Feministischer Zwischenruf

Feministischer Zwischenruf

Foto: thierry ehrmann. Creative Commons License LogoDieses Bild steht unter einer Creative Commons Lizenz.

Die Inhalte der Artikel spiegeln nicht zwangsläufig die Meinung des Gunda-Werner-Institutes in der Heinrich-Böll-Stiftung wieder.

Viele Grüße, Eure Apokalypse

Feministischer Zwischenruf

Nachrichtenticker: Merkwürdige Google Memos, das Drama in Las Vegas, atomarer Stand-Off zwischen US-Amerika und Nord-Korea, die AfD mit 12,6% im Bundestag und passend dazu gibt es seit März jetzt eine neue Wolkenformation, Undulatus Asperitas, die aussieht, als würde der Weltuntergang nicht bald beginnen, sondern wäre schon voll im Gange.

Von Dr. Mithu M. Sanyal

Die Schönheit der Frauen

Feministischer Zwischenruf

Ein Gedicht an der Fassade der Alice Salomon Hochschule in Berlin sorgt für Aufregung. Das Feuilleton wittert Genderwahn im Endstadium. Die Hochschule macht nun einen Ideenwettbewerb – im Umfeld einer Debatte, die leider keine Debatte ist. 

Von Heide Oestreich

I LOVE (DENVER MORE THAN) DICK!

Feministischer Zwischenruf

I Love Dick!, Transparent, queere Serienerzeugerinnen: Katrin Köppert berichtet in ihrem queeren Zwischenruf von Kunst, Weiblichkeit* und Exzentrik.

Von Katrin Köppert

Fragen Sie Dr. Gender

Der 13. Doktor Who ist eine Frau. Die Aufregung ist groß, denn "Space ist kein Platz für Political Correctness". Genau mit diesen Fixierungen auf vorgeschriebene Geschlechterrollen wollen die Gender Studies brechen. Super, findet das Mithu Sanyal in ihren feministischen Zwischenruf.

Von Dr. Mithu M. Sanyal

Über die Freiheit, nicht zu heiraten. Die Ehe für alle-Blogschau

Warum seien die Feministinnen so gegen die Ehe?, wunderte sich Josef Isensee im Jahr 1993 in der Neuen Juristischen Wochenschrift. Immerhin sei die Ehe die einzige Rechtseinrichtung mit einer streng durchgesetzten Frauenquote. Ein feministischer Zwischenruf.

Von Prof. Dr. Maria Wersig

Einige unfertige Gedanken über Frauen und Militanz

Frau* und Mann* muss sie mit der Lupe suchen, in den Bildern und Filmen vom schwarzen Block bei den G20-Protesten. Die Frauen. Steine und Flaschen werfen, so weit erkennbar, Männer. Der Autonome, in unserer Bilderwelt ist das ein Mann. Ein feministischer Zwischenruf.

Von Heide Oestreich

“I am not your Negro”!

Eine Dokumentation, in der James Baldwin über eine der brutalsten Erfindungen Weißer Menschen nachdenkt und nachfühlt. Ein nicht-weißer, Schwarzer, feministischer Zwischenruf.

Von Aretha Schwarzbach-Apithy

Geschlecht anerkennen, Geschlecht überwinden: Hier die Quote, da Postgender

Feministischer Zwischenruf

Mancherorts wird aufs Schärfste für die Sichtbarkeit von Frauen und Queers gekämpft, anderswo lautstark die Post-geschlechtliche Zukunft ausgerufen. Beides sind Akte großer emanzipatorischer Bestrebungen. Lassen sie sich füreinander fruchtbar machen? Ein feministischer Zwischenruf.

Von Sookee

Unsere Sexmigranten

Sie reisen tausende Kilometer, um fern der Heimat schutzlose Frauen und Kinder zu missbrauchen. Die Öffentlichkeit schaut weg und Politiker bleiben tatenlos. Nein, diesmal geht es nicht um Menschen, die fliehen mussten.

