Heinrich-Böll-Stiftung

Was ist Intersektionalität? Eine Definition

Intersektionalität kommt von „Intersection”. Das bedeutet im Amerikanischen „Straßenkreuzung”. Diskriminierungen haben häufig unterschiedliche Gründe und Quellen und überlagern sich gegenseitig.

 

Vorwort und Einleitung

„A truly intersectional feminism can reach everyone on the planet", davon ist K. Crenshaw überzeugt. In der Publikation erzählen Aktivist*innen, Künstler*innen und Forscher*innen warum und vor allem wie Crenshaw sie bis heute inspiriert. 

Von Dr. Ines Kappert, Dr. Emilia Roig

Getrennt marschieren - vereint argumentieren

In der heutigen Welt bedeutet Würde mehr als die Abdeckung alltäglicher Bedürfnisse - Würde sind auch Unversehrtheit, Räume und Möglichkeiten, die über Notwendigkeiten hinausgehen. Besonders queeren Geflüchteten ist dieser besondere Schutz oft vorenthalten. Das Expert*innentreffen “Queer and Here” wirft ein Licht auf die besondere Schutzbedürftigkeit queerer Menschen mit Fluchterfahrung.

Von Richard Ernest Badih

Feminismus Backstage #002: Intersektionalität

In vielen feministischen Debatten ist zu hören, dass feministische Theorie und vor allem Praxis intersektional sein sollte. Das hört sich für manche etwas kompliziert an und ist in der Praxis auch gar nicht so einfach umzusetzen. Wir sprechen darüber, was wir im GWI unter Intersektionalität verstehen und was das für unsere Projekte und feministische Bildungsarbeit bedeutet.

Mehr Feminismus zum Hören

70 Jahre Menschenrechte

Veranstaltungen

Feministische Gala für und mit Kimberlé Crenshaw
Berlin
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GWI News

Was sind Feminismen?

Feminismus in der Heinrich-Böll-Stiftung

Feminismus hat in der Heinrich-Böll-Stiftung Tradition; nicht zuletzt, weil eine der drei Teilstiftungen, aus denen sich die Heinrich-Böll-Stiftung entstanden ist, eine feministische Frauenstiftung war.

Feministische Traditionen | Geschichte

Feminismus ist weltweit eine der erfolgreichsten sozialen Bewegungen. Sie begann mit der französischen Revolution, Ende des 18. Jahrhunderts. Von den Einzelkämpfer*innen der ersten Stunde bis heute hat sich viel bewegt.

Netzpolitik

„Internet is not in the Cloud.“ Digitaler Kolonialismus

Postfeminismus und post race sind Debatten der Vergangenheit und des sogenannten post-Internet age. Das Internet entpuppt sich als Kristallisationspunkt eines zunehmenden Rassismus. Mehr noch: Das Internet ist eine von kolonialistischen Kontinuitäten hervorgebrachte Medientechnologie.

Von Katrin Köppert

Ist das Internet noch zu retten?

Feministischer Zwischenruf

Es ist akute Internetrettung angezeigt. Schon wieder. Die EU Urheberrechtsreform verankert Uploadfilter. Es droht ein Overblocking. Besonders Frauen* könnten davon betroffen sein. 

Von Nicole Shephard

Building a feminist Internet

Wie können netzpolitische Handlungsfelder (wie zum Beispiel die Regulierung von Algorithmen, Überwachung oder Digitaler Gewalt, die fehlende Diversität in Tech-Unternehmen) mit feministischen Diskussionen zusammengebracht werden? Die Tagung gab einen ersten Einblick.

Feministischer Zwischenruf

Paragraf 219a – die Nation muss bestehen

Feministischer Zwischenruf

Warum werden Frauenkörper vom Staat kontrolliert? Wessen Leben ist schützenswert? Über die Rolle der Frau in der rechten Erzählung von der Aufrechterhaltung der Nation und der Notwendigkeit reproduktiver Gerechtigkeit für alle.

Von Dr. Emilia Roig

Kinder, Küche, Konsum

Feministischer Zwischenruf

Eine Gesellschaft, die Frauen immer noch hauptsächlich auf drei Ks dressiert, kann sich nur mit Frauenquoten weiterentwickeln.

Von Heide Oestreich

Diskriminierungskritisch erschöpft

Feministischer Zwischenruf

Emanzipatorische Arbeit im pädagogischen Bereich​ ist nervenzehrend, erschöpfend und obendrein risikoreich - aber diskriminierungskritische Pädagogik ist nötiger denn je und verdient Anerkennung.

Von Olenka Bordo Benavides

Lesung

Lesung mit Omar Al-Jaffal & Kristine Bilkau

Wassim Mukdad (Oud (arab. Laute))

Wir wollen nur das Leben.
Über Verlust, Erinnerung, Hoffnung.

Am 18. Februar 2019 fand im Deutschen Theater eine Lesung mit Omar Al-Jaffal (u.a. "Maultierleben") & Kristine Bilkau statt. Moderiert wurde die Veranstaltung durch Dr. Ines Kappert (Leitung Gunda-Werner-Institut in der Heinrich-Böll-Stiftung) und musikalisch begleitet an der Out (arabische Laute) durch Wassim Mukdad.

Die Lesung ist eine Kooperation von Weiter Schreiben und dem Gunda-Werner-Institut für Feminismus und Geschlechterdemokratie in der Heinrich-Böll-Stiftung. Das Projekt Weiter Schreiben, gegründet von WIR MACHEN DAS, vernetzt Autor*innen aus Krisengebieten und unterstützt sie dabei, weiter zu schreiben und weiter gelesen zu werden.

