Heinrich-Böll-Stiftung

Toni Morrison und ein Zitat von ihr: "What I think the political correctness debate is really about is the power to be able to define. The definers want the power to name. And the defined are now taking that power away from them."
von

Jetzt haben wir den Salat. Die Feminist_innen sind schuld, dass ein Frauenhasser ins Weiße Haus einziehen soll. Es sei die elende liberale Identitätspolitik aller Minderheiten und der Frauen, die allesamt eine entscheidende Gruppe vergessen habe: Den weißen Arbeiter. Und der kann ganz anders. Ein feministischer Zwischenruf.

Thürmer-Rohr am Flügel
von

Tina Thürmer-Rohr wurde 80, und das Gunda-Werner-Institut richtet ihr zusammen mit feministische studien ein Fest aus. Dem „Geburtstagsmuffel“, wie Thürmer-Rohr sich selbst bezeichnet. Aber dann ist sie doch sehr vergnügt mit dem, was Weggefährtinnen und Nachgeborene da aus ihren Texten zutage fördern.

von

Die eröffnende Frage an Christina Thürmer-Rohr lautete "Sollten wir die Kategorie der Feindschaft wieder anwenden?" - das Gespräch endete mit dem Gedanken, "Die Freundschaft zur Welt nicht verlernen". In einem gleichnamigen Sammelband zu Thürmer-Rohrs 80. Geburtstag rufen feministische Autor*innen zentrale Ideen und Begriffe feministischer Debatten wieder ins Gedächtnis.

Lessons (Un)learned

Zu den TV-Nachrichten in ARD & ZDF über die Silvesternacht 2015/16 in Köln

Weitere Informationen zu der Veranstaltung vom 22.11.2016.

Die Studie als PDF.

english Version

Freund_innen werden

Online Debatte

In der aktuellen Online-Debatte gehen wir der Frage nach warum es nach den Übergriffen in der Silvesternacht 2015/2016 so leicht war, die feministischen Forderung nach sexueller Selbstbestimmung und damit auch nach Sicherheit in der Öffentlichkeit, für rassistische Positionen zu funktionalisieren. Diskutieren Sie mit.

Publikation

Christina Thürmer-Rohr. Urheber: Stephan Roehl. Creative Commons License LogoDieses Bild steht unter einer Creative Commons Lizenz.

Am 17. November 2016 feierte die feministische Autorin, Theoretikerin, Vordenkerin und Musikerin Christina Thürmer-Rohr ihren 80. Geburtstag. Zu diesem Anlass erschien am 26.11.2016 der Sammelband "Die Freundschaft zur Welt nicht verlernen - Texte für Christina Thürmer-Rohr zum 80. Geburtstag der Sozialwissenschaftlerin, Feministin und Musikerin".

Feministischer Zwischenruf

Guerilla Girls
von

Um nicht zu voreilig in den Chor der Trump-Verharmlosung einzustimmen, der queere Zwischenruf als Plädoyer für die Angst vor Rassismus und Neo-Faschismus. 

Dossier

Urheber: Kati Szilági. Alle Rechte vorbehalten.

Sex ist schon lange keine Voraussetzung mehr, um Kinder zu kriegen. Doch nicht immer funktionieren technische Methoden. Für wen gilt eigentlich das proklamierte Recht auf Fortpflanzung? Werden wir befreit oder drohen neue Zwänge? Und wie begegnen wir den feministischen Herausforderungen der globalen Fortpflanzungsindustrie? Ein Dossier in Zusammenarbeit mit dem Missy Magazine.

