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Thermometer mit Minusgraden
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Die EU war bisher ein Motor für progressive Frauenpolitik. Doch dieser Motor stottert. Ein feministischer Zwischenruf.

Aktuelles

Umriss einer Reaper Drone auf einer Straße
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Welche Bilder dürfen und sollten wir zeigen, von Gewalt, Trauer und Tod - und welche sind Geschmacklos? Schon Susan Sontag warnt, dass genau dort, wo vom „gutem Geschmack“ beim Betrachten der Leiden anderer die Rede, Vorsicht geboten ist. Denn nicht selten werde von Angst und Trauer abgelenkt. Gewaltloser zu betrachten und/oder zu zeigen ist selbst keine gewaltfreie Wahrnehmungsangelegenheit.

Das in regenbogenfarben erleuchtete Brandenburger Tor in einem Handy-Display.
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Die Trauer um die Toten von Orlando zeigt, wie schwierig es ist, sich vor politischen Vereinnahmungen jenseits queerer Gefühlspolitiken zu schützen. Bleibt nur, dagegen anzulachen? KWEEK. Der queere Zwischenruf.

fauchender Tiger
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Die neueste Kunstaktion des Zentrums für politische Schönheit teilt in alle Richtungen aus. Bei aller Kritik: Das ist angemessen.

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Unser aller Leben ist Prekär. Denn es hängt letztendlich immer von der Unterstützung und Sicherung durch Andere ab - andere Menschen, Institutionen, unseren Umwelten. Allerdings sind nicht alle Leben im gleichen Maße von Prekarität betroffen.

Toilettenaufschrift Männer
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Als mit Claudia Neumann am Samstag zum ersten Mal in der deutschen Fernsehgeschichte eine Frau ein Fußball-Länderspiel der Männer kommentierte, hatte die uralte Debatte über die Krise des Mannes auch die #Euro2016 erreicht. Doch die Erzählung vom Mann in der Krise hat einen gewaltigen Haken: Sie ist Unsinn. Ein feministischer Zwischenruf.

Online-Debatte: Diskutieren Sie mit!

Urheber: Walt Jabsco. Creative Commons LizenzvertragDieses Bild steht unter einer Creative Commons Lizenz.

In der aktuellen Online-Debatte gehen wir der Frage nach warum es nach den Übergriffen in der Silvesternacht 2015/2016 so leicht war, die feministischen Forderung nach sexueller Selbstbestimmung und damit auch nach Sicherheit in der Öffentlichkeit, für rassistische Positionen zu funktionalisieren. Diskutieren Sie mit.

Feminismus&Geschlechterdemokratie

Sibylle Plogstedt hat die Frauenzeitung Courage mitgegründet und für die erste grüne Bundestagsfraktion Konzepte zu sexueller Gewalt und zum Antidiskriminierungsgesetz erarbeitet. Das Archiv Grünes Gedächtnis hat mit ihr über ihre Erfahrungen gesprochen.

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Am 30. Mai 2016 fand zur Rechtsvereinfachung im SGB II eine Anhörung im Bundestag statt. Es ging u.a. um die Kürzungen in Alleinerziehendenhaushalten. Doch das trägt eher zu Konflikten in Familien, denn zu geplanten Vereinfachung bei. Ein feministischer Zwischenruf.

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Dieser Zwischenruf wird uns zu Beyoncé führen. Doch vorher wird es um Umweltverschmutzung, Isa Genzken, Michael Jackson und Prince gehen. KWEEK. Der queere Zwischenruf von Katrin Köppert.

Frieden & Sicherheit

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Trotz der von den Vereinigten Nationen geäußerten Versprechen, Frauen aktiver in Friedensverhandlungen einzubinden, mangelt es an Bereitschaft und Interesse, dies tatsächlich zu tun. Während globale Konfliktherde eskalieren, werden basisaktivistische Bewegungen und Grassroots-Frauen von Entscheidungsprozessen der UN ausgeschlossen. Gitti Hentschel zieht eine Jahresbilanz und schlägt neue Richtungen vor.

v.l.n.r Ala Ali, Barbara Unmüßig, Gloria Atiba-Davies und Joumana Seif
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Frauen müssen an die Verhandlungstische und mitentscheiden über Strategien für Konfliktlösungen bzw. bei der Prävention von Konflikten. Gloria Atiba-Davies vom Internationalen Strafgerichtshof, Joumana Seif vom Syrian Women's Network aus Berlin und Ala Ali von der Iraqi al-Amal Association diskutierten.

von

Freitag 16.10.2015 - 13:00 Uhr. Abendpanel -  19:30  Frauen müssen an die Verhandlungstische und mitentscheiden über Strategien für Konfliktlösungen bzw. bei der Prävention von Konflikten. Fachgespräch (nur auf Einladung) mit öffentlichem Abendpanel.

 

Unterzeichnen

Urheber: Heinrich-Böll-Stiftung. Alle Rechte vorbehalten.

Jetzt Unterzeichen, denn: Sexualisierte Gewalt – nicht nur gegen Frauen – ist nicht neu und auch in Deutschland ein großes Problem. Sie geht uns alle an.

International

Geschlechterdemokratie: In Chile arbeitet das Regionalbüro der Heinrich-Böll-Stiftung vor allem mit feministischen Frauenorganisationen zusammen.

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Die Koordinatorin des Gender-Programms der Heinrich-Böll-Stiftung Russland, Irina Kosterina, erzählte Daptar.ru in einem Interview, wie man mit den weiblichen Problemen im Nordkaukasus arbeitet.

