Einführung in Feminismus und Antifeminismus

Einführung

Was ist Antifeminismus und warum ist er ein Problem für die Demokratie?

Was ist Antifeminismus und warum ist er ein Problem für die Demokratie? Bin ich schon Antifeminist, wenn ich gegen die Quote bin? Über wen und was reden wir da eigentlich? Die einführenden Texte erklären Begriffe, beschreiben Erscheinungsformen von Antifeminismus und zeigen, dass er zu einer schleichenden Erosion zentraler Werte und Errungenschaften einer offenen und liberalen Gesellschaft führt. Er schränkt Handlungs- und Denkräume von allen ein, wenn demokratische Offenheit und Vielfalt nicht nur verteidigt, sondern auch weiterentwickelt werden.

Was ist Antifeminismus?

Begriffserklärungen

Kommentar: Rohe Männlichkeit

Rohe Männlichkeit

Woche für Woche trägt die Pegida-Bewegung in Dresden Rassismus auf die Straße, und das seit über drei Jahren. Frauenverachtung und Antifeminismus gehören fest dazu. Das wird wenig beachtet und verstanden. Aber es verändert das gesellschaftliche Klima dramatisch.

Von Hannah Eitel

Tariks Anti-Feminismus-Krise

Antifeminismus – Scharnier zwischen rechtem Rand und Mitte

Neben der Flüchtlings- ist die Geschlechter- und Familienpolitik ein bevorzugtes Terrain rechtspopulistischer Angriffe. Diese zeigen Wirkung bis weit in die Mitte der Gesellschaft – entsprechend umfassend muss die Antwort sein.

Von Henning von Bargen, Barbara Unmüßig

Feminismus bedeutet: Auseinandersetzung mit Macht und Herrschaftsverhältnissen.

"Wir müssen uns mit Macht- und Herrschaftsverhältnissen auseinandersetzen."
Barbara Unmüßig

Woher kommt Feminismus?

Feministische Traditionen | Geschichte

Feminismus ist weltweit eine der erfolgreichsten sozialen Bewegungen. Sie begann mit der französischen Revolution, Ende des 18. Jahrhunderts. Von den Einzelkämpfer*innen der ersten Stunde bis heute hat sich viel bewegt.

zum Dossier

Zum Weiterlesen:

Von Antifeminismus zu „Anti-Genderismus“?

Im Eröffnungspanel der Tagung ging es um die Frage, wie aktuelle Positionierungen rechtspopulistischer Akteur*innen und antifeministischen Ansichten zu Abwehrhaltungen gegenüber einer vermeintlichen Überbetonung der Kategorie Gender führen.

Von Marcel Braun