Von Fabian Goldmann

Identitätspolitik: Wir sind viele

Nach Manchester wird der Dialog zwischen den Religionen beschwört. Doch wer Terrorist*innen auf die eine Glaubensidentität beschränkt, wird den Kampf gegen den Terror verlieren. Ein feministischer Zwischenruf.

Von Dr. Mithu M. Sanyal

Hey, mir wird Kompetenz zugestanden. Was ist passiert?

Stößt man ständig gegen die gläserne Decke, beginnen irgendwann die Kopfschmerzen. Viele Frauen kennen das: Endlich wird dir Akzeptanz in Aussicht gestellt. Doch: Wie lange ist lange genug? Ein feministsicher Zwischenruf.

Von Sookee

Frauenrechtliche Hausaufgaben: Der UN-Frauenausschuss empfiehlt

Am 3. März hat der zuständige CEDAW-Ausschuss seine "Concluding Observations"  zum Stand der Umsetzung der Gleichstellung vorgelegt. Ein Ergebnis: In Deutschland fehlt es immer noch an einer konsistenten und zukunftsweisenden Gleichstellungspolitik. Ein feministischer Zwischenruf.

Von Prof. Dr. Maria Wersig

We don´t fight for flowers!

Blumen sind Symbole. Sie kommen nicht immer gut an, sind bisweilen deplatziert. Aber: Feminismus braucht Symbole, gerade heute. Es ist Zeit für Symbolpolitik! Kämpfen wir mit Symbolen und um Symbole.

Von Susanne Diehr

Where have all the racist pussies gone?

Women's March: Wenn Weiße Feministinnen „Justice“ rufen, meinen sie „Just US“! Ein nicht-WeiserSchwarzer, feministischer Zwischenruf.

Von Aretha Schwarzbach-Apithy

Man wird doch noch mal hoffen dürfen!

Zurück in die Zukunft bedeutet heute zum Beispiel an den Fernseher zurückzukehren, um der ersten Mondexpedition zuzuschauen. Aber welche Zukunft soll das sein, angesichts von Trump und einem rechtspopulistischen Europa. KWEEK der queere Zwischenruf.

Von Katrin Köppert

Grab 'em by the Scarf

Auch Europa hat seinen #MuslimBan. In immer stärkerem Ausmaß werden muslimische Frauen aus dem Berufsleben gedrängt. Doch anders als Trumps Einreiseverbote ist das Kopftuchverbot gesellschaftlich akzeptiert. Ein feministischer Zwischenruf.

Von Fabian Goldmann

Kinderwunschmesse – Deutschland ist eine Insel

Im Februar finden die ersten Kinderwunsch Tage in Berlin statt. Techniken und Möglichkeiten werden angepriesen, die hierzulande illegal sind. Doch anstatt sich mit weiteren Verbotsgedanken zu plagen, stünde eine ausgewogene Debatte zu der Vielzahl an Möglichkeiten der deutschen Politik sehr gut. Ein feministischer Zwischenruf.

Von Prof. Dr. Maria Wersig

Die Emma wird 40 – es ist kompliziert

Die Emma wird 40 – und neben ihrer eingeschworenen Fangemeinde melden sich auch ihre nicht gerade wenigen Kritiker*innen zu Wort. 40 Jahre feministische Bevormundung, so könnte man die Haltung vieler jüngerer aber auch älterer Feminist*innen zusammenfassen. Ein feministischer Zwischenruf.

Von Heide Oestreich

Ich bin viele! Sigmar Gabriel und Mark Lilla kritisieren die "Political Correctness"

Jetzt haben wir den Salat. Die Feminist*innen sind schuld, dass ein Frauenhasser ins Weiße Haus einziehen soll. Es sei die elende liberale Identitätspolitik aller Minderheiten und der Frauen, die allesamt eine entscheidende Gruppe vergessen habe: Den weißen Arbeiter. Und der kann ganz anders. Ein feministischer Zwischenruf.

