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Ponys in Regenbogenfarben
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Mit den Kindern zu Oma, mit Oma und Kindern zur Tante, mit Kindern ohne Papa zu den Frankfurtern. Hauptsache, am 24. glänzen Kinderaugen unterm Weihnachtsbaum. Weihnachten ist Familienzeit, und die Kinderlosen stehen leicht fassungslos neben den Logistikmarathons ihrer Freundinnen und Freunde.

Der Anne-Klein-Frauenpreis 2015 geht an die Kurdin Nebahat Akkoc für ihren aktiven Widerstand gegen staatliche und häusliche Gewalt, für die Verteidigung der Menschenrechte und Rechte der Frauen.

Teilnehmer_innen des Fachgespräches "Frauen an die Friedenstische - Verhandeln für ein Ende von sexualisierter Gewalt  in  den aktuellen Konfliktregionen Syrien und Irak
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There ist no plan“ zur Beteiligung von Frauen an Friedensverhandlungen. Kein Plan und auch von vielen Seiten schlicht kein Interesse. - Bericht vom GWI Fachgespräch: "Frauen an die Friedenstische" vom 27.11.2014.

Postkarte "Moderne Sklaverei"
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Paula Riedemann und Babette Rohner von der Berliner Beratungsstelle Ban Ying setzen sich kritisch mit dem Begriff „Moderne Sklaverei“ auseinander. Sie stellen die Kampagnen der Beratungsstelle gegen Menschenhandel vor.

Plakat "Faircare - für eine gute, gerechte und legale Beschäftigung osteuropäischer Betreuungskräfte.
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Faircare berät Frauen aus Mittel- und Osteuropa, die in der häuslichen Pflege ausgebeutet werden. Doris Köhncke fordert eine staatliche Unterstützung der häuslichen Pflege, damit eine faire und gute Pflege für alle Beteiligten möglich wird.

Christina Thürmer-Rohr. Foto: sobotka. Alle Rechte vorbehalten.

Rück- und Ausblick zur Filmpremiere und Diskussion von "anfangen" -  Christina Thürmer-Rohr im Gespräch, vom 14.10.2014. Gerd Conradt’s Film über Christina Thürmer-Rohr nähert sich ihr und ihrer feministischen Arbeit auf eine sehr persönliche Weise.

Feminismus&Geschlechterdemokratie

Nebahat Akkoç
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Im September 2007 hat die Heinrich-Böll-Stiftung Türkei eine Tagung zur "Kurdenfrage" in Diyarbakır mitorganisiert. Auch Nebahat Akkoç war dabei und versuchte, sie mit eigenen Worten und vor dem Hintergrund ihrer eigenen Geschichte neu zu definieren.

Street Art in Istanbul
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Das Buch "Feminismus im Ausnahmezustand" verdeutlicht wie sich die Lebensgeschichte der Lehrerin Nebahat Akkoç, der Gründerin der Frauenrechtsorganisation KAMER, schon früh in eine Geschichte des Widerstandes entwickelte. Eine Rezension.

"Das Gackern der Hühner und Küken, das Zirpen der Grillen und Plätschern des Wassers - das ist Ihnen überlassen"

Früher machten sie Ravioli, heute Stadtteilarbeit. Aber was ist das eigentlich genau, Feminismus? Während eines gemeinsamen Urlaubs suchen KAMER-Aktivistinnen in einem Gespräch nach Antworten - und stoßen auf die Schwierigkeit, das Alltägliche in Worte zu fassen.

Frieden & Sicherheit

Sexualisierte Gewalt wird jeden Tag in Krisengebieten und Kriegsregionen weltweit als kämpferisches Mittel eingesetzt
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In den Krisenregionen und Kriegsgebieten tobt sexualisierte Gewalt als besonders perfides strategisches Mittel zur Einschüchterung, Demütigung und Zerschlagung der gegnerischen Parteien. Gitti Hentschel liefert eine detaillierte Analyse dieses Kriegsverbrechens und entwirft Strategien und Maßnahmen zur Bekämpfung sexualisierter Gewalt.

Frauen protestieren am 20. April 2012 auf dem Tahrir-Platz

Gewalt gegen Frauen ist in Ägypten an der Tagesordnung. Im Interview erklärt eine Vertreterin der feministischen Organization Nazra, wie sich die Gewalt auf das Leben der Frauen auswirkt und warum der Staat weiter daran arbeitet, sie aus Politik und Öffentlichkeit auszuschließen.

Tafel im Peace Garden in Minneapolis, Vereinigte Staaten

Der Frauensicherheitsrat hat eine Stellungnahme zum Vierten Bericht der Bundesregierung zur Umsetzung von UN-Resolution 1325 vorgelegt in dem Lücken und Probleme aufgezeigt werden.

Medienlabor

Christiane Stürenberg (links) in einer Gesprächsrunde des JB-Medienlabors
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Boulevard ist weiblich, feministisch sogar – mutige Thesen wurden da beim 3. Medienlabor des Journalistinnenbundes rausgehauen. Alle waren sich einig: Vom Urgestein des Boulevard-Journalismus Eva Kohlrusch bis zur jüngsten in der Runde, Juliane Leopold, Chefin von BuzzFeed-Deutschland: Boulevard ist der Journalismus der Stunde.

