Heinrich-Böll-Stiftung

Das Gesetz misstraut Frauen

Interview

Ulle Schauws ist frauen- und queerpolitische Sprecherin der Bundestagsfraktion von Bündnis 90/Die Grünen. Im Interview mit Heide Oestreich spricht sie über die Neuregelung des §219a.

Von Heide Oestreich

Senegal wählt: Wo sind die Frauen?

Am 24. Februar 2019 finden in Senegal Präsidentschaftswahlen statt. Der Ausgang der Wahl ist in einer Hinsicht absehbar: Präsident wird ein Mann. Warum ist das so und wie kann die Situation von Frauen in der Politik Senegals gestärkt werden?

Von Selly Ba

Brexit: Eine Gender-Perspektive

Der Brexit wird einen Einfluss auf die Rechte von Frauen und LGBTQ+ haben, deshalb muss es jetzt darum gehen, die Rechte für Gleichstellung in Großbritannien auch nach dem EU-Austritt zu sichern.

Von Nina Locher

Ist das Internet noch zu retten?

Feministischer Zwischenruf

Es ist akute Internetrettung angezeigt. Schon wieder. Die EU Urheberrechtsreform verankert Uploadfilter. Es droht ein Overblocking. Besonders Frauen* könnten davon betroffen sein. 

Von Nicole Shephard

EU-Urheberrechtsreform und Netzfeminismus

Schon seit Jahren versucht die EU, sich auf ein gemeinsames Urheberrecht für Europa zu einigen. Der Weg dahin ist jedoch holprig – und könnte dem freien Internet schaden.

Von Valie Djordjevic

EU-Urheberrechtsreform und Netzfeminismus

Schon seit Jahren versucht die EU, sich auf ein gemeinsames Urheberrecht für Europa zu einigen. Der Weg dahin ist jedoch holprig – und könnte dem freien Internet schaden.

Von Valie Djordjevic

70 Jahre Menschenrechte

Veranstaltungen

Vortrag mit Prof. Andrea Petö, Central European University, Budapest, Ungarn
Berlin
Feministische Gala für und mit Kimberlé Crenshaw
Berlin
alle GWI-Veranstaltungen

GWI News

Building a feminist Internet

Building a feminist Internet

Wie können netzpolitische Handlungsfelder (wie zum Beispiel die Regulierung von Algorithmen, Überwachung oder Digitaler Gewalt, die fehlende Diversität in Tech-Unternehmen) mit feministischen Diskussionen zusammengebracht werden? Die Tagung gab einen ersten Einblick.

Preisträgerinnen

lesen

Feministischer Zwischenruf

Kinder, Küche, Konsum

Feministischer Zwischenruf

Eine Gesellschaft, die Frauen immer noch hauptsächlich auf drei Ks dressiert, kann sich nur mit Frauenquoten weiterentwickeln.

Von Heide Oestreich

Diskriminierungskritisch erschöpft

Feministischer Zwischenruf

Emanzipatorische Arbeit im pädagogischen Bereich​ ist nervenzehrend, erschöpfend und obendrein risikoreich - aber diskriminierungskritische Pädagogik ist nötiger denn je und verdient Anerkennung.

Von Olenka Bordo Benavides

Strong Black Lead

Feministischer Zwischenruf

Netflix startete in diesem Sommer die Initiative „Strong Black Lead“, die die Arbeit von Schwarzen Autor*innen, Produzent*innen und Schauspieler*innen zentralisiert. Nicht nur nach dem überragende Erfolg des afrofuturistische „Black Panther“​ schon lange überfällig.

 

Von Sookee

Lesung

Veranstaltung verpasst?

Böll. Thema

Böll.Thema: Demokratie braucht Feminismus

Das neue Heft informiert über die Strömungen des Feminismus, greift aktuelle Debatten und Entwicklungen auf (#MeToo, den umstrittenen Paragrafen 219a oder das Transsexuellengesetz) und zeigt vor allem eines: Demokratie braucht Feminismus!

Was sind Feminismen?

Feminismus in der Heinrich-Böll-Stiftung

Feminismus hat in der Heinrich-Böll-Stiftung Tradition; nicht zuletzt, weil eine der drei Teilstiftungen, aus denen sich die Heinrich-Böll-Stiftung entstanden ist, eine feministische Frauenstiftung war.

