Männlichkeitspolitiken

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Tagung: Rassismus und Männlichkeiten

Nach den Übergriffen in der Silvesternacht in Köln und anderswo wird in Deutschland weniger über das Leid der Opfer der sexuellen Nötigungen diskutiert, sondern vor allem über die Herkunft der mutmaßlichen Täter und ihre problematischen Männlichkeitsvorstellungen. Die Tagung „Rassismus und Männlichkeiten“ bietet Akteur_innen aus der sozialen, pädagogischen und politischen Arbeit einen Reflexions- und Debattenraum, um ihre eigene Praxis kritisch zu hinterfragen und mit einem Fokus auf Männlichkeitsvorstellungen entlang verschiedener Fragestellungen das Verhältnis und Zusammenwirken von Rassismus und Geschlecht zu systematisieren:

Welche Folgen hat ein sensibler Blick auf Migration und Geschlecht für die soziale und pädagogische Praxis? Weshalb werden die Kritik an Rassismus und Sexismus noch so oft getrennt voneinander verhandelt, auch in männerpolitischen Kreisen? Wie können eigene Privilegien als weiße, heterosexuelle Frauen und Männer der Mehrheitsgesellschaft in der Praxis selbstverständlicher hinterfragt werden? Wie kann eine antisexistische und antirassistische Praxis aus männerpolitischer Perspektive aussehen?

Weitere Informationen

Michael Kimmel - The Guy´s Guide to Feminism - Keynote und Diskussion

Mit ihrem " Guy's Guide to Feminism" wollen Michael Kimmel und sein Kollege Michael Kaufman Männer davon überzeugen, dass sich Feminismus lohnt. Mit Feministinnen habe man nicht nur besseren Sex. Auch auf vielen anderen Ebenen bereichere der Einsatz für Gleichberechtigung von Mann und Frau das Leben.

Podcasts

Ilse Lenz: Von hegemonialer Männlichkeit zur Parallelkultur von Männlichkeiten

Martin Dinges: Von hegemonialer Männlichkeit zur Parallelkultur von Männlichkeiten

Diskussion: Von hegemonialer Männlichkeit zur Parallelkultur von Männlichkeiten

Dokumentationen

Das Bundesforum Männer

Publikationen

Die Schriften zur Geschlechterdemokratie, die das Forum Männer zusammen mit der Heinrich-Böll-Stiftung (ehemalige Stabsstelle Gemeinschaftsaufgabe Geschlechterdemokratie) von 2001 bis 2005 veröffentlichte.