Anti-Genderismus

Deutsch
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Menschen, die sich selbst als eindeutig Mann oder Frau sehen und heterosexuell leben, sollen das selbstverständlich sein und tun dürfen. Die Unterscheidung in nur zwei Geschlechter greift aber zu kurz.

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Sexismus ist klar definiert, es geht um Ungleichbehandlung und Abwertung aufgrund von Geschlechterstereotypen. Frauen im Minirock oder mit weitem Ausschnitt sind keine einheitliche Gruppe, die alle gleichermaßen etwas Bestimmtes wollen.

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Frauen zwingen, ungewollt Kinder zu bekommen, widerspricht unter anderem dem Recht auf Gesundheit, auf körperliche Integrität sowie dem Recht auf Gewissensfreiheit, moralische Autonomie und Entscheidungsfreiheit – und dem weltweit anerkannten Menschenrecht auf selbstbestimmte Mutterschaft.

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Der Verweis auf feststehende biologische Tatsachen ist eine der ältesten Strategien, mit der traditionelle Geschlechterrollen und Hierarchien legitimiert und gestärkt werden. Menschliches Verhalten beruht aber nicht nur auf biologischen Faktoren wie Genen, Gehirnstruktur oder Hormonen.

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Die Gender Studies beschäftigen sich mit (historischen) Fragen und mit Menschen, die oft vergessen oder ausgelassen wurden, und tragen auf diese Weise gerade zu mehr Objektivität bei.

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Die Situation von Frauen in Deutschland hat sich in den letzten Jahrzehnten deutlich verbessert. Sexismus, also Benachteiligung aufgrund des Geschlechts, ist jedoch nicht beseitigt.

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Feminismus setzt sich für eine gerechte Gesellschaft für alle Geschlechter ein. Auch Männer können benachteiligt sein.

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Migrant*innen in Deutschland bekommen nicht erheblich mehr Kinder. Auch zahlen sie deutlich mehr Steuern und Sozialbeiträge, als sie umgekehrt vom Staat erhalten.

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Migrant*innen haben verschiedene Werthaltungen. Natürlich gibt es auch Geflüchtete oder Migrant*innen mit konservativen Geschlechterbildern (genauso wie es Deutsche mit traditionellen oder sexistischen Vorstellungen gibt). Viele Menschen flüchten aber auch, gerade weil sie für Frauenrechte eintreten oder homosexuell sind und deswegen politisch verfolgt werden.

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Gender Mainstreaming ist eine Strategie zur Förderung der Gleichstellung aller Geschlechter. Ziel ist es, Chancengleichheit als durchgängigen Aspekt in alle Politikfelder einzuziehen. Die Vorstellung, Gender Mainstreaming würde Menschen „gleichmachen“, ist falsch

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