44. Green Ladies Lunch - Rückenwind für feministische (grüne) Politik!

Was gehört heute zu einer feministischen, emanzipativ nachhaltigen Gesellschaftspolitik?
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Was gehört heute zu einer feministischen, emanzipativ nachhaltigen Gesellschaftspolitik?

 

Raus aus dem Schatten der GroKo: Rückenwind für feministische (grüne) Politik!

Mit:

  • Prof. Dr. Ute Klammer
  • Dr. Maria Wersig
  • Gesine Agena
  • Stefanie Lohaus

Moderation:

  • Barbara Unmüßig

Allgemein werden die Grünen mit emanzipativer Frauenpolitik verbunden. Doch bei den Bundestagswahlen haben sie auch bei den (jungen) Frauen Stimmen verloren, und das mit einer umfassenden frauen-, geschlechter- und familienpolitischen Programmatik. Dagegen schnitt die CDU bei den Wählerinnen besonders gut ab.

Wir wollen beim Ladies Lunch jedoch keine Rückschau halten, sondern mit Euch und Ihnen diskutieren, wie aus der Opposition heraus die Ideen für eine emanzipative, feministisch orientierte Frauen- und Geschlechterpolitik weitentwickelt und vorangetrieben werden können.

Grüne Frauen wollen das Konzept der „Eigenständigen Existenzsicherung" präzisieren und nach wie vor das Ehegattensplitting langfristig abschaffen. Letzteres ist zumindest auch bei Parteikolleg_innen durchaus umstritten.

Der Ladies Lunch will dazu beitragen, Rückenwind für feministische grüne Politik zu entfachen - gesellschaftlich und innergrün. Was gehört heute zu einer feministischen, emanzipativ nachhaltigen Gesellschaftspolitik? Wie könnte, sollte, müsste eine emanzipative Oppositionspolitik aussehen, die grüner Frauen- und Geschlechterpolitik Rücken- und Aufwind verschafft? Wie viel queerer Feminismus gehört dazu?

Wir wollen die sozialen und wirtschaftpolitischen Kontexte beleuchten, die relevant sind für das Konzept der eigenständigen Existenzsicherung und in denen Fragen der Machtverteilung zwischen den Geschlechtern sowie die Vereinbarkeit von Beruf und Familie verhandelt werden.

Und was braucht diese Gesellschaft an feministischen Impulsen angesichts einer Entwicklung in Europa, in der rechtspopulistische, anti-emanzipative, erst recht anti-feministische Perspektiven an Einfluss gewinnen?

Grüne feministische und Geschlechterpolitik braucht zudem neue Allianzen und Bündnisse. Wie und mit wem wollen wir sie schmieden?