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Gleicher und ungleich zugleich

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„Gleicher und ungleich zugleich“ Neukonfiguration von Macht und flexibilisierten Ungleichheiten. Internationale Tagung 6.+ 7.11.12
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„Gleicher und ungleich zugleich“ Neukonfiguration von Macht und flexibilisierten Ungleichheiten. Internationale Tagung 6.+ 7.11.12

Neukonfigurationen von Macht und flexibilisierten Ungleichheiten

Dokumentation der internationalen Tagung vom 6. und 7. November 2012 an der Ruhr-Universität Bochum

Die Geschlechterverhältnisse entwickeln sich heute paradox: Frauen erlangen zunehmend Chancen, um in gesellschaftlichen Feldern, wie Politik, Bildung und Arbeitsmarkt zu partizipieren. Die meisten Frauen und auch Männer wollen ein Leben jenseits des Hausfrauen-Ernährer-Modells. Im Windschatten dieser Entwicklung zu mehr Gleichberechtigung werden Ungleichheiten jedoch neu organisiert. Im globalen Kapitalismus, der Frauen bereitwillig in den Arbeitsmarkt miteinbezieht, wird Gleichheit auf eine Chancengleichheit im zunehmend flexibilisierten Arbeitsmarkt verengt.



Die Konferenz fragte danach, wie komplexe soziale Ungleichheiten gegenwärtig reorganisiert werden, anhand folgender Leifragen: Wie verändern sich Machtverhältnisse angesichts des flexibilisierten Kapitalismus und des Umbaus des Wohlfahrtstaates? Wie verändern sich Geschlechterverhältnisse? Und welche gesellschafts- und geschlechterpolitischen Gestaltungsansätze können eröffnet werden?

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