Feministische Traditionen | Geschichte

Feminismus ist weltweit eine der erfolgreichsten sozialen Bewegungen. Sie begann mit der französischen Revolution, Ende des 18. Jahrhunderts. Von den Einzelkämpfer*innen der ersten Stunde bis heute hat sich viel bewegt.

Das GWI wird 10!

MEET YOUR IDOL. FEMINISTISCHES GIPFELTREFFEN

 
Das Gunda-Werner-Institut feierte am 8. Juli 2017 sein 10-jähriges Jubiläum. Wir haben den pinken Teppich für großartige Feminist*innen ausgerollt und einmalige Begegnungen mit ihnen verschenkt: “Meet Your Idol”.

 

Dossier

„Gender raus!“

Angriffe gegen Feminismus, Gleichstellungspolitik, sexuelle Selbstbestimmung und Geschlechterforschung haben stark zugenommen. Das vorliegende Dossier gibt Anregungen, wie Behauptungen richtiggestellt werden können.

Was ist dir das wichtigste?

Flucht

Maultierleben

Omar Al-Jaffal über sein inneres "Maultier".

Von Omar Al-Jaffal

Ahrenshoop

Ein Gedicht über den Ort Ahrenshoop - im Rahmen von Weiter Schreiben - ein literarisches Portal für Autor*innen aus Krisengebieten.

Von Ramy Al-Asheq

Das Stück Käse

Ein Gedicht von Noor Kanj - im Rahmen von Weiter Schreiben - ein literarisches Portal für Autor*innen aus Krisengebieten.

Von Noor Kanj

Frauen im Krieg

Ein Gedicht über Krieg, Verlust und Erinnerung - im Rahmen von Weiter Schreiben - ein literarisches Portal für Autor*innen aus Krisengebieten.

Von Mariam Meetra

Feminismus und Geschlechterdemokratie

Der feministische Mainstream im Westen hat ein Problem

Arabisch-Deutscher Dialog

All die unterschiedlichen Feminismusdebatten unter einen Hut zu bekommen ist schwer. Jedoch sollten sie nicht ihre Ziele aus den Augen verlieren und sich anderen Diskursen öffnen - intersektional und weltweit.

Von Dr. Ines Kappert

Ist der Feminismus ein westliches Konzept?

Arabisch-Deutscher Dialog

Feministinnen in der arabischen Welt wird häufig vorgeworfen, dass sie die eigene Kultur verraten würden. Damit bedienen die Kritiker*innen wider Willen die koloniale Erzählung.

Von Walaa Kharmanda

Selbstbestimmt Leben

"Es soll wieder heimlich passieren"

Interview

Die Frauenärztin Nora Szász wurde im vergangenen Jahr angezeigt, weil sie auf der Homepage ihrer gynäkologischen Praxis darüber informiert, dass sie Schwangerschaftsabbrüche vornimmt. Ein Gespräch über extremistische Lebensschützer, Hobby-Anzeigen, Selbstverständlichkeiten und Männer.

Mehr als Pro Choice

Ohne 1968 gäbe es in Deutschland heute keine sexuelle Freiheit und keine reproduktiven Rechte. Doch wer wird bei dieser Geschichte ausgelassen – und wie können wir das ändern?

Von Peggy Piesche

Frieden & Sicherheit

Eine feministische Kritik der Atombombe

Eine feministische Analyse hilft zu verstehen, inwieweit Atomwaffen ein patriarchalisches Instrument sind und wie es dem Patriarchat nützt, ihr weiteres Vorhandensein in den Arsenalen einiger weniger ausgewählter Regierungen zu befürworten.

Von Ray Acheson

Publikationen des GWI

drag it!

Geschlecht umreißen, Ordnungen durchkreuzen, Drag erleben. Unter diesen Perspektiven fragt ‚drag it!‘ danach was Performance-Praxis gegenwärtig bedeutet. Drag vermag es Geschlecht in seiner sozialen Funktion genauer zu beschreiben und zu umreißen, diese Ordnungen zugleich zu kritisieren und zu durchkreuzen, sowie schließlich für die Beteiligten ein geschlechtlich anderes (Er-)Leben des Selbst und des Gegenübers möglich zu machen.