Von Heide Oestreich

Wie wählen die amerikanischen Frauen?

Trump kann sich nach neuen Vorwürfen der massiven sexuellen Belästigung nicht mehr darauf herausreden, er habe lediglich ein loses Mundwerk. Er könnte die Frauen, diese erstaunlich disparate Gruppe, gegen ihn einen. Doch werden Sie alle Hillary Clinton wählen? Ein feministischer Zwischenruf.

Von Heide Oestreich

Gleichberechtigung mit Austragungspflicht?

Jedes Jahr im September zieht  der sogenannte Marsch für das Leben durch Berlin. Abtreibungsgegner*innen demonstrieren für ein veraltetes Familienbild und  das in ihren Worten „angebliche Menschenrecht auf Abtreibung“. Doch die Forderung nach Abschaffung des §218 ist wichtig für eine gleichberechtigte Gesellschaft.

Von Prof. Dr. Maria Wersig

Das Balbo-Verbot: Wenn wir über Männer wie über muslimische Frauen reden würden

Hinter dem Bart werde das Gesicht bis zur Unkenntlichkeit versteckt, er sei Symbol patriarchalischer Unterdrückung und nicht vereinbar mit einer freiheitlich-demokratischen Grundordnung - einige Bezirke in Berlin-Neukölln seien bereits fast vollständig in der Hand von Gesichtsbehaarten! Wie wäre es, wenn wir über Männer und Bärte so wie über muslimische Frauen und die Burka sprechen würden?

Von Fabian Goldmann

Warum tragen Sie den Nikab?

In der Kopftuchdebatte war es schon auffällig, für die Burkadebatte gilt es in besonders hohem Maße: Die Hauptperson spricht nicht. Ein feministischer Zwischenruf.

Von Heide Oestreich

Und der Po fliegt

Die Wieder-Entdeckung queerer Blackness durch Niv Acostas Performance "Discotropic". Eine Performance, die Science Fiction, Disco, Astrophysik, queere Körper und schwarze Erfahrungen vermischt. KWEEK. Der queere Zwischenruf.

 

Von Katrin Köppert

Alle Heteros sind homophob. Eine kleine Erklärungshilfe

Heterosexuelle sind homophob. Heterosexualität wird nicht von irgendeinem Gen an- und ausgeschaltet. Es ist ein kulturelles Konzept, das erst durch die Abwertung gleichgeschlechtlicher Liebe, Sex und Zuneigung entstanden ist. Ein feministischer Zwischenruf.

Von Fabian Goldmann

Weiter geht's: Von „Nein heißt nein“ zu #fairpay365!

Die erstrittene Reform des §177 StGB ist das Resulat von Bündnispolitik über politische Differenzen hinweg. Ähnliche feministische Bündnisse braucht es auch für den Kampf gegen den Gender Pay Gap. Ein feministischer Zwischenruf.

Von Prof. Dr. Maria Wersig

Der Mann steckt in der Krise? Schön wär's!

Als mit Claudia Neumann am Samstag zum ersten Mal in der deutschen Fernsehgeschichte eine Frau ein Fußball-Länderspiel der Männer kommentierte, hatte die uralte Debatte über die Krise des Mannes auch die #Euro2016 erreicht. Doch die Erzählung vom Mann in der Krise hat einen gewaltigen Haken: Sie ist Unsinn. Ein feministischer Zwischenruf.

Von Fabian Goldmann

Konservative in Aufruhr

Auch die SZ druckt nun Hasstiraden gegen die Gender Studies. Eine Analyse der „Argumentations“figur. Ein feministischer Zwischenruf.

Von Heide Oestreich

Vorhaut dran, Kopftuch ab!

Europa hat seinen nächsten migrantischen Sexismus-Skandal. Diesmal spielt er in Therwil, ein 10.000-Einwohner Städtchen im Umland von Basel. Zwei Schüler weigerten sich ihrer Lehrerin die Hand zu geben und nun sind die Kommentarspalten wieder gefüllt mit bedeutungsschwangeren Begriffen. Ein feministischer Zwischenruf.

