Heinrich-Böll-Stiftung

Schild mit "Stop Hate"
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Hate Speech, Hasskommentare, die Verrohung der Gesellschaft, Gewalt im Internet. All das ist an der Tagesordnung. Und was macht der Staat? Nichts. Zumindest bisher. Es besteht Handlungsbedarf. Dringend.

Aktuelles

Ein Gemälde des Malers Caspar David Friedrich: Ein Mann blickt über ein Meer an Wolken.
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Im neuen Männermagazin der ZEIT sind Männer gar nicht so leicht zu finden. Stattdessen füllt Werbung, offensichtlich oder versteckt, den Großteil der Hochglanzseiten. Teure Hemden, Jacken, Uhren oder Kaffeemaschinen umreißen einen Mann ohne Geldsorgen, soziale Kämpfe, frei von Zweifel: Nach einem kritischen Männerbild sucht man im "ZEITmagazin MANN" vergeblich.

Two women at the Gay Pride March in Johannesburg October 26, 2013
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LSBTI-Aktivist/innen und -Organisationen sehen sich mit enormen Widerständen konfrontiert, wenn sie ihre fundamentalen Rechte auf friedliche Versammlung und Vereinigung wahrnehmen wollen. Eine Tour d-Horizont.

Plakat mit Aufschrift: §218 abschaffen
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Jedes Jahr im September zieht  der sogenannte Marsch für das Leben durch Berlin. Abtreibungsgegner_innen demonstrieren für ein veraltetes Familienbild und  das in ihren Worten „angebliche Menschenrecht auf Abtreibung“. Doch die Forderung nach Abschaffung des §218 ist wichtig für eine gleichberechtigte Gesellschaft.

Eine Nahaufnahme vom Bart des italienischen Faschisten Italo Balbo
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Hinter dem Bart werde das Gesicht bis zur Unkenntlichkeit versteckt, er sei Symbol patriarchalischer Unterdrückung und nicht vereinbar mit einer freiheitlich-demokratischen Grundordnung - einige Bezirke in Berlin-Neukölln seien bereits fast vollständig in der Hand von Gesichtsbehaarten! Wie wäre es, wenn wir über Männer und Bärte so wie über muslimische Frauen und die Burka sprechen würden?

Kreuzende Streifen einer Laufbahn
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Die Athletin Caster Semenya wurde nach der Leichtathletik-WM 2009 einer Reihe von voyeuristisch ausgeschlachteten Maßnahmen zur "Geschlechtsfeststellung" ausgesetzt. Ihre körpereigene Testosteronproduktion würde die Wettbewerbsfähigkeit in Frage stellen. Nach der Olympiade 2016 ist die 800-Meter-Läuferin erneut in der Presse - Leo Yannick Wild über die Medien und Caster Semenya.

Urheber: Stephan Röhl. Creative Commons License LogoDieses Bild steht unter einer Creative Commons Lizenz.

Am 31.05.2016 wurde im Gunda-Werner-Institut getagt. Die Tagung bot einen Überblick über Antifeminismus und seine verschiedenen „Spielarten“, zeigte auf, wie Aktivitäten von anti-feministischen Akteur*innen auf gesellschaftspolitische Debatten Einfluss nehmen. Zudem wurden Strategien im Umgang mit antifeministischen Aktivitäten weiterentwickelt.

Feminismus&Geschlechterdemokratie

Frau im Nikab vor einer Wand in Regenbogenfarben
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In der Kopftuchdebatte war es schon auffällig, für die Burkadebatte gilt es in besonders hohem Maße: Die Hauptperson spricht nicht. Ein feministischer Zwischenruf.

Tor im Maracanã Stadion in Rio de Janero
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Game Over. Das war Olympia: Sexistische Berichterstattung, Burkini und Bikini, Zwangsouting. Aber vor allem ein Fest der randigsten Randsportarten und ihrer Fans. Ein queer-feministischer Rückblick. 

