Feministischer Zwischenruf

Urheber/in: thierry ehrmann. CC-BY 2.0

Feministischer Zwischenruf

Aktuelle politische Debatten feministisch betrachtet.

Die Inhalte der Artikel spiegeln nicht zwangsläufig die Meinung des Gunda-Werner-Institutes in der Heinrich-Böll-Stiftung wieder.

Was ich als Pornomacher über Männlichkeit gelernt habe

Feministischer Zwischenruf

Ich mache seit acht Jahren Pornos. Mein Zugang zu Sex hat sich dadurch verändert - aber nicht so, wie ihr jetzt denkt. Dadurch, was ich sehen und erleben konnte, habe ich einiges über Männlichkeit gelernt, was ich gerne jedem heterosexuellen Cis-Mann mitgeben würde. ​

Von Patrick Catuz

Mental Health

Feministischer Zwischenruf

Sichtbarkeit für Unsichtbares zu schaffen, politische Handlungsfähigkeit in ein tabuisiertes und schambesetztes Feld zu pflanzen, ist nicht einfach. Vor allem wenn man dafür auf echte Biographien zurückgreift. Ich rede von seelischer Gesundheit.

Von Sookee

Montag, Donnerstag, Sonntag

Feministischer Zwischenruf

Jeden Montag, Donnerstag und Sonntag bringt in Deutschland ein Mann seine Frau um. Die größte Gefahr geht dabei von deutschen Ex-Männern aus. Kann #metoo helfen, diese Todesspirale zu beenden? 

Von Heide Oestreich

Viva la Vulvalippen

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Irgendetwas stimmt nicht, an der Art, wie wir über Genitalien reden: Es ist 2018 und wir verwenden noch immer Worte wie Schambein, Schamdreieck, Schambereich, Schamhaare und vor allem: Schamlippen. Das soll sich ändern!

Von Dr. Mithu M. Sanyal

Unsere aktuellen Autor*innen

weitere feministische Zwischenrufe

Der unaufhaltsame Aufstieg des Rechtpopulismus

Feministischer Zwischenruf

Rechtspopulismus gab es immer, doch wird er mit jeder rechtspopulistischen Partei, mit jedem rechtsradikalen Präsidenten, mit jedem Nationalisten sicht- und spürbarer. Und das weltweit. Ich bin müde.

Von Olenka Bordo Benavides

Fünf Fakten über Ehrenmorde

Feministischer Zwischenruf

Es gibt Begriffe im feministischen Diskurs, deren bloße Erwähnung schon reicht, um Konflikte auszulösen. Bei dem Begriff "Ehrenmord" scheitert die Verständigung oft schon am grundlegenden Wissen. Hier sind fünf Fakten über „Ehrenmorde“.

Von Fabian Goldmann

Feministische Lichtblicke in Zeiten antifeministischer Hochkonjunktur

Feministischer Zwischenruf

In den letzten Jahren hat Antifeminismus wieder Hochkonjunktur. Auf höchster politischer Ebene - und auf Youtube. Gleichzeitig gibt es sehr starke Lebenszeichen der feministischen Bewegung. Der Versuch einer Spurensuche anhand von drei Beispielen.

Von Patrick Catuz

Die Außenseiterinnen

Feministischer Zwischenruf

Ein Leben entgegen gesellschaftlicher Normierung, weil die Norm sie nicht anerkennt, sie ausschließt, so werden Außenseiter*innen gern und oft beschrieben. Doch dass diese Positionierung sehr viel Potential bergen kann, zeigen zwei Netflix-Serien. Der Herbst kann kommen!

Von Sookee

Wer hat Angst vor Schwarzen Menschen

Feministischer Zwischenruf

Was wir brauchen ist eine Rhetorik und Theorie der Solidarität und der Verantwortung. Und zwar für alle.

Von Dr. Mithu M. Sanyal

Über Angst reden, von Rassismus nicht schweigen

Feministischer Zwischenruf

Die Philosophin und Publizistin Isolde Charim fragt, wie man über Probleme mit der Migration reden kann. "Die Gesellschaft braucht eine Talking Cure" fordert sie. Ein feministischer Zwischenruf.

Von Heide Oestreich

Auch Ali B. war ein Mann

Feministischer Zwischenruf

Nach dem Mord an Susanna diskutiert Deutschland, wie man Frauen schützen kann. Dabei liegt die Lösung längst auf dem Tisch. Ein feministischer Zwischenruf.