Mütter in Bangui
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Viele afrikanische Staaten haben sich zur Einhaltung der Menschenrechte verpflichtet. Doch deren Umsetzung ist vor allem für Frauen kaum Realität. Gedanken zu sexuellen und reproduktiven Rechten in Afrika.

Selbstbestimmt Leben

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Seit den massiven Übergriffen auf Frauen in Hamburg und Köln wird erneut eine Debatte zum bestehenden Sexualstrafrecht geführt. In dieser fehlt es jedoch häufig an Wissen um die bestehende Rechtslage. Dr. Ulrike Lembke stellt diese kurz dar, und zeigt auf, wo reformbedarf besteht.

von

Katja Krolzik-Matthei betrachtet die Einstellungen von Erwachsenen und Jugendlichen zur Abtreibung und diskutiert die anhaltende Problematik des Begriffs der "Selbstbestimmung" in der feministischen Debatte zu Abtreibungsrechten. Original erschienen in Geschlechtliche, sexuelle und reproduktive Selbstbestimmung. Praxisorientierte Zugänge, Michaela Katzer & Heinz-Jürgen Voß (Hrsg.), Psychosozial Verlag 2016

von

Im Interview berichtet Ramona Pisal, die Präsidentin des Deutschen Juristinnenbundes, über die aktuelle Gesetzgebung zu sexualisierter Gewalt und fordert die Verschärfung des Sexualstrafrechts sowie den umfassenden Schutz von sexueller Selbstbestimmung.

Feministische Forderungen für das 21. Jahrhundert

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Feminismus gewinnt wieder Fahrt, es ist das neue Cool. Immer mehr Frauen*, darunter auch sehr viele jüngere, bekennen sich als Feminist_innen. Wir* wollen das 21. Jahrhundert feministisch gestalten: Was also sind zentrale Hebel, mit denen wir ansetzen? Was sind die Forderungen, die auf dem Kongress stark gemacht wurden?

Dossier

Die EU hat in den letzten Jahrzehnten bei der Gleichstellung der Geschlechter Fortschritte gemacht, doch es gibt noch viele Herausforderungen. Die nächsten Europawahlen werden zeigen, ob das „Gleichstellungsprojekt Europa“ fortgesetzt und verbessert werden kann oder ob die meist konservativen oder rechtspopulistisch bis rechtsextremen Kräfte, die sich gegen eine emanzipative Gleichstellungspolitik wenden, Überhand gewinnen werden.

Dossier: Peking+20

„Wer Frauen stärkt, stärkt die Welt: Mach mit!“ Mit diesem Aufruf mobilisiert UN Women, die internationale Vertretung der Frauen-NGOs weltweit für „Peking+20“ und einen neuen Aufschwung zur Frauenpartizipation und Emanzipation.

Mitschnitt: Männlich, fremd – gefährlich?

Von der Legende des schwarzhaarigen Täters (Veranstaltungsinfos)

Das Video in groß.

Veranstaltungen

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Online-Debatte

Vor 30 Jahren befeuerte das Cyborg-Manifest von Donna Haraway Debatten rund um das (emanzipative) Potential von Technik. In unserer aktuellen Online-Debatte fragen wir: Welche Bedeutung haben Utopien heute? Wofür steht die Cyborg?. Wir laden Sie ein mitzudiskutieren.

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Debatte

Aktuelle politische Debatten feministisch betrachtet.

GWI Highlights

  • Green Ladies Lunch
    Aktuelle politische Debatten in Berlin mehr»
  • Gender-Toolbox
    Online-Handbuch zu Gendertraining mehr»
  • Dossier und Publikation zum Thema Grundeinkommen 
    Dossier: Selbstbestimmtes Leben als Basis für Emanzipation mehr»
    Publikation: Alternativen zum Sozialstaat - Wie könnte ein soziales Sicherungssystem aussehen, das Frauen und Männern eine eigenständige Absicherung ihrer Existenz möglich macht? mehr»
  • Roadmap to 1325
    Buch: Hoffnungsträger 1325 mehr»
  • »Frauenfragen sind Männerfragen sind Geschlechterfragen. 40 Jahre Neue Frauenbewegungen«
    Erste Kommentare und Beiträge der Konferenz vom 12.-14. 6.2008 in Bochum jetzt zum Download mehr»

GWI Publikationen

Neuauflage: Arbeitshilfen zur Anwendung der Analysekategorie "Gender" in Gender-Mainstreaming-Prozessen. Schriftenreihe des Gunda-Werner-Instituts Bd. 7, vierte, überarbeitete Neuauflage, 2015.

Frauenkörper sind immer wieder zentrales Ziel konservativer und fundamentalistischer Ideologie und Praxis. Der Essay der Soziologin Christa Wichterich bietet Hintergrundinformationen und analytische Zugänge aus einer internationalen Perspektive. Er will zu kritischen und kontroversen Debatten anregen und wirft notwendige Fragen auf.

Der feministische Augenblick

Grid imageCaroline Emcke, Journalistin, Publizistin und Autorin, erählt den Friedenspreis des Deutschen Buchhandels 2016. Neben ihren Journalistischen Arbeiten erschien zuletzt 2013 ihr Buch "Weil es sagbar ist. Über Zeugenschaft und Gerechtigkeit" über Beschreibungen des unbeschreiblichen, Gewalt, Konflikt und Krieg. In ihrem vorherigen Buch, "Wie wir begehren" (2012) erkundet sie - anhand der eigenen Homosexualität- wie unser Begehren uns prägt, geprägt ist, und zu Ausgrenzung dienen kann. Die Verleihung des Preises findet am 23. Oktober in Frankfurt am Main statt. Foto: Stephan Röhl Creative Commons LizenzvertragDieses Bild steht unter einer Creative Commons Lizenz. Mehr