Verfemte Sprachen. 2. Arabisch-deutsche Literaturtage

Das Festival präsentierte Schriftsteller*innen aus Ägypten, Syrien, Tunesien, Palästina, Österreich und Deutschland. Wir betrieben den arabisch-deutschen Dialog und luden ein zur Diskussion über zeitgenössische Literatur, Lyrik und Comics und fragten: Warum hat es arabischsprachige Kultur in Deutschland so schwer? Wir erinnern an Künstler*innen, die unbedingt dabei sein müssten, doch als politische Gefangene inhaftiert wurden. Mit Live-Performances, einem Comic-Salon und einer Lyriknacht wurden die Literaturtage von den feministischen Schriftstellerinnen Basma Abdelaziz (Kairo) und Kathrin Röggla (Berlin) eröffnet. Kuratiert von Ramy Al-Asheq, Lilian Pithan und Dr. Ines Kappert.

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Was bleibt von Köln - What remains of Cologne?

"Die Kölner Silvesternacht" ist zum Sinnbild der Konflikte um Geflüchtete, Rassismus und Sexuelle Selbstbestimmung geworden - dabei fußt ihre Darstellung auf widersprüchlichen Aussagen, unbestätigten Informationen und teilweise schlichtweg falschen Zuschreibungen. Auf dem taz.lab2016 in Berlin analysiert die Social Media Aktivistin T. Vicky Germain die "Silvesterdebatte" als Dokument rassistischer Diskurse, um an ihr die Notwendigkeit einer Aufarbeitung der kolonialistischen Geschichte Deutschlands zu betonen. [48:26 min, Englisch]