Von Fabian Goldmann

Kann eine Feministin auch Prinzessin sein?

Feministischer Zwischenruf

Meghan Markle ist die neueste unter den königlichen Gattinnen. Kann mit ihr Feminismus und Diversität bei den Royals Einzug halten, wie manche Medien verbreiten?

Von Patrick Catuz

Zwei Frauen, kein Feminismus

Feministischer Zwischenruf

Zwei Frauen lenken die beiden Regierungsparteien. Feministische Politik wird trotzdem woanders gemacht. Höchste Zeit das zu ändern. Ein feministischer Zwischenruf.

Von Heide Oestreich

Die Neuen sind da.

Feministischer Zwischenruf

Die feministische Bewegung boomt wieder und sie wird jünger. Und die Älteren? Atmen auf. Ein feministischer Ziwschenruf.

Von Heide Oestreich

When they (don`t) call you a terrorist

Feministischer Zwischenruf

Nach Münster tappten Politik und Medien wiederholt in die Falle, den Terrorismusverdacht an Islamismus rückzubinden. In ihrem aktuellen Zwischenruf verschiebt Katrin Köppert den Blick und stellt sich der Frage, wie terroristisch der Staat ist, wenn er rassistisch motivierte Polizeigewalt zulässt.

Von Katrin Köppert

Emancipation is for everybody

Feministischer Zwischenruf

Die Idee, dass bestimmte Frauen* von bestimmten Abhängigkeiten befreit werden müssen, ob gewollt oder nicht, ist problematisch. Die Autorin analsiert diese Tendenz.

Von Olenka Bordo Benavides

Das Einhornministerium

Feministischer Zwischenruf

Warum das Bundesministerium für Heimat nur für Einhörner oder Seehofers sprechen kann und nicht in Anspruch nehmen sollte, die Deutschen zu vertreten, erklärt Mithu Sanyal im feministischen Zwischenruf.

Von Dr. Mithu M. Sanyal

Das Schweigen der Männer

Feministischer Zwischenruf

Haben Männer zu irgendetwas schon einmal geschwiegen? Sexismus? Mir kommt vor, Männer hätten sich sogar sehr viel zum Thema geäußert. Teilweise in einer Art, dass es mir lieber gewesen wäre, sie hätten ihre Ignoranz tatsächlich in Schweigen gehüllt.

Von Patrick Catuz

Es wird Frühling, Schneeflocke!

Feministischer Zwischenruf

Gendersternchen? Sexuelle Vielfalt? Feministische Gesellschaftskritik? Für Konservative werden in der Gesellschaft solche Themen zu weit getrieben. Sie sind jedoch diejenige, die eigentlich ihre Kritikempfindlichkeit nicht reflektieren.

Von Fabian Goldmann

Emanzipationsdampfmaschine Kolonialismus. Nicht in unserem Namen.

Feministischer Zwischenruf

Während wieder über Ostdeutschland und Mauerfall gesprochen wird, macht der aktuelle Zwischenruf auf die (post-)kolonialen Verbrechen Deutschlands in Namibia aufmerksam. Ein Thema, das auch "uns" Feminist*innen angeht.

Von Katrin Köppert

Utopia Now

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Wie können Alternativen aussehen, die eine andere Welt gestalten, die nicht nur möglich ist, sondern bereits existiert, über gelebte Liebe. 2018 sollte das Jahr der Utopien werden.

Von Dr. Mithu M. Sanyal

Und jetzt auch noch die Sternenkriege

Feministischer Zwischenruf

Die neuen Star Wars Filme zeigen starke Frauenrollen wie nie zuvor. Die Filmkritik lobt und viele Fans toben. Was ist passiert?

Von Patrick Catuz

Die Zu-Spät-Gekommenen. Zur Unzeit von Gender Studies

Feministischer Zwischenruf

Das gegenwärtige Bashing der Gender Studies macht deutlich, dass es für kritisches Geschlechterwissen und queeres Denken keinen richtigen Zeitpunkt gibt. Lasst uns daher nicht länger darauf warten, dass er sich einstellt. Kweek. Der queere Zwischenruf zum Tag der Gender Studies.