Gender-Mainstreaming-Praxis

pdf

Neuauflage: Arbeitshilfen zur Anwendung der Analysekategorie "Gender" in Gender-Mainstreaming-Prozessen. Schriftenreihe des Gunda-Werner-Instituts Bd. 7, vierte, überarbeitete Neuauflage, 2015.

Das Übersehenwerden hat Geschichte

25 Jahre nach dem Mauerfall bleiben die Existenz der zahlreichen Lesbengruppen und ihr Engagement zur Zeit der friedlichen Revolution in vielen zeitgeschichtlichen Betrachtungen meist unerwähnt. Die Tagung "Übersehenwerden hat Geschichte" und der daraus resultierende Tagungsband widmen sich dieser Erinnerungslücke.

Peking +20

„Wer Frauen stärkt, stärkt die Welt: Mach mit!“ Mit diesem Aufruf mobilisiert UN Women, die internationale Vertretung der Frauen-NGOs weltweit für „Peking+20“ und einen neuen Aufschwung zur Frauenpartizipation und Emanzipation.

zum Dossier "Peking +20"

Feministische Forderungen für das 21. Jahrhundert

Feminismus gewinnt wieder Fahrt, es ist das neue Cool. Immer mehr Frauen*, darunter auch sehr viele jüngere, bekennen sich als Feminist_innen. Wir* wollen das 21. Jahrhundert feministisch gestalten: Was also sind zentrale Hebel, mit denen wir ansetzen? Was sind die Forderungen, die auf dem Kongress "Dare the im_possible" stark gemacht wurden?

Mehr zu Dare the im_possible

Dossiers

Dossiers des Gunda-Werner-Institut

In Dossiers setzt sich Gunda-Werner-Institut, zum Teil gemeinsam mit Kooperationspartner*innen, mit unterschiedlichen Themen auseinander. Immer mit feministischer und geschlechterdemokratischer Perspektive.

Gewalt gegen Frauen

Gewalt gegen Frauen ist ein Ausdruck der Geschlechterungleichheit und spiegelt gesellschaftliche Machtverhältnisse wider. In vielen Gesellschaften wird das Problem bagatellisiert und tabuisiert.

drag it!

Dossier

Geschlecht umreißen – Ordnungen durchkreuzen – Drag erleben. Unter diesen Perspektiven fragt das Dossier ‚drag it!‘ danach was Performance-Praxis gegenwärtig bedeutet.

Wie LSBTI-Menschen weltweit für ihre Rechte kämpfen

Verschärfte Gesetzesentwürfe, Diskriminierung und Gewalt: Dieses Dossier zeigt auf, welche Einschränkungen Lesben, Schwule, Bisexuelle, Trans*- und Inter*-Menschen (LSBTI) weltweit erfahren - und welche Gegenstrategien sie entwickeln.
 

Der Feministische Augenblick

Happy Birthday, Audre Lorde!

Wir feiern den Geburtstag einer feministischen Pionierin. Audre Lorde wurde am 18. Februar 1934 in New York geboren. Sie bezeichnete sich selbst als “black, lesbian, feminist, mother, warrior, poet“. Als Aktivistin und Künstlerin benutze sie besonders Lyrik um sich rassistischen, heteronormativen und patriarchalen Strukturen gleichermaßen zu widersetzen. Die intersektionale Betrachtung von Diskriminierungsformen war für Lorde selbstverständlich: „Es gibt keine Hierarchien der Unterdrückung“. Eines ihrer wichtigsten Anliegen war, die Spaltung ineinandergreifender Teile der Identität zu überwinden und politische Kämpfe zu verbinden.

In den 1980er Jahren verbrachte Lorde Zeit in Berlin, hielt eine Gastprofessur an der Freien Universität und vernetzte sich mit Schwarzen Frauen* in der Diaspora. Sie inspirierte Autorinnen wie May Ayim oder Katharina Oguntoye. Aus der Zusammenarbeit ging 1992 das Buch Farbe bekennen hervor, das als einer der wichtigsten Anstöße für die afro-deutsche Frauenbewegung gilt.

Nicht nur während Black History Month erinnert Audre Lordes Erbe daran, sich lautstark gegen alle Formen von Diskriminierung einzusetzen. „Your Silence will not protect you“