Frieden & Sicherheit

von

Emanzipatorische Gesetze und Geschlechtergerechtigkeit waren auf der Agenda des Friedenabkommens mit der FARC. Die Realität sieht für viele allerdings anders aus. 

Gewalt & Konflikt

Barbara Unmüßig am Redepult
von

Folter und sexualisierte Gewalt gehören zum Alltag in syrischen Gefängnissen. Doch bei den Friedensverhandlungen in Genf spielen die Menschenrechtsverletzungen des Assad-Regimes keine Rolle. Barbara Unmüßig fordert daher, dass auch Frauen als Verhandlerinnen an den Friedenstischen sitzen müssen.

Umriss einer Reaper Drone auf einer Straße
von

Welche Bilder dürfen und sollten wir zeigen, von Gewalt, Trauer und Tod - und welche sind Geschmacklos? Schon Susan Sontag warnt, dass genau dort, wo vom „gutem Geschmack“ beim Betrachten der Leiden anderer die Rede, Vorsicht geboten ist. Denn nicht selten werde von Angst und Trauer abgelenkt. Gewaltloser zu betrachten und/oder zu zeigen ist selbst keine gewaltfreie Wahrnehmungsangelegenheit.

Sexualisierte Gewalt an Kindersoldat_innen in bewaffneten Konflikten

Im Rahmen des Ausstellungsprojektes "Was sehen Sie Frau Lot?"
Eine Veranstaltung des Gunda-Werner-Institutes.

Weiterlesen:
Unschuld unter Beschuss - Bericht vom Fachgespräch "Sexualisierte Gewalt an Kindersoldat_innen in bewaffneten Konflikten"

Individuelle und gesellschaftliche Folgen der sexualisierten Gewalt an Kindersoldat_innen - Input vom Fachgespräch

UN-Resolutionen

von

Die Bundesregierung hat einen neuen Aktionsplan zur Umsetzung der UN-Resolution 1325 verabschiedet. Doch ohne ausreichende finanzielle Ressourcen wird es mit der Umsetzung schwierig. Eine Pressemitteilung von medica mondiale.

 

Friedensarbeit

100 Jahre Women's International League for Peace and Freedom
von

Vor genau 100 Jahren gründeten mehr als tausend Pazifistinnen die Internationale Frauenliga für Frieden und Freiheit. Ihre Ziele sind so aktuell wie damals.

Ein Banner für WILPF
von

100 Jahre nach dem 1.Internationalen FrauenFriedensKongresses in Den Haag und der mutigen und engagierten Initiative vieler Frauen gegen den Krieg in Europa und sind die Ideen und Forderungen der damaligen Friedensfrauen – leider – immer noch so aktuell wie damals.

Sicherheitsarchitektur

Die Geschlechterperspektive ist eine zentrale Kategorie und wichtiger Faktor für die Nachhaltigkeit politischer Strategien zur Konfliktprävention und -bearbeitung. Sie muss in alle Überlegungen, Dokumente und Konzepte einfließen und von allen Beteiligen ernst genommen und berücksichtigt werden.

Die Herstellung von Sicherheit nach gewaltförmigen Konflikten muss aus geschlechterpolitischer und feministischer Perspektive eine grundlegende Überwindung der Gewaltkultur beinhalten.

Frauensicherheitsrat

Tafel im Peace Garden in Minneapolis, Vereinigte Staaten

Der Frauensicherheitsrat hat eine Stellungnahme zum Vierten Bericht der Bundesregierung zur Umsetzung von UN-Resolution 1325 vorgelegt in dem Lücken und Probleme aufgezeigt werden.

Positionen

Gemeinsam mit internationalen Expert_innen fordert und fördert das Gunda-Werner-Institut eine geschlechtergerechte, feministische Frieden- und Sicherheitspolitik. Dafür haben wir Vorschläge zur Umsetzung entwickelt.