Veranstaltung verpasst?

Selbstbestimmt Leben

"Danke für Ihren Mut!"

Rede

Im März 2019 wurde an Medizinerinnen Kristina Hänel, Natascha Nicklaus und Nora Szász der Anne-Klein-Frauenpreis verliehen. Die Laudatio hielt Annalena Baerbock. 

Von Annalena Baerbock

Never give up! Am Anfang war ein „Nein“

Rede

In ihrer Rede zur Verleihung des Anne-Klein-Frauenpreises 2019 spricht Nora Szász über den beschwerlichen Weg hin zu ihrer Vision, eines Tages das Recht zu erstreiten, über ihren eigenen Körper frei entscheiden zu können. Von Nora Szász

Von Nora Szász

Dossier

„Gender raus!“

Angriffe gegen Feminismus, Gleichstellungspolitik, sexuelle Selbstbestimmung und Geschlechterforschung haben stark zugenommen. Das vorliegende Dossier gibt Anregungen, wie Behauptungen richtiggestellt werden können.

Flucht

Maultierleben

Omar Al-Jaffal über sein inneres "Maultier".

Von Omar Al-Jaffal

Ahrenshoop

Ein Gedicht über den Ort Ahrenshoop - im Rahmen von Weiter Schreiben - ein literarisches Portal für Autor*innen aus Krisengebieten.

Von Ramy Al-Asheq

Das Stück Käse

Ein Gedicht von Noor Kanj - im Rahmen von Weiter Schreiben - ein literarisches Portal für Autor*innen aus Krisengebieten.

Von Noor Kanj

Frauen im Krieg

Ein Gedicht über Krieg, Verlust und Erinnerung - im Rahmen von Weiter Schreiben - ein literarisches Portal für Autor*innen aus Krisengebieten.

Von Mariam Meetra

Feminismen

Frieden&Sicherheit

Ein Staat in Angst vor seinen Bürgerinnen

Hintergrund

Am Internationalen Frauenkampftag findet in der Türkei traditionell der sogenannte feministische Nachtspaziergang statt. In Istanbul wurde der diesjährige Marsch gewaltsam aufgelöst. 

Von Kristian Brakel

Gender Beratung

GWI-Gender-Beratung

In Kooperation mit einem bundesweiten TrainerInnen-Netz unterstützt das Gunda-Werner-Institut bei der Entwicklung von Gender-Kompetenz: durch Gender-Beratung und Gender-Training

International

Publikationen des GWI

drag it!

Geschlecht umreißen, Ordnungen durchkreuzen, Drag erleben. Unter diesen Perspektiven fragt ‚drag it!‘ danach was Performance-Praxis gegenwärtig bedeutet. Drag vermag es Geschlecht in seiner sozialen Funktion genauer zu beschreiben und zu umreißen, diese Ordnungen zugleich zu kritisieren und zu durchkreuzen, sowie schließlich für die Beteiligten ein geschlechtlich anderes (Er-)Leben des Selbst und des Gegenübers möglich zu machen.

Gender-Mainstreaming-Praxis

pdf

Neuauflage: Arbeitshilfen zur Anwendung der Analysekategorie "Gender" in Gender-Mainstreaming-Prozessen. Schriftenreihe des Gunda-Werner-Instituts Bd. 7, vierte, überarbeitete Neuauflage, 2015.

Das Übersehenwerden hat Geschichte

25 Jahre nach dem Mauerfall bleiben die Existenz der zahlreichen Lesbengruppen und ihr Engagement zur Zeit der friedlichen Revolution in vielen zeitgeschichtlichen Betrachtungen meist unerwähnt. Die Tagung "Übersehenwerden hat Geschichte" und der daraus resultierende Tagungsband widmen sich dieser Erinnerungslücke.

Dossiers

Dossiers des Gunda-Werner-Institut

In Dossiers setzt sich Gunda-Werner-Institut, zum Teil gemeinsam mit Kooperationspartner*innen, mit unterschiedlichen Themen auseinander. Immer mit feministischer und geschlechterdemokratischer Perspektive.

Gewalt gegen Frauen

Gewalt gegen Frauen ist ein Ausdruck der Geschlechterungleichheit und spiegelt gesellschaftliche Machtverhältnisse wider. In vielen Gesellschaften wird das Problem bagatellisiert und tabuisiert.

drag it!

Dossier

Geschlecht umreißen – Ordnungen durchkreuzen – Drag erleben. Unter diesen Perspektiven fragt das Dossier ‚drag it!‘ danach was Performance-Praxis gegenwärtig bedeutet.

Wie LSBTI-Menschen weltweit für ihre Rechte kämpfen

Verschärfte Gesetzesentwürfe, Diskriminierung und Gewalt: Dieses Dossier zeigt auf, welche Einschränkungen Lesben, Schwule, Bisexuelle, Trans*- und Inter*-Menschen (LSBTI) weltweit erfahren - und welche Gegenstrategien sie entwickeln.
 

GWI - Blogs

Der Feministische Augenblick

Gesetzentwurf zur Anerkennung von Co-Müttern

Ein Gesetzentwurf von Katarina Barley sieht vor, das Abstammungsrecht zu reformieren, um auch lesbische Mütter einzubeziehen. Die Partnerin der leiblichen Mutter soll in Zukunft als Co-Mutter anerkannt werden.