Decolonize 1968!

Dossier

Decolonize 1968!

Westberliner Komitee für die Rechte der Frau, 20.11.1976. Foto: Fotograf: Jürgen Henschel, Quelle: FHXB Friedrichshain- Kreuzberg Museum. Alle Rechte vorbehalten.

Zum 50. Jubiläum der Proteste von 1968 erinnern wir uns an die politischen Kämpfe, die feministische und linke Bewegungen bis heute prägen. Der dominanten Geschichtserzählung von Freiheit, Rebellion und grenzüberschreitender Solidarität setzen wir weibliche, queere, Schwarze und (post-)migrantische Perspektiven entgegen, die Lücken im Diskurs schließen. Das Dossier ist eine Kooperation mit dem Missy Magazine.

Eine schwierige Liebe

Malcolm X, Angela Davis, Che Guevara: Die deutsche 1968er- Bewegung verehrte Revolutionsikonen of Color als Popstars. Diese Begeisterung war ehrlich – und bleibt ambivalent.

Von Thembi Wolf

„Und ich muss doch erzählen“

Die Liedermacherin und Aktivistin Fasia Jansen sang ihr ­Leben lang an gegen Krieg, Faschismus und Militarismus und für soziale Gerechtigkeit. Ein Porträt.

Von Nicola Lauré al-Samarai

Jenseits des Lesekreises

Warum die 1968er-Bewegung es nicht schaffte, sich mit den Arbeitskämpfen von Gastarbeiter*innen zu solidarisieren.

Von Azadê Peşmen

Mehr als Pro Choice

Ohne 1968 gäbe es in Deutschland heute keine sexuelle Freiheit und keine reproduktiven Rechte. Doch wer wird bei dieser Geschichte ausgelassen – und wie können wir das ändern?

Von Peggy Piesche

Zeitleiste

Die Zeitleiste ergänzt weibliche, queere, Schwarze und (post-)migrantische Schlaglichter aus der Geschichte auf die Zeit der Proteste von 1968.

Zeitleiste "Decolonize 1968!"Foto: Missy Magazine. Alle Rechte vorbehalten.