wie seit knapp 20 Jahren nicht. Eine angemessene politische Repräsentation der einen Hälfte der Bevölkerung ist immer noch nicht erreicht. Auch die arabischen Frauenbewegungen können auf Erfolge zurückblicken, wie die Einführung des Frauenwahlrechts in Ländern wie Syrien, Ägypten, Tunesien und dem Libanon bereits in den 1950er Jahren, aber auch auf Stagnation und Rückschritte, nicht zuletzt durch das Erstarken eines extrem frauenfeindlichen Islamismus.

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Produktdetails
Veröffentlichungsdatum
15.10.2018
Herausgeber
bpb
Seitenzahl
56
Lizenz
All rights reserved.
Sprache der Publikation
Deutsch
ISBN / DOI
7842
Inhaltsverzeichnis

Hedwig Richter, Demokratiegeschichte ohne Frauen? Ein Problemaufriss
Demokratiegeschichte wird fast immer als Revolutionsgeschichte erzählt - und damit oft als eine Sache der Männer. Es lohnt sich häufig, den Blick auf Demokratiegeschichte um die Themen Reformen, transnationale Entwicklungen und Geschlecht zu erweitern.
www.bpb.de/apuz/277329

Kerstin Wolff, Auch unsere Stimme zählt! Der Kampf der Frauenbewegung um das Wahlrecht in Deutschland
Vor 100 Jahren wurde das Frauenwahlrecht in Deutschland eingeführt. Nicht Weltkrieg und Novemberrevolution waren die Auslöser für die Einführung, dieser ging vielmehr ein langer, letztlich erfolgreicher Kampf der Frauenbewegung voraus.
www.bpb.de/apuz/277331

Jana Günther, Die Suffragetten: Mit Militanz zum Frauenstimmrecht
Nach einer langen, erfolglosen Kampagne für das Frauenstimmrecht radikalisierte sich ein Teil der britischen Frauenbewegung. Die Suffragetten sorgten mit ihren militanten Aktionen für Aufsehen. 1918 wurde schließlich das (eingeschränkte) Frauenwahlrecht eingeführt.
www.bpb.de/apuz/277333

Gabriele Abels/Petra Ahrens/Agnes Blome, Geschlechtergerechte Repräsentation in historischer und internationaler Perspektive
Vor 100 Jahren erhielten Frauen in Deutschland das aktive und passive Wahlrecht und wurden damit de jure zu vollwertigen Staatsbürgerinnen. Das war das Ergebnis eines langen Kampfes. Gleichwohl ist de facto ihre politische Gleichheit bis heute nicht voll verwirklicht.
www.bpb.de/apuz/277335

Gesine Fuchs, Wählen Frauen anders als Männer?
Wer wen warum wählt und welche Unterschiede es zwischen den Geschlechtern gibt, zeigt dieser Beitrag anhand des Wahlverhaltens von Frauen und Männern in Deutschland. Er wirft einen Blick auf Präferenz-Wahlsysteme und Sachabstimmungen.
www.bpb.de/apuz/277339

Hoda Salah, Partizipation und Repräsentation von Frauen in arabischen Ländern
In fast allen arabischen Staaten gibt es mittlerweile das Frauenwahlrecht. Von gleichberechtigter Teilhabe sind die Frauen aber oft weit entfernt. Das Spannungsfeld zwischen Religionsgesetz und (semi-)säkularem Staat bildet das Haupthindernis für die Umsetzung ihrer Rechte.
www.bpb.de/apuz/277341

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