Gitti Hentschel

Gitti Hentschel

ehem. Leiterin Gunda-Werner-Institut
Gitti HentschelUrheber: Stephan Röhl. Creative Commons License LogoDieses Bild steht unter einer Creative Commons Lizenz.
Biografie: 

Arbeitsgebiete

  • GWI-Strategie- und Konzeptionsentwicklung,  v.a. für einzelne Schwerpunkte: Friedens- und Sicherheitspolitik mit Geschlechterperspektive; Feminismus und Geschlechterdemokratie (z.B. Green Ladies Lunch, Geschlechterpolitische Dialoge)  
  • Öffentlichkeitsarbeit im Medienverbund - als feministisch-geschlechterpolitisch-interkulturelle Herausforderung
  • Aufbau von (internationalen) Kontakten/Netzwerken

Biografie

Kommunikationswissenschaftlerin (M.A.), und Sozialpädagogin.
Seit 4/2000 Leiterin des -zunächst - Feministischen Instituts, seit Juni 2007 Gunda-Werner-Instituts  in der Heinrich-Böll-Stiftung. Freiberuflich: Publizistin, Dozentin unter anderem an TU und HU Berlin,  Mitinitiatorin und Mitglied des deutschen Frauensicherheitsrats, Mitbegründerin der »taz« 1979,  Jahre lang taz-Redakteurin und taz-Vorstand; danach freiberuflich Journalistin, ehemalige Mitverlegerin der Wochenzeitung »Freitag«, 10 Jahre lang - bis 2010 - ehrenamtlicher Vorstand des 4. Berliner Frauenhauses, 5 Jahre lang hauptamtliche Frauenbeauftragte der Alice-Salomon-Hochschule Berlin und Bundessprecherin der Hochschulfrauenbeauftragten.

Politische Schwerpunkte

Friedens- und Sicherheitspolitik aus Geschlechterperspektive; Strategien gegen (sexualisierte) Gewalt; Empowerment-Strategien für Frauen; Frauen und Medien; interkulturelle Kommunikation; Web-Kommunikation und feministische Perspektiven darauf.

Veröffentlichungen mit dem Fokus auf (sexualisierte) Gewalt (Auswahl)

  • Interview in der politischen Wochenzeitung "Jungle World" zu feministischen Positionen in der Debatte um die Pädophilen-Bewegung.
  • Die UN-Resolutionen zu Frieden, Frauen, Sicherheit im Überblick. in: Böll.Thema 1/2011: Wie Frauen und Männer gemeinsam Frieden schaffen
  • Friedens- und Sicherheitspolitik braucht Geschlechteranalysen - Essay - Aus Politik und Zeitgeschichte (APuZ 50/2010), Hg. Bundeszentrale für politische Bildung (bpb)
  • Roadmap to 1325 - ein symbolischer Staffellauf für eine geschlechtergerechte Sicherheitspolitik. in: Hoffnungsträger 1325, Hg. Gunda-Werner-Institut, Helmer Verlag 2008

  • Frauen an den Konfliktherd, in: Freitag, 06.04.07 [ » PDF]
  • Geschlechtergleichstellung in Deutschland. Was heißt hier Chancengleichheit? 2007 [ » PDF]
  • Challenges to the European security strategy from a gender perspective. Konferenzbeitrag, San Diego 2006 [ » PDF]
  • Preface, in: Umar, Lydia: Sophia's Place. Experiences Running The First Battered Women's Shelter in Nigeria. Lagos 2006
  • Ohne Frauen kein Frieden. Nachhaltige Sicherheit braucht eine Geschlechterperspektive, in: Inkota-Brief 133, September 2005: Sicherheit und Entwicklung [ » PDF]
  • Feministische Ansätze für eine nachhaltige Außen- und Sicherheitspolitik: Sicherheit braucht eine Geschlechterperspektive, in: Informationsbrief Weltwirtschaft & Entwicklung, Sonderdienst Nr.5-6, Juli 2005 [ » PDF]
  • Geschlechtergerechtigkeit in der Friedens- und Sicherheitspolitik. Feministische Ansätze und Perspektiven im 21. Jahrhundert, in: Hagemann, Karen/Davy, Jennifer/Kätzel, Ute (Hg.): Frieden – Gewalt – Geschlecht. Friedens- und Konfliktforschung als Geschlechterforschung, Klartext Verlag, Essen 2005 [ » PDF]
  • Von Männern für Männer. Die deutsche und europäische Sicherheitsstrategie ist gefährlich geschlechterblind, in: Frauen im Krieg – Frauen gegen den Krieg, taz-Beilage vom 24.09.2004 [ » PDF]
  • gemeinsam mit Bläss, Petra: Eine nachhaltige Sicherheitspolitik braucht die Genderperspektive. Der Frauensicherheitsrat zur deutschen UN-Politik., in: femina politica, Heft 2/2003 [ » PDF]
  • Geschlechterdemokratie – Ein Trojanisches Pferd für den Feminismus, in: Vielfalt der Visionen – Visionen der Vielfalt, taz-Beilage 2001
  • Sexueller Missbrauch an Kindern – worin liegt der Skandal?, in: Psychosoziale Frauenberatungsstelle donna klara e.V (Hg.): Folgen der Gewalt. Tagungsdokumentation, Kiel 1998
  • Sexuelle Gewalt gegen Kinder als Spiegelbild einer gewaltfreien Gesellschaft. in: Heusohn, Lothar/Klemm, Ulrich (Hg.): Sexuelle Gewalt gegen Kinder, Klemm & Oelschläger, Ulm 1998
  • Was wollen die Mädchen? Ostberliner Mädchenprojekte, in: Zentrum f. interdisziplinäre Frauenforschung der Humboldt-Universität (Hg.): Frauen und Geschlechterforschung in den Erziehungswissenschaften, Bulletin Nr. 17, Berlin 1998
  • (Hg.): Skandal und Alltag, Orlanda Frauenverlag, Berlin 1996
  • Gib Vati einen Gute-Nacht-Kuss, in: Kuckuck, Anke/Wohlers, Heide (Hg.): Lebenslänglich Vaters Tochter – Ausbrüche., 2. Überarbeitete Aufl., rororo Reinbek 1994
  • Sexueller Missbrauch – eine Geschichte von Vorurteilen, in: Mebes, Marion (Hg.): Mühsam, aber nicht unmöglich. Reader gegen sexuellen Missbrauch, Donna Vita Verlag, Berlin 1992

Alle Beiträge: 
01. Jul 2013
16. Mär 2011