Prismen
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„Islam“ und „Feminismus“ werden in der weißen Mehrheitsgesellschaft als Widerspruch wahrgenommen. Denn Emanzipation und Religion- insbesonderes Islam, schlössen einander aus. Ich sehe das anders.

 

Frieden & Sicherheit

Barbara Unmüßig am Redepult
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Folter und sexualisierte Gewalt gehören zum Alltag in syrischen Gefängnissen. Doch bei den Friedensverhandlungen in Genf spielen die Menschenrechtsverletzungen des Assad-Regimes keine Rolle. Barbara Unmüßig fordert daher, dass auch Frauen als Verhandlerinnen an den Friedenstischen sitzen müssen.

Umriss einer Reaper Drone auf einer Straße
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Welche Bilder dürfen und sollten wir zeigen, von Gewalt, Trauer und Tod - und welche sind Geschmacklos? Schon Susan Sontag warnt, dass genau dort, wo vom „gutem Geschmack“ beim Betrachten der Leiden anderer die Rede, Vorsicht geboten ist. Denn nicht selten werde von Angst und Trauer abgelenkt. Gewaltloser zu betrachten und/oder zu zeigen ist selbst keine gewaltfreie Wahrnehmungsangelegenheit.

von

Trotz der von den Vereinigten Nationen geäußerten Versprechen, Frauen aktiver in Friedensverhandlungen einzubinden, mangelt es an Bereitschaft und Interesse, dies tatsächlich zu tun. Während globale Konfliktherde eskalieren, werden basisaktivistische Bewegungen und Grassroots-Frauen von Entscheidungsprozessen der UN ausgeschlossen. Gitti Hentschel zieht eine Jahresbilanz und schlägt neue Richtungen vor.

Online-Debatte: Diskutieren Sie mit!

Urheber: Walt Jabsco. Creative Commons License LogoDieses Bild steht unter einer Creative Commons Lizenz.

In der aktuellen Online-Debatte gehen wir der Frage nach warum es nach den Übergriffen in der Silvesternacht 2015/2016 so leicht war, die feministischen Forderung nach sexueller Selbstbestimmung und damit auch nach Sicherheit in der Öffentlichkeit, für rassistische Positionen zu funktionalisieren. Diskutieren Sie mit.

International

Demonstration in Beirut
von

Als sich im Juli 2015 die Bürgerbewegung im Libanon bildete, engagierten sich auch viele Frauen. Doch schon bald wurden sie aus der Bewegung gedrängt. Leen Hashem über Schnittstellen zwischen öffentlich und privat.

Blick auf die Altstadt von Marrakech
von

In Marokko sehen sich viele LGBTI-Personen gezwungen im Verborgenen zu leben. Denn „unzüchtige oder widernatürliche Handlungen mit einer Person gleichen Geschlechts“ stehen in Marokko unter Strafe. Doch auch die gesellschaftlichen Anfeindungen nehmen zu – bis hin zur Selbstjustiz.

NRO in Tunis
von

Die Zahl homophober Äußerungen ist explosionsartig gestiegen und nach wie vor werden Homosexuelle zu Gefängnisstrafen verurteilt. Seit der Revolution 2011 wird dieses Thema, vor allem dank des Engagements von NGO's, in der Öffentlichkeit und den Medien breit diskutiert.

Selbstbestimmt Leben

Wir dürfen die Debattenführung nicht den Rechten überlassen, sondern müssen unabhängig davon Antworten suchen. Zum Video-Mitschnitt der Podiumsdiskussion am 17. Mai 2016 in der Heinrich-Böll-Stiftung.

Geschlechterdemokratie: In Chile arbeitet das Regionalbüro der Heinrich-Böll-Stiftung vor allem mit feministischen Frauenorganisationen zusammen.

von

Seit den massiven Übergriffen auf Frauen in Hamburg und Köln wird erneut eine Debatte zum bestehenden Sexualstrafrecht geführt. In dieser fehlt es jedoch häufig an Wissen um die bestehende Rechtslage. Dr. Ulrike Lembke stellt diese kurz dar, und zeigt auf, wo reformbedarf besteht.

