Institut

Das Team des GWI.. Foto: Stephan Röhl. Creative Commons License LogoDieses Bild steht unter einer Creative Commons Lizenz.

Gunda-Werner-Institut

Das Gunda-Werner-Institut für Feminismus und Geschlechterdemokratie ist in der Heinrich-Böll-Stiftung ein noch sehr junges Institut. Es ist 2007 aus den vormals getrennten Einheiten - dem Feministischen Institut und der Stabsstelle Gemeinschaftsaufgabe Geschlechterdemokratie - hervorgegangen. Wir haben uns zusammengeschlossen, um unsere Kräfte zu bündeln, neue Synergien zu erzielen und gemeinsam neue politische Perspektiven zu entwickeln. mehr»

Gemeinsam werden wir künftig noch profilierter arbeiten. Wir wollen

  • Geschlechterthemen offensiv politisieren
  • Feministische und geschlechterdemokratische Ansätze kritisch reflektieren
  • Frauenrechte als Menschrechte und Partizipation global fördern
  • Netzwerke unterstützen und ausweiten, ein virtuelles Wissensportal aufbauen
  • Diskurse zwischen Wissenschaft, Politik und Zivilgesellschaft initiieren
  • Gender-Kompetenzen durch Beratung aktiv vermitteln
Bild: Crossroads

Dieses Leitbild ist als gesellschaftspolitische Vision und als Organisationsprinzip gleichermaßen zu verstehen. Geschlechterdemokratie ist ein normativer Begriff, der gleiche Rechte, gleiche Chancen, gleiche Zugänge von Männern und Frauen zu wirtschaftlichen Ressourcen und politischer Macht postuliert.

An der Kampagne "Wer braucht Feminismus?" nahm das Team des Gunda-Werner-Intituts im Sommer 2015 teil.

Feminismus hat in der Heinrich-Böll-Stiftung Tradition; nicht zuletzt, weil eine der drei Teilstiftungen, aus denen sich die Heinrich-Böll-Stiftung entstanden ist, eine feministische Frauenstiftung war. Die „Frauenanstiftung“, ausschließlich von Frauen gegründet und geleitet, unterstützte und förderte schon seit 1988 feministische Projekte im internationalen Maßstab und trug entscheidend dazu bei, dass feministische Forderungen, Ziele und Inhalte auch in der neuen gemeinsamen Heinrich-Böll-Stiftung repräsentiert waren.

Geschlechterdemokratie hat die Vision, Demokratie zwischen Frauen und Männern herzustellen, und zwar nicht nur durch formale Gleichheit, sondern durch die Anerkennung von Verschiedenheit auf der Basis gleicher Rechte und Möglichkeiten. Geschlechterdemokratie ist ein Leitbild und Organisationsprinzip, das geschlechtliche Hierarchien und starre Geschlechterrollen, die in gesellschaftlichen Einrichtungen und Organisationen strukturell „eingefroren“ sind, aufbrechen und verändern will.

GWI- Publikationen

Neuauflage: Arbeitshilfen zur Anwendung der Analysekategorie "Gender" in Gender-Mainstreaming-Prozessen. Schriftenreihe des Gunda-Werner-Instituts Bd. 7, vierte, überarbeitete Neuauflage, 2015.

Frauenkörper sind immer wieder zentrales Ziel konservativer und fundamentalistischer Ideologie und Praxis. Der Essay der Soziologin Christa Wichterich bietet Hintergrundinformationen und analytische Zugänge aus einer internationalen Perspektive. Er will zu kritischen und kontroversen Debatten anregen und wirft notwendige Fragen auf.

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GWI-Highlights

  • Green Ladies Lunch
    Aktuelle politische Debatten in Berlin mehr»
  • Gender-Toolbox
    Online-Handbuch zu Gendertraining mehr»
  • Dossier und Publikation zum Thema Grundeinkommen 
    Dossier: Selbstbestimmtes Leben als Basis für Emanzipation mehr»
    Publikation: Alternativen zum Sozialstaat - Wie könnte ein soziales Sicherungssystem aussehen, das Frauen und Männern eine eigenständige Absicherung ihrer Existenz möglich macht? mehr»
  • Roadmap to 1325
    Buch: Hoffnungsträger 1325 mehr»
    Staffellauf zur Umsetzung der UN-Resolution in Europa mehr»
  • »Frauenfragen sind Männerfragen sind Geschlechterfragen. 40 Jahre Neue Frauenbewegungen«
    Erste Kommentare und Beiträge der Konferenz vom 12.-14. 6.2008 in Bochum jetzt zum Download mehr»
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