Familienpolitik

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Familienpolitik

Wenn es nach der AfD ginge, sollten nur „deutsche Frauen“ Kinder kriegen. Kinder und Kindeswohl werden für rassistische Argumentationen instrumentalisiert, die Begriffe Familie und Sexualität umgedeutet.

Rechtspopulismus, Familie und Kinder

„Mehr Kinder? Aber nur deutsche!“ - Die Familienpolitik der AfD

Die Kritik an gleichstellungspolitischen und feministischen Errungenschaften unserer Gesellschaft wird lauter. Die AfD hat sich zum Sprachrohr antifeministischer Strömungen gemacht. Ihre Familienpolitik soll die traditionelle Kleinfamilie stärken und dem „Erhalt des eigenen Staatsvolkes“ dienen. 

Von Dr. Klemens Ketelhut

Von bedrohten Kindern und besorgten Eltern - Wie Kinder und Kindeswohl in rechtspopulistischen Argumentationen instrumentalisiert werden

Rechte und antifeministische geschlechter-, familien- und sexualpolitische Forderungen drücken ein Bedürfnis nach einer autoritär eingerichteten Welt aus. Der Bezug auf die Kinder und das Kindeswohl stellt einen zentralen Mobilisierungsfaktor dar. Die Begriffe Familie und Sexualität sollen neu besetzt und liberale Errungenschaften zurückgedrängt werden.

Von Dr. Imke Schmincke

Argumente

„Gender raus!“

Angriffe gegen Feminismus, Gleichstellungspolitik, sexuelle Selbstbestimmung und Geschlechterforschung haben stark zugenommen. Das vorliegende Dossier gibt Anregungen, wie Behauptungen richtiggestellt werden können.

Antifeministische Position:
„Migrantinnen bekommen viele Kinder und belasten die Sozialsysteme, während die Deutschen aussterben.“

Gegenargument:
Migrant*innen in Deutschland bekommen nicht erheblich mehr Kinder. Auch zahlen sie deutlich mehr Steuern und Sozialbeiträge, als sie umgekehrt vom Staat erhalten.

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