Von Fabian Goldmann

What mobbying is about

Over the past few weeks, I've been faced with the not so gentle reminder that mobbing is not a tool of a particular person, group or gender, but rather a signal of malcontent, inexperience and most prevalent Überforderung, whether individual or mass.

Von T. Vicky Germain

Deutschland braucht ein Fortpflanzungsmedizingesetz

Kosten für die künstliche Befruchtung bekommen bisher nur verheiratete heterosexuelle Paare erstattet. Manuela Schwesig will dies ändern. Doch gleichgeschlechtlicher Paare und alleinstehende Frauen werden weiterhin benachteiligt. Ein feministischer Zwischenruf.

Von Prof. Dr. Maria Wersig

Kindeswohl wird abgeschoben

Die Aufgabe der Mitarbeitenden von Jugendämtern ist es, das Kindeswohl zu schützen. Die deutsche Abschiebepraxis macht dies aber unmöglich – und verstößt so gegen grundlegende Menschenrechte. Ein Zwischenruf.

Von Urmila Goel

Krieg der Köpfe

Feminismus ist gekommen um zu bleiben, daran ändert auch der antifeministische Backlash nichts. Ein feministischer Zwischenruf.

Von Nils Pickert

Gender und Wahn: Können wir uns verändern, um glücklicher zu werden?

Die Diskussionen um Frank Plasbergs Sendung "Hart aber Fair" zeigen, dass die Angst vor dem "Alltagswahnsinn" Gender vor allem Ausdruck von Unwissen sind. Für Heide Oestereich geht es im Endeffekt um fortschrittliche oder konservative Politik. Die "Zeit" und das WDR haben sich in dieser Hinsicht klar positioniert.

Von Heide Oestreich

Über das Vorwegschreiten

Beim Wandern in den Bergen gibt es oft eine Person, die vorwegschreitet und eine, die hinterherläuft. Nicht selten sind es Frauen, die mit rotem angestrengten Gesicht Männern den Berg hinauf folgen. Heide Oestreich fragt sich, ob das wirklich so sein muss.

Von Heide Oestreich

#merkelstreichelt – Überlegungen zu einer Debatte

Tränen bringen nicht nur die Kanzlerin aus dem Konzept, sondern lassen ebenso Rufe nach mehr Empathie laut werden. Strukturell ändert das aber an der Situation von Geflüchteten nichts. Ein Zwischenruf von Urmila Goel.

Von Urmila Goel

Kommen wir nicht alle aus Afrika? Der Fall Dolezal

Rachel Dolezal ist die weiße Frau, die sich als Schwarze ausgegeben hat - durch Schminke, gefärbte Haare und erdachte Biographie. Doch ethnische Identität lässt sich nicht frei wählen, und eine vermeintliche Parallele zwischen Transsexualität und "Transracialism" zu ziehen ist ein gefährliches Missverständnis.

Von Heide Oestreich

Wenn Griechinnen sprechen...

sieht die Griechenlandkrise plötzlich ein bisschen anders aus.

Frauen in Griechenland sind besonders von der Krise betroffen. Arbeitslosigkeit und verfallende Renten haben mittlerweile nichts anderes als Hunger zur Folge.

Von Heide Oestreich

Die Welt braucht den Feminismus nicht

Die konservative "Welt" hat eine "Debattenreihe" zum Feminismus organisiert. Damit es richtig kontrovers wird, nimmt man erst mal den Mund ordentlich voll: "Die Feminismus-Debatte ist langweilig geworden. Wir wollen das mit Radikalpositionen verändern", schreibt die Redaktion. Wow!

