Building a feminist Internet

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Building a feminist Internet

Feministische Netzpolitik in der Praxis

Es heißt, auf dem Land gehen die Uhren langsamer. Für das Internet trifft das definitiv zu. Denn dank der Bundesregierung reicht das Breitbandkabel nur bis zur nächst größeren Stadt, wenn überhaupt. Sollen die Leute also mehr bezahlen, wenn sie eine schnellere Verbindung wollen? Doch damit schrumpfen Handlungsräume und Teilhabe für Geringverdienende, ja zumeist Frauen*, weiter.

Grundsätzlich gilt: Das Internet und seine Technologien sind ein Spiegel der gesellschaftlichen Macht- und Herrschaftsstrukturen, also auch durchdrungen von Sexismus, Rassismus, Homo- und Transphobie. Inklusion bleibt die Ausnahme und Hassreden insbesondere gegen Frauen*, Schwarze Frauen und People of Color sind alltäglich genauso wie Trans*- und/oder Homophobie.

Doch aus feministischer Perspektive sollte für ein Internet gekämpft werden, das inklusiv, bezahlbar und vor allem nutzbar ist im Streit für ein gerechtes und gewaltfreies Miteinander.

Lasst uns ein feministisches Internet bauen! Anregungen gibt es schon.

Auf der Tagung wurden netzpolitische Handlungsfelder (wie zum Beispiel die Regulierung von Algorithmen, Überwachung oder Digitaler Gewalt, die fehlende Diversität in Tech-Unternehmen) mit feministischen Diskussionen zusammengebracht. 

Audio-Mitschnitte

Auftakt

Francesca Schmidt, Referentin feministische Netzpolitik (GWI)

Algorithmen, KI und Big Data

KI/Algorithmen/Big Data – wie kann eine feministische Zukunft aussehen?

Input: Goda Klumbyte (Wissenschaftlerin, Gender/Diversity in Informatics Systems)

Diversity in Tech

Diversity in Tech – Wer schreibt den Code?

Input: Fiona Krakenbürger (Heart of Code)

Feministische Perspektiven auf Überwachung

Feministische Perspektiven auf Überwachung
Input: Nicole Shephard (Wissenschaftlerin, Gender &Technologie)

HASS LÖSCHEN? EXPERTINNEN BEURTEILEN DAS NETZDG

Bilder

Building a feminist Internet