GWI-Publikationen

Cover Studie transitional Justice

In der Zeit nach Kriegen und schweren systematischen Menschenrechtsverletzungen werden geschlechtsspezifische Gewaltformen bei der Aufarbeitung und Aussöhnung meist vergessen. Die vorliegende Studie zeigt diese Probleme im Detail und präsentiert die daraus resultierenden Herausforderungen für die Politik und die Gesellschaft.

 Hoffnungsträger 1325

Die UN-Resolution 1325 soll dazu führen, dass Frauen bei der Prävention von Konflikten eine größere Rolle spielen. Das fordern viele Frauennetzwerke seit Jahren. Doch der Widerstand ist groß - auch in Europa.

Human Security = Women’s Security?

Keine nachhaltige Sicherheitspolitik ohne Geschlechterperspektive. Schriftenreihe des Gunda-Werner-Instituts Bd. 2, 2. überarb. Auflage, 2007

Frieden, Sicherheit und Geschlechterverhältnisse

Mit der vorliegenden Publikation präsentiert das Gunda-Werner-Institut ein ausführliches Positionspapier für die internationale Debatte zur Friedens- und Sicherheitspolitik. Schriftenreihe des Gunda-Werner-Instituts Bd. 6, 3. Aktualisierte Neuauflage, Dezember 2011

Veranstaltungen

10. Sep
International Congress for Democracy and Freedom
Berlin
29. Sep
Männlichkeiten zwischen Selbst- und Fremdbildern
Halle (Saale)
10. Aug
Frankfurter Buchmesse
Frankfurt am Main
11. Okt
Frankfurter Buchmesse
Frankfurt am Main
alle GWI Veranstaltungen

Friedens- und Sicherheitspolitik braucht die Gender-Perspektive

Friedens- und Sicherheitspolitik ist noch immer eine Männerdomäne, Konzepte und Strategien sind weitgehend gender-blind. Frauen kommen auf der Entscheidungsebene über Krieg, Konfliktprävention oder Friedensverhandlungen kaum vor. Frauen und Männer sind von gewaltsamen Konfliktaustragungen unterschiedlich betroffen. Eine nachhaltige Friedens- und Sicherheitspolitik braucht eine Geschlechterperspektive. Die Resolutionen 1325, 1820, 1888 und 1889 des UN-Sicherheitsrats weisen einen Weg, wie Friedens- und Sicherheitspolitik geschlechtergerechter werden kann. Deshalb setzen wir uns besonders für ihre Umsetzung ein.

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Die GWI-News rund um Feminismus & Geschlechterdemokratie.

Gut zu wissen

  • E-Learningkurs von HREA: Women, Peace and Security mehr»
  • Toolbox Krisenmanagement - Von der zivilen Krisenprävention bis zum Peacebuilding: Prinzipien, Akteure, Instrumente. Herausgegeben von: Stiftung für Wissenschaft und Politik sowie dem Zentrum für Internationale Friedenseinsätze  [» PDF]
  • Commission on the Status of Women (CSW)
    Die CSW beschäftigt sich mit den Themen Gender, Frieden und Sicherheit. 
  • 57. CSW  [» PDF]
  • 56. CSW  [» PDF]
  • 55. CSW  [» PDF]
  • Windhoek Declaration Der von Namibia verabschiedete Aktionsplan „On Mainstreaming. A Gender Perspective in Multidimensional Peace Support Operations“  [» PDF]
  • Reform at the United Nations
    High-Level Panel on Threats, Challenges and Change, 2004 mehr»
  • UN-Reform: What's in it for Women?
    Die Publikation beinhaltet Reflektionen, Einblicke und Analysen von Frauen aus verschiedenen Regionen, die sich besonders mit dem Einfluss des UN-Reform-Prozesses auf Frauen auf regionaler und nationaler Ebene beschäftigen.  Vortrag von Gitti Hentschel 2007 » PDF
  • UNRIC
    Das regionale UN-Informationszentrum für Westeuropa zur Frauenpolitik der UN und Peking+5 mehr»
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