Von Heide Oestreich

"Ich möchte einfach keine Mutter sein"

Sie bereuen ihre Mutterschaft. Regretting Motherhood, so heißt die Studie, die vor allem den weiblichen Teil der Gesellschaft in Wallung bringt. 23 israelische Frauen haben der Soziologin Orna Donath erzählt, dass sie zwar nicht ihre Kinder hassen, aber das gesamte Konzept Mutterschaft.

Von Heide Oestreich

Männerförderung - aber richtig!

Das neue Gleichstellungsgesetz für den Bund, das zugleich mit der Frauenquote für die Wirtschaft verabschiedet wird, bringt die auf die Palme, denen es doch eigentlich nützen soll: Die Gleichstellungsbeauftragten.

Von Heide Oestreich

Pegida und die Frauen

Die schweigende – in letzter Zeit aber sehr laute - Mehrheit, die findet, der Islam passe nicht zu Deutschland, will immer auch im Namen der Emanzipation der Frau sprechen. Doch es zeigt sich schnell: bei Pegida steht nicht die Emanzipation der Frauen auf den Fahnen, sondern deren Diskriminierung.

Von Heide Oestreich

Die unsichtbare Gilde. Weihnachten ohne Kind, im Geheimbund der Kinderlosen

Mit den Kindern zu Oma, mit Oma und Kindern zur Tante, mit Kindern ohne Papa zu den Frankfurtern. Hauptsache, am 24. glänzen Kinderaugen unterm Weihnachtsbaum. Weihnachten ist Familienzeit, und die Kinderlosen stehen leicht fassungslos neben den Logistikmarathons ihrer Freundinnen und Freunde.

Von Heide Oestreich

Mehr Emma wagen!

Heide Oestreich hat sich die Netzaktivitäten der Emma genauer angeschaut: und freut sich über streibare Feminismen und streitende Feminist*innen.

Von Heide Oestreich

Männerversteherinnen

Kaum droht ein Mini-Quötchen für  Aufsichtsräte in 120 Unternehmen in Deutschland, wittern auch die Medien, so etwa Wirtschaftswoche und Focus, den Untergang des Mannes. Auch die Wochenzeitung "Zeit" schloss sich an, als sie kürzlich "Die Wut der Männer" auf den Titel hob.

Von Heide Oestreich

Wir müssen draußen bleiben

Die Bundesrepublik hat vor den Zuzug von Ehegatten aus der Türkei einen Sprachtest installiert. „Importbräute“ und -bräutigame sollen in der Heimat Deutsch lernen, damit sie in Deutschland nicht so isoliert sind. Der EuGH hat diese Regelung nun gekippt.

Von Heide Oestreich

Übergenderungsgefahr

Jungs blau, Mädchen rosa. Jungs toben draußen, Mädchen schwätzen drinnen. Und so fort. Geschlechterklischees. Die Gender Mainstreaming eigentlich abbauen will. Eigentlich.

Von Heide Oestreich

Menschenfeindliche Gardinenpredigten – garantierter Erfolg

Eine neue Gardinenpredigt ist erschienen, für aktuell unter 20 Euro kann mensch sie im Buchhandel erstehen, und sie arbeitet sich an fast allen Syndromen gruppenbezogener Menschenfeindlichkeit ab: Eine Werbeschrift unter anderem für Rassismus, Homophobie und Sexismus hat Akif Pirinçci mit „Deutschland von Sinnen“ gepinselt.

Von Nadia Shehadeh

Was will die „Zeit“?

 - Offenbar eine Vereinigung zur Abwehr des Feminismus werden. Was will das Weib? Das fragte sich nicht nur weiland Sigmund Freud, nein, auch die Wochenzeitung Zeit stellt die Frage erneut zum Internationalen Frauentag – und ist in den vergangenen hundert Jahren offenbar nicht schlauer geworden ist.

Von Heide Oestreich

Pille danach

Die meisten europäischen Länder trauen den Frauen den Umgang mit einer rezeptfreien „Pille danach“ durchaus zu. Nur Italien und Polen haben neben Deutschland noch eine Rezeptpflicht.