Feminismus und Geschlechterdemokratie

von

Nachdem ich die meisten Texte von Christina Thürmer-Rohr gelesen hatte, speziell die feministischen Vagabundinnen-Essays, sitze ich ihr dann doch wie ein leeres Blatt gegenüber und reflektiere ihre Gegenwart, ihre Präsenz – beobachte konzentriert, wie sie formuliert, sich erin­nert, innehält, sucht, sich äußert, ergänzt, Gedankengebäude baut, die in ihrem Gesicht, in ihrem Körperausdruck sichtbar werden. Ist das Denken – was ich da sehe?

von

Von Anfang an war es der Name Christina Thürmer-Rohr, der mich elektrisierte -was ich für mich und meine politische Arbeit aus der These von der « Mittäterschaft » von Frauen von Christina Thürmer-Rohr abgeleitet habe? Im Nachhinein bestehen vor allem zwei Grund-Erkenntnisse, die meine gesamte politische Arbeit durchzogen haben und durchziehen.

von

Sie, gefühlte zwei Kopf größer als ich, musterte mich. Ich gehörte augenscheinlich nicht zur Szene gestandener, prominenter Westber­liner Feministinnen, die sich alle kannten oder zumindest einmal gekannt hatten. Eher in die Preisklasse ihrer Studentinnen.

Flucht

Die Silvesternacht 2015/16 in Köln hatte weitreichende Folgen. Die sexuellen Übergriffe auf Frauen galten in Deutschland mehrheitlich als Beleg, dass die im Sommer begonnene Willkommenskultur beendet, wenn nicht sogar insgesamt ein Fehler gewesen sei. Mit der vorliegenden Studie versetzen wir uns zurück in die Zeit just nach diesen Ereignissen. Also in eine Zeit, in der zunächst notwendigerweise Unklarheit über die Geschehnisse herrschte, folglich den Medien eine besondere Sorgfaltspflicht zukam.

Barbara Unmüßig am Redepult
von

Folter und sexualisierte Gewalt gehören zum Alltag in syrischen Gefängnissen. Doch bei den Friedensverhandlungen in Genf spielen die Menschenrechtsverletzungen des Assad-Regimes keine Rolle. Barbara Unmüßig fordert daher, dass auch Frauen als Verhandlerinnen an den Friedenstischen sitzen müssen.

Reisepass
von

Die aus Benin stammende Cléo hat wegen ihrer Transsexualität und ihres Engagements für die Rechte der LGBT die Heimat verlassen. Seit ein paar Jahren lebt sie in Tunesien, wo ihr kürzlich der Flüchtlingsstatus zuerkannt wurde. Sie erzählt uns von ihrem Leben und ihrem Kampf.

fauchender Tiger
von

Die neueste Kunstaktion des Zentrums für politische Schönheit teilt in alle Richtungen aus. Bei aller Kritik: Das ist angemessen.

GWI - Blogs

GWI Publikationen

Neuauflage: Arbeitshilfen zur Anwendung der Analysekategorie "Gender" in Gender-Mainstreaming-Prozessen. Schriftenreihe des Gunda-Werner-Instituts Bd. 7, vierte, überarbeitete Neuauflage, 2015.

Selbstbestimmt Leben

von

Auf ihrem Blog "Kaiserinnenreich" schreibt die Berliner Autorin Mareice Kaiser über das Leben mit zwei Kindern mit und ohne Behinderung, Inklusion, Feminismus und – seit dem Tod ihrer ältesten Tochter – über Trauer als Teil des Lebens. Der folgende Text ist ein Vorabdruck eines Kapitels aus ihrem ersten Buch "Alles inklusive", welches im November 2016 erscheint.

von

Die grüne Partei war einer der ersten gesellschaftlichen Akteurinnen, der die aufkommende Gentechnik in der Bundesrepublik kritisierte. Daran hatten auch die Feministinnen in der Partei ihren Anteil. Ein Rundblick in die lebendigen Debatten der 1980er Jahre, die teilweise an die heutigen erinnern.

von

Wie fühlt es sich an, in den Mühlen der Reproduktionsmedizin? Fünf Frauen teilen mit uns ihre Erfahrungen. Und die sind pragmatisch, traurig, schön und vor allem eins: lehrreich.

GWI Publikationen

Frauenkörper sind immer wieder zentrales Ziel konservativer und fundamentalistischer Ideologie und Praxis. Der Essay der Soziologin Christa Wichterich bietet Hintergrundinformationen und analytische Zugänge aus einer internationalen Perspektive.