Feministische Forderungen für das 21. Jahrhundert

von

Feminismus gewinnt wieder Fahrt, es ist das neue Cool. Immer mehr Frauen*, darunter auch sehr viele jüngere, bekennen sich als Feminist_innen. Wir* wollen das 21. Jahrhundert feministisch gestalten: Was also sind zentrale Hebel, mit denen wir ansetzen? Was sind die Forderungen, die auf dem Kongress stark gemacht wurden?

Dossier

Die EU hat in den letzten Jahrzehnten bei der Gleichstellung der Geschlechter Fortschritte gemacht, doch es gibt noch viele Herausforderungen. Die nächsten Europawahlen werden zeigen, ob das „Gleichstellungsprojekt Europa“ fortgesetzt und verbessert werden kann oder ob die meist konservativen oder rechtspopulistisch bis rechtsextremen Kräfte, die sich gegen eine emanzipative Gleichstellungspolitik wenden, Überhand gewinnen werden.

Dossier: Peking+20

„Wer Frauen stärkt, stärkt die Welt: Mach mit!“ Mit diesem Aufruf mobilisiert UN Women, die internationale Vertretung der Frauen-NGOs weltweit für „Peking+20“ und einen neuen Aufschwung zur Frauenpartizipation und Emanzipation.

Mitschnitt: Syrien: Folter und sexualisierte Gewalt mit System

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Online-Debatte

Vor 30 Jahren befeuerte das Cyborg-Manifest von Donna Haraway Debatten rund um das (emanzipative) Potential von Technik. In unserer aktuellen Online-Debatte fragen wir: Welche Bedeutung haben Utopien heute? Wofür steht die Cyborg?. Wir laden Sie ein mitzudiskutieren.

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Debatte

Aktuelle politische Debatten feministisch betrachtet.

GWI Highlights

  • Green Ladies Lunch
    Aktuelle politische Debatten in Berlin mehr»
  • Gender-Toolbox
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  • Dossier und Publikation zum Thema Grundeinkommen 
    Dossier: Selbstbestimmtes Leben als Basis für Emanzipation mehr»
    Publikation: Alternativen zum Sozialstaat - Wie könnte ein soziales Sicherungssystem aussehen, das Frauen und Männern eine eigenständige Absicherung ihrer Existenz möglich macht? mehr»
  • Roadmap to 1325
    Buch: Hoffnungsträger 1325 mehr»
  • »Frauenfragen sind Männerfragen sind Geschlechterfragen. 40 Jahre Neue Frauenbewegungen«
    Erste Kommentare und Beiträge der Konferenz vom 12.-14. 6.2008 in Bochum jetzt zum Download mehr»

GWI Publikationen

Neuauflage: Arbeitshilfen zur Anwendung der Analysekategorie "Gender" in Gender-Mainstreaming-Prozessen. Schriftenreihe des Gunda-Werner-Instituts Bd. 7, vierte, überarbeitete Neuauflage, 2015.

Frauenkörper sind immer wieder zentrales Ziel konservativer und fundamentalistischer Ideologie und Praxis. Der Essay der Soziologin Christa Wichterich bietet Hintergrundinformationen und analytische Zugänge aus einer internationalen Perspektive. Er will zu kritischen und kontroversen Debatten anregen und wirft notwendige Fragen auf.

Der feministische Augenblick

Flagge der Bisexuellen als weltweites Erkennungssymbol und zur Repräsentation des Stolzes von BisexuellenJährlich am 23. September findet der Bi Visibility Day statt. Initiiert wurde dieser Feiertag 1999 von drei bisexuellen Aktivisten in den USA. Bi Visibility Day ruft die bisexuelle Community und Unterstützer*innen auf, gegen Vorurteile und Diskriminierungen auf die Straße zu gehen und Bisexualität mehr in die Öffentlichkeit zu rücken.. Foto: Peter Salanki. Creative Commons License LogoDieses Bild steht unter einer Creative Commons Lizenz. Mehr