Von Heide Oestreich

Aus den Augen, aus dem Sinn

Warum Alice Schwarzers Kampagne gegen Prostitution so gut funktioniert. Alice Schwarzer hat sich schon vor langer Zeit entschieden: Prostitution ist schlecht. Und das bringt sie in einer Art Kaskadenmodell unter die Leute.

 

Von Heide Oestreich

Tschüss! Kristina Schröder und ihr typgerechter Abschied

Dieser Abschied fällt nicht schwer. Bundesfamilienministerin Kristina Schröder hat noch in der Wahlnacht bekannt gegeben, dass sie für ein weiteres Ministeramt nicht mehr zur Verfügung steht. Und dies mit einem Abschiedsinterview im Spiegel garniert. Selten kam sie so sympathisch rüber wie in diesem Interview, in dem sie sich als Mutter im Doppelstress zwischen Familie und Beruf beschreibt. Und doch hätte man sich von der Frauenministerin etwas ganz anderes gewünscht.

Von Heide Oestreich

Emanzipiert sind wir selber – die neuen Allensbach-Zahlen

"Danke, emanzipiert sind wir selber", so heißt das Buch, das unsere Frauenministerin Kristina Schröder in ihrer Amtszeit schrieb. Frauen bräuchten keine Nachhilfe mehr, meinte sie. Sie seien schlau und fit genug, um ohne die olle Frauenpolitik über die Runden zu kommen. Dass eine amtierende Ministerin ihr Arbeitsgebiet für überflüssig erklärt, ist so oft auch noch nicht vorgekommen.

Von Heide Oestreich

Und sie bleibt Nummer eins...

Mehr als die Hälfte der Deutschen wollen Angela Merkel als Kanzlerin behalten. Und, besonders schockierend: fast die Hälfte der Grünen-Wähler*Innen sprechen sich ebenfalls für die weitere Kanzlerschaft der CDU-Chefin aus.

 

Von Heide Oestreich

Kristina Schröder zum Geleit

Nein, es war nicht alles schlecht bei Familienministerin Kristina Schröder. Und damit wir das auch nicht vergessen, schickt ihr Pressesprecher nun zum voraussichtlichen Ende der Amtszeit der CDU-Politikerin vorsorglich Listen herum, auf denen die „Meilensteine“ der Schröderschen Legislaturperiode vermerkt sind.

Von Heide Oestreich

Barack Obama goes Lilo Pulver - Wie Sexismus und Rassismus funktionieren.

Als Obama vergangene Woche in Berlin war, war es die taz-Wahrheitsseite, die sich in Humor versuchte: Sie druckten – selbstredend in höherer, in satirischer Absicht - eine „Rede“ Obamas ab, die aus Roberto Blanco-Zitaten bestand. Das Bild dazu: ein Porträt von Roberto Blanco.

Von Hilal Sezgin

Das Gesicht des Terrors, die Liese.

Professionell. Gut frisiert, frisch gefärbt, seriöses Outfit, ein Auftritt als sei sie die Staatsanwältin und nicht die Angeklagte. Beate Zschäpe schafft es immer wieder, die Beobachter*innen ins Stauen zu versetzen. Langsam hatte man sich an den Gedanken gewöhnt, dass diese Frau sich mühelos in zwei Rollen bewegen konnte: Die Mörderbraut und die liebe Liese, die Katzen füttert und mit den Nachbarn tratscht.

Von Heide Oestreich

CDU-Frauen und die Quote – kein Zwang zur Geschlechtersolidarität

Vergangene Woche gab es ein ziemliches Tohuwabohu um die Frauen in der CDU, insbesondere wegen der Quote. Für das normale Wahlvolk waren die Konfliktlinien nicht sofort ersichtlich. Ein Gesetz zur Frauenquote wurde doch abgeschmettert, nein? Sogar von der Leyen hatte mit ihrer Partei gegen die Quote gestimmt, insofern hat sie ihr eigenes Projekt verraten – richtig?