Dossier

Die EU hat in den letzten Jahrzehnten bei der Gleichstellung der Geschlechter Fortschritte gemacht, doch es gibt noch viele Herausforderungen. Die nächsten Europawahlen werden zeigen, ob das „Gleichstellungsprojekt Europa“ fortgesetzt und verbessert werden kann oder ob die meist konservativen oder rechtspopulistisch bis rechtsextremen Kräfte, die sich gegen eine emanzipative Gleichstellungspolitik wenden, Überhand gewinnen werden.

International

Demonstration kurdischer Frauen in Berlin, aufgenommen 2011

Im Interview spricht die KAMER-Gründerin Nebahat Akkoç über ihren 30-jährigen Kampf um Frauenrechte, die endlose Wut der Frauen auf die Politiker und den Problemen von Politikerinnen.

KAMER-Restaurant in der alten Karawanserei in Diyarbakir
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Das südöstliche Anatolien gilt im Westen als rückständig. Doch ausgerechnet hier drängen Frauen auf Emanzipation, führen Läden und Kindergärten. Denn hier begann die KAMER-Bewegung, angeführt von Nebahat Akkoç. Ein Portrait.

Nebahat Akkoç

Geboren wurde Nebahat Akkoç in einer Kleinstadt im Osten der Türkei. Bevor sie sich der Frauenarbeit widmete, arbeitete sie mehrere Jahre als Lehrerin. 1980 begann sie sich politisch zu engagieren.

Selbstbestimmt Leben

alte Menschen witzen in einer Reihe seitlich zum Betrachter, schwarz weiß
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In Europa leben und arbeiten zahlreiche ausländische Pflegekräfte. Doch über ihre Situation ist wenig bekannt. Patrycja Kniejska beschäftigt sich mit den Arbeitsbedingungen polnischer Pflegekräfte in Deutschland.

Frau mittleren Alters hält die Hand eines alten Menschen, im Vordergrund Wasserflasche und zwei Gläser
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In der Schweiz boomt der private Markt für ambulante Pflege und Betreuungs- sowie Haushaltsdienste. Sarah Schilliger setzt sich mit den Lebens- und Arbeitsbedingungen im Rahmen des Rotationssystems von Pendelmigrantinnen zur 24-Stunden-Betreuung in Privathaushalten auseinander.

schwarz-weiß Portrait einer alten Frau, im Hintergrund junge Menschen
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In vielen Haushalten in Deutschland, in denen Menschen gepflegt werden, arbeiten Hilfskräfte aus Mittel- und Osteuropa. Frau Dr. Elke Tießler-Marenda setzt sich in ihrem Beitrag mit den Rahmenbedingungen für eine legale Beschäftigung auseinander.

Der feministische Augenblick

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Spanien hat die umstrittene Verschärfung des Abtreibungsgesetzes auf Grund massiver öffentlicher Proteste nicht umgesetzt. Der konservative Justizminister Ruiz-Callardon hat daraufhin seinen Rücktritt angekündigt. (24.09.2014)

Creative Commons LizenzvertragDieses Bild steht unter einer Creative Commons Lizenz. Foto: gz.foto@flickr
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Die Boulevardisierung der Medien und die Verantwortung der Journalist_innen

„Wie halten wir es mit dem Boulevard?“ Dieses alte Streitthema ist längst nicht erledigt, sondern erregt aufs Neue die Gemüter und wirft die Frage auf, ob es einen guten Boulevard gibt. Einen Boulevard, in dem der Feminismus und die Frauenberichterstattung eine Rolle spielen. Diese Frage erläuterte das jb-Medienlabor am 20. November 2014 in Berlin.

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Berlin

Streitwert-Blog

In der Prostitutionsdebatte geht es um Körper, Sex und Sexualität. Um Freiheit, Macht und Recht. Um die Rolle des Staates und die Bedingungen des „Fleischmarktes“. Mein Körper gehört mir? Über Brüste und Gebärmutter reden viele mit. Nicht nur bei Sexarbeit, auch bei Abtreibung oder bei der Pille danach. Das hat einen Streitwert!

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Debatte

Aktuelle politische Debatten feministisch betrachtet.

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  • Green Ladies Lunch
    Aktuelle politische Debatten in Berlin mehr»
  • Gender-Toolbox
    Online-Handbuch zu Gendertraining mehr»
  • Dossier und Publikation zum Thema Grundeinkommen 
    Dossier: Selbstbestimmtes Leben als Basis für Emanzipation mehr»
    Publikation: Alternativen zum Sozialstaat - Wie könnte ein soziales Sicherungssystem aussehen, das Frauen und Männern eine eigenständige Absicherung ihrer Existenz möglich macht? mehr»
  • Roadmap to 1325
    Buch: Hoffnungsträger 1325 mehr»
  • »Frauenfragen sind Männerfragen sind Geschlechterfragen. 40 Jahre Neue Frauenbewegungen«
    Erste Kommentare und Beiträge der Konferenz vom 12.-14. 6.2008 in Bochum jetzt zum Download mehr»

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Cover Studie transitional Justice

In der Zeit nach Kriegen und schweren systematischen Menschenrechtsverletzungen werden geschlechtsspezifische Gewaltformen bei der Aufarbeitung und Aussöhnung meist vergessen. Die vorliegende Studie zeigt diese Probleme im Detail und präsentiert die daraus resultierenden Herausforderungen für die Politik und die Gesellschaft.

Wer mit dem Begriff „Gender“ arbeitet, wird nicht selten mit dem Vorwurf einer prinzipiellen Unwissenschaftlichkeit konfrontiert. Die Broschüre geht diesem Vorwurf nach und gibt Argumente für entsprechende Auseinandersetzungen an die Hand.