Von Katrin Köppert

#metoo, three, four – Sexismus für Anfänger

Feministischer Zwischenruf

Vielleicht ist es an der Zeit, sich von der Vorstellung zu befreien, dass das Patriarchat nur Frauen schadet, denn das Patriarchat verstümmelt uns alle. 

Von Dr. Mithu M. Sanyal

Mädchen werden auch geil!

Feministischer Zwischenruf

Wie zwei neue Netflixserien das Patriarchat missachten und wirkliche Sexgeschichten erzählen.

Von Sookee

Unaussprechliche Dinge

Feministischer Zwischenruf

Wir leben in einer Gesellschaft, die ihren eigenen Sexismus gründlich verdrängt. Das kann natürlich nicht im Sinne der Gleichberechtigung sein. Kann #MeToo helfen?

Von Heide Oestreich

Weinstein – Klostein – Bordstein

Feministischer Zwischenruf

Drei Überlegungen zu den aktuellen Vorfällen sexualisierter Gewalt und zur Medienberichterstattung über Harvey Weinstein, Hollywood und #Metoo. Kweek. Der queere Zwischenruf!

Von Katrin Köppert

War er...? Ja. Oder: Just a guy

Feministischer Zwischenruf

Schusswaffen-Massenmorde eint mehr als die Tatwaffe. Fast alle Attentäter sind Männer. Auch wenn das kaum zu interessieren scheint. Doch woran liegt es, dass Männer häufiger Massenmorde begehen?

Von Fabian Goldmann

Viele Grüße, Eure Apokalypse

Feministischer Zwischenruf

Nachrichtenticker: Merkwürdige Google Memos, das Drama in Las Vegas, atomarer Stand-Off zwischen US-Amerika und Nord-Korea, die AfD mit 12,6% im Bundestag und passend dazu gibt es seit März jetzt eine neue Wolkenformation, Undulatus Asperitas, die aussieht, als würde der Weltuntergang nicht bald beginnen, sondern wäre schon voll im Gange.

Von Dr. Mithu M. Sanyal

Die Schönheit der Frauen

Feministischer Zwischenruf

Ein Gedicht an der Fassade der Alice Salomon Hochschule in Berlin sorgt für Aufregung. Das Feuilleton wittert Genderwahn im Endstadium. Die Hochschule macht nun einen Ideenwettbewerb – im Umfeld einer Debatte, die leider keine Debatte ist. 

Von Heide Oestreich

I LOVE (DENVER MORE THAN) DICK!

Feministischer Zwischenruf

I Love Dick!, Transparent, queere Serienerzeugerinnen: Katrin Köppert berichtet in ihrem queeren Zwischenruf von Kunst, Weiblichkeit* und Exzentrik.

Von Katrin Köppert

Fragen Sie Dr. Gender

Feministischer Zwischenruf

Der 13. Doktor Who ist eine Frau. Die Aufregung ist groß, denn "Space ist kein Platz für Political Correctness". Genau mit diesen Fixierungen auf vorgeschriebene Geschlechterrollen wollen die Gender Studies brechen. Super, findet das Mithu Sanyal in ihren feministischen Zwischenruf.

Von Dr. Mithu M. Sanyal

Über die Freiheit, nicht zu heiraten. Die Ehe für alle-Blogschau

Feministischer Zwischenruf

Warum seien die Feministinnen so gegen die Ehe?, wunderte sich Josef Isensee im Jahr 1993 in der Neuen Juristischen Wochenschrift. Immerhin sei die Ehe die einzige Rechtseinrichtung mit einer streng durchgesetzten Frauenquote.

Von Prof. Dr. Maria Wersig

Einige unfertige Gedanken über Frauen und Militanz

Feministischer Zwischenruf

Frau* und Mann* muss sie mit der Lupe suchen, in den Bildern und Filmen vom schwarzen Block bei den G20-Protesten. Die Frauen. Steine und Flaschen werfen, so weit erkennbar, Männer. Der Autonome, in unserer Bilderwelt ist das ein Mann.

Von Heide Oestreich

“I am not your Negro”!

Feministischer Zwischenruf

Eine Dokumentation, in der James Baldwin über eine der brutalsten Erfindungen Weißer Menschen nachdenkt und nachfühlt. Ein nicht-weißer, Schwarzer, feministischer Zwischenruf.