Von Hilal Sezgin

Topless oder Kopflos: Femen und die Musliminnen

Jetzt ists passiert. Die barbusigen „Sextremistinnen“ von Femen haben die Musliminnen gegen sich aufgebracht. Erstaunlich ist das nicht, denn Differenzierung ist nicht die Stärke der Agitprop-Feministinnen rund um die ukrainische Kerngruppe von Inna Schewtschenko.

Von Heide Oestreich

Nach der Sexismus-Debatte: Mehr Fragen als Antworten

Das Jahr ist noch keine zwei Monate alt, und die Öffentlichkeit hat schon zwei Mal über Sexismus diskutiert. Was sie sonst nie tut. Jetzt ließ sie sich dazu bewegen durch eine Gruppenvergewaltigung in Indien und durch Brüderles busenfixierte Sprüche in Hotelbar und Kuhstall.

Von Hilal Sezgin

Dirndl-Gate und die Folgen

In der Sexismus-Debatte wurde um vieles gerungen, vor allem aber um die Deutungshoheit. Eine der grundlegenden Fragen dabei: Leben wir noch im Patriarchat?

Von Heide Oestreich

Feminist*innen wissen: andere Geschichten sind nötig! Zur Debatte um Rassismus in Kinderbüchern

Seit über drei Wochen wird in Zeitungen und Internet darüber gestritten, ob man in einem über 50 Jahre alten Kinderbuch das rassistische Wort „Neger“ gegen ein passenderes austauschen darf. Es ist wohl nicht zu viel verlangt, dass ein afrodeutscher Vater seinem Kind zum Einschlafen ein Buch vorlesen können muss, ohne gleich einen Vortrag über Diskriminierung mitzuliefern.

Von Hilal Sezgin

Vergewaltigung und Opfer-Abo: Beim Thema sexuelle Gewalt sind wir von Mythen umstellt

In Indien sind die Leute aufgewacht. Nach der brutalen Vergewaltigung einer Studentin im Dezember protestierten sie lautstark gegen den Staat, der Vergewaltiger schützt und das Opfer im Stich lässt. Sie protestierten auch gegen etwas, das man „rape culture“ nennt: Eine Kultur, die Vergewaltigungen bagatellisiert und die Täter schützt.

Von Heide Oestreich

Zwei deutsche Hypotheken

Ja, unsere Geburtenrate von 1,39 ist niedrig, das wussten wir. Aber andere sind noch niedriger – wir sind also irgendwo in der unteren Gruppe, mit Lettland und Italien, da kommt noch keine Panik auf. Aber was nicht so klar war: Weltweit sind wir sogar das Land, in dem die meisten Frauen dauerhaft kinderlos bleiben. Und das sitzt.

 

Von Heide Oestreich

Auf der Suche nach dem Kollektivsubjekt: Die Mädchenmannschaft

Sie haben dem Feminismus im Netz ein Zuhause gegeben: Den Gemeinschaftsblog „Mädchenmannschaft“, preisgekrönt und immer frisch, gibt es nun schon fünf Jahre. Vor kurzem aber zog sich auch noch die letzte Gründerin zurück, die „Mannschaft“ ist komplett ausgetauscht.

Von Heide Oestreich

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Debatte

Dossier

GENDER KICKS 2011

Zur Fußball-WM der Frauen waren wir mit am Ball und erkundeten die Fußballkultur der teilnehmenden Länder: Was kosten Eintritt und Stadion-Wurst? Wie viele Fans gibt es in Rio, Abuja und London? Wer hat das Zeug zur Torschützenkönigin? Gleichzeitig schauten wir auch über den Stadionrand hinaus und fragen: Wo birgt der Fußball Potenzial für gesellschaftliche Veränderungen? Wie wird Fußball für Frauen ein Emanzipationskick? Wir gingen auf Tour in die WM-Austragungsorte und luden ein in die Böll-Arena.

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