Türkei

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Gewalt an Frauen in der Türkei: „Das Wegsehen der anderen“

Interview

Täglich werden in der Türkei bis zu fünf Frauen umgebracht. Emine Akbaba hat Beweisvideos gesammelt und Fotos von Tatorten gemacht. Über sich selbst sagt sie, dass sie nicht mehr weiß, wie sie das Gesehene verarbeiten soll.  

Von Valerie-Siba Rousparast

Türkei: Frauenbewegung zu Beginn des 20. Jahrhunderts

Wirft man einen Blick auf die Frauenbewegungen zur Zeit des Osmanischen Reiches und der Gründungsphase der Republik Türkei, erkennt man, dass anfangs insbesondere das Recht auf Bildung, das Wahlrecht und die Staatsbürgerschaft als besonders dringend eingestuft wurden. 

Von Nacide Berber

Die Dynamik der Queer-Bewegung in der Türkei

Die Gezi-Proteste haben der LGBTIQ-Bewegung in der Türkei neuen, nachhaltigen Auftrieb gegeben. Die Geschichte der Bewegung, jedoch, beginnt spätestens Anfang des letzten Jahrhunderts.

Von Zülfukar Çetin

Meine Kurdenfrage

Im September 2007 hat die Heinrich-Böll-Stiftung Türkei eine Tagung zur "Kurdenfrage" in Diyarbakır mitorganisiert. Auch Nebahat Akkoç war dabei und versuchte, sie mit eigenen Worten und vor dem Hintergrund ihrer eigenen Geschichte neu zu definieren.

Von Nebahat Akkoç

Feminismus im Ausnahmezustand

Das Buch "Feminismus im Ausnahmezustand" verdeutlicht wie sich die Lebensgeschichte der Lehrerin Nebahat Akkoç, der Gründerin der Frauenrechtsorganisation KAMER, schon früh in eine Geschichte des Widerstandes entwickelte. Eine Rezension.

Von Sema Aslan

Was ist das eigentlich, Feminismus?

Früher machten sie Ravioli, heute Stadtteilarbeit. Aber was ist das eigentlich genau, Feminismus? Während eines gemeinsamen Urlaubs suchen KAMER-Aktivistinnen in einem Gespräch nach Antworten - und stoßen auf die Schwierigkeit, das Alltägliche in Worte zu fassen.

Der Feminismus erobert die Kurden-Gebiete

Das südöstliche Anatolien gilt im Westen als rückständig. Doch ausgerechnet hier drängen Frauen auf Emanzipation, führen Läden und Kindergärten. Denn hier begann die KAMER-Bewegung, angeführt von Nebahat Akkoç. Ein Portrait.

Von Mely Kiyak

Kurzbiografie von Nebahat Akkoç

Geboren wurde Nebahat Akkoç in einer Kleinstadt im Osten der Türkei. Bevor sie sich der Frauenarbeit widmete, arbeitete sie mehrere Jahre als Lehrerin. 1980 begann sie sich politisch zu engagieren.

Anne-Klein-Frauenpreis 2015 geht an Nebahat Akkoç aus der Türkei

Der Anne-Klein-Frauenpreis 2015 geht an die Menschenrechtlerin und Frauenaktivistin Nebahat Akkoç aus Diyarbakir. Die armenisch-alevitische Kurdin aus der Türkei ist eine bemerkenswerte und mutige Verteidigerin der Menschenrechte und der Rechte der Frauen auf ein gewaltfreies und selbstbestimmtes Leben.

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