Von Aretha Schwarzbach-Apithy

Geschlecht anerkennen, Geschlecht überwinden: Hier die Quote, da Postgender

Feministischer Zwischenruf

Mancherorts wird aufs Schärfste für die Sichtbarkeit von Frauen und Queers gekämpft, anderswo lautstark die Post-geschlechtliche Zukunft ausgerufen. Beides sind Akte großer emanzipatorischer Bestrebungen. Lassen sie sich füreinander fruchtbar machen? Ein feministischer Zwischenruf.

Von Sookee

Unsere Sexmigranten

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Sie reisen tausende Kilometer, um fern der Heimat schutzlose Frauen und Kinder zu missbrauchen. Die Öffentlichkeit schaut weg und Politiker bleiben tatenlos. Nein, diesmal geht es nicht um Menschen, die fliehen mussten.

Von Fabian Goldmann

Identitätspolitik: Wir sind viele

Feministischer Zwischenruf

Nach Manchester wird der Dialog zwischen den Religionen beschwört. Doch wer Terrorist*innen auf die eine Glaubensidentität beschränkt, wird den Kampf gegen den Terror verlieren. Ein feministischer Zwischenruf.

Von Dr. Mithu M. Sanyal

Shame Feminist. When Faces Turn Pink!

Feministischer Zwischenruf

Kweek. Der queere Zwischenruf. Zum moralischen Zaudern: Feminismus soll kein Anlass mehr sein, beschämt zu sein.

Von Katrin Köppert

Hey, mir wird Kompetenz zugestanden. Was ist passiert?

Feministischer Zwischenruf

Stößt man ständig gegen die gläserne Decke, beginnen irgendwann die Kopfschmerzen. Viele Frauen kennen das: Endlich wird dir Akzeptanz in Aussicht gestellt. Doch: Wie lange ist lange genug?

Von Sookee

Netzwerkdurchsetzungsgesetz: warum präzise, wenn es auch halbgar geht

Feministischer Zwischenruf

Auf den letzten Metern der aktuellen Legislaturperiode legt Heiko Maas einen Gesetzesentwurf gegen „hate speech“ vor. Es trägt den ungelenken Namen Netzwerkdurchsetzungsgesetz – und geht an der Sache vorbei. Zumindest aus feministischer Perspektive.

Von Francesca Schmidt

Frauenrechtliche Hausaufgaben: Der UN-Frauenausschuss empfiehlt

Feministischer Zwischenruf

Am 3. März hat der zuständige CEDAW-Ausschuss seine "Concluding Observations"  zum Stand der Umsetzung der Gleichstellung vorgelegt. Ein Ergebnis: In Deutschland fehlt es immer noch an einer konsistenten und zukunftsweisenden Gleichstellungspolitik.

Von Prof. Dr. Maria Wersig

We don´t fight for flowers!

Feministischer Zwischenruf

Blumen sind Symbole. Sie kommen nicht immer gut an, sind bisweilen deplatziert. Aber: Feminismus braucht Symbole, gerade heute. Es ist Zeit für Symbolpolitik! Kämpfen wir mit Symbolen und um Symbole.

Von Susanne Diehr

Where have all the racist pussies gone?

Feministischer Zwischenruf

Women's March: Wenn Weiße Feministinnen „Justice“ rufen, meinen sie „Just US“! Ein nicht-WeiserSchwarzer, feministischer Zwischenruf.

Von Aretha Schwarzbach-Apithy

Man wird doch noch mal hoffen dürfen!

Feministischer Zwischenruf

Zurück in die Zukunft bedeutet heute zum Beispiel an den Fernseher zurückzukehren, um der ersten Mondexpedition zuzuschauen. Aber welche Zukunft soll das sein, angesichts von Trump und einem rechtspopulistischen Europa. KWEEK der queere Zwischenruf.

Von Katrin Köppert

Grab your pussy hat 'cause winter is coming!

Feministischer Zwischenruf

Popkultur verbindet. Mediale Ikonen der letzten Jahre werden Teil der aktuellen Pussy Power Resistance, findet Sookee in ihrem aktuellen feministischen Zwischenruf.

Von Sookee

Grab 'em by the Scarf

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Auch Europa hat seinen #MuslimBan. In immer stärkerem Ausmaß werden muslimische Frauen aus dem Berufsleben gedrängt. Doch anders als Trumps Einreiseverbote ist das Kopftuchverbot gesellschaftlich akzeptiert. Ein feministischer Zwischenruf.