Wer mit dem Begriff „Gender“ arbeitet, wird nicht selten mit dem Vorwurf einer prinzipiellen Unwissenschaftlichkeit konfrontiert. Die Broschüre geht diesem Vorwurf nach und gibt Argumente für entsprechende Auseinandersetzungen an die Hand (2. überarbeitete Neuauflage, 2014).

Cover Studie transitional Justice

In der Zeit nach Kriegen und schweren systematischen Menschenrechtsverletzungen werden geschlechtsspezifische Gewaltformen bei der Aufarbeitung und Aussöhnung meist vergessen. Die vorliegende Studie zeigt diese Probleme im Detail und präsentiert die daraus resultierenden Herausforderungen für die Politik und die Gesellschaft.

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Dossiers

Urheber: UN Women. Alle Rechte vorbehalten.

„Wer Frauen stärkt, stärkt die Welt: Mach mit!“ Mit diesem Aufruf mobilisiert UN Women, die internationale Vertretung der Frauen-NGOs weltweit für „Peking+20“ und einen neuen Aufschwung zur Frauenpartizipation und Emanzipation.

Urheber: Stephan Röhl. Creative Commons License LogoDieses Bild steht unter einer Creative Commons Lizenz.

Am 31.05.2016 wurde im Gunda-Werner-Institut getagt. Die Tagung bot einen Überblick über Antifeminismus und seine verschiedenen „Spielarten“, zeigte auf, wie Aktivitäten von anti-feministischen Akteur*innen auf gesellschaftspolitische Debatten Einfluss nehmen. Zudem wurden Strategien im Umgang mit antifeministischen Aktivitäten weiterentwickelt.

Urheber: HamburgerJung. Creative Commons License LogoDieses Bild steht unter einer Creative Commons Lizenz.

Wie wollen wir morgen leben, arbeiten, wirtschaften – und pflegen? Care wird in unserer Gesellschaft mehr denn je nachgefragt, ob in der Kita, im Krankenhaus oder in der Pflege. Doch zu welchen Bedingungen leisten und empfangen Menschen Care? Unser Dossier geht den Ursachen einer geschlechterungerechten Wirtschaft nach und stellt Chancen einer Care Ökonomie vor.

Urheber: mammal. Creative Commons License LogoDieses Bild steht unter einer Creative Commons Lizenz.

Wie geschlechter(un)gerecht ist unser Steuersystem? Das Dossier von Susann Worschech beleuchtet Hintergründe und Zusammenhänge, Probleme und Perspektiven der Geschlechterfrage im Steuersystem.

Peking +20

„Wer Frauen stärkt, stärkt die Welt: Mach mit!“ Mit diesem Aufruf mobilisiert UN Women, die internationale Vertretung der Frauen-NGOs weltweit für „Peking+20“ und einen neuen Aufschwung zur Frauenpartizipation und Emanzipation.

zum Dossier "Peking +20"

Feministische Forderungen für das 21. Jahrhundert

Feminismus gewinnt wieder Fahrt, es ist das neue Cool. Immer mehr Frauen*, darunter auch sehr viele jüngere, bekennen sich als Feminist_innen. Wir* wollen das 21. Jahrhundert feministisch gestalten: Was also sind zentrale Hebel, mit denen wir ansetzen? Was sind die Forderungen, die auf dem Kongress "Dare the im_possible" stark gemacht wurden?

Mehr zu Dare the im_possible

Der Feministische Augenblick

Marie Skłodowska CurieMarie Skłodowska Curie - die erste Nobelpreisträgerin überhaupt und der einzige Mensch, der jemals zwei Nobelpreise in unterschiedlichen Fachgebieten erhielt. Die Biographie der gebürtige Polin zeichnet sich in jeder Hinsicht voller Widerstand aus. Am 01. Dezember kam die Verfilmung ihres Lebens, dem inspirierenden Leben einer großen Frau in einer männerdominierten Welt, unter der Regie von Marie Noëlle auf die Leinwand und erinnert wieder an die Aktualität und Wichtigkeit von feministischem Handeln.. Foto: Tekniska museet. Creative Commons License LogoDieses Bild steht unter einer Creative Commons Lizenz. Mehr