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Feminismus und Antifaschismus zusammen denken!

Die neue Sichtbarkeit antifeministischer Politiken durch alte und neue rechte Akteure wie die AfD fordert heraus. Feminismus und emanzipatorische Geschlechterpolitiken müssen wieder offensiv in breiten Bündnissen vertreten werden, um die Deutungshoheit nicht den Rechten zu überlassen.

Von Juliane Lang

Rohe Männlichkeit

Woche für Woche trägt die Pegida-Bewegung in Dresden Rassismus auf die Straße, und das seit über drei Jahren. Frauenverachtung und Antifeminismus gehören fest dazu. Das wird wenig beachtet und verstanden. Aber es verändert das gesellschaftliche Klima dramatisch.

Von Hannah Eitel

"When they go low, we go high“ – gegen den Antifeminismus der AfD, auch im Bundestag

Im derzeitigen Bundestag gibt es keine politische Mehrheit für eine progressive Frauen- und Geschlechterpolitik. Denn neben der AfD sprechen sich auch FDP und Union entschieden gegen (gesetzgeberische) Maßnahmen aus, um Gleichstellung aktiv zu befördern. Für Grüne gilt daher mehr denn je, weiter für Gleichstellung zu kämpfen – im Parlament und in der Gesellschaft.

Von Katja Dörner

„Mehr Kinder? Aber nur deutsche!“ - Die Familienpolitik der AfD

Die Kritik an gleichstellungspolitischen und feministischen Errungenschaften unserer Gesellschaft wird lauter. Die AfD hat sich zum Sprachrohr antifeministischer Strömungen gemacht. Ihre Familienpolitik soll die traditionelle Kleinfamilie stärken und dem „Erhalt des eigenen Staatsvolkes“ dienen. 

Von Dr. Klemens Ketelhut

Von bedrohten Kindern und besorgten Eltern - Wie Kinder und Kindeswohl in rechtspopulistischen Argumentationen instrumentalisiert werden

Rechte und antifeministische geschlechter-, familien- und sexualpolitische Forderungen drücken ein Bedürfnis nach einer autoritär eingerichteten Welt aus. Der Bezug auf die Kinder und das Kindeswohl stellt einen zentralen Mobilisierungsfaktor dar. Die Begriffe Familie und Sexualität sollen neu besetzt und liberale Errungenschaften zurückgedrängt werden.

Von Dr. Imke Schmincke

Voting for our future without us

For some of us having the right to vote is still a dream. Not having this choice means others decide on what terms to move on.

Von Yasmine Nayef Merei

Die AfD und die öffentlich-rechtlichen Medien: „Lassen Sie uns doch mal vernünftig miteinander reden“

Seit dem Erfolg der AfD in Sachsen-Anhalt vor einem Jahr läuft die Debatte zur AfD und den Medien. Im Interview spricht Rechtsextremismus-Experte David Begrich über die anfängliche „Dauerrepräsentanz des Ressentiments“, Alternativen zur Talkshow - und über die Unfähigkeit von Politiker*innen, dem vorgeblich „gesunden Menschenverstand“ der AfD eine eigene Sprache entgegenzusetzen.

Gender im US-Wahlkampf (3): AfD & Trump: Das steht für Frauenrechte und Gleichberechtigung auf dem Spiel

Frauenrechte und Gleichberechtigung - sowohl bei Donald Trump als auch bei der AfD dominiert ein klar traditionelles Verständnis Frauen und Familie. Positionen, die sich in ihrer Politik auswirkt. Es lässt sich klar erkennen: Unter Trump und AfD steht viel auf dem Spiel, wenn es um die mühsam errungene Gleichberechtigung innerhalb unserer Gesellschaft geht.

Von Hannah Winnek, Nora Löhle

Antifeminismus – Scharnier zwischen rechtem Rand und Mitte

Neben der Flüchtlings- ist die Geschlechter- und Familienpolitik ein bevorzugtes Terrain rechtspopulistischer Angriffe. Diese zeigen Wirkung bis weit in die Mitte der Gesellschaft – entsprechend umfassend muss die Antwort sein.

Von Henning von Bargen, Barbara Unmüßig

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