Von Fabian Goldmann

Kinderwunschmesse – Deutschland ist eine Insel

Feministischer Zwischenruf

Im Februar finden die ersten Kinderwunsch Tage in Berlin statt. Techniken und Möglichkeiten werden angepriesen, die hierzulande illegal sind. Doch anstatt sich mit weiteren Verbotsgedanken zu plagen, stünde eine ausgewogene Debatte zu der Vielzahl an Möglichkeiten der deutschen Politik sehr gut.

Von Prof. Dr. Maria Wersig

Die Emma wird 40 – es ist kompliziert

Feministischer Zwischenruf

Die Emma wird 40 – und neben ihrer eingeschworenen Fangemeinde melden sich auch ihre nicht gerade wenigen Kritiker*innen zu Wort. 40 Jahre feministische Bevormundung, so könnte man die Haltung vieler jüngerer aber auch älterer Feminist*innen zusammenfassen.

Von Heide Oestreich

Ich bin viele! Sigmar Gabriel und Mark Lilla kritisieren die "Political Correctness"

Feministischer Zwischenruf

Jetzt haben wir den Salat. Die Feminist*innen sind schuld, dass ein Frauenhasser ins Weiße Haus einziehen soll. Es sei die elende liberale Identitätspolitik aller Minderheiten und der Frauen, die allesamt eine entscheidende Gruppe vergessen habe: Den weißen Arbeiter. Und der kann ganz anders.

Von Heide Oestreich

Guerilla Girls for Hillary. DER Tag in London

Feministischer Zwischenruf

Um nicht zu voreilig in den Chor der Trump-Verharmlosung einzustimmen, der queere Zwischenruf als Plädoyer für die Angst vor Rassismus und Neo-Faschismus. 

Von Katrin Köppert

Wie wählen die amerikanischen Frauen?

Feministischer Zwischenruf

Trump kann sich nach neuen Vorwürfen der massiven sexuellen Belästigung nicht mehr darauf herausreden, er habe lediglich ein loses Mundwerk. Er könnte die Frauen, diese erstaunlich disparate Gruppe, gegen ihn einen. Doch werden Sie alle Hillary Clinton wählen?

Von Heide Oestreich

Gleichberechtigung mit Austragungspflicht?

Feministischer Zwischenruf

Jedes Jahr im September zieht  der sogenannte Marsch für das Leben durch Berlin. Abtreibungsgegner*innen demonstrieren für ein veraltetes Familienbild und  das in ihren Worten „angebliche Menschenrecht auf Abtreibung“. Doch die Forderung nach Abschaffung des §218 ist wichtig für eine gleichberechtigte Gesellschaft.

Von Prof. Dr. Maria Wersig

Das Balbo-Verbot: Wenn wir über Männer wie über muslimische Frauen reden würden

Feministischer Zwischenruf

Hinter dem Bart werde das Gesicht bis zur Unkenntlichkeit versteckt, er sei Symbol patriarchalischer Unterdrückung und nicht vereinbar mit einer freiheitlich-demokratischen Grundordnung - einige Bezirke in Berlin-Neukölln seien bereits fast vollständig in der Hand von Gesichtsbehaarten! Wie wäre es, wenn wir über Männer und Bärte so wie über muslimische Frauen und die Burka sprechen würden?

Von Fabian Goldmann

Warum tragen Sie den Nikab?

Feministischer Zwischenruf

In der Kopftuchdebatte war es schon auffällig, für die Burkadebatte gilt es in besonders hohem Maße: Die Hauptperson spricht nicht.

Von Heide Oestreich

Und der Po fliegt

Feministischer Zwischenruf

Die Wieder-Entdeckung queerer Blackness durch Niv Acostas Performance "Discotropic". Eine Performance, die Science Fiction, Disco, Astrophysik, queere Körper und schwarze Erfahrungen vermischt. KWEEK. Der queere Zwischenruf.

 

Von Katrin Köppert

Alle Heteros sind homophob. Eine kleine Erklärungshilfe

Feministischer Zwischenruf

Heterosexuelle sind homophob. Heterosexualität wird nicht von irgendeinem Gen an- und ausgeschaltet. Es ist ein kulturelles Konzept, das erst durch die Abwertung gleichgeschlechtlicher Liebe, Sex und Zuneigung entstanden ist.

Von Fabian Goldmann

Weiter geht's: Von „Nein heißt nein“ zu #fairpay365!

Feministischer Zwischenruf

Die erstrittene Reform des §177 StGB ist das Resulat von Bündnispolitik über politische Differenzen hinweg. Ähnliche feministische Bündnisse braucht es auch für den Kampf gegen den Gender Pay Gap.

Von Prof. Dr. Maria Wersig

Der Mann steckt in der Krise? Schön wär's!

Feministischer Zwischenruf

Als mit Claudia Neumann am Samstag zum ersten Mal in der deutschen Fernsehgeschichte eine Frau ein Fußball-Länderspiel der Männer kommentierte, hatte die uralte Debatte über die Krise des Mannes auch die #Euro2016 erreicht. Doch die Erzählung vom Mann in der Krise hat einen gewaltigen Haken: Sie ist Unsinn.

Von Fabian Goldmann

Konservative in Aufruhr

Feministischer Zwischenruf

Auch die SZ druckt nun Hasstiraden gegen die Gender Studies. Heide Ostreich schlägt eine Analyse der „Argumentations“figur vor.

Von Heide Oestreich

Die ausgesperrte Mutter. Der Mutterschutz schützt vor allem die Betriebe

Feministischer Zwischenruf

Das Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend plant eine Reform des Mutterschutzgesetzes. Es soll zeitgemäßer, verständlicher und europarechtlich auf den neuesten Stand gebracht werden. Doch geht es in dem Entwurf tatsächlich um die Mütter*?

Von Prof. Dr. Maria Wersig

What mobbying is about

Feministischer Zwischenruf

Over the past few weeks, I've been faced with the not so gentle reminder that mobbing is not a tool of a particular person, group or gender, but rather a signal of malcontent, inexperience and most prevalent Überforderung, whether individual or mass.

Von T. Vicky Germain

Feministischer als ihr war Mohammed allemal

Feministischer Zwischenruf

Was Sexisten aus dem Koran über Gleichberechtigung lernen können, erklärt Fabian Goldmann im aktuellen feministischen Zwischenruf.

Von Fabian Goldmann

Deutschland braucht ein Fortpflanzungsmedizingesetz

Feministischer Zwischenruf

Kosten für die künstliche Befruchtung bekommen bisher nur verheiratete heterosexuelle Paare erstattet. Manuela Schwesig will dies ändern. Doch gleichgeschlechtlicher Paare und alleinstehende Frauen werden weiterhin benachteiligt.

Von Prof. Dr. Maria Wersig

Kindeswohl wird abgeschoben

Feministischer Zwischenruf

Die Aufgabe der Mitarbeitenden von Jugendämtern ist es, das Kindeswohl zu schützen. Die deutsche Abschiebepraxis macht dies aber unmöglich – und verstößt so gegen grundlegende Menschenrechte. Ein Zwischenruf.

Von Urmila Goel

Krieg der Köpfe

Feministischer Zwischenruf

Feminismus ist gekommen um zu bleiben, daran ändert auch der antifeministische Backlash nichts.

Von Nils Pickert

Gender und Wahn: Können wir uns verändern, um glücklicher zu werden?

Feministischer Zwischenruf

Die Diskussionen um Frank Plasbergs Sendung "Hart aber Fair" zeigen, dass die Angst vor dem "Alltagswahnsinn" Gender vor allem Ausdruck von Unwissen sind. Für Heide Oestereich geht es im Endeffekt um fortschrittliche oder konservative Politik. Die "Zeit" und das WDR haben sich in dieser Hinsicht klar positioniert.

Von Heide Oestreich

Über das Vorwegschreiten

Feministischer Zwischenruf

Beim Wandern in den Bergen gibt es oft eine Person, die vorwegschreitet und eine, die hinterherläuft. Nicht selten sind es Frauen, die mit rotem angestrengten Gesicht Männern den Berg hinauf folgen. Heide Oestreich fragt sich, ob das wirklich so sein muss.

Von Heide Oestreich

#merkelstreichelt – Überlegungen zu einer Debatte

Feministischer Zwischenruf

Tränen bringen nicht nur die Kanzlerin aus dem Konzept, sondern lassen ebenso Rufe nach mehr Empathie laut werden. Strukturell ändert das aber an der Situation von Geflüchteten nichts. Ein Zwischenruf von Urmila Goel.

Von Urmila Goel

Kommen wir nicht alle aus Afrika? Der Fall Dolezal

Feministischer Zwischenruf

Rachel Dolezal ist die weiße Frau, die sich als Schwarze ausgegeben hat - durch Schminke, gefärbte Haare und erdachte Biographie. Doch ethnische Identität lässt sich nicht frei wählen, und eine vermeintliche Parallele zwischen Transsexualität und "Transracialism" zu ziehen ist ein gefährliches Missverständnis.

Von Heide Oestreich

Wenn Griechinnen sprechen...

Feministischer Zwischenruf

... sieht die Griechenlandkrise plötzlich ein bisschen anders aus. Frauen in Griechenland sind besonders von der Krise betroffen. Arbeitslosigkeit und verfallende Renten haben mittlerweile nichts anderes als Hunger zur Folge.

Von Heide Oestreich

Die Welt braucht den Feminismus nicht

Feministischer Zwischenruf

Die konservative "Welt" hat eine "Debattenreihe" zum Feminismus organisiert. Damit es richtig kontrovers wird, nimmt man erst mal den Mund ordentlich voll: "Die Feminismus-Debatte ist langweilig geworden. Wir wollen das mit Radikalpositionen verändern", schreibt die Redaktion. Wow!

Von Heide Oestreich

"Ich möchte einfach keine Mutter sein"

Feministischer Zwischenruf

Sie bereuen ihre Mutterschaft. Regretting Motherhood, so heißt die Studie, die vor allem den weiblichen Teil der Gesellschaft in Wallung bringt. 23 israelische Frauen haben der Soziologin Orna Donath erzählt, dass sie zwar nicht ihre Kinder hassen, aber das gesamte Konzept Mutterschaft.

Von Heide Oestreich

Männerförderung - aber richtig!

Feministischer Zwischenruf

Das neue Gleichstellungsgesetz für den Bund, das zugleich mit der Frauenquote für die Wirtschaft verabschiedet wird, bringt die auf die Palme, denen es doch eigentlich nützen soll: Die Gleichstellungsbeauftragten.

Von Heide Oestreich

Pegida und die Frauen

Feministischer Zwischenruf

Die schweigende – in letzter Zeit aber sehr laute - Mehrheit, die findet, der Islam passe nicht zu Deutschland, will immer auch im Namen der Emanzipation der Frau sprechen. Doch es zeigt sich schnell: bei Pegida steht nicht die Emanzipation der Frauen auf den Fahnen, sondern deren Diskriminierung.

Von Heide Oestreich

Die unsichtbare Gilde. Weihnachten ohne Kind, im Geheimbund der Kinderlosen

Feministischer Zwischenruf

Mit den Kindern zu Oma, mit Oma und Kindern zur Tante, mit Kindern ohne Papa zu den Frankfurtern. Hauptsache, am 24. glänzen Kinderaugen unterm Weihnachtsbaum. Weihnachten ist Familienzeit, und die Kinderlosen stehen leicht fassungslos neben den Logistikmarathons ihrer Freundinnen und Freunde.

Von Heide Oestreich

Mehr Emma wagen!

Feministischer Zwischenruf

Heide Oestreich hat sich die Netzaktivitäten der Emma genauer angeschaut: und freut sich über streibare Feminismen und streitende Feminist*innen.

Von Heide Oestreich

Männerversteherinnen

Feministischer Zwischenruf

Kaum droht ein Mini-Quötchen für  Aufsichtsräte in 120 Unternehmen in Deutschland, wittern auch die Medien, so etwa Wirtschaftswoche und Focus, den Untergang des Mannes. Auch die Wochenzeitung "Zeit" schloss sich an, als sie kürzlich "Die Wut der Männer" auf den Titel hob.

Von Heide Oestreich

Wir müssen draußen bleiben

Feministischer Zwischenruf

Die Bundesrepublik hat vor den Zuzug von Ehegatten aus der Türkei einen Sprachtest installiert. „Importbräute“ und -bräutigame sollen in der Heimat Deutsch lernen, damit sie in Deutschland nicht so isoliert sind. Der EuGH hat diese Regelung nun gekippt.